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Pressemitteilungen - Kategorie Forschung & Wissenschaft

Neue Methode für sichere Herstellung von Nylon-Vorstufe (Nr. 143/2018)

Veröffentlicht am 30. November 2018
Bielefelder Forscher entwickeln umweltschonendes Verfahren

Prof. Dr. Harald Gröger und sein Mitarbeiter Tobias Betke haben eine Methode entwickelt, die dazu beiträgt, Nylon aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen. Foto: Universität Bielefeld
Der Kunststoff Nylon ist allgegenwärtig. Ob Regenschirme, Strumpfhosen oder Küchenhelfer: Sie haben alle gemeinsam, dass sie aus Nylon gefertigt sind. Um Nylon zu produzieren, braucht die Industrie die Chemikalie Adiponitril – jedes Jahr mehr als eine Million Tonnen weltweit. Noch wird hochgiftige Blausäure verwendet, um Adiponitril zu erzeugen. Chemiker der Universität Bielefeld wollen das ändern. Sie stellen heute (30.11.2018) im Fachmagazin „Nature Communications“ eine Methode vor, die anstelle von Blausäure ein Enzym nutzt, um diese Verbindung herzustellen. In Kombination mit anderen Verfahren eröffnet diese Biokatalyse-Reaktion eine Perspektive, zukünftig die Nylon-Vorstufe umweltschonend ausgehend von Kohlendioxid und Sonnenlicht zu produzieren.

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Zehn Jahre Bielefeld Graduate School in History and Sociology (Nr. 142/2018)

Veröffentlicht am 27. November 2018
Tagung zur Zukunft der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Die Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) blickt bei ihrer Jubiläumstagung vom 30. November bis 1. Dezember sowohl auf zehn Jahre erfolgreiche Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchs zurück als auch in die Zukunft der Nachwuchsförderung. Bei der Podiumsdiskussion, unter anderem mit Professor Dr. Peter Strohschneider (Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG) und im Festvortrag von Professor Dr. Richard Münch (Universität Bamberg) geht es um das Tagungsthema: „Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland – Verantwortung für die Zukunft“.[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Im Fokus der Forschung: Rechtspopulismus und Geschlecht (Nr. 137/2018)

Veröffentlicht am 16. November 2018
Internationale Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF)

Rechtspopulistische Parteien bestärken traditionelle Geschlechterordnungen. Rechtspopulisten inszenieren sich aber auch strategisch als „emanzipiert“, meist um rassistische Politiken zu rechtfertigen. Geschlecht bietet ein zentrales Aushandlungsfeld für rechtspopulistische Themen. Gleichzeitig fahren rechtspopulistische Regierungen Anti-Gender-Kampagnen: Rechtspopulismus und Geschlecht sind eng miteinander verflochten und polarisieren einander. Bisher arbeiten Forschende zu diesem neu entstehenden Forschungsfeld ausschließlich in ihren Disziplinen. Die Tagung „Rechtspopulismus und Geschlecht“ vom 22. bis 24. November im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld führt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammen. Die Bielefelder Professorinnen Dr. Julia Roth und Dr. Tomke König leiten die international besetzte Tagung.
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Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

PVC mit Bioweichmachern umweltfreundlich machen (Nr. 136/2018)

Veröffentlicht am 16. November 2018
Konsortium entwickelt alternative Moleküle für die Kunststoffindustrie

Die Forschungsgruppe Organische Chemie I der Universität Bielefeld, das Institut für Technische Biokatalyse der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und BASF SE wollen als Konsortium eine neuartige Alternative zu herkömmlichen Weichmachern in PVC entwickeln. Das gemeinsame Projekt „Bioweichmacher“ ist in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ entstanden. Ziel ist es, Weichmachermoleküle für Produkte zu entwickeln, die Mensch und Umwelt schonen. 
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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft
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Elf Robbenarten sind Ausrottung knapp entgangen (Nr. 135/2018)

Veröffentlicht am 16. November 2018
Studie der Universität Bielefeld erscheint in „Nature Communications“

Das Fell als Rohstoff für Pelzmäntel, das Fett für Öllampen und als Heilmittel in der Kosmetik: Millionen von Robben wurden jährlich bis Ende des 19. Jahrhunderts gejagt und getötet. Welche Folgen die damalige industrielle Jagd für derzeitige Robbenbestände hat, zeigt eine heute (16.11.2018) erschienene Studie in „Nature Communications“. Verhaltensforschende der Universität Bielefeld haben herausgefunden: Elf Robbenarten sind nur knapp der Ausrottung entkommen. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es gelungen, einen Großteil der heute lebenden Arten in ihre Untersuchung einzubeziehen. Die meisten Arten haben laut der Studie die Hochphase der Robbenjagd so gut überstanden, dass ihre genetische Ausstattung weiterhin variantenreich ist.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Universität Bielefeld tritt weltumspannendem Netzwerk bei (Nr. 133/2018)

Veröffentlicht am 14. November 2018
Exzellenzcluster CITEC und acht Partner aus vier Kontinenten kooperieren im Technologie-Verbund „InterACT“

Die Universität Bielefeld und ihr Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) schließen sich dem Netzwerk „InterACT” an. Die Partner in dem Bündnis widmen sich der Forschung und Entwicklung von Technologien, die die weltweite Kommunikation und Zusammenarbeit verbessern. Dem Zusammenschluss gehören neun Universitäten und Institute aus Asien, Australien, Europa und Nordamerika an. Zu den neuen Mitgliedern neben der Universität Bielefeld zählen die Stanford University (USA) und die Queensland University of Technology (Australien). Koordiniert wird das Netzwerk vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

ZiF-Jubiläum: Was weiß die Wissenschaft von der Zukunft? (Nr. 132/2018)

Veröffentlicht am 12. November 2018
Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) feiert 50-jähriges Bestehen

Wissenschaft richtet sich auf die Zukunft. Sie erforscht heute die Möglichkeiten von morgen. Je komplexer und spezialisierter die Forschung wird, desto wichtiger ist die disziplinenübergreifende Zusammenarbeit. Das Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) organisiert und fördert diese seit nunmehr 50 Jahren. Am 16. November begeht das erste Institute for Advanced Study Europas sein Jubiläum mit einem Kolloquium zum Thema „Zukunftswissen“ und prominenten Gästen.[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Prädikat: „Gleichstellung: ausgezeichnet!“ (Nr. 131/2018)

Veröffentlicht am 9. November 2018
Universität Bielefeld bundesweit eine von zehn Hochschulen mit Spitzenbewertung im Professorinnenprogramm III von Bund und Ländern

Die Universität Bielefeld hat für ihr Gleichstellungszukunftskonzept im Professorinnenprogramm III des Bundes und der Länder das Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet“ erhalten. Sie ist damit bundesweit eine von zehn Hochschulen mit der Spitzenbewertung und kann für den Zeitraum von 2018 bis 2022 eine Fördersumme von bis zu 3,3 Millionen Euro erhalten.
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Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Zusammenarbeit von ZB MED mit Bioinformatik-Netzwerk (Nr. 125/2018)

Veröffentlicht am 26. Oktober 2018
Gemeinsame Entwicklung von Informationsdiensten für die Lebenswissenschaften geplant

Bereits seit einiger Zeit planen ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften und de.NBI – Deutsches Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur eine strategische und inhaltliche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen der Lebenswissenschaften. Die Geschäftsstelle des de.NBI-Netzwerks ist am Centrum für Biotechnologie der Universität Bielefeld angesiedelt. Mit einem Kooperationsvertrag haben nun ZB MED und die Universität Bielefeld die Zusammenarbeit auf die Zukunft ausgerichtet. Ziel ist es, gemeinsam komplementäre Informationsdienste für die Lebenswissenschaften anzubieten. Zu diesem Zweck wird unter anderem die gemeinsame Berufung einer W3-Professur anvisiert.[Weiterlesen]
Gesendet von NLangohr in Forschung & Wissenschaft

Neue Koselleck-Gastprofessur befragt die Grundlagen des Historischen (Nr. 123/2018)

Veröffentlicht am 19. Oktober 2018
Erste Besetzung geht an französischen Geschichtswissenschaftler
 
Der französische Historiker François Hartog wird erster Reinhart-Koselleck-Gastprofessor. Foto: F. Mantovani-Gallimard

Reinhart Koselleck (1923-2006) gilt nicht nur als einer der bekanntesten Historiker des 20. Jahrhunderts. Er war auch Mitbegründer und langjähriger Professor der Universität Bielefeld. In Erinnerung an ihn errichten die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie und das Rektorat der Universität Bielefeld die Reinhart Koselleck-Gastprofessur. Im Wintersemester 2018/2019 wird diese erstmals besetzt. Der französische Geschichtswissenschaftler François Hartog, emeritierter Professor der École des Hautes Etudes en Sciences Sociales - einer der renommiertesten sozialwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen Frankreichs - in Paris, ist zu Gast. Als Reinhart Koselleck-Gastprofessor hält er unter anderem am Donnerstag, 25. Oktober einen öffentlichen Vortrag im Museum Huelsmann in Bielefeld.[Weiterlesen]
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