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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen - Kategorie Forschung & Wissenschaft

Zusammenhalt in der Corona-Pandemie und anderen Krisen (Nr. 16/2020)

Veröffentlicht am 30. März 2020

Förderung für neues Forschungsinstitut – Bielefeld ist einer der Standorte

Die Bielefelder Sozialpsychologen Dr. Jonas Rees und Prof. Dr. Andreas Zick koordinieren den Aufbau des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Standort Bielefeld. Foto: Universität Bielefeld
Die Corona-Pandemie zeigt aktuell, wie wichtig Zusammenhalt in der Gesellschaft sein kann. Menschenfeindlichkeit, Rechtspopulismus und Hasskriminalität stellen den gesellschaftlichen Zusammenhalt jedoch immer wieder in Frage. Das neue bundesweite Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) soll praxisrelevante Vorschläge erarbeiten, die dazu beitragen, das soziale Miteinander im Land zu erhalten und zu stärken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat jetzt entschieden, das FGZ für zunächst vier Jahre zu fördern. Die Universität Bielefeld ist einer der elf Standorte des Verbunds. 

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Mit Künstlicher Intelligenz zu besseren Entscheidungen (Nr. 15/2020)

Veröffentlicht am 27. März 2020

Kooperation von Universität, Fachhochschule Bielefeld und Bethel

Computerprogramme können auf einer großen Datenbasis Entscheidungen vorschlagen. Diese müssen für Menschen nachvollziehbar aufbereitet werden. Foto: CITEC/Universität Bielefeld
Computerprogramme können auf einer großen Datenbasis Entscheidungen vorschlagen. Diese müssen für Menschen nachvollziehbar aufbereitet werden. Foto: CITEC/Universität Bielefeld
Verfahren der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens werden immer häufiger in komplexen Entscheidungssituationen angewendet. Sie unterstützen menschliche Entscheidungen. Wissenschaftler*innen des Instituts CITEC der Universität Bielefeld untersuchen gemeinsam mit Forschenden des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule Bielefeld die Chancen und Risiken maschineller Handlungsempfehlungen im Feld sozialer Dienste. Dafür arbeiten sie mit den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zusammen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt als Teil des Graduiertenkollegs „Digitale Gesellschaft“.

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Ein neuer Weg, um wissenschaftliche Fehlschlüsse zu vermeiden (Nr. 13/2020)

Veröffentlicht am 24. März 2020

Internationale Forschende stellen Konzept für innovative Kooperation vor

Der Bielefelder Forscher Dr. Alfredo Sánchez-Tójar und 21 weitere Wissenschaftler*innen wollen mit ihrem neuen Konzept verhindern, dass zusammenfassende Analysen von Einzelstudien zu trügerischen Aussagen führen. Foto: Universität Bielefeld/A. Girndt
Um das aktuell verfügbare Wissen zu einem Gebiet verfügbar zu machen, fassen Wissenschaftler*innen Informationen aus mehreren Einzelstudien zusammen, zum Beispiel in Meta-Analyen oder Literaturübersichten. „Häufig findet dieser Prozess aber langsam und unkoordiniert statt und kann zu trügerischen Schlussfolgerungen führen“, sagt der Biologe Dr. Alfredo Sánchez-Tójar von der Universität Bielefeld. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen aus den USA, Australien und Südafrika präsentiert er das Konzept einer „Evidenzsynthese-Gemeinschaft“ in einem am gestrigen Montag (23.03.2020) erschienenen Artikel im Magazin „Nature Ecology and Evolution“.

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Drei Millionen Euro Förderung für neue Nano-Wasserfilter (Nr. 12/2020)

Veröffentlicht am 9. März 2020

Universität Bielefeld leitet EU-Projekt zu ultradünnen Membranen

Im Projekt werden Nanomembranen hergestellt, die über den bisherigen Labormaßstab hinausgehen. Um die Membranen zu nutzen, werden eigene Prototyp-Anlagen entwickelt. Foto: Universität Bielefeld
Forschende und Ingenieur*innen aus sieben Ländern wollen spezielle Filter im Nano-Maßstab entwickeln. Sie kooperieren in einem neuen Projekt, das jetzt von der Europäischen Union bewilligt wurde. Die neuen Filter sollen Reinstwasser erzeugen, etwa für Anwendungen in Industrie und Forschung. Zugleich sollen sie es ermöglichen, Wasser aus Flüssigkeiten wie Milch oder Fruchtsaft zu extrahieren, um Konzentrate zu erzeugen. Gefördert wird das Projekt mit insgesamt drei Millionen Euro. Die Universität Bielefeld übernimmt die Leitung der bis 2023 laufenden Forschungskooperation.

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Unbekannte Galaxien per Mausklick erforschen (Nr. 11/2020)

Veröffentlicht am 26. Februar 2020
Projekt „Radio Galaxy Zoo: LOFAR“ setzt auf freiwillige Hilfe

Das linke Bild zeigt zwei riesige Strahlen aus Gas (Jets), die mit einem Radioteleskop aufgenommen wurden. Rechts ist dieselbe Region – aufgenommen mit einem optischen Teleskop – zu sehen. Unten sind die kombinierten Daten abgebildet, mit denen die Wissenschaftler*innen weiterarbeiten können. Bilder: LOFAR surveys team
Astronom*innen der Universität Bielefeld rufen gemeinsam mit internationalen Forschenden dazu auf, bei der Identifikation Hunderttausender bisher unentdeckter Himmelsquellen zu helfen. Auf der Website des Projekts „Radio Galaxy Zoo: LOFAR“ können interessierte Bürger*innen die Forschenden mit wenigen Klicks bei der Auswertung unzähliger Weltraumaufnahmen unterstützen.[Weiterlesen]
Gesendet von MBerthold in Forschung & Wissenschaft

Krankmacher-Gene in Virenstämmen auf einen Blick erkennen (Nr. 10/2020)

Veröffentlicht am 25. Februar 2020

Internationales Projekt soll helfen, genetische Auffälligkeiten zu finden

Prof. Dr. Alexander Schönhuth (li.) und Prof. Dr. Jens Stoye forschen im Pangaia-Projekt an Verfahren für den Vergleich gigantischer Gen-Datensätze. Foto: Universität Bielefeld/M.-D. Müller
Wenn sich neue Viren oder Bakterien auf Menschen ausbreiten, muss rasch geklärt werden, welche besonderen Merkmale sie haben. Warum ist zum Beispiel das Coronavirus gegen übliche Medikamente resistent? Neue Big-Data-Technologie kann künftig dazu beitragen, die Besonderheiten neuer Viren- und Bakterienstämme in kurzer Zeit zu ermitteln. Dafür vergleicht sie das Erbgut eines einzelnen Organismus mit dem Genom-Bestand aller Stämme einer Spezies. Dieses Verfahren kann auch für höher entwickelte Lebewesen wie Säugetiere genutzt werden. Das neue Projekt „Pangaia“ an der Universität Bielefeld erforscht, wie sich die dabei verwendeten Datenmassen so ordnen und analysieren lassen, dass sie für die Biomedizin nutzbar sind. Die Universität ist eine von elf Projektpartner*innen aus Europa und Nordamerika. Die EU fördert das Projekt über drei Jahre mit 1,14 Millionen Euro.

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Fünf Millionen Euro für Bioinformatik-Netzwerk „de.NBI“ (Nr. 7/2020)

Veröffentlicht am 12. Februar 2020

Weitere Förderung für Projekt mit Sitz in Bielefeld fünf Jahre nach Start

Für de.NBI koordinieren sie Rechenpower und Dienstleistungen für die Bioinformatik in Deutschland (v.l.):  Die Professoren Dr. An-dreas Tauch, Dr. Alexander Sczyrba, Dr. Jens Stoye und Dr. Alfred Pühler. Foto: Universität Bielefeld/M.-D. Müller
Forscher*innen aus den Lebenswissenschaften sollen bundesweit auf leistungsstarke Technologien zur Analyse großer Datenmengen zugreifen können. Dafür hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) rund 80 Millionen Euro in ein Großprojekt investiert – das Deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur (de.NBI). Die Universität Bielefeld koordiniert das Projekt. Mit einem Festsymposium feiern Wissenschaftler*innen und Politiker*innen am Donnerstag, 13. Februar, in Berlin das fünfjährige Bestehen und die bisherigen Erfolge des Netzwerks: eine verteilte Cloud-Infrastruktur, bundesweit acht Servicezentren und 40 beteiligte Bioinformatik-Gruppen. Das BMBF hat jetzt die weitere Förderung von „de.NBI“ zugesagt. Bis Ende 2021 stehen allein der Universität Bielefeld bis zu 5,3 Millionen Euro zur Fortführung des Projekts zur Verfügung.

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Das Märchen vom Stillstand der Vormoderne (Nr. 6/2020)

Veröffentlicht am 6. Februar 2020
Tagung „Veränderung aus sich selbst heraus“ am ZiF in Bielefeld

Die moderne Welt verändert sich rasant. In der Vormoderne, also vor dem Jahr 1700, war die Gesellschaft hingegen statisch, das Leben veränderte sich kaum. Diese Sicht der Geschichte ist verbreitet, aber wohl falsch: Bei der Tagung „Veränderung aus sich selbst heraus – Eigendynamik in vormodernen Gesellschaften“ diskutieren Forscher*innen vom 12. bis zum 14. Februar am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld über den gesellschaftlichen Wandel vor der Moderne. Die aktuelle Trägerin des Bielefelder Wissenschaftspreises, die Historikerin Professorin Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, hält einen Abendvortrag.  
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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Von Ideologieverbreitung bis Finanzierung: Wie extremistische Netzwerke operieren (Nr. 4/2020)

Veröffentlicht am 28. Januar 2020

Abschlusstagung von Forschungsverbund zu Online-Radikalisierung

Wie werden Dschihadist*innen und rechtsextreme Täter*innen radikal? Darum geht es im Verbundprojekt X-Sonar. Prof. Dr. Andreas Zick und Dr. Kerstin Eppert vom Institut für interdisziplinäre Gewalt- und Konfliktforschung leiten das Projekt. Foto: Universität Bielefeld
Zentrale Akteur*innen des Islamismus und der extremen Rechten nutzen ähnliche Strategien, um in sozialen Medien Unterstützung zu mobilisieren. Das ist eine Erkenntnis des Forschungsverbundes X-Sonar. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Verbund als Teil der zivilen Sicherheitsforschung gefördert. Über drei Jahre untersuchten Forschende, auf welche Weise radikal extremistische Gruppen online und offline Unterstützungsnetzwerke aufbauen, über die sie Menschen ansprechen und für ihre Ziele mobilisieren. Die Forschenden arbeiteten Online-Inhalte und Täter*innenlebensläufe aus extremistischen Szenen auf, um künftig frühzeitige Intervention und Vorbeugung zu ermöglichen. Vertreter*innen aus Wissenschaft, Sicherheitsbehörden, Justiz und ziviler Präventionspraxis kommen am Donnerstag, 30. Januar, in Bielefeld zur Abschlusskonferenz des Projekts zusammen. 

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Arzneien entwickeln, die Abwehr gegen Tumore aktivieren (Nr. 142/2019)

Veröffentlicht am 13. Dezember 2019
Universität Bielefeld koordiniert europäisches Forschungsnetzwerk

Der Chemiker Prof. Dr. Norbert Sewald koordiniert das Forschungsnetzwerk „Magicbullet::Reloaded“, in dem 15 Doktorandinnen und Doktoranden an schonenden Krebsmedikamenten arbeiten. Foto: Universität Bielefeld
Um Tumore zu behandeln, setzen Ärztinnen und Ärzte hauptsächlich Operationen, Strahlen- und Chemotherapie ein. Ein neues Projekt der Universität Bielefeld und 14 europäischer Partner untersucht in den kommenden vier Jahren zielgerichtete Krebstherapien. Die Idee: Spezielle Moleküle spüren Tumorzellen im Körper auf und geben einen Wirkstoff ab, der dafür sorgt, die wuchernden Zellen zu beseitigen. 15 Doktorandinnen und Doktoranden werden in dem Forschungsnetzwerk „Magicbullet::Reloaded“ zusammenarbeiten. Für das Projekt kooperieren Universtäten, Forschungsinstitute und Industrieunternehmen. Die Europäische Union fördert das Netzwerk mit rund vier Millionen Euro.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

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