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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen - Kategorie Forschung & Wissenschaft

Stärkung der Prävention bei jeder Form von islamistischer Radikalisierung

Veröffentlicht am 24. Februar 2021

Forschungsverbund MAPEX legt interaktive Datensammlung für die präventive Arbeit an Schulen und der Jugendhilfe vor - 1.533 Projekte und Maßnahmen erfasst

„Islamistischer Terrorismus kann nicht alleine mit repressiven Mitteln bekämpft werden. Deutschland braucht eine koordinierte wissensbasierte Prävention vor allem an Schulen und in der Jugendhilfe“, so die Projektpartner des Forschungsverbundes MAPEX in ihrem Abschlussbericht. In den vergangenen drei Jahren haben sie alle Präventions- und Interventionsprojekte im Bereich des islamistischen Extremismus in Deutschland auf einer interaktiven Online-Plattform (www.mapex-projekt.de) zusammengetragen. Sie fordern ein Zentrum praxisorientierter Präventionsforschung, in dem Wissen zu Extremismus- und Radikalisierungsphänomenen gespeichert, laufend analysiert und vermittelt wird. An dem Forschungsverbund MAPEX nahmen die Universitäten Bielefeld, Osnabrück, Frankfurt sowie die FH Münster teil.

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Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Künstliche Intelligenz verstehbar machen – Erklärprozesse gestalten

Veröffentlicht am 24. Februar 2021

Wissenschaftler*innen der Universitäten Paderborn und Bielefeld erforschen neue Form der Mensch-Maschine-Interaktion

Bewerbungen aussortieren, Röntgenbilder begutachten, eine neue Songliste vorschlagen – die Mensch-Maschine-Interaktion ist inzwischen fester Bestandteil des modernen Lebens. Grundlage für solche Prozesse künstlicher Intelligenz (KI) sind algorithmische Entscheidungsfindungen. Da diese in der Regel aber schwer nachzuvollziehen sind, bringen sie häufig nicht den erhofften Nutzen mit sich. Um das zu ändern, diskutieren Wissenschaftler*innen der Universitäten Paderborn und Bielefeld, wie die Erklärbarkeit künstlicher Intelligenz verbessert und an die Bedürfnisse der Menschen angepasst werden kann. Der Ansatz wurde jetzt in dem renommierten Journal „IEEE Transactions on Cognitive and Developmental Systems“ veröffentlicht. Die Forscher*innen stellen Erklären dabei als eine soziale Praktik vor, bei der beide Seiten den Prozess des Verstehens gemeinsam konstruieren.

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Mit Wärme Strom erzeugen, ohne seltene Elemente zu nutzen (Nr. 14/2021)

Veröffentlicht am 22. Februar 2021
Internationales Team veröffentlicht Studie in Nature Communications
Prof’in Dr. Gabi Schierning untersucht in einer neuen Studie, wie sich thermoelektri-sche Bauelemente fertigen lassen, die ohne das seltene Element Tellur auskommen. Foto: Universität Bielefeld
Thermoelektrische Generatoren wandeln Wärme in Strom um. Bisher musste für die Herstellung solcher Generatoren Tellur verwendet werden – eines der seltensten Elemente der Erde. Professorin Dr. Gabi Schierning von der Fakultät für Physik der Universität Bielefeld hat nun mit Kolleg*innen gezeigt, dass auch aus alternativen Materialien effiziente thermoelektrische Module gefertigt werden können. Diese Materialien basieren auf besser verfügbaren Elementen wie Magnesium. Forschende des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung IFW Dresden, der University of Houston (USA), dem Harbin Institute of Technology (China) und Gabi Schierning haben die Ergebnisse im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.
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Gesendet von NLangohr in Forschung & Wissenschaft

Wie Furcht und Frieden zusammenhängen (Nr. 12/2021)

Veröffentlicht am 12. Februar 2021
Videokonferenz am Zentrum für interdisziplinäre Forschung

„Konflikt- und Friedensforschende haben lange Zeit getrennt voneinander gearbeitet“, sagt Yaatsil Guevara González (li.). Sie gehört wie Prof. Dr. Andreas Zick (re.) zum Leitungsteam der Tagung „Peace and Fear“. Zick sagt: „Wenn wir Erkenntnisse aus der Konflikt- und Friedensforschung zusammenbringen, kann das zu weitreichenden Lösungsansätzen für gesellschaftliche Probleme führen.“ Fotos: Universität Bielefeld
Ein Leben in Frieden und ohne Angst bleibt für viele Menschen ein Wunschtraum. In manchen Gesellschaften gefährden Angst und Furcht den Frieden, in anderen Gesellschaften wird der Frieden durch Unterdrückung und Angst erzwungen. Diese Prozesse sind bislang kaum verstanden, denn Angst- und Friedensforschung gehen meist getrennte Wege. Dem will die Tagung „Peace and Fear – A Multidisciplinary Approach“ („Frieden und Furcht – ein interdisziplinärer Zugang“) begegnen. Expert*innen aus unterschiedlichen Weltregionen und Disziplinen diskutieren in einer digitalen Konferenz von Mittwoch bis Freitag, 17. bis zum 19. Februar darüber, wie Furcht und Frieden zusammenhängen. Der Workshop wird vom Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld organisiert. Auf dem Programm steht am 18. Februar auch ein öffentlicher, englischsprachiger Vortrag zu Emotionen in der rechtspopulistischen Mobilisierung.[Weiterlesen]
Gesendet von IAschmann in Forschung & Wissenschaft

Inklusionshelfer*innen für das Digitale (Nr. 11/2021)

Veröffentlicht am 11. Februar 2021
Stifterverband fördert pädagogisches Projekt der Universität Bielefeld

Sie leiten DILBi hoch hundert: Dr. Claudia Mertens (li.) und Prof’in Dr. Anna-Maria Kamin (re.). Foto links: Hilla Südhaus, Foto rechts: Universität Bielefeld
Ob Rechnen und Schreiben üben mit ANTON und Scoyo oder Online-Kurse auf Moodle: Digitales Lernen wird an Schulen zunehmend zur Normalität – besonders jetzt während der Coronapandemie. Aber wie zugänglich sind solche digitalen Lernangebote für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf? Und welche Möglichkeiten bieten sie für den inklusiven Unterricht? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das neue Projekt DILBi hoch hundert der Universität Bielefeld: Studierende begleiten den Schulunterricht und unterstützen als Digital Scouts Schüler*innen mit und ohne festgestellten Förderbedarf beim digitalen Lernen. Das Projekt kooperiert mit Gesamtschulen im Kreis der Bezirksregierung Detmold. Gefördert wird DILBi hoch hundert vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.[Weiterlesen]
Gesendet von FFollmer in Forschung & Wissenschaft

Wie türkische Migrant*innen Zusammenhalt in Deutschland erleben (Nr 9/2021)

Veröffentlicht am 4. Februar 2021

Neues Forschungsprojekt des Instituts für Konflikt- und Gewaltforschung

Die IKG-Forschenden Prof. Dr. Andreas Zick (li.o.), Aydin Bayad (re.o.), Dr. Ekrem Duzen (li.u.) und Elif Sandal-Önal (re.u.) untersuchen, was Türkischsein in Deutschland heute heißt. Fotos (3): Universität Bielefeld, Foto li.u.: Arti Media GmbH
„Wir diskutieren in Deutschland darüber, dass sich Migrant*innen aus der Türkei aus der Gesellschaft zurückziehen. Ob das so ist und was genau geschieht, ist allerdings wissenschaftlich kaum untersucht“, sagt Professor Dr. Andreas Zick vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld. In dem neuen Projekt „Transnationale Einflüsse, migrantische Identitäten und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ (TransMIGZ) erforscht Zick gemeinsam mit türkischen IKG-Kolleg*innen, wie Menschen aus der Türkei gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland wahrnehmen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit einer halben Million Euro.[Weiterlesen]
Gesendet von IAschmann in Forschung & Wissenschaft

Wie die Zelle das Virus bindet: SARS-CoV-2 erstmals unter dem Heliumionen-Mikroskop (Nr. 7/2021)

Veröffentlicht am 2. Februar 2021

Bielefelder Forschende liefern 3D-Aufnahmen von Coronaviren

Coronaviren (blau) beim Austritt aus einer Nierenzelle, aufgenommen mit einem Heliumio-nen-Mikroskop. Foto: Universität Bielefeld/N. Frese
Wissenschaftler*innen der Fakultät für Physik der Universität Bielefeld ist es erstmals gelungen, das Coronavirus SARS-CoV-2 mit einem Heliumionen-Mikroskop abzubilden. Im Gegensatz zur herkömmlicheren Elektronenmikroskopie müssen die Proben bei der Heliumionen-Mikroskopie nicht mit einer dünnen Metallschicht überzogen werden. Dadurch lassen sich Interaktionen zwischen den Coronaviren und ihrer Wirtszelle besonders gut beobachten. Ihre Ergebnisse, die in Kooperation mit Forschenden der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Klinikums Bielefeld entstanden sind, haben die Wissenschaftler*innen am heutigen Dienstag (02.02.2021) im Fachmagazin Beilstein Journal of Nanotechnology veröffentlicht.[Weiterlesen]
Gesendet von IAschmann in Forschung & Wissenschaft

Verborgenes Wissen heben, um Ökovielfalt der Meere zu retten (Nr. 6/2021)

Veröffentlicht am 1. Februar 2021
Universität Bielefeld an innovativer Forschungskooperation beteiligt 

Den Schutz der Lebensräume und der Artenvielfalt in den Meeren und an den Küsten in Zukunft effizienter gestalten: Ein neues Verbundprojekt forscht an den Grundlagen dafür. In dem Projekt arbeiten Wissenschaftler*innen aus der Ökonomie und der Ökologie zusammen. Sie beschäftigen sich mit der Frage, wie bessere Entscheidungen im Umwelt- und Artenschutz gefällt werden können, auch unter den Bedingungen von Unsicherheit und unvollständigen Informationen. Für das Forschungsprojekt „Value of Information“ (Informationswerte) kooperiert die Universität Bielefeld mit dem Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg (HIFMB). 

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Gesendet von IAschmann in Forschung & Wissenschaft

Mehrheit zweifelt daran, ob Informationen über Krankheiten in Medien vertrauenswürdig sind (Nr. 5/2021)

Veröffentlicht am 25. Januar 2021

Studien aus Bielefeld und Berlin analysieren Gesundheitskompetenz

Wie kompetent ist die deutsche Bevölkerung, wenn es um den Umgang mit Informationen zur Gesundheit geht? Für das Pandemiejahr 2020 belegt eine repräsentative Studie, in die mehr als 2.000 Personen im Alter ab 18 Jahren einbezogen waren: Große Teile der Bevölkerung sind nicht ausreichend vorbereitet, um Gesundheitsrisiken richtig einzuschätzen, zu beurteilen und im Alltag umzusetzen. „Ein Vergleich unserer Erhebungen zwischen 2014 und 2020 zeigt, dass sich die Gesundheitskompetenz sogar noch verschlechtert hat“, sagt die Studienleiterin Professorin Dr. Doris Schaeffer von der Universität Bielefeld. Klagten 2014 etwa 54 Prozent der Befragten über große Schwierigkeiten, sich im unüberschaubaren Angebot von Gesundheitsinformationen zu orientieren, so waren es 2020 schon fast 60 Prozent. Für die Forschung kooperieren die Universität Bielefeld und die Hertie School in Berlin. 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Die unterschätzte Dynamik der Vormoderne (Nr. 4/2021)

Veröffentlicht am 20. Januar 2021

Internationale Online-Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung

Auch Gesellschaften in vormoderner Zeit haben sich fortwährend gewandelt. Um die Besonderheiten des damaligen Wandels geht es jetzt bei einer Online-Tagung. Einer der Leiter ist Prof. Dr. Franz-Josef Arlinghaus von der Abteilung Geschichtswissenschaft.Foto: Universität Bielefeld/P. Ottendörfer
Bevor die Weltgeschichte in der Moderne Fahrt aufnahm und sich das Leben immer schneller wandelte, gab es eine lange Phase, in der sich nichts veränderte: Das ist die gängige Interpretation der sogenannten Vormoderne, der Zeit zwischen dem Mittelalter und etwa dem Jahr 1700. Bei der Online-Tagung „Veränderung aus sich selbst heraus – Eigendynamik in vormodernen Gesellschaften“, die vom 28. bis zum 30. Januar stattfindet, nehmen Forschende diese Sicht kritisch unter die Lupe. Ihre These: Statt eines Stillstandes hat eine ganz eigene, in den gesellschaftlichen Strukturen selbst angelegte Dynamik die Vormoderne geprägt. [Weiterlesen]
Gesendet von IAschmann in Forschung & Wissenschaft

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