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Reinhart Koselleck und das Bild

Veröffentlicht am 27. März 2018, 16:25 Uhr

Reinhart Koselleck und das Bild

Reinhart Koselleck zählt zu den wichtigsten deutschen Historikern des 20. Jahrhunderts. Bekannt geworden ist er vor allem für seine Begriffsgeschichte und Beiträge zu einer Theorie historischer Zeiten. Kaum bekannt dagegen ist die Bedeutung der Bilder und Bildlichkeit in Kosellecks Nachdenken über die Geschichte.

 

Reinhart Koselleck: Inschrift an einem Haus – Via del Progresso, 23. Juni 1977. Foto: Bildarchiv Foto Marburg, Fotograf: Reinhart Koselleck

Die Ausstellung präsentiert eine Vielzahl an Objektgattungen wie eigene Fotografien, Karikaturen und Zeichnungen, die im Dialog mit Kosellecks historischer Forschung und Theoriearbeit standen. Ebenso werden „Fremdmaterialien“ aus dem Archiv, wie Briefe und Manuskripte, Bücher aus seiner Bibliothek oder Sammlungen von Pferde- und Denkmalfiguren zu sehen sein. So macht die Ausstellung visuell erfahrbar, was Reinhart Koselleck über viele Jahrzehnte hinweg beschäftigte: die bildliche Dimension der Geschichte und ihrer Erforschung. Die einzelnen Exponate werden entlang von drei prägenden Leitgedanken in Kosellecks Forschung – „Zeitschichten“, „Politische Sinnlichkeit“ und „Erinnerungsschleusen“ – in drei „Erfahrungsräumen“ vorgestellt: in der Abteilung Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld, am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) sowie im Bielefelder Kunstverein.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Abteilung Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld mit dem Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, dem Bielefelder Kunstverein, dem Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) und dem Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld. Gefördert wird die Ausstellung durch das Rektorat der Universität Bielefeld, die Abteilung für Geschichtswissenschaft und das Zentrum für Theorien in der historischen Forschung der Universität Bielefeld sowie die Universitätsgesellschaft Bielefeld.


Ausstellungsorte:

Universität Bielefeld, Abteilung Geschichtswissenschaft, Gebäude X A2 Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld
Eröffnung: Mittwoch, 18.04.2018, 18 Uhr

Bielefelder Kunstverein im Waldhof Welle 61, 33602 Bielefeld
Eröffnung: Freitag, 20.04.2018, 19 Uhr

Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld Methoden 1, 33615 Bielefeld
Eröffnung: Dienstag, 24.04.2018, 18 Uhr


Weitere Informationen:
http://www.uni-bielefeld.de/geschichte/zthf/koselleck-und-das-bild.html


Kontakt:

Dr. Bettina Brandt, Universität Bielefeld
Tel.: 0521 106-3238
E-Mail: bettina.brandt@uni-bielefeld.de

Dr. des. Britta Hochkirchen, Universität Bielefeld
Tel.: 0521 106-67031
E-Mail: britta.hochkirchen@uni-bielefeld.de

Co-Kurator der Ausstellung im Bielefelder Kunstverein: Thomas Thiel, Direktor
Tel.: 0521-178806
E-Mail: kontakt@bielefelder-kunstverein.de

Gesendet von CL in Bildende Kunst
Tags: 2018
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