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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen - Kategorie Forschung & Wissenschaft

Stromnetz der Zukunft soll sich selbst steuern (Nr. 60/2020)

Veröffentlicht am 10. September 2020
Verbundprojekt zu erneuerbaren Energien von Universität und Fachhochschule

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Rückert (li.) von der Universität Bielefeld und Prof. Dr.-Ing. Jens Haubrock von der Fachhochschule Bielefeld leiten das Projekt KI-Grid. Foto: Fachhochschule Bielefeld
Für die Energiewende ist es zentral, dass die erneuerbaren Energien in die elektrischen Netze integriert werden. Dafür müssen Stromerzeugung und -verbrauch optimal aufeinander abgestimmt werden. In dem Verbundprojekt KI-Grid arbeiten Forscher*innen mit künstlicher Intelligenz an einer Lösung. Dafür kooperieren die Universität Bielefeld, die Fachhochschule Bielefeld und die Westaflex GmbH in Gütersloh sowie als assoziierter Partner die Stadtwerke Bielefeld.[Weiterlesen]
Gesendet von FFollmer in Forschung & Wissenschaft

Universität und Fachhochschule organisieren 14. Open-Access-Tage (Nr. 58/2020)

Veröffentlicht am 4. September 2020

Konferenz befasst sich mit freiem Zugang zu wissenschaftlicher Information

Sie haben die Open-Access-Tage 2020 zusammen mit ihren Teams nach Bielefeld geholt: Barbara Knorn (li.) von der Bibliothek der Universität Bielefeld und Dr. Karin Ilg von der Bibliothek der Fachhochschule Bielefeld. Foto links: Universität Bielefeld, Foto rechts: fm-fotomanufaktur
Die Open-Access-Tage werden in diesem Jahr erstmals von Bielefeld aus organisiert. Auf der deutschsprachigen Konferenz diskutieren Bibliothekar*innen, Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen der Wissenschaftsadministration über den freien Zugang (Open Access) zu wissenschaftlichen Ergebnissen und über Technologien und Strategien dafür. Die Tagung vom 15. bis 17. September wird erstmals von der Universität Bielefeld und der Fachhochschule Bielefeld veranstaltet, in Kooperation mit der Informationsplattform open-access.net. In den Vorjahren war die Konferenz zum Beispiel zu Gast an der Leibniz Universität Hannover, der österreichischen Universität Graz, der Technischen Universität Dresden und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die inzwischen 14. Auflage der Open-Access-Tage findet coronabedingt online statt. Sie stehen unter dem Motto „Open Access 2020 – Wege, Akteur*innen, Effekte“.

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Zwei europäische Spitzenförderungen für junge Forschende der Universität Bielefeld (Nr. 56/2020)

Veröffentlicht am 3. September 2020

ERC Starting Grants für Professorin Dr. Martina Hofmanová und Dr. Toni Goßmann

Sie erhalten den ERC Starting Grant und gehören damit zu Europas besten Nachwuchswissenschaftler*innen: die Mathematikerin Prof’in Dr. Martina Hofmanová und der Biologe Dr. Toni Goßmann. Foto: Universität Bielefeld/S. Jonek
Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet eine Wissenschaftlerin und einen Wissenschaftler der Universität Bielefeld mit dem ERC Starting Grant aus. Sie erhalten jeweils 1,5 Millionen Euro für Spitzenforschung in ihren Disziplinen. Professorin Dr. Martina Hofmanová von der Fakultät für Mathematik beschäftigt sich in ihrem Projekt mit den Strömungen von Flüssigkeiten und berechnet, wie diese vom Zufall beeinflusst werden. Dr. Toni Goßmann von der Fakultät für Biologie befasst sich in seinem Projekt mit der epigenetischen Programmierung, untersucht also flexible Erbgutveränderungen, die zum Beispiel steuern, welche Gene in Körperzellen aktiviert werden. Als Empfänger*innen dieser Forschungsförderung zählen Hofmanová und Goßmann jetzt zu Europas besten Nachwuchswissenschaftler*innen.

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Ultraschnelle Magnetisierungsdynamik erfassen: neues Verfahren (Nr. 53/2020)

Veröffentlicht am 25. August 2020
Internationale Forschungsgruppe um Bielefelder Physiker veröffentlicht Studie

Prof. Dr. Dmitry Turchinovich (links) und sein Doktorand Wentao Zhang haben sich mit der Messung ultraschneller Terahertz-Strahlung befasst. Foto: Universität Bielefeld/M.-D. Müller
Computerspeicher werden immer schneller – und viele arbeiten mit Magnetismus. Daten werden gespeichert, indem die Ausrichtung von sogenannten Magnetdomänen verändert wird. Dabei entsteht eine elektromagnetische Strahlung, die Rückschlüsse darauf zulässt, wie sich der Magnetzustand verändert hat. Wenn Daten in einem Magnetspeicher ultraschnell in Billionstel von Sekunden geändert werden, sind herkömmliche Messmethoden allerdings zu langsam – denn dabei entsteht Strahlung, die im Terahertz-Bereich liegt. Eine internationale Forschungsgruppe um den Physiker Professor Dr. Dmitry Turchinovich von der Universität Bielefeld hat nun ein Verfahren entwickelt, das solche Strahlung nutzt, um eine ultraschnelle Änderung des magnetischen Zustands in einem Material präzise nachzuverfolgen. Dies könnte in Zukunft dazu beitragen, Computerspeicher schneller zu machen und auch verschiedene Nanomaterialien besser erforschen zu können. Die Studie erscheint heute (25.08.2020) im Forschungsjournal Nature Communications.[Weiterlesen]
Gesendet von FFollmer in Forschung & Wissenschaft

Studierende erleben Probleme mit Gesundheitshinweisen zu Corona (Nr. 51/2020)

Veröffentlicht am 14. August 2020
Onlinebefragung zu digitaler Gesundheitskompetenz in der Pandemie

Fast 15.000 Studierende haben sich deutschlandweit an einer Onlinebefragung zur digitalen Gesundheitskompetenz in Zeiten von Corona beteiligt. Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld und der Hochschule Fulda fragten nach Informationssuche und -zufriedenheit, dem Umgang mit den digitalen Informationen sowie der psychischen Gesundheit während der Pandemie. Der Großteil der Studierenden verfügt der Studie zufolge über ausreichend digitale Gesundheitskompetenz. Doch mehr als 42 Prozent der Befragten berichten von Schwierigkeiten, die Qualität der Gesundheitsinformationen zum Coronavirus zu bewerten.[Weiterlesen]
Gesendet von FFollmer in Forschung & Wissenschaft

Waghalsige Feuersalamander-Larven leben in Bächen (Nr. 49/2020)

Veröffentlicht am 6. August 2020
Sonderforschungsbereich NC³: neue Studie von Verhaltensforschenden

Feuersalamander-Larven, die in Bächen leben, sind risikofreudiger als solche, die in Tümpeln aufzufinden sind. Ebenso hängt von der Größe einer Larve ab, wie risikobereit sie sich verhält. Das haben Biolog*innen der Universität Bielefeld in einer neuen Studie festgestellt. Die Studie gehört zu einem Teilprojekt des Transregio-Sonderforschungsbereichs NC³, das die individuelle Nischenwahl von Feuersalamander-Larven vergleicht.  Der Artikel erscheint in der Augustausgabe von „Ethology“, dem ältesten Magazin für Verhaltensbiologie.[Weiterlesen]
Gesendet von NLangohr in Forschung & Wissenschaft

Den Mittelweg zwischen Infektionsrisiko und Rezession berechnen (Nr. 46/2020)

Veröffentlicht am 27. Juli 2020
Bielefelder Ökonom*innen entwickeln Computermodell zu Corona-Maßnahmen

Der Ökonom Prof. Dr. Herbert Dawid hat mit seiner Arbeitsgruppe ein Modell entwickelt, dass die Folgen unterschiedlicher Eindämmungsmaßnahmen in der Coronakrise auf die Wirtschaft und auf die Fallzahlen untersucht. Foto: Universität Bielefeld
Wie wirken sich die Einschränkungen durch die Coronakrise auf die Wirtschaft aus? Welche Maßnahmen sind geeignet, um die Zahl der Infizierten und Toten durch Sars-CoV-2 möglichst niedrig zu halten? Und wie hängen beide Dynamiken miteinander zusammen? Das haben Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld erforscht und nun in einer Studie veröffentlicht. Dazu haben sie in einem Computermodell mit hoher Voraussagekraft simuliert, wie sich das Virus verbreitet und wie sich zugleich unterschiedliche Eindämmungsmaßnahmen auswirken – und zwar sowohl auf das Bruttoinlandsprodukt und die Arbeitslosenzahlen als auch auf die Zahl der Infizierten und der an Covid-19 Verstorbenen.

 

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Gesendet von FFollmer in Forschung & Wissenschaft

Anschubfonds Medizinische Forschung: erste sechs Kooperationsprojekte bewilligt (Nr. 45/2020)

Veröffentlicht am 17. Juli 2020

Rektorat der Universität Bielefeld hat über Anträge entschieden

Sie haben die sechs neuen Kooperationsprojekte mit ausgewählt: Prof’in Dr. Claudia Hornberg, Dekanin der Medizinischen Fakultät OWL, und Prof. Dr. Martin Egelhaaf, Prorektor für Forschung und Forschungstransfer der Universität Bielefeld. Foto: Universität Bielefeld/M.-D. Müller
Bis April konnten die Anträge zum Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF) der Universität Bielefeld gestellt werden. Jetzt hat das Rektorat der Universität Bielefeld die Empfehlungen der Auswahlkommission gesichtet und über die Anträge entschieden. Der AMF unterstützt in der ersten Förderrunde sechs Kooperationsprojekte. Die neuen Projekte befassen sich mit technischen Anwendungen für die Rehabilitation, Mikrobiomen für die Therapie der chronischen Krankheit Rhinosinusitis, Eye-Tracking für die Diagnose von Schlaganfällen, künstlicher Intelligenz zur Nachsorge bei Hörprothesen, Schlafförderung als Präventionsmaßnahme sowie mit einer verbesserten Versorgung von Patient*innen mit chronischen Schmerzen. Der AMF soll dazu beitragen, das Forschungsprofil der neu gegründeten Medizinischen Fakultät OWL weiterzuentwickeln. Gefördert werden Kooperationen zwischen Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld und Ärzt*innen des Universitätsklinikums Ostwestfalen-Lippe (UK OWL) sowie Praxen in OWL.

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Universitäten Bielefeld und Paderborn gründen gemeinsames Institut zu künstlicher Intelligenz (Nr. 44/2020)

Veröffentlicht am 15. Juli 2020

Das JAII forscht künftig zu alltagstauglicher und menschenzentrierter Technologie 

 Prof’in Dr. Birgitt Riegraf (Präsidentin der Universität Pader-born) und Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer (Rektor der Universi-tät Bielefeld) haben in Paderborn den Vertrag zur Gründung des Joint Artificial Institute (JAII) unterzeichnet. Zu den Initia-toren des Instituts gehören Prof. Dr. Eyke Hüllermeier (hinten li.) und Prof. Dr. Philipp Cimiano (hinten re.). Foto: Universität Paderborn

Sprachassistenten, Smart Homes oder Industrie-4.0-Systeme: Künstliche Intelligenz (KI) automatisiert zunehmend Abläufe in unterschiedlichsten Lebens- und Arbeitsbereichen. Allerdings erweisen sich KI-Systeme oftmals als nicht besonders kompetent, weil ihnen Hintergrund- oder Kontextwissen fehlt oder weil sie die Tragweite und Implikationen von Annahmen und Entscheidungen nicht einschätzen und ihre Handlungen nicht erklären können. Im Joint Artificial Intelligence Institute (JAII) bündeln die beiden Universitäten Bielefeld und Paderborn ihre Forschungskompetenzen in diesem Forschungsfeld.  Die Universitäten haben das Institut gestern (14.07.2020) gemeinsam gegründet. Im JAII wird zukünftig an den Grundlagen von KI-Systemen geforscht, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Das Ziel: KI-Systeme sollen Menschen als kompetente Partner unterstützen und in die Lage versetzt werden, Alltagsprobleme besser und verlässlicher zu lösen als bislang.

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Internationales Graduiertenkolleg in der Mathematik verlängert (Nr. 43/2020)

Veröffentlicht am 8. Juli 2020
Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt fünf Millionen Euro Förderung

Im Februar stand die Begutachtung des Graduiertenkollegs an. Sie stellten dabei die Arbeit des Kollegs vor (v.li.): Prof. Dr. Martin Egelhaaf (Prorektor für Forschung der Universität Bielefeld), Prof. Dr. Panki Kim  und Prof. Dr. Moritz Kaßmann (beide Sprecher des IRTG 2235) und Dr. Claudia Köhler, wissenschaftliche Koordinatorin des Kollegs. Foto: Universität Bielefeld
Das Internationale Graduiertenkolleg „Das Reguläre im Irregulären: Analysis von singulären und zufälligen Systemen“ (IRTG 2235) wird für weitere viereinhalb Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft investiert damit zusätzlich fünf Millionen Euro in die wissenschaftliche Ausbildung und den Austausch von Doktorand*innen zwischen der Universität Bielefeld und der Seoul National University.[Weiterlesen]
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