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Bielefeld mahnt: Ergebnisse einer Online-Umfrage zu den Ereignissen rund um die Demonstrationen am 9. November 2019

Veröffentlicht am 13. Dezember 2019, 10:29 Uhr
Vor rund vier Wochen, am 9. November 2019, hatte die Partei „Die Rechte NRW" zu einem Aufmarsch durch Bielefeld anlässlich des Geburtstags der verurteilten Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck aufgerufen. Etwa 230 Personen folgten diesem Aufruf und zogen auf einer von der Polizei genehmigten Strecke durch die Bielefelder Innenstadt. Diesem Aufmarsch stellten sich rund 14.000 Gegendemonstrierende entgegen. Eine Studie des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) dokumentiert nun systematisch, wie 1.025 Befragte, darunter 841 Teilnehmende an den Gegendemonstrationen, das Geschehen am 9. November wahrnahmen, was sie motivierte, an den Gegendemonstrationen teilzunehmen und wie sie das Einsatzkonzept der Polizei bewerten. Ein zweiter Schwerpunkt der Studie lag auf den Einstellungen der Befragten zum Datum des 9. Novembers als Gedenktag zur Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 und zur Aufhebung der polizeilichen Verbotsverfügung für den rechten Aufmarsch durch das Mindener Verwaltungsgericht. Die vollständige Studie findet sich hier.

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