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05.12.2019 Kolloquium: Silke Schwandt (Bielefeld): Digital History - Methode oder Paradigma?

Veröffentlicht am 9. August 2019, 10:46 Uhr

05.12.2019 | 18-20:30 Uhr | X-E0-230 

Auch wenn die Digital Humanities in manchen Wissenschaftsbereichen noch in den Kinderschuhen zu stecken scheinen, handelt es sich doch um ein Feld, das seit mehreren Jahrzehnten vor allem methodische Veränderungen in den Geisteswissenschaften angestoßen hat. Dabei steht oft die Entwicklung von Tools im Vordergrund, die das quantitative Arbeiten in den Geisteswissenschaften voranbringen und fördern sollen. In der digitalisierten Gesellschaft sollte sich die Aufgabe einer digitalen Geschichtswissenschaft allerdings nicht in der Methodenentwicklung erschöpfen. Arbeiten der Digital History sollten vielmehr auch den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Wissenschaften reflektieren und einen Beitrag leisten, der das Digitale in der Welt verordnet. In diesem Sinne kann Digital History mehr als nur Methode sein und die kulturelle Transformation durch die Digitalisierung kritisch begleiten und einordnen.

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Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen
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