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13.06.2018 Kolloquium: Carolyn Steedman: Poetry for Historians

Veröffentlicht am 25. Februar 2018, 14:00 Uhr

13.06.2018 | 16:15-19:15 Uhr | X-E1-202   

Wie kann Geschichte geschrieben werden? Wie ist das Verhältnis von Kunst und Geschichte? Welche Formen sind für Geschichtsschreibung angemessen? Und woraus lässt sich die Angemessenheit dieser Formen ableiten? Carolyn Steedman ist diesen Fragen von unterschiedlichen Seiten her immer wieder nachgegangen. Ihr Werk – u.a. zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Everyday Life of the English Working Class, 2013) zu Genderfragen (Landscape for a Good Woman, 1986), zu medialen Formen der Überlieferung (Dust, 2002) – durchzieht immer wieder das selbstreflexive Fragen nach den Formen von Geschichtsschreibung. Dabei zeigt sie eine besondere Ambitioniertheit, gängige Schemata zu durchbrechen. Dort, wo etwas aufzugehen scheint, fragt Steedman noch einmal nach. Ihr jüngstes Werk heißt Poetry for Historians. Sie wird den Zusammenhängen von Poesie und Geschichte nachspüren und dabei grundsätzlich darüber nachdenken, was Geschichte ausmacht. Carolyn Steedman ist emeritierte Professorin für Geschichte an der University of Warwick. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt. 

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Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen
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