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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen - Kategorie Forschung & Wissenschaft

Von Ideologieverbreitung bis Finanzierung: Wie extremistische Netzwerke operieren (Nr. 4/2020)

Veröffentlicht am 28. Januar 2020

Abschlusstagung von Forschungsverbund zu Online-Radikalisierung

Wie werden Dschihadist*innen und rechtsextreme Täter*innen radikal? Darum geht es im Verbundprojekt X-Sonar. Prof. Dr. Andreas Zick und Dr. Kerstin Eppert vom Institut für interdisziplinäre Gewalt- und Konfliktforschung leiten das Projekt. Foto: Universität Bielefeld
Zentrale Akteur*innen des Islamismus und der extremen Rechten nutzen ähnliche Strategien, um in sozialen Medien Unterstützung zu mobilisieren. Das ist eine Erkenntnis des Forschungsverbundes X-Sonar. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Verbund als Teil der zivilen Sicherheitsforschung gefördert. Über drei Jahre untersuchten Forschende, auf welche Weise radikal extremistische Gruppen online und offline Unterstützungsnetzwerke aufbauen, über die sie Menschen ansprechen und für ihre Ziele mobilisieren. Die Forschenden arbeiteten Online-Inhalte und Täter*innenlebensläufe aus extremistischen Szenen auf, um künftig frühzeitige Intervention und Vorbeugung zu ermöglichen. Vertreter*innen aus Wissenschaft, Sicherheitsbehörden, Justiz und ziviler Präventionspraxis kommen am Donnerstag, 30. Januar, in Bielefeld zur Abschlusskonferenz des Projekts zusammen. 

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Arzneien entwickeln, die Abwehr gegen Tumore aktivieren (Nr. 142/2019)

Veröffentlicht am 13. Dezember 2019
Universität Bielefeld koordiniert europäisches Forschungsnetzwerk

Der Chemiker Prof. Dr. Norbert Sewald koordiniert das Forschungsnetzwerk „Magicbullet::Reloaded“, in dem 15 Doktorandinnen und Doktoranden an schonenden Krebsmedikamenten arbeiten. Foto: Universität Bielefeld
Um Tumore zu behandeln, setzen Ärztinnen und Ärzte hauptsächlich Operationen, Strahlen- und Chemotherapie ein. Ein neues Projekt der Universität Bielefeld und 14 europäischer Partner untersucht in den kommenden vier Jahren zielgerichtete Krebstherapien. Die Idee: Spezielle Moleküle spüren Tumorzellen im Körper auf und geben einen Wirkstoff ab, der dafür sorgt, die wuchernden Zellen zu beseitigen. 15 Doktorandinnen und Doktoranden werden in dem Forschungsnetzwerk „Magicbullet::Reloaded“ zusammenarbeiten. Für das Projekt kooperieren Universtäten, Forschungsinstitute und Industrieunternehmen. Die Europäische Union fördert das Netzwerk mit rund vier Millionen Euro.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Wie Pflanzen mit ihren Inhaltsstoffen auf das Ökosystem wirken (Nr. 141/2019)

Veröffentlicht am 9. Dezember 2019
Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert neue Forschungsgruppe

Prof.’in Dr. Caroline Müller leitet die neue DFG-Forschungsgruppe zu Chemodiversität bei Pflanzen. Foto: Universität Bielefeld
Pflanzen sind häufig sehr individuell, wenn es darum geht, welche Abwehrchemikalien und andere Inhaltsstoffe sie enthalten. Diese chemische Vielfalt (Chemodiversität) findet sich sowohl bei unterschiedlichen Pflanzen derselben Art als auch innerhalb einer einzelnen Pflanze. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert mit rund zwei Millionen Euro eine von der Universität Bielefeld geleitete Forschungsgruppe, die die Chemodiversität von Pflanzen untersucht. Die chemische Ausstattung von Pflanzen kann sich auf die Nahrungsnetze einer Pflanze ebenso auswirken wie auf ihre Lebensräume und biologischen Lebensgemeinschaften. Sprecherin der DFG-Forschergruppe ist Professorin Dr. Caroline Müller von der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld, ihre Vertreterin ist Juniorprofessorin Dr. Meike Wittmann, ebenfalls von der Fakultät für Biologie.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Mit Big Data in die Evolution blicken (Nr. 137/2019)

Veröffentlicht am 3. Dezember 2019
Forscherinnen modellieren die Entwicklung der C4-Photosynthese

Die Biologinnen Prof.’in Dr. Andrea Bräutigam (li.) von der Universität Bielefeld und Dr. Mary-Ann Blätke (re.) vom IPK Gatersleben haben ein Computermodell entwickelt, das Einblick in  eine spezielle Form der Photosynthese gibt. Fotos: Universität Bielefeld/ IPK Gatersleben
Laborforschung ist die wohl bekannteste treibende Kraft für den wissenschaftlichen Fortschritt. Jedoch stößt sie auch an ihre Grenzen, wenn es darum geht, evolutionäre Prozesse zu untersuchen. Hier kommen Big Data und rechnergestützte Modellierungen ins Spiel. Welches Potenzial dahinter steckt, demonstrieren Forscherinnen der Universität Bielefeld und des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben in einem gemeinsamen Projekt zur Erforschung der Evolution der C4-Photosynthese. Sie haben ein Modell entwickelt, mit dem sich nachvollziehen lässt, wie sich diese Form der Photosynthese im Lauf der Evolution entwickelt hat. Ihre Studie präsentieren sie am heutigen Dienstag (03.12.2019) im Fachmagazin eLife.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Wie der Zufall in Physik und Mathematik weiterhilft (Nr. 135/2019)

Veröffentlicht am 2. Dezember 2019
15. Brunel-Bielefeld-Workshop am Zentrum für interdisziplinäre Forschung

Prof. Dr. Gernot Akemann organisiert den  15. Brunel-Bielefeld-Workshop. Foto: Universität Bielefeld/A. Polina
Welche Merkmale hat der Zufall? Das erforschen Mathematikerinnen und Mathematiker gemeinsam mit Physikerinnen und Physikern auf dem 15. Brunel-Bielefeld-Workshop „Zufallsmatrixtheorie und Anwendungen“ vom 5. bis zum 7. Dezember. Zufallsmatrizen sind Anordnungen von Zahlen oder anderen mathematischen Objekten in Tabellenform, deren Werte zufällig gewählt sind. Sie helfen dabei, wichtige mathematische Probleme zu lösen oder physikalische Systeme besser zu verstehen. Finanziert wird der Workshop vom Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) und vom Sonderforschungsbereich „Unsicherheit beherrschen und Zufall sowie Unordnung nutzen in Analysis, Stochastik und deren Anwendungen“ (SFB 1283). Professor Dr. Gernot Akemann von der Fakultät für Physik der Universität Bielefeld organisiert den Workshop zusammen mit Wissenschaftlern von der Brunel University und dem Imperial College London (Großbritannien).[Weiterlesen]
Gesendet von HMetzen in Forschung & Wissenschaft

Demokratiepädagogik in Zeiten des Populismus (Nr. 133/2019)

Veröffentlicht am 28. November 2019
Europaweites Netzwerk von Laborschulen nimmt seine Arbeit auf

Prof.’in Dr. Annette Textor, Dr. Christian Timo Zenke und Nicole Freke (v.l.) entwickeln im Projekt LabSchoolsEurope Methoden, mit denen Schülerinnen und Schüler  demokratische Fähigkeiten erlernen. Foto: Universität Bielefeld
Wie lernen Kinder in ihrer Schule mitzubestimmen und mit der Vielfalt von Meinungen, Fähigkeiten und kulturellen Unterschieden umzugehen? Das ist eine der Fragen, mit denen sich das neue Projekt LabSchoolsEurope beschäftigt. Koordiniert wird es von der Universität Bielefeld, die es gemeinsam mit der Laborschule Bielefeld initiiert hat. In dem Projekt entwickeln Forschende und Lehrkräfte demokratiepädagogische Innovationen für den Umgang mit Heterogenität in der Primarstufe. Dafür arbeiten Universitäten und Schulen an fünf Standorten zusammen – in Deutschland, Österreich, Frankreich, Tschechien und England. Das Projekt wird durch Erasmus+ gefördert, dem Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

50 Jahre Fakultät für Rechtswissenschaft (PE Nr. 130/2019)

Veröffentlicht am 19. November 2019
2019 feiert auch die Fakultät für Rechtswissenschaft als erste Fakultät der Universität Bielefeld ihr 50-jähriges Bestehen. Am 17. November 1969 fand die erste Vorlesung in der Universität Bielefeld statt – Rechtsgeschichte I. Zur Jubiläumsveranstaltung am Freitag, 22. November 2019, um 17.15 Uhr, laden wir Sie herzlich in die Rudolf-Oetker-Halle ein, um zu berichten. Es werden zirka 450 Gäste erwartet, darunter zahlreiche ehemalige Professorinnen und Professoren der Fakultät, der Oberbürgermeister als Absolvent der Fakultät und der Gründungskanzler der Universität.[Weiterlesen]
Gesendet von HMetzen in Forschung & Wissenschaft

Wie wichtig sind soziale Faktoren für Klimamodelle? (Nr. 128/2019)

Veröffentlicht am 12. November 2019
Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung

Prof.’in Dr. Eleonora Rohland organisiert die ZiF-Tagung „Modellierung sozio-ökologischer Transformationen der Amerikas während der kleinen Eiszeit“. Foto: Philipp Ottendörfer
Welche Auswirkung hatten gesellschaftlicher Wandel und Umweltveränderungen über die Jahrhunderte auf das Klima? Und wie lässt sich dieser Einfluss in Klimamodellen berücksichtigen? Das ist Thema einer Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld. Unter dem Titel „Modellierung sozio-ökologischer Transformationen der Amerikas während der kleinen Eiszeit, 1492-1800“ kommen vom 14. bis zum 16. November Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammen. Dr. Eleonora Rohland, Professorin für Verflechtungsgeschichte der Amerikas an der Universität Bielefeld, organisiert die Tagung zusammen mit Dr. Franz Mauelshagen von der Universität Wien und Dr. Jobst Heitzig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

DFG verlängert Graduiertenkolleg für Wissenschaftsphilosophie (Nr. 127/2019)

Veröffentlicht am 11. November 2019
Universität Bielefeld und Leibniz Universität Hannover tragen das Kolleg gemeinsam

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg „Die Integration von theoretischer und praktischer Wissenschaftsphilosophie“ (GRK 2073) geht in eine zweite Runde. Seit 2015 haben sich an diesem Kolleg, das an der Leibniz Universität Hannover und der Universität Bielefeld angesiedelt ist, Nachwuchsphilosophinnen und –philosophen aus acht verschiedenen Ländern mit Fragestellungen beschäftigt, die im Überschneidungsbereich von Ethik und Erkenntnistheorie der Wissenschaften liegen.[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Presseeinladung: Jubiläumskonferenz der Universität Bielefeld – Big Data als Verdränger der großen Theorien? (PE 126/2019)

Veröffentlicht am 8. November 2019
Sie ist der Höhepunkt des wissenschaftlichen Programms zum 50-jährigen Bestehen der Universität Bielefeld: Die Jubiläumskonferenz „The Theoretical University in the Data Age. Have the great theories become obsolete?“ („Die theoretische Universität im Zeitalter der Daten. Haben sich die großen Theorien überlebt?“). Am Donnerstag und Freitag, 14. und 15. November, geht es um die Frage, ob die großen Theorien angesichts von Big Data an Relevanz verlieren. 

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