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Gesundheit Aktuell

Gesundheit Aktuell

Handbuch Gesundheitswissenschaften: neue Auflage erschienen

Veröffentlicht am 7. Oktober 2020

Das Handbuch Gesundheitswissenschaften verleiht unserem Fach ein wissenschaftliches Fundament. Es präsentiert den Stand der theoretischen und methodischen Zugänge sowie die wissenschaftliche Evidenz in den verschiedenen, die Gesundheitswissenschaften konstituierenden Disziplinen. Es beleuchtet die thematischen relevanten Felder und vermittelt dabei einen Eindruck von der fachlichen Breite der Gesundheitswissenschaften. Das Handbuch zeugt aber vor allem davon, wie gewinnbringend es ist, wenn verschiedene Disziplinen gemeinsam einen Blick auf die Probleme der Gesundheit der Bevölkerung, auf Prävention und Versorgung einschließlich Rehabilitation und Pflege und auf die Steuerung und Finanzierung des Gesundheitssystems werfen. Bereits die von Klaus Hurrelmann und Ulrich Laaser herausgegebene und 1993 erschienene 1. Auflage des Handbuches hatte diesen Anspruch. Wir verfolgen ihn auch mit der 7. Auflage weiter. Oliver Razum, seit der 4. Auflage mit dabei, gibt das Handbuch nunmehr zusammen mit Petra Kolip heraus. Wir haben den Wechsel zum Anlass genommen, auch das Team der Autor*innen zu verändern und zu erweitern. Viele Kapitel sind komplett neu geschrieben, andere grundlegend überarbeitet. Die Autor*innen setzen neue Akzente, z. B. mit stärkerem Blick auf Vielfalt, Global Health, stärkere Zielgruppen- und Evidenzbasierung sowie Theorieorientierung z. B. in der Gesundheitsförderung

Weitere Details stehen unter: https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/buecher/produkt_produktdetails/43769-handbuch_gesundheitswissenschaften.html

Gesendet von R. Samson in Neuerscheinungen

Neue Projekte zur Gesundheitskompetenz gestartet

Veröffentlicht am 7. Oktober 2020

Im August hat ein neues fakultätsübergreifendes Projekt zu Gesundheitskompetenten Gesundheitsorganisationen (GKO) begonnen (Leitung: Prof. Dr. Doris Schaeffer, Prof. Dr. Ullrich Bauer, Prof. Dr. Claudia Hornberg, angesiedelt am Interdisziplinären Zentrum für Gesundheitskompetenzforschung (IZGK)). Es wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und hat das Ziel, eine Bestandsaufnahme zu bestehenden Konzepten, Ansätzen und Best-Practice-Beispielen zu GKO’s vorzunehmen und der Frage nachzugehen, welche Rahmenbedingungen zur Umsetzung von GKO‘s im deutschen Gesundheitssystem und dessen Organisationen erforderlich sind.

Auch die von Prof Dr. Doris Schaeffer und Prof Dr. Ullrich Bauer geleitete Studie zur Gesundheitskompetenz im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie wird fortgeführt. Nach einer ersten Erhebung im April 2020 folgt noch in diesem Jahr eine zweite und dritte Befragung, an der sich auch Österreich und die Schweiz beteiligen. Die Studie wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Gesendet von R. Samson in Forschung

BGM-Fachtagung „Psychische Gesundheit“ am 18.11.2020

Veröffentlicht am 5. Oktober 2020

Die Einschränkung sozialer Kontakte als Schutz vor einem hochansteckenden Virus erscheint gegenwärtig alter­nativlos. Dabei stellt sich aber zugleich die Frage: Wächst nicht gerade in bedrohlich wahr­genommenen Situationen das Bedürfnis nach Kontakt, Zuwen­dung und Unterstützung?

Die BGM-Fachtagung zum Thema „Psychische Gesundheit – Neue Herausforderungen in unsicheren Zeiten!“ findet am 18. November 2020 in der Ravensberger Spinnerei statt.

Präsenzteilnahme zum Preis von 325 Euro, 225 Euro für Fakultätsangehörige.
Teilnahme via Livestream (Zoom) zum Preis von 145 Euro.

Informationen zu Anmeldung, Kosten und Prgramm entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Fachtagung oder der Website.

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Die Fakultät trauert um Karsten Gebhardt

Veröffentlicht am 7. September 2020
Als vor drei Jahrzehnten die Idee geboren wurde, an der Universität Bielefeld eine Fakultät für Gesundheitswissenschaften zu gründen, gab es große Vorbehalte, weil Bielefeld keine medizinische Fakultät hatte. Dieses vermeintliche "Manko“ wurde durch eine enge Kooperation mit medizinischen und gesundheitlichen Einrichtungen der Region behoben - vom Vorläufer des heutigen „Landeszentrums für Gesundheit" über das Evangelische Johanneswerk bis zum Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen - erfolgreich, wie wir heute wissen. Diese Zusammenarbeit wurde in der "Konferenz der Vertragspartner" formalisiert. Eine wichtige Figur in diesem Zusammenhang war der Geschäftsführer des Johanneswerkes, Karsten Gebhardt, der wichtige Ideen einbrachte und ein wichtiger Unterstützer und kritischer Begleiter war, bis in jüngster Zeit. Karsten Gebhardt ist am vergangenen Dienstag im Alter von 75 Jahren verstorben. Die Fakultät trauert um Karsten Gebhardt und drückt seiner Familie ihr Beileid aus.
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Prof. Dr. Wolfgang Greiner in den Beirat des Forschungszentrums für Gesundheitsökonomie aufgenommen

Veröffentlicht am 10. August 2020

Professor Dr. Wolfgang Greiner (55) ist in den internationalen wissenschaftlichen Beirat des Forschungszentrums für Gesundheitsökonomie (HECON) des universitären Forschungs- und Innovationszentrums (EKIK) an der Universität Óbuda, Ungarn berufen worden. Das primäre Ziel von HECON ist die Entwicklung einer integrierten Forschungs- und Bildungsstrategie für Gesundheitsökonomie und Health Technology Assessment. Wolfgang Greiner lehrt und forscht seit 2005 „Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement“ an unserer Fakultät.

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COVID‐19: Vom zentralen zum dezentralen Infektionsschutz? Klare Kommunikation, Kompetenzvermittlung und geteilte Verantwortung

Veröffentlicht am 22. Juni 2020

Die Pandemie ist nicht vorbei, aber ein großer Teil der Bevölkerung sehnt sich nach Normalität – und in vielen Teilen der Gesellschaft kehrt sie auch wieder zurück: Thüringen beendet die Kontaktbegrenzungen, Schleswig-Holstein ermöglicht Urlaube und andere Bundesländer öffnen in unterschiedlichem Ausmaß Kneipen, Theater, Sportvereine und Schulen. Wie das wissensbasiert und fair gelingen kann, haben Wissenschaftler*innen aus 24 Fachgesellschaften, die gemeinsam im Kompetenznetz Public Health zu COVID-19 arbeiten, zusammengefasst.

Zu den Empfehlungen von 24 Fachgesellschaften aus dem Kompetenznetz Public Health zu COVID‐19 an die politisch Verantwortlichen.

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Corona: Hohes Risiko für Geflüchtete in Sammelunterkünften

Veröffentlicht am 2. Juni 2020

Bielefelder Forschende und Kompetenznetz Covid-19 veröffentlichen Studie

Sammelunterkünfte für Asylbewerber*innen sind besonders gefährdet, zu Hotspots für Corona-Infektionen zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Leitung des Epidemiologen Pro fessor Dr. med. Kayvan Bozorgmehr von der Universität Bielefeld. Das Studienteam setzt sich aus Wissenschaftler*innen des Kompetenznetzes Public Health Covid-19 zusammen. Sie haben Infektionsdaten aus 42 Sammelunterkünften in elf Bundesländern zusammengestellt und analysiert. Wird in einer Unterkunft eine Corona-Infektion festgestellt, ergibt sich laut den Forschenden für alle anderen Bewohner*innen ein Ansteckungsrisiko von 17 Prozent. In der vergangenen Woche hatten Medien bundesweit vorab über vorläufige Ergebnisse der Studie berichtet.

Pressemitteilung als PDF

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Stellungnahme des Zukunftsforums Public Health zur COVID-19-Pandemie

Veröffentlicht am 20. Mai 2020

Gesundheit für alle ist untrennbar mit einer nachhaltigen politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung verbunden.

Die Stellungnahme als PDF

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Gemeinsame Stellungnahme von DGKH, BVÖGD und GHUP zu Covid 19

Veröffentlicht am 12. März 2020

Stellungnahme
Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH),
Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD),
Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP)

Bekämpfung der COVID-19-Epidemie in Deutschland – Notwendige Rollenverteilung zwischen ambulantem und stationärem Sektor sowie öffentlichem Gesundheitsdienst

Verdachtsfälle von SARS-CoV-2 Virus zu erkennen, Kontaktpersonen zu ermitteln, Quarantänemaß- nahmen zu gewährleisten und das Management der ambulant zu versorgenden Infizierten zu organi- sieren, damit eine unverzügliche medizinische Versorgung bei klinischer Verschlechterung garantiert werden kann - das kennzeichnet die aktuellen Prioritäten des Pandemie-Managements für den Öffent- lichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland in Kooperation mit den ambulanten und stationären Versorgungsbereichen... mehr (PDF)

 

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Neues Buch erschienen: "Health Policy and Systems Responses to Forced Migration"

Veröffentlicht am 10. März 2020
"Health Policy and Systems Responses to Forced Migration", herausgegeben von Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld, der Universität Heidelberg und der London School of Hygiene and Tropical Medicine

Fluchtmigration ist aus der Perspektive der Gesundheitssystem- und Policy-Forschung noch nicht ausreichend erforscht. Das führt zu einem begrenzten Wissen über Interventionen und politische Maßnahmen auf Systemebene zur Verbesserung der Gesundheit von Geflüchteten. Die Beiträge in diesem Sammelband sollen die benannte Lücke schließen, indem sie den Kenntnisstand zu Gesundheitssystemen und gesundheitspolitischen Maßnahmen in Bezug auf Asylsuchende, Geflüchtete und Binnenflüchtlinge zusammentragen. Zusätzlich führt das Buch die Erkenntnisse von Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen wie Politikwissenschaften, Epidemiologie, Gesundheitswissenschaften, Wirtschaft, Psychologie und Soziologie in dem Bereich der Fluchtmigration zusammen und zeigt den weiteren Forschungsbedarf auf. Das Buch dient somit Studierenden sowie Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Praxis als aktuelle und umfassende Quelle für die Auseinandersetzung mit Fluchtmigration und Gesundheitssystemen.

Zur Publikation

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Entwicklung eines „WHO European Region action plan on health literacy”

Veröffentlicht am 9. März 2020

Im Februar startete eine Initiative der WHO Europa in Kopenhagen zur Erarbeitung eines Europäischen Aktionsplans zur Förderung und Stärkung der Gesundheitskompetenz für die 53 europäischen Mitgliedsstaaten. Sie wird durch ein internationales Advisory Board unterstützt, dem u.a. Prof. Dr. Doris Schaeffer und Dr. Orkan Okan vom Interdisziplinären Zentrum für Gesundheitskompetenzforschung (IZGK) der Universität Bielefeld angehören. Beide nahmen im Februar 2020 an einem ersten internationalen Expert*innentreffen teil, bei dem wesentliche Ziele und Inhalte diskutiert und beraten wurden. Die Veranstaltung stand unter der Leitung von Dr. Bente Mikkelsen (Leiterin der Abteilung Nichtübertragbare Krankheiten und Gesundheitsförderung im gesamten Lebensverlauf der WHO Europa) und Dr. Kristine Sørensen (Leiterin der Global Health Literacy Academy) und wurde von der WHO International in Genf, der WHO Europa und dem dänischen Ministerium für Gesundheit unterstützt.

Der Aktionsplan soll Anfang 2021 fertig gestellt sein und u.a. dazu beitragen, dass die Umsetzung der in etlichen Ländern mittlerweile vorliegenden Aktionspläne und politischen Strategien zur Gesundheitskompetenz auf der Ebene der nationalen Mitgliedsstaaten unterstützt wird. Dazu gehört auch der seit 2018 für Deutschland vorliegende Nationale Aktionsplan, der sich seither in der Umsetzung befindet. Zugleich soll die Forschung und Forschungsförderung auf diesem Gebiet stimuliert werden.

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Gesendet von R. Samson in Forschung

Gesundheitskompetenz im digitalen Zeitalter

Veröffentlicht am 19. Februar 2020

Die Fachkonferenz mit Politikerinnen, Praktikerinnen, Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen fand am 04. Februar in Berlin statt. Auf der vom Bundesministerium für Gesundheit in Kooperation mit der Allianz für Gesundheitskompetenz und dem Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz veranstalteten Tagung diskutierten über 350 Teilnehmerinnen die Konsequenzen der digitalen Transformation für die Stärkung der Gesundheitskompetenz. Personen und Projekte des Interdisziplinären Zentrums für Gesundheitskompetenzforschung (IZGK) waren dort zentral vertreten.

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Praxisprojekt on Tour: Queer Migrants Welcome

Veröffentlicht am 11. November 2019

“Queer Migrants Welcome” heißt das Praxisprojekt der AG 3, in dem Studierende im 5. Fachsemester des Bachelor-Studiengangs Health Communication im Wintersemester 2018/19 selbständig eine englischsprachige Webseite erstellt haben, die diversitätssensibel Gesundheitsinformationen zu LGBTQ+-Menschen bereitstellt. Das Praxisprojekt konnte aufgrund der großen autonomen Gestaltungsmöglichkeiten der Studierenden mit einem innovativen und ausdrucksstarken Produkt abgeschlossen werden. Der Prozess und das Resultat werden durch die Studierenden Leyla Polat und Elsa Rabe bei der Studierendenkonferenz an der Universität Bielefeld am 14.11. zwischen 15:00 und 16:00 Uhr in der Unihalle präsentiert. Darüber hinaus wird das Projekt durch die Lehrenden des Praxisprojektes Dr. Yudit Namer und Prof. Dr. Dr. Hürrem Tezcan-Güntekin am 22.11. bei der European Health Conference in Marseille vorgestellt.

Die Webseite ist aufrufbar unter dem Link: https://queermigrantswelcome.jimdofree.com

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Bericht zur Datenlage von Gesundheit und -versorgung von MigrantInnen veröffentlicht

Veröffentlicht am 29. Oktober 2019

Das Regionalbüro Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen neuen Bericht zur Datenlage von Gesundheit und Gesundheitsversorgung von Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteten in der Europäischen Region veröffentlicht. Die Erkenntnisse sollen den 53 Mitgliedsstaaten der WHO Region helfen, die Datenlage durch internationale Abstimmungsprozesse und nationale Maßnahmen zu verbessern. Die von der WHO in Auftrag gegebene Studie entstand unter der Leitung von Professor Dr. Kayvan Bozorgmehr, Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld und Forschungsgruppenleiter am Universitätsklinikum Heidelberg.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung. Der Volltext des Berichts in englischer Sprache "What is the evidence on availability and integration of refugee and migrant health data in health information systems in the WHO European Region?" (2019) findet sich beim Regionalbüro Europa der WHO.

Gesendet von R. Samson in Forschung

25 Jahre Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld

Veröffentlicht am 17. Oktober 2019

Am 07. Oktober 2019 feierte die Fakultät für Gesundheitswissenschaften ihr 25-jähriges Bestehen. Neben dem Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Oliver Razum und dem Festredner Prof. Dr. Martin McKee wohnten viele Ehemalige, Kooperationspartner, Studierende und Fakultätsmitglieder im gut gefüllten Hörsaal 13 dem Festakt bei.

Prof. Martin McKee, Prorektorin Prof ´in Claudia Riemer und Prof. Ulrich Laaser (v.l.) Prof. Martin McKee, Prorektorin Prof ´in Claudia Riemer und Prof. Ulrich Laaser (v.l.)

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