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Ausstellung zum Thema Multiple Sklerose

Veröffentlicht am 30. Oktober 2017

Foto-Text-Projekt „Spurwechsel“ zum Thema „Multiple Sklerose“ in der Universität Bielefeld vom 1. November bis 22. Dezember 2017

Seit Anfang 2016 arbeiten der Universitäts-Mitarbeiter Markus Paulußen als Fotograf und die Kölner Texterin Anke Breuer gemeinsam mit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft OV Köln und Umgebung (DMSG) an dem ehrenamtlichen Foto-Text-Projekt. Es zeigt die „1000 Gesichter der Multiplen Sklerose“ in Form von tatsächlichen Gesichtern und Geschichten, die unter www.spurwechsel-ms.de auch auf einer Internetseite dokumentiert sind. Die Ausstellung, für die die Initiatoren vor kurzem den hoch dotierten Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe erhalten haben, ist nun in der Universität Bielefeld zu sehen.



Die neun Collagen und dazugehörigen Interview-Texttafeln von Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten und einer Gemeinsamkeit - die der MS-Erkrankung - bieten die Möglichkeit, mehr über die Erkrankung der Multiplen Sklerose zu erfahren. Wichtig ist den beiden Ausstellern Realitäten darzustellen und Ängste zu nehmen, ohne zu beschönigen. Markus Paulußen als Fotograf ist „nicht nur“ ein guter Fotograf, sondern in erster Linie ein Mensch mit Einfühlungsvermögen. Das merkt man den Collagen an. Und Anke Breuer als Interviewerin liebt nicht nur das Schreiben, sondern ist auch selbst als MS-Betroffene mit den Fragen zur Stelle, die in der Ausstellung in den Texten und Bildern auftauchen und den Betrachter wie Leser berühren.


Die Ausstellung befindet sich im Interimseingang der Universität, den man über die Stadtbahnbrücke erreicht. Im November hängen die ersten 5 Collagen samt Texttafeln, im Dezember bietet sich dann die Gelegenheit, 4 weitere Tafeln zu sehen.

Kontakt und weitere Informationen

Internetseite: http://www.spurwechsel-ms.de
Anke Breuer, anke.breuer@gmx.de
Dr. Markus Paulußen, markus.paulussen@gmail.com

Gesendet von WSchüer in Bildende Kunst Tags: 2017

Theater :: Büchner - Woyzeck

Veröffentlicht am 26. Oktober 2017

WOYZECK

nach Georg Büchner

Bild zum Theaterstück Woyzeck

Woyzeck befindet sich im Höllenkarussell, im stetigen Hamsterrad. Kleiner Mann, kleiner Soldat, Versuchsobjekt, Untergebener, Getretener, Getriebener, Betrogener. Woyzeck ist Opfer. Und er ist Täter. Was trieb ihn zu seiner Gräueltat? Immer wieder kämpft er sich durch Büchners berühmt-berüchtigte Hirnwindungen. Um zu verstehen. Um seinem Schicksal doch noch zu entfliehen. Um Erlösung zu erlangen und Frieden zu machen. Den ersehnten Exitus zu erreichen.

Am Mittwoch, 06.12.2017 um 20 Uhr wird Georg Büchners „Woyzeck“ an der Universität Bielefeld im Raum C0-281 aufgeführt.

„Woyzeck“ ist nach „Der Bau“ und „Götz“ die dritte Zusammenarbeit von Regisseur Stefan Meißner und Schauspieler Jörg Schulze-Neuhoff. Büchners Woyzeck gehört zum Kanon der deutschen Literatur und ist sicher eines der meist gespielten Dramen auf deutschen Bühnen. Die Besonderheit dieser Inszenierung? Der Vielzahl der Figuren des Dramas wird Woyzeck als Solo allein entgegengestellt, unnötiger Ballast abgeworfen und ins Intime, ins Kleine geholt.

 

Termine 2017
Do, 17. Aug.- Falkendom, BIELEFELD ***Premiere***
Fr, 18. Aug. – Fort A, MINDEN
Sa, 02. Sept. – Zimmertheater, OSNABRÜCK
Sa, 09. Sept. – Theater im Depot, DORTMUND
Sa, 14. Okt. – Litteranova, HILDESHEIM
Do, 02. Nov. – Theater Tiefrot, KÖLN
Fr, 03. Nov. – Theater Tiefrot, KÖLN
Sa, 04. Nov. – Theater Tiefrot, KÖLN
Sa, 11. Nov. – Kleiner Bühnenboden, MÜNSTER
Fr, 24. Nov. – Staffelter Hof, KRÖV
Sa, 25. Nov. – Blauer Salon, TRABEN-TRARBACH
Mi, 06. Dez. – Raum C0281 Uni Bielefeld, BIELEFELD

 

Kontakt und Infos:
Jörg Schulze-Neuhoff
Brunnenbauerweg 23, 33659 Bielefeld
Tel. 0521.71 593
j.schulze-neuhoff@web.de, Website

Gesendet von JSchirmacher in Theater & Tanz Tags: 2017

Literatur :: Lesenacht 2017

Veröffentlicht am 25. Oktober 2017

Lesenacht in der Universitätsbibliothek Bielefeld – Abschlusslesung mit Anja Tuckermann

Lesenacht 2017 Plakat

Am Donnerstag, den 23. November findet von 18.30 – 22.00 Uhr die XII. Lesenacht in der Universitätsbibliothek statt.

Ein literarisches Feuerwerk erwartet die Zuhörerinnen und Zuhörer: An vier unterschiedlichen Stationen in der Bibliothek werden Lesungen angeboten, ausgewählt und vorgetragen von Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiterinnen der Universität Bielefeld. Jede Lesung dauert etwa 30 Minuten.

Um 21 Uhr beginnt eine ganz besondere Abschlusslesung: Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete, in Berlin lebende freie Schriftstellerin und Redakteurin Anja Tuckermann liest aus ihrem Roman „Mano. Der Junge, der nicht wusste, wo er war.“ Anja Tuckermann ist „Bielefelder Poet in Residence 2017“.

Die Lesungen finden im Universitätshauptgebäude in den Bibliotheksbereichen U0, U1 und V1 statt und sind über den Bibliothekseingang U1 (Rechtswissenschaft) auf der Galerie in der ersten Etage erreichbar.
In den Pausen präsentiert das Jazz-Trio „HMS Trio.Org“ unter der Leitung von Hans-Hermann Rösch auf der Galerie Jazz-Klänge vom Feinsten, während die Café-Bar kulinarische Snacks für Bücherwürmer serviert.

Stellen Sie sich Ihr ganz persönliches Lesenachtprogramm zusammen und besuchen Sie die Lesungen, die Sie auf gar keinen Fall verpassen möchten. Wir wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen!

Programm der Lesenacht 2017 zum Durchklicken

Programm der Lesenacht 2017 zum Download im Überblick (4,0 MB) oder als Druckerfreundliche Version (3,7 MB).

Die Lesenacht ist eine Veranstaltung der Universitätsbibliothek und des Zentrums für Ästhetik in Kooperation mit dem Fach Germanistik der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld.

Der Eintritt ist frei. Um die Spende eines Kultureuros wird gebeten.

Infos/Kontakt:
Universitätsbibliothek, Lesenacht-Team, E-Mail: lesenacht.ub@uni-bielefeld.de, Tel.: 0521/106-4113

Gesendet von JSchirmacher in Literatur Tags: 2017 lesenacht

Konzert :: Orchester der Hochschule für Musik Detmold mit "Schuberts Winterreise" nach Hans Zender

Veröffentlicht am 25. Oktober 2017

Orchester der Hochschule für Musik Detmold erneut zu Gast in der Universität Bielefeld

Hans Zenders „Schuberts Winterreise“ mit dem Tenor Benjamin Bruns

 

Das letztjährige Konzert des Orchesters der Hochschule für Musik Detmold in Bielefeld dürfte allen, die es hören konnten, noch in allerbester Erinnerung sein: Das war einfach nur grandios und nicht nur etwas für „Klassik-Fans“. So intensiv, so unmittelbar erlebt man Musik ganz selten! Und den Musikern hat ihr Auftritt in der Uni selbst so viel Freude gemacht, dass sie unter Leitung ihres Dirigenten Florian Ludwig zusammen mit dem renommierten Tenor Benjamin Bruns jetzt gerne wiederkommen. Am Montag, dem 20.11.2017 um 20.00 Uhr im Audimax der Universität Bielefeld steht Schuberts großer Liederzyklus „Winterreise“ in neuem Gewand auf dem Programm - nämlich in der Orchesterbearbeitung von Hans Zender, die dieser selbst als „komponierte Interpretation“ bezeichnet.

Der Gesangspart bleibt dabei weitgehend unangetastet, während die Klavierbegleitung auf faszinierende Weise ins (kleine) Orchester übersetzt und dabei auch verändert wird - etwa durch auskomponierte Liedanfänge, Übergänge und Schlüsse, durch Dehnungen und Beschleunigungen, durch Wiederholungen und Hall-Effekte. Dabei kommen auch so ungewöhnliche Klangerzeuger wie Windmaschinen zum Einsatz. Nach Rolf Breuer setzt Zenders Bearbeitung „sozusagen frei, was musikalisch in Schubert angelegt, aber unter der klassisch-gebändigten Oberfläche verborgen ist“. Zender lasse uns die „Winterreise“ mit ihrem Reichtum an unvergleichlicher Musik und mit ihrer Dramatik auf engstem Raum wieder neu hören“ und den „Schock ihrer expressiven Kraft wieder erfahren, jenen Schock, den die ersten Zuhörer im Jahr 1827 im Hause Schuberts empfanden“. Hans Zender (geb. 1936) ist mit seinen bemerkenswert vielfältigen Aktivitäten ganz gewiss eine der zentralen Figuren des deutschen Musiklebens. Seine bedeutenden Kompositionen decken ein breites Spektrum von Kammermusik über große Orchesterwerke bis zum Musiktheater ab. Zender ist zugleich ein bedeutender Dirigent und Kompositionslehrer. Als brillanter Essayist hat er sich ausgiebig mit Fragen der Musiktheorie und Ästhetik auseinandergesetzt und sich auch in kulturpolitischen Diskussionen zu Wort gemeldet. Er beschäftigte sich nicht zuletzt intensiv mit fernöstlicher Philosophie.
Der Tenor Benjamin Bruns gehört seit 2010 der Wiener Staatsoper an. Gastspiele gab er u.a. an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, der Deutschen Oper Berlin Nürnberg und am Teatro Colón in Buenos Aires. 2012 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Steuermann in Der fliegende Holländer. Bruns widmet sich intensiv auch dem Oratoriums- und Liedgesang und hat hier mit international renommierten Ensembles zusammengearbeitet. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen unterstreichen seine musikalische Klasse.
Florian Ludwig war von 2008 bis 2017 Generalmusikdirektor des Theaters Hagen und des Philharmonischen Orchesters Hagen. Dort setzte er sich für ein breites Repertoire ein, das sowohl alle Epochen der klassischen Orchestermusik wie auch Crossover-Projekte verschiedenster Art einschließt. In Hagen machte Ludwig zuletzt mit einer Reihe von Neuentdeckungen, wie der Oper Vanessa von Samuel Barber, auf sich aufmerksam. Vor seiner Tätigkeit in Hagen war Florian Ludwig als Solorepetitor am Nationaltheater Mannheim sowie als Erster Kapellmeister am Theater Bremen tätig. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Hermann Michael und war Assistent namhafter Dirigenten wie Sir Colin Davis und Franz Welser-Möst. Gastdirigate führten ihn an die Wiener Volksoper, zum Gewandhausorchester zu Leipzig und MDR Sinfonieorchester sowie zur Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Zahlreiche CD- und Rundfunkmitschnitte dokumentieren seine Tätigkeit. Seit dem Sommersemester 2015 ist Ludwig Professor für Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Detmold und leitet dort das Hochschulorchester sowie den Detmolder Oratorienchor.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten. Bei dem Konzert handelt sich um eine Kooperation zwischen der Hochschule für Musik Detmold und der Universität Bielefeld im Rahmen von „Campus OWL“, der Plattform für die Zusammenarbeit der fünf staatlichen Hochschulen der Region. Die Organisation der Veranstaltung liegt beim Zentrum für Ästhetik der Universität Bielefeld.

Kontakt:
Zentrum für Ästhetik der Universität Bielefeld
Tel.: 0521 106-3067
Mail: zentrumfueraesthetik@uni-bielefeld.de

 

Gesendet von JSchirmacher in Musik Tags: 2017 hfm

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