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BLOG Zentrum für Ästhetik - Tag [2015]

Literatur :: 10. Lesenacht in der Universitätsbibliothek

Veröffentlicht am 22. Oktober 2015

Abwechslung und Spannung sind garantiert, wenn die Universitätsbiblitohek am Donnerstag, dem 19. November ihre Türen für die 10. Lesenacht öffnet. Dann finden ab 19 Uhr an unterschiedlichen Stationen in der Bibliothek Lesungen statt. Lauschen Sie nachdenklicher und bewegender, wissenschaftlicher und fantastischer Literatur, empfohlen und gelesen von Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiterinnen der Universität Bielefeld.

Heinrich Heine, Kurt Tucholsky, die amerikanische Autorin und Journalistin Kressmann Taylor, der ehemalige Zwangsarbeiter Ferdinand Matuszek und die beiden Schüler Charlotte Guéguen und Leon Lohrmann – sie alle werfen einen Blick auf Deutschland. Sie tun dies in unterschiedlichen Zeiten und auf sehr unterschiedliche Weise: kritisch, poetisch, fiktiv, zeitgeschichtlich, „kreuz- und quergedacht“.
Nach Zentralafrika, auf den Norden Kameruns, richtet der britische Ethnologe und Buchautor Nigel Barley unseren Blick. In den Jahren 1977 und 1978 lebte er dort in einem Dorf der Dowayo und betrieb Feldforschung. Packend und stellenweise brüllend komisch sind die Notizen aus seiner Lehmhütte, in denen er auch Nicht-Ethnologen an der Realität ethnologischer Feldforschung teilhaben lässt.
Tunesien und der tunesische Dichter Abu El Kacem Chebbi (1909-1934) stehen im Fokus der Lesung von Ahmed Arfaoui. Arfaoui studierte an der Universität Bielefeld und übersetzte Gedichte von Abu El Kacem Chebbi aus dem Arabischen ins Deutsche. In Tunesien gilt Chebbi als „Nationaldichter“, die beiden letzten Strophen der tunesischen Nationalhymne stammen aus seiner Feder. Im „Arabischen Frühling“ wurden seine Texte verstärkt rezipiert. Freunde der Fantasy-Literatur kommen bei Terry Pratchett und Neil Gaiman auf ihre Kosten. „Nächsten Samstag ist Weltuntergang“, verspricht Lennart Winkler seinem Publikum, einen „völlig anderen Hexenroman“ und „Fantasy von der ungewöhnlichen Sorte“. Das sei schon einen Weltuntergang wert.

Höhepunkt der Lesenacht ist die Abschlusslesung um 21 Uhr mit dem Kinder- und Jugendbuchautor Paul Maar. Paul Maar wurde vor allem durch seine „Sams“-Bücher und die Klassiker „Herr Bello und das Blaue Wunder“ und „Lippels Traum“ bekannt. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur (1985), den Deutschen Jugendliteraturpreis (1988 und 1996) und viele andere mehr. Im September 2015 wurde er mit dem Bremer „Kinderoskar“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Die Lesungen finden in den Bibliotheksbereichen U1, U0 und T1 des Universitätshauptgebäudes statt. Bitte benutzen Sie den Bibliothekseingang U1 auf der Galerie in der ersten Etage. In der Pause um 20.15 Uhr präsentiert eine kleine Formation der UniBigband auf der Galerie Jazz-Klänge, während die Café-Bar kulinarische Snacks für Bücherwürmer serviert. Die Programmfolder liegen am Infopunkt in der zentralen Halle und in der Paperbox vor dem Westend aus. Das vollständige Programm zum Download als pdf-Datei finden Sie hier.

Die Lesenacht ist eine Veranstaltung der Universitätsbibliothek Bielefeld in Kooperation mit dem Fach Germanistik der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft und dem Zentrum für Ästhetik der Universität Bielefeld. Der Eintritt ist frei. Um die Spende eines Kultureuros wird gebeten.

Infos/ Kontakt:
Universitätsbibliothek, Lesenacht-Team, lesenacht.ub@uni-bielefeld.de, Tel.: 0521/106-4113
Prof. Dr. Petra Josting, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, petra.josting@uni-bielefeld.de, Tel.: 0521/106-3706
Zentrum für Ästhetik, zentrumfueraesthetik@uni-bielefeld.de, 0521-106-3068

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Tags: 2015

Semestereröffnungskonzert :: Bielefelder Philharmoniker 2015

Veröffentlicht am 19. Oktober 2015

Semestereröffnungskonzert der Bielefelder Philharmoniker 2015

Seit 2005 spielen die Bielefelder Philharmoniker zu Beginn des Wintersemesters in der Unihalle. Diese Konzerte finden in außergewöhnlicher Atmosphäre - im Westend der Universität Bielefeld - statt. Das Programm wechselt jährlich.

Sinfonie Nr. 5 von Franz Schubert und die Ouvertüre zu Romeo und Julia von Tschaikowski

Semestereräffnungskonzert 2015

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Art & Science Festival :: Paradox

Veröffentlicht am 8. Oktober 2015

Art & Science Festival :: Paradox

Hier finden Sie das Programm zum Art & Science Festival 2015.

 

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Konzert & Workshops :: Brasilianische Rhythmen mit Perkussion und Rabeca

Veröffentlicht am 22. September 2015

Léo Corrêa und George Costa, zwei brasilianische Musiker bringen die westliche Halle in Schwingung mit ihren Instrumenten: Léo Corrêa an der Rabeca, ein Instrument, das in Brasilien sehr beliebt und verbreitet ist. Die Rabeca ist eine Art Geige, die bereits im Mittelalter gespielt wurde. Das besondere an der Rabeca ist ihre schier unendliche Vielfalt: Es gibt keine vorgegebenen Materialien, Muster oder Saitenbeschaffenheiten des Instruments. Léo Corrêa fertigt seine Instrumente eigens an, und weiß sie auch zu spielen. So bekommt jedes Stück seinen ganz typischen Klang und eine eigene Persönlichkeit.

Ergänzend zu den Melodien der Rabeca spielt George Costa am Tamburin brasilianische Rhythmen, und Simone Lechthoff, Lehrbeauftragte des Fachsprachenzentrums, trägt mit ihrer Stimme zum musikalischen Gesamtbild bei. Das Konzert beginnt um am 20. Oktober um 20 Uhr im Westend der zentralen Halle, der Eintritt ist frei. Eine Veranstaltung des Asta Kulturreferats und des Zentrums für Ästhetik.

Infos/ Kontakt:
Zentrum für Ästhetik, T7-240, zentrumfueraesthetik@uni-bielefeld.de, 0521-106-3068



Workshop: Rabeca und Perkussion
Wer gerne mehr über brasilianische Musik, das Instrument Rabeca und begleitende Perkussion lernen möchte, dem sei der Workshop mit Léo Corrêa und George Costa ans Herz gelegt. Der Musiker und Geigenbauer, Léo Corrêa, leitet einen Workshop in dem er die Feinheiten des Instrumentes Rabeca und ihren Einfluss auf die verschiedenen Kulturen und Folkloren Brasiliens präsentiert. Die Rabeca ist ein Instrument, das sich von fast allen Instrumenten unterscheidet bezüglich Aussehen, Bauart, Form, Größe und Saitenanzahl. Diese Merkmale garantieren, dass jedes dieser Instrumente eine eigene Klangfarbe hat und ein Unikat ist.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, Interessierte jeglicher Altersstufen können sich zum Workshop im Welthaus Bielefeld anmelden, maximal können 10 – 15 Personen teilnehmen. Der Workshop kostet 20€ pro Person/ pro Tag. Unterrichtet wird in portugiesischer Sprache mit deutscher Übersetzung.

Wann: 14. und 15. Oktober, von 18:30 bis 21:30
Wo: Cafe Welt Haus
10-15 Teilnehmer

Welthaus Bielefeld e.V.
August-Bebel-Straße 62
33602 Bielefeld

Infos/ Kontakt:
Anmeldung bei Simone Lechthoff, 01577-4320020, slechthoff@uni-bielefeld.de

Gesendet von ASteimann in Musik
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