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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen - Kategorie Forschung & Wissenschaft

Social Bots entlarven (Nr. 77/2019)

Veröffentlicht am 18. Juli 2019
Volkswagen Stiftung fördert Forschungsprojekt der Universität Bielefeld

Wie lassen sich Social Bots und ihre Wirkung auf politische Diskussionen erkennen? Daran forschen (v.l.) Philipp Cimiano, Dr. Ole Pütz und PD Dr. Florian Muhle von der Universität Bielefeld zusammen mit ihren Partnern im Pro-jekt „Unbiased Bots That Build Bridges“. Foto: CITEC/Universität Bielefeld
In der US-Präsidentschaftswahl 2016 sollen Social Bots die öffentliche Meinung beeinflusst haben. Und vor der Wahl zum Europäischen Parlament warnte eine EU-Kommissarin vor Desinformationskampagnen mit Social Bots: spezialisierte Computerprogramme, die dafür gemacht sind, in sozialen Medien zu kommunizieren. Welche Effekte haben Social Bots auf gesellschaftliche Debatten? Wie können technische Systeme gegen solche Bots eingesetzt werden? Das sind zwei der Fragen, mit denen sich Forschende der Universität Bielefeld, der Fachhochschule Bielefeld und der Australian National University beschäftigen. Das Forschungsprojekt wird von der Volkswagen Stiftung gefördert.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Von Klimawandel bis Erdbeben: Unsicherheiten berechnen (Nr. 74/2019)

Veröffentlicht am 11. Juli 2019

Universität Bielefeld beteiligt sich an Projekt der Helmholtz-Gemeinschaft

Prof. Dr. Christiane Fuchs leitet ein neues Projekt, in dem die Unsicherheiten von Prognosen berechnet  werden. Foto: Helmholtz Zentrum München

Wie wird sich das Klima entwickeln, wie sicher ist unsere Energieversorgung, und welche Chancen bietet die molekulare Medizin? Durch statistische Analysen lassen sich große Datenmengen zu unterschiedlichsten Fragen so bearbeiten, dass sie neue Erkenntnisse und Vorhersagen erlauben. Dennoch bleiben die Prognosen mit Unsicherheit verbunden. Das neue Projekt „Uncertainty Quantification“ (Bestimmung von Unsicherheit) nutzt Methoden der Wahrscheinlichkeitstheorie, um Unsicherheit geeignet in Analysen einzubeziehen und die Zuverlässigkeit von Vorhersagen zu berechnen. Geleitet wird das Projekt von Professorin Dr. Christiane Fuchs von der Universität Bielefeld und Professor Dr. Martin Frank vom Karlsruher Institut für Technologie. Insgesamt werden vier Millionen Euro für das Forschungsvorhaben investiert. Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren fördert das Projekt.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Flüchtlingsgesundheit als Vergrößerungsglas für Ungleichheiten (Nr. 72/2019)

Veröffentlicht am 5. Juli 2019
Förderung für neue Forschungsgruppe an der Universität Bielefeld

Prof. Oliver Razum leitet eine neue Forschungsgruppe zu gesundheitlicher Ungleichheit. Foto: Universität Bielefeld
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert mit rund drei Millionen Euro eine Forschungsgruppe an der Universität Bielefeld, die gesundheitliche Ungleichheiten am Beispiel der Gesundheit Geflüchteter untersucht. Ihre Erkenntnisse sollen helfen, das Gesundheitssystem auch für andere benachteiligte Gruppen zu verbessern. Sprecher der Gruppe ist Professor Dr. Oliver Razum, sein Vertreter Professor Dr. Kayvan Bozorgmehr, beide von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Jörg Schwarzbich Inventor Award geht an zwei Erfinderteams (Nr. 70/2019)

Veröffentlicht am 5. Juli 2019

Universitätsgesellschaft Bielefeld würdigt nachhaltige Innovationen

Die Universitätsgesellschaft hat erstmals den Jörg Schwarzbich Inventor Award  verliehen. Das Bild zeigt (v.l.):  Prof. Dr. Martin Egelhaaf (Prorektor für Forschung der Universität Bielefeld), Herbert Vogel von der UGBi, die Preisträgerin Dr. Nadja A. Henke, Preisstifter Jörg Schwarzbich, Junior-Prof. Dr. Sabrina Backs (zuständig  für die Administration des Preises) sowie die Preisträger Dr. Philipp Rommelmann, Dr. Tobias Betke und Prof. Dr. Harald Gröger. Foto: Universitätsgesellschaft Bielefeld/S. Sättele
Zum ersten Mal hat die Universitätsgesellschaft Bielefeld (UGBi) ihren Preis für herausragende Erfindungen – den Jörg Schwarzbich Inventor Award – an Forschende der Universität Bielefeld verliehen. Zur Premiere geht der Preis an zwei Erfinderteams, die beide umweltfreundliche Herstellungsverfahren entwickelt haben: zum einen für die als Pharma- und Kunststoff-Chemikalien bekannten Nitrile (Fakultät für Chemie), zum anderen für einen natürlichen Farbstoff mit Anwendungen in Kosmetik und Tierernährung (Fakultät für Biologie). Beide Teams forschen am Centrum für Biotechnologie (CeBiTec). Die Teams teilen sich das Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro. Der UGBi-Vorstandsvorsitzende Herbert Vogel überreichte den Preis gestern (04.07.2019) an den Chemie-Professor Dr. Harald Gröger und die Biologin Dr. Nadja A. Henke.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Forschende ziehen Bilanz: Das Soziale im globalen Süden (Nr. 69/2019)

Veröffentlicht am 3. Juli 2019
Internationale Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF)

Die Länder des globalen Südens wie Brasilien, Indien, China oder Südafrika machen vor allem wegen ihres Wirtschaftswachstums und ihrer sozialen Probleme von sich reden. Weniger bekannt ist, dass die Staaten zugleich ihr soziales Engagement enorm ausgebaut haben. Die internationale Forschungsgruppe „Understanding Southern Welfare: Ideational and historical foundations of social policies in Brazil, India, China and South Africa” (“Das Soziale im globalen Süden. Geschichte und Ideen der Sozialpolitik in Brasilien, Indien, China und Südafrika“) hat nach mehrjährigen Vorarbeiten fünf Monate lang am ZiF zu diesem Thema geforscht. Sie konnte erstmals zeigen, dass das Soziale im globalen Süden schon seit hundert Jahren Recht und Politik beschäftigt. Ihre Ergebnisse diskutieren die Forscherinnen und Forscher auf der Abschlusstagung der Gruppe, die am 11. und 12. Juli am ZiF stattfindet, mit internationalen Gästen.[Weiterlesen]
Gesendet von HMetzen in Forschung & Wissenschaft

Bestandsaufnahme: Über ‚Rasse‘ und Rassismus (Nr. 64/2019)

Veröffentlicht am 26. Juni 2019
Nachwuchsforschende der Universität Bielefeld organisieren Konferenz

In der wissenschaftlichen Diskussion wird der Begriff der ‚Rasse‘ quer durch die Disziplinen seit langem scharf kritisiert. Gleichzeitig spielte er eine grundlegende Rolle bei der Entstehung von Kategorien in der Wissenschaft. Ähnliches gilt für das soziale Phänomen des Rassismus: Er spielte etwa eine wichtige Rolle, als Staaten entstanden. ‚Rasse‘ und Rassismus sind Ausgangspunkt vieler wissenschaftlicher Fragen. Daher veranstalten Bielefelder Nachwuchsforschende der Bielefeld Graduate School in History and Sociology und des Sonderforschungsbereichs Praktiken des Vergleichens vom 4. bis 6. Juli die internationale Konferenz „The Making of Mankind: Tracing Race & Racism“ (“Gemachte Menschheit: ‚Rasse‘ und Rassismus auf der Spur“).[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Phantomberührungen: Wenn das Tastgefühl trügt (Nr. 56/2019)

Veröffentlicht am 7. Juni 2019
Studie von Forschenden der Universitäten Bielefeld, Hamburg und New York
Wie täuschen sich Menschen, wenn sie ihren Körper wahrnehmen? Das unter-sucht der Psychologe Prof. Dr. Tobias Heed vom Exzellenzcluster CITEC. Foto: Universität Bielefeld
Ohne es zu wissen, nehmen Menschen manchmal Berührungen falsch war. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift „Current Biology“ zeigt: Gesunde Menschen ordnen Berührungen mitunter der falschen Körperseite oder einem völlig falschen Körperteil zu. Die Untersuchung stammt von Forschenden des Exzellenzclusters CITEC der Universität Bielefeld, der Universität Hamburg und der New York University. 
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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Wie medizinische Zentren Menschen mit Behinderung versorgen (Nr. 54/2019)

Veröffentlicht am 3. Juni 2019
Innovationsfonds fördert Projekt von Universität Bielefeld, Krankenhaus Mara und Diakovere Annastift

Erwachsene mit geistiger oder mehrfacher Behinderung hatten in der Vergangenheit kaum niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in der Nähe, die auf ihren Bedarf spezialisiert waren. Das änderte sich 2015 mit einem Gesetz, das die Gründung von Medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB) ermöglicht. Bislang fehlt eine Studie dazu, wie die Zentren arbeiten und was sie für die ambulante Gesundheitsversorgung der Patientinnen und Patienten bedeuten. Ein Forschungsprojekt geht nun dieser Frage nach. Die Universität Bielefeld kooperiert dafür mit dem Krankenhaus Mara in Bielefeld und dem Diakovere Annastift in Hannover, die beide ein MZEB betreiben. Jetzt haben die Datenerhebungen begonnen. Der Innovationsfonds zur Gesundheitsversorgung in Deutschland fördert das Projekt mit rund einer Million Euro.
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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Digitalisierte Gesundheit erforschen (Nr. 52/2019)

Veröffentlicht am 20. Mai 2019
„Centre for ePublic Health Research“ an der Universität gegründet

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des  CePHR: Jessica Iltner, Alexander Hochmuth, Pinar Tokgöz, Dr. Anne Kathrin Exner, Robert Hrynyschyn, Jun.-Prof. Dr. Christoph Dockweiler, Lea Stark (v.l.), Sarah Palmdorf (nicht im Bild). Foto: Universität Bielefeld
Von elektronischen Akten in der Pflege bis zu onlinebasierten Therapieangeboten für Menschen mit Depressionen: In der Gesundheitsförderung, Prävention oder medizinischen Versorgung spielen digitale Technologien eine immer wichtigere Rolle. Wie solche Technologien entwickelt, erprobt und angewendet werden, erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am „Centre for ePublic Health Research“ (CePHR). Das Zentrum hat nun an der Universität Bielefeld seine Arbeit aufgenommen. Angesiedelt ist das CePHR an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und in dieser Form die bisher erste Einrichtung in Deutschland. Juniorprofessor Dr. Christoph Dockweiler leitet das interdisziplinär ausgerichtete Zentrum.[Weiterlesen]
Gesendet von HMetzen in Forschung & Wissenschaft

CITEC-Team gewinnt erstmals bei RoboCup German Open (Nr. 50/2019)

Veröffentlicht am 16. Mai 2019
Forschende und Studierende der Universität traten in Haushaltsliga an

Das RoboCup-Team des Exzellenzclusters CITEC und der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld hat sich in der Haushaltsliga der RoboCup German Open in Magdeburg durchgesetzt und sich in dem Wettbewerb erstmals den ersten Platz gesichert. Das „Team of Bielefeld“ (ToBI) trat in diesem Jahr mit dem neuen Serviceroboter TIAGo an. Neun Teams starteten in der RoboCup@Home-Liga. Sie kamen aus Deutschland, den Niederlanden, Mexiko, Frankreich und Indien.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft
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