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IKG Blog

Wie Wahlerfolge mit Hasstaten zusammenhängen

Veröffentlicht am 21. Oktober 2019
Studie der Universitäten Bielefeld und Münster vergleicht Wahlkreise.

Eine neue Studie zeigt, dass die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) in der Bundestagswahl 2017 in solchen Regionen besonders hohe Ergebnisse erzielt hat, in denen ein Jahr zuvor die Arbeitslosigkeit hoch und der Ausländeranteil gering war. Gleichzeitig stellt die Studie fest: In den Regionen mit AfD-Wahlerfolgen wurden im Jahr der Bundestagswahl im Durchschnitt mehr Hasstaten gegen Geflüchtete angezeigt als in Regionen, in denen die AfD schlechter abgeschnitten hat. Die Studie von Forschern des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld sowie der Universität Münster ist in der Fachzeitschrift "Frontiers in Psychology" erschienen.

zur Pressemitteilung der Universität

Originalveröffentlichung:
Jonas Rees, Yann Rees, Jens H. Hellmann, Andreas Zick. Climate of hate: similar correlates of far right electoral support and right-wing hate crimes in Germany. Frontiers in Psychology, https://doi.org/10.3389/fpsyg.2019.02328, erschienen am 18. Oktober 2019.

Kontakt:
Dr. Jonas Rees, Universität Bielefeld
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
Telefon: 0521 106-3106
E-Mail: jonas.rees@uni-bielefeld.de


Medienbeiträge über die Studie:
Zum WDR Beitrag
Zum Deutschlandfunk Beitrag
Zum Deutschlandfunk Nova Beitrag
Zum Radio Bielefeld Beitrag
Gesendet von UNiermann in Allgemein
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