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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

Mehrheit zweifelt daran, ob Informationen über Krankheiten in Medien vertrauenswürdig sind (Nr. 5/2021)

Veröffentlicht am 25. Januar 2021

Studien aus Bielefeld und Berlin analysieren Gesundheitskompetenz

Wie kompetent ist die deutsche Bevölkerung, wenn es um den Umgang mit Informationen zur Gesundheit geht? Für das Pandemiejahr 2020 belegt eine repräsentative Studie, in die mehr als 2.000 Personen im Alter ab 18 Jahren einbezogen waren: Große Teile der Bevölkerung sind nicht ausreichend vorbereitet, um Gesundheitsrisiken richtig einzuschätzen, zu beurteilen und im Alltag umzusetzen. „Ein Vergleich unserer Erhebungen zwischen 2014 und 2020 zeigt, dass sich die Gesundheitskompetenz sogar noch verschlechtert hat“, sagt die Studienleiterin Professorin Dr. Doris Schaeffer von der Universität Bielefeld. Klagten 2014 etwa 54 Prozent der Befragten über große Schwierigkeiten, sich im unüberschaubaren Angebot von Gesundheitsinformationen zu orientieren, so waren es 2020 schon fast 60 Prozent. Für die Forschung kooperieren die Universität Bielefeld und die Hertie School in Berlin. 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Land genehmigt Modellstudiengang Humanmedizin

Veröffentlicht am 21. Januar 2021
Beim Aufbau der neuen Medizinischen Fakultät Ostwestfalen-Lippe (OWL) ist ein weiterer Meilenstein erreicht worden: Die Landesregierung hat den medizinischen Studiengang am Standort Bielefeld genehmigt. „Mit der Genehmigung des Studiengangs Humanmedizin kommt der Aufbau der Medizinischen Fakultät OWL an der Universität Bielefeld einen entscheidenden Schritt voran: Bereits zum Wintersemester 2021/2022 können nun die ersten 60 Studierenden ihr Studium beginnen. Sie können sich auf ein modernes Medizinstudium in Ostwestfalen-Lippe freuen, in dem ein frühzeitiger Praxisbezug eine große Rolle spielen wird“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.
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Gesendet von NLangohr in Universität & Campusleben

Die unterschätzte Dynamik der Vormoderne (Nr. 4/2021)

Veröffentlicht am 20. Januar 2021

Internationale Online-Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung

Auch Gesellschaften in vormoderner Zeit haben sich fortwährend gewandelt. Um die Besonderheiten des damaligen Wandels geht es jetzt bei einer Online-Tagung. Einer der Leiter ist Prof. Dr. Franz-Josef Arlinghaus von der Abteilung Geschichtswissenschaft.Foto: Universität Bielefeld/P. Ottendörfer
Bevor die Weltgeschichte in der Moderne Fahrt aufnahm und sich das Leben immer schneller wandelte, gab es eine lange Phase, in der sich nichts veränderte: Das ist die gängige Interpretation der sogenannten Vormoderne, der Zeit zwischen dem Mittelalter und etwa dem Jahr 1700. Bei der Online-Tagung „Veränderung aus sich selbst heraus – Eigendynamik in vormodernen Gesellschaften“, die vom 28. bis zum 30. Januar stattfindet, nehmen Forschende diese Sicht kritisch unter die Lupe. Ihre These: Statt eines Stillstandes hat eine ganz eigene, in den gesellschaftlichen Strukturen selbst angelegte Dynamik die Vormoderne geprägt. [Weiterlesen]
Gesendet von IAschmann in Forschung & Wissenschaft

Wie interkulturelle Konflikte in Großstädten gelöst werden (Nr. 3/2021)

Veröffentlicht am 19. Januar 2021

Rund eine Million Euro Förderung für neues Forschungsprojekt 

Johannes Ebner, Dr. Jörg Hüttermann und Denis van de Wetering (v.l.) erforschen in dem neuen Projekt, wie soziale Gruppen in von Migration geprägten Stadtteilen Konflikte aushandeln. Foto: Universität Bielefeld/M.-D. Müller
Durch Migration hat über die Jahrzehnte die Vielfalt an Kulturen in Großstädten zugenommen. Welche Chancen, Probleme und Konflikte ergeben sich aus dieser Vervielfältigung der Vielfalt? Das erforscht das Verbundprojekt „Neuaushandlung lokaler Ordnungen“. Es untersucht in Dortmund, Bonn und Magdeburg, wie soziale Gruppen in von Migration geprägten Stadtteilen zusammenleben. Das Projekt wird vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld koordiniert. Kooperationspartner sind das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück und das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität Berlin. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert die Forschung bis 2022 mit rund einer Million Euro.[Weiterlesen]
Gesendet von IAschmann in Forschung & Wissenschaft

Bielefelder Gleichstellungspreis geht an vier Nachwuchsforschende (Nr. 2/2021)

Veröffentlicht am 13. Januar 2021
Rektorat der Universität Bielefeld würdigt herausragende Abschlussarbeiten

Ausgezeichnet: Oleksandra Tarkhanova, Johanna Pangritz, Greta Wienkamp und Patricia Bollschweiler (v.l.) erhalten den Bielefelder Gleichstellungspreis 2020 in der Kategorie „Genderforschung“.
Für ihre genderbezogene Forschung haben Ende 2020 vier Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Bielefeld den Bielefelder Gleichstellungspreis erhalten: Patricia Bollschweiler, Oleksandra Tarkhanova, Johanna Pangritz und Greta Wienkamp wurden in der Kategorie „Genderforschung“ prämiert. Das Rektorat der Universität Bielefeld würdigt in dieser Sparte herausragende Abschlussarbeiten, die ein für die Geschlechterforschung besonders relevantes Thema bearbeiten. Der Gleichstellungspreis wird jährlich vom Rektorat in einer von drei Kategorien vergeben.[Weiterlesen]
Gesendet von FFollmer in Auszeichnungen & Preise

Lehrkräfte Plus Bielefeld: Neue Bewerbungsphase (Nr. 1/2021)

Veröffentlicht am 7. Januar 2021
Qualifizierungsprogramm für internationale Lehrkräfte

2017 startete die Universität Bielefeld Lehrkräfte Plus als Pionierprojekt in Nordrhein-Westfalen. Geflüchtete Lehrkräfte – sowie Lehrkräfte aus Nicht-EU-Staaten – können sich im Bielefelder Programm für den Schuldienst in NRW weiterqualifizieren. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (MKW) fördern das Programm. Die nächste Bewerbungsphase startet am 11. Januar und läuft bis 22. Februar. Der nächste Programmjahrgang beginnt im September 2021 mit erneut 25 Teilnehmenden.[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Internationales
Tags: homepage

Studienstart im Sommersemester 2021: Jetzt bewerben (Nr. 100/2020)

Veröffentlicht am 22. Dezember 2020
Studiengänge der Universität beginnen auch im Sommersemester

Der Bewerbungszeitraum für einen Studienstart an der Universität Bielefeld im Sommersemester in zulassungsbeschränkten Studiengängen hat begonnen und läuft noch bis zum 15. Januar 2021. Wer sich für einen Studienbeginn im kommenden Sommersemester interessiert, kann die bevorstehenden – traditionell und gerade in der aktuellen Lage – eher ruhigeren Tage nutzen, um sich über ein Studium an der Universität Bielefeld zu informieren und zu bewerben. Unter www.uni-bielefeld.de/jetztstudieren sowie auf weiteren Kanälen der Universität finden Studieninteressierte Informationen und Geschichten zum Studieneinstieg und Studienalltag auch in Zeiten von Corona.[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Studium & Lehre
Tags: homepage

Wie sich Metallatome auf einem Isolator ordnen können (Nr. 99/2020)

Veröffentlicht am 21. Dezember 2020

Bielefelder Forschende veröffentlichen Studie in Nature Communications

Wie sich Metallatome auf einem Isolator anordnen lassen, untersucht Prof’in Dr. Angelika Kühnle in einer neuen Studie. Foto: Universität Bielefeld/M.-D. Müller

Um in Zukunft winzig kleine elektronische Speicher oder Sensoren herzustellen, ist es entscheidend, einzelne Metallatome auf einer isolierenden Schicht anordnen zu können. Wissenschaftler*innen der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld haben nun nachgewiesen, dass dies bei Zimmertemperatur gelingt: Moleküle der metallhaltigen Verbindung Molybdänacetat bilden auf dem Isolator Calcit eine geordnete Struktur, ohne an andere Positionen zu springen oder sich zu drehen. Ihre Ergebnisse präsentieren die Wissenschaftler*innen heute (21.12.2020) im Fachmagazin Nature Communications. Die Arbeit ist in Kooperation mit Forschenden der Universitäten Kaiserslautern, Lincoln (Großbritannien) und Mainz entstanden.

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Gebäude Z jetzt doppelt so groß (Nr. 98/2020)

Veröffentlicht am 18. Dezember 2020
Universität schafft 250 neue Büroarbeitsplätze für Erziehungswissenschaft und Medizinische Fakultät

Blick vom Hauptgebäude der Universi-tät auf das Gebäude Z an der Konse-quenz. Das 2018 errichtete Gebäude (linker Teil) wurde 2020 auf drei Ge-bäudeteile erweitert und bietet nun auf 5.000qm Nutzfläche Platz für Büros. Foto: Universität Bielefeld
Im Dezember wurde die Erweiterung des Gebäude Z an der Konsequenz fertiggestellt. Im Zuge der Erweiterung wurden die bestehenden zwei Gebäudeteile vergrößert sowie hangaufwärts ein dritter Gebäudeteil hinzugefügt. Dadurch hat sich die nutzbare Fläche des 2018 eingeweihten Bürogebäudes auf jetzt insgesamt rund 5.000 Quadratmeter verdoppelt. Es sind 170 zusätzliche Büroräume mit insgesamt 250 neuen Arbeitsplätzen entstanden. Die Bauzeit für die Gebäudeerweiterung in Modulbauweise betrug 11 Monate.[Weiterlesen]
Gesendet von NLangohr in Bau & Modernisierung

Covid-19-Debatten und andere Online-Diskussionen mithilfe von Bots vielseitiger machen (Nr. 97/2020)

Veröffentlicht am 18. Dezember 2020

Volkswagenstiftung fördert Forschungsprojekt mit 1,5 Millionen Euro  

Prof. Dr. Philipp Cimiano vom Institut CITEC der Universität Bielefeld leitet das neue Forschungs-projekt zu Bots als Unterstützer von Meiungsviel-falt. Foto: Universität Bielefeld/M.-D. Müller
Bots stehen als Programme, die automatisiert mit Nutzerinnen in Verbindung treten, oft in der Kritik. So werden sie genutzt, um in sozialen Medien Falschinformationen zur Covid-19-Pandemie zu verbreiten. Welchen Einfluss haben Bots aber genau und wie lassen sich Diskussionen beeinflussen, in denen sie aktiv sind? Für ein interdisziplinäres Projekt, das sich mit dieser Frage befasst, gibt es nun eine Förderung der Volkswagenstiftung in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro, verteilt auf vier Jahre. Für die Forschung, an der Informatikerinnen, Soziologinnen und Psychologinnen mitwirken, kooperieren Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld, der Fachhochschule Bielefeld, des Trinity College in Dublin (Irland) und der National University of Australia in Canberra (Australien).
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Gesendet von IAschmann in Forschung & Wissenschaft

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