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Ästhetik-Festival 2015 :: "Paradox"

Veröffentlicht am 27. Oktober 2014, 11:09 Uhr

Wieso kann es eigentlich – terminologisch ein Widerspruch in sich – Chaostheorien geben? Auf welche Widersprüche muss sich die moderne Physik in ihrer komplexen Theoriebildung einlassen? Warum legen wir größten Wert auf Privatsphäre und stellen doch jede Menge Privates ins Netz? Könnte es sein, dass sich Liebe zu einem wichtigen Teil auf paradoxe Kommunikation gründet? Und warum konnte der Athlet Achilles den Vorsprung der Schildkröte nie einholen?

Foto: Veit MetteDie Welt ist paradox. Alltäglich begegnen sie uns, die kleinen Widersprüche und die großen Verwirrungen. Und das setzt sich in der Wissenschaft fort. Was die Logik auf eine harte Probe stellt, erzeugt Neugier. Wissenschaftler wie Künstler lockt das Andere, das Neue, das Verborgene, das Geheimnisvolle, und mit der Paradoxie eröffnet sich ein Potenzial, etablierte Normen zu hinterfragen.
Beim Ästhetik-Festival vom 8. bis 10. Oktober in der Kunsthalle Bielefeld dreht sich alles um das Thema Paradoxie auf der Grenze zwischen Wissenschaft und Kunst. Das dreitägige Festival soll einem breiten Publikum auf verständliche und unterhalts
ame Weise einen Eindruck davon verschaffen, wie beide Schaffensbereiche mit dem Paradoxen umgehen.

Selbstverständlich dürfen auf dem Festival auch die spielerischen und humoristischen Aspekte des Themas nicht fehlen, genauso wenig wie die Nähe des Paradoxen zum Absurden, Grotesken und Surrealen. Das Programm und weitere Informationen zum Festival finden Sie auf www.uni-bielefeld.de/paradox. (Foto: Veit Mette)

Infos/ Kontakt:
Dr. Hans-Martin Kruckis, hans-martin.kruckis@uni-bielefeld.de, 0521 106 3067
Anna Steimann, anna.steimann@uni-bielefeld.de, 0521 106 3068
Anne Kaestner,
kaestner@kunsthalle-bielefeld.de, 0521.3299950-17

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Tags: 2015
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