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Abt. Geschichtswissenschaft

Abt. Geschichtswissenschaft - Kategorie allgemein

2019 Doctoral Researcher Desk Exchange

Veröffentlicht am 14. November 2019

2019 Doctoral Researcher Desk Exchange

:: Lund / York / Bielefeld ::

Peter Eriksson und Cheng Li bei der Bibliotheksführung. Foto Hannah Grüneberg (BGHS).

Vom 4. bis 15. November 2019 haben wir in der BGHS und in der Abteilung Geschichtswissenschaft zwei Promovierende im Rahmen des Desk Exchange mit unseren Partneruniversitäten Lund und York zu Gast: Cheng Li aus York und Peter Eriksson von der Universität Malmö in Kooperation mit der Lund University. Cheng Li untersucht in seinem Dissertationsprojekt, wie Jeremy Bentham zur intellektuellen Leitfigur der britischen Reformer wurde. Peter Eriksson forscht zu Integrationskonzepten für "Fremde" in der schwedischen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts, wobei er seinen empirischen Schwerpunkt auf Schulen legt.

Die Teilnehmenden des Kolloquiums. Foto Hannah Grüneberg (BGHS).

In Einzelgesprächen mit erfahrenen Wissenschaftler*innen wurden der Theorierahmen und empirische Besonderheiten der Dissertationsprojekte vertieft besprochen. Als Gesprächspartner*innen zur Verfügung standen Bettina Brandt, Lars Deile, Kay Junge, Martina Kessel, Jörg van Norden und Willibald Steinmetz. Auch die Gespräche mit Promovierenden bereicherten den Aufenthalt, insbesondere das von den Doktoranden Theresa Hornischer und Sisay Megersa organisierte Kolloquium, welches am 8. November stattgefunden hat. Hier konnten spannende inhaltliche Perspektiven sowie das methodische Herangehen an die jeweiligen Dissertationsprojekte diskutiert werden.

Begleitende Freizeitaktivitäten kamen ebenfalls nicht zu kurz: Ein Highlight war die Sparrenburg-Exkursion am Sonntag mit anschließendem Abendessen in einem deutschen Brauhaus.

Peter Eriksson und Cheng Li vor der Sparrenburg. Foto Theresa Hornischer (BGHS).

Über das Programm:

Der Desk-Exchange ist ein Programmpunkt der trilateralen Kooperation der Bielefelder Geschichtswissenschaft und der BGHS mit der National Graduate School of History an der Universität Lund und dem PhD Programm in History an der University of York. Er ermöglicht es Promovierenden aus Lund, York und Bielefeld, die jeweils andere Universität über einen längeren Zeitraum kennenzulernen, sich mit Kolleg*innen vor Ort auszutauschen und sich international zu vernetzen. Die Teilnehmenden haben während ihrer Aufenthalte in Lund, York und Bielefeld die Möglichkeit, Seminare zu besuchen und ihre Dissertationsprojekte zu präsentieren. Zudem wird ihnen die Chance geboten, sich in Einzelgesprächen mit Lehrenden ihrer Gastgeberuniversität auszutauschen.

Die Kooperation der Bielefelder Geschichtswissenschaft und der BGHS mit der National Graduate School of History an der Lund University und dem PhD Program in History an der University of York fördert die europäische Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses und den Austausch über diverse Forschungstraditionen und Theorieperspektiven in der Geschichtswissenschaft. Die Partner veranstalten außerdem seit 2016 eine jährliche International PhD Conference Lund/York/Bielefeld, die abwechselnd an einer der drei Universitäten stattfindet.

Die Teilnehmer und ihre Projekte:

Peter Eriksson: “Social categories and the integration of foreigners in Swedish society during the 20th century with a particular focus on the link between governmental policy and school practice”.

Cheng Li: “Jeremy Bentham and his lawyer friends in changing public attitude towards law reform, 1807-1832”.

Weitere Infos:

Über den Desk Exchange aus dem vergangenen Jahr

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Zum Tod von Prof. Dr. Jochen Hoock

Veröffentlicht am 15. Oktober 2019

Die Fakultät trauert um Prof. Dr. Jochen Hoock (1939-2019), Mitglied der Fakultät 1976 bis 1986. Ein Nachruf von Neithard Bulst:

 

Am 21. Mai ist Jochen Hoock im Alter von 80 Jahren in Kerguévarec (Bretagne) gestorben. Beruflich und familiär war er „ein Wanderer zwischen zwei Welten“. In seiner Todesanzeige heißt es: „Als überzeugter Europäer hat er sich sein Leben lang für die deutsch-französischen Beziehungen eingesetzt“. Dieses Engagement führte ihn auch nach Bielefeld. In der Anfangsphase der Reformuniversität hat er hier prägende Jahre erlebt.

Nach einem juristischen Staatsexamen in Münster studierte Hoock am Institut d’Études politiques in Paris (Sciences Po) und promovierte dort. Auf Assistentenzeiten in Bochum und Heidelberg folgte schließlich 1976 Bielefeld. Schon 1969 war er im Gefolge Reinhart Kosellecks als Vertreter der Assistenten Mitglied der „Kommission Geschichtswissenschaften des Gründungsausschusses der Universität Bielefeld“ (bis 1973) geworden. Bielefeld war auch der Ausgangspunkt seiner lebenslangen sehr erfolgreichen Bemühungen einen disziplinären und interdisziplinären Dialog zwischen deutschen und französischen Kollegen, aber keineswegs auf sie beschränkt, zu initiieren und zu verstetigen. Eine Reihe von publizierten internationalen und interdisziplinären Tagungen am Bielefelder ZiF und in Paris ist ihr sichtbares Ergebnis. Hinter dem Kooperationsabkommen, das ab 1979 die Bielefelder Fakultät für Geschichtswissenschaft mit dem Centre de Recherches historiques der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) verbindet, war er die treibende Kraft. Dieser Kooperation schloss sich zuerst die Fakultät für Soziologie an, bevor 1988 ein Vertrag zwischen der Universität und der EHESS abgeschlossen wurde.

Auf Bielefeld folgte ein Ruf nach Paderborn auf den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit (1986) und 1992 ein Ruf nach Paris VII, eine Neugründung mit einem zu Bielefeld vergleichbaren interdisziplinären Reformanspruch, wo er bis zu seiner Emeritierung 2007 lehrte. Als Prorektor für Forschung (1998–2002) setzte er sich auch hier für ein Kooperationsabkommen zwischen ‚seinen‘ Universitäten ein, das 2001 in Bielefeld anlässlich einer vom ihm mitinitiierten Aufsehen erregenden ZiF-Tagung „Welt und Wissen. Über die Konstruktion wissenschaftlicher Erkenntnisse“ von den beiden Rektoren unterzeichnet wurde. Mit seinem Bielefelder Kollegen Neithard Bulst gründete er als begeisterter und begeisternder Lehrender 1998 das „Deutsch-Französische Studienprogramm Geschichte – Bielefeld-Paris VII“. Dessen Fortgang hat er auch nach seiner Emeritierung mit großem Interesse verfolgt. Er ließ es sich daher nicht nehmen, 2018 die weite Reise nach Bielefeld anzutreten, um an der Feier zum 20-jährigen Jubiläum des Studienprogramms teilzunehmen.

Hoocks wissenschaftliches Œuvre ist thematisch und chronologisch weit gestreut. Es reicht von der Rechtssoziologie und Rechtsphilosophie zur lippischen Regionalgeschichte, von der Kaufmannschaft Rouens im 17. und 18. Jahrhundert zur Staatsreform der französischen Dritten Republik und von der historischen Statistik zur bundesrepublikanischen Auseinandersetzung mit der NS-Zeit. Mit Sicherheit bleibend und für die Wirtschaftsgeschichte in Zukunft unverzichtbar ist die von ihm und seinem Pariser Kollegen Pierre Jeannin konzipierte und herausgegebene analytische Bibliographie „Ars Mercatoria. Handbücher und Traktate für den Gebrauch des Kaufmanns 1470-1820“. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt, den Druck der im Manuskript vorliegenden zwei Teilbände des 4. Bandes zum 18. Jahrhundert mit seiner abschließenden Analyse zu erleben.

 

 

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BiBoG: Neue Ausschreibungen für MA Double Degree-Programm Bielefeld/Bologna

Veröffentlicht am 31. Juli 2019

 Binationales Masterprogramm "Geschichtswissenschaft Bielefeld - Bologna (BiBoG)"

Die Studierenden des Masterprogramms verbringen jeweils ein Studienjahr an der Universität Bielefeld und eines an der Università di Bologna. AbsolventInnen verfassen am Ende des Studiums ihre Masterarbeit unter Betreuung jeweils eines/einer deutschen und italienischen Lehrenden (Cotutelle-Verfahren) und erwerben den Masterabschluss beider Universitäten. Studierende des Programms können sich für die Mobilitätsphase von 10 Monaten in Bologna für ein monatliches Stipendium in Höhe von 825,- EUR zzgl. einer Reisekostenpauschale in Höhe von einmalig 250,- EUR und einem Zuschuss zu monatlichen Versicherungskosten bewerben.
Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2019/2020 ist der 10. September 2019. Bewerbungen (tabellarischer Lebenslauf, Bachelorzeugnis, Motivationsschreiben, BA-Abschlussarbeit mit Gutachten) sind zu richten an bibog@uni-bielefeld.de.

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GLOC: New advertisements for MA Double Degree-Program Bielefeld/Bologna

Veröffentlicht am 31. Juli 2019

Double MA Degree "Global Cultures - GLOC" (Univ. Bielefeld / Univ. Bologna)

Starting with the winter term 2019/2020, an English-language curriculum with the profile “Global Cultures” (GLOC) will be introduced. Enrolled students spend one academic year in at Bielefeld University and at the University of Bologna. Graduates receive MA degrees from both universities upon concluding their studies. The German Academic Exchange Service (DAAD) offers scholarships in support of this binational program. Students participating in the program can apply for a monthly grant of EUR 825 while studying abroad in Bologna plus the reimbursement of travel expenses (fixed rate of EUR 250) and insurance charges. Applications can be submitted in Bielefeld or Bologna. For Bielefeld, applications (résumé, bachelor certificate, cover letter/statement of purpose, bachelor's thesis evaluation) must be sent to gloc@uni-bielefeld.de until September 10 for the respective following academic year.

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Bericht: Lund-York Konferenz

Veröffentlicht am 4. Juli 2019


Die Teilnehmer*innen der Konferenz. Foto: Greta Darkow

 Konferenz Lund York - Stimmen zur Konferenz

An der BGHS gibt es vielfältige Möglichkeiten des transnationelen Arbeitens. Ein Beispiel dafür ist die Konferenz Bielefeld-Lund-York, die dieses Jahr vom 11.-13. Juni stattfand. Worum es dabei geht und wie Teilnehmende die Konferenz erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen.

Seit 2016 kooperieren das Department of History und die BGHS mit der National Graduate School of History an der Lund University, Schweden, und dem PhD Program in History an der University of York, Großbritannien, in der Doktorandenausbildung. Jedes Jahr findet eine gemeinsame Doktorandenkonferenz statt, die wiederum von den Partnerinstitutionen ausgerichtet wird.

Mit der Konferenz wollen die Partner Doktorand*innen beim Aufbau und Erhalt grenzüberschreitender Netzwerke unterstützen und die Kommunikation zwischen jungen Forschern in Europa fördern. Ziel der Konferenz ist es, die kurze und präzise mündliche Präsentation von Projekten auf Englisch zu üben.

Mehran Haji Mohammadian erzählt uns, wie er die Konferenz in Erinnerung hat:

"The conference was great! Absolutely! As a student of sociology, I was really excited by the numerous details that historians discussed. The doctoral projects that for at least three years focus on Medals, Intarsia or under the microscope in the seventeenth century! Research about sleep! Or Social Networks in an Early Modern Town. All of them! Before the conference, I had thought historians and sociologists do the same research. But not actually! We normally do not go into this level of details. Many thanks historians."

Auch Maja-Lisa Müller berichtet von positiven Eindrücken:

"The PhD-Conference Lund/York/Bielefeld has been an overall great experience. As a PhD student in the newly established study programme "Image Theory and Art History" it was exciting to connect with other doctoral students in the field and learn about differences and similarities in academic culture. I have profited a lot from the exchange of ideas among the students as well as the valuable advice given by the professors and I'm looking forward to future projects with our partner universities Lund and York."

Und Anastasia Zaplatina ergänzt:

"The conference exceeded all my expectations. I have learned a lot from each panel and received a lot of inspiration from each presentation. In particular, I want to notice the workshop prepared by Dr. Chris Renwick which was dedicated to the interdisciplinary approach in social sciences. During the workshop we discussed the ongoing process of changing of borders between disciplines, the impact of interdisciplinary approach on publishing and searching for funding. I am very grateful to all the organizers and participants for the amazing experience."

Weitere Information:

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Across the ocean – 10 Jahre Notre Dame Austausch

Veröffentlicht am 12. Juni 2019

Teilnehmer*innen und Organisator*innen 2019; Foto: Bettina Brandt, Stephan Fasold

Across the ocean – 10 Jahre Notre Dame Austausch

In diesem Jahr wird unser Kooperationsprojekt Notre Dame – Bielefeld 10 Jahre alt. Internationale Perspektiven auf Geschichtswissenschaft und Soziologie, Forschungsprojekte diskutieren und unterwegs sein in der „windy city“. All das macht unseren Austausch so besonders.

Vor diesem erfreulichen Jubiläum wollen wir auf spannende Austauschjahre zurückblicken, Konzepte des Workshops vorstellen - und sind natürlich neugierig: Wie war’s 2019?

Die Idee des Austauschs

Seit 2009 besteht zwischen dem Department of History der University of Notre Dame (USA), der Abteilung Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld und der BGHS ein Austausch unter Promovierenden. Jedes Jahr wird für die Geschichtswissenschaftler*innen und Soziolog*innen aus Bielefeld ein theorie- und methodenorientierter PhD-Workshop veranstaltet, der im jährlichen Wechsel an der Universität Notre Dame oder in der Universität Bielefeld stattfindet

Ziele des Workshops sind die internationale Vernetzung, transkulturelles Lernen und der intensive Austausch zwischen den Promovierenden und Wissenschaftler*innen beider Institutionen.

Was wird gemacht?

Im Zentrum des Workshops stehen die englischsprachigen Forschungspapiere, mit denen die Teilnehmer*innen ein Kapitel, einen methodisch interessanten Aspekt oder das analytische Design ihres Promotionsprojektes vorstellen. Bettina Brandt, wissenschaftliche Geschäftsführerin in der Abteilung Geschichtswissenschaft und Organisatorin des Workshops auf Bielefelder Seite, erklärt uns das Programm: „Die teilnehmenden Promovierenden beider Geschichtsdepartments und der BGHS tauschen ihre research paper aus, und jedes Papier erhält während des Workshops einen ausführlichen Kommentar durch eine*n Promovierende*n der Partnerinstitution. Erst dann folgt eine Plenardiskussion, in der auch erfahrene Wissenschaftler*innen aus Notre Dame und Bielefeld Rückmeldungen geben.“

So üben sich Promovierende zum einen in der Formulierung eines konstruktiven, fachlichen Feedbacks und erweitern außerdem ihr fachliches, englischsprachiges Ausdrucksvermögen sowohl mündlich als auch schriftlich. Bettina Brandt ergänzt: „Dabei lernen sie von den peers in Notre Dame nicht nur sprachlich, sondern auch im Hinblick auf andersartige narrative und argumentative Verfahren. Umgekehrt sorgt die Theorieorientierung der Bielefelder Promovierenden für intensive Diskussionen und neuartige Perspektiven.“

Wie das im Konkreten aussehen kann, hat Theresa Hornischer in diesem Jahr erlebt. Sie berichtet: „Interessant war für mich zu sehen, wie unsere amerikanischen Kolleg*innen als Historiker*innen arbeiten. Man bemerkte den Unterschied zwischen der theoretisch ausgelegten Universität Bielefeld und der amerikanischen katholischen Notre Dame University. Wir Bielefelder konnten alle einen analytischen Bezugsrahmen in unseren Projekten vorweisen – Theorie als wichtiges Handwerkszeug eines Historikers – die Doktoranden der Notre Dame University wussten eher mit der Art des „Geschichte Erzählens“ zu überzeugen.“

Between Skyscrapers, amish farmer’s lifes and Sandwiches – Der Austausch vom 5.-10. Mai 2019

Nach zwei dichten Tagen der Diskussion inmitten des Notre Damer Campuslebens gab es in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die Promovierenden. Besonders eindrucksvoll war die Exkursion nach Chicago mit einer Architecture Boat Tour und dem Besuch der Indiana Dunes. Theresa Hornischer erinnert sich gerne an dieses Highlight zurück: „Uns bot sich eine spektakuläre Skyline unterschiedlicher Baustile mit weltberühmten ausgefallenen Wolkenkratzern. Ein Weltmetropole direkt am Ufer des Lake Michigan gelegen; gerade diese Verbindung zwischen dem Element Wasser und den modernen Skyscrapern beeindruckten mich. Ich kann Frank Sinatra verstehen, dass er dieser „windy city“ ein Lied widmete und seine Liebe zu dieser Riesenstadt gestand.“

Gemeinsam fuhr die Gruppe in diesem Jahr auch zur historischen Stahly–Nissley–Kuhns Farm in Nappanee, Elkhart County, Indiana. Theresa erzählt uns dazu: „Ich konnte nicht nur etwas über das Farmerleben der Amish erfahren, das in einem absoluten Kontrast zur modernen Weltstadt Chicago steht, sondern mir wurde dort in dem wunderschönen verträumten Restaurant auch ein kulinarischer Leckerbissen geboten, fernab von Burger und Deep Dish Pizza: Ein getoastetes Käse Hühnchen Sandwich aus selbstgebackenem Brot mit Nüssen und Cranberrys – ein Gaumenschmaus!“

Viele Teilnehmer*innen schätzen das tolle Gruppengefühl des Austauschs und die gemeinsamen Erlebnisse. Theresa stimmt dem zu und zieht ihr persönliches Resümee: „Für mich war es eine unvergessliche, aufregende und schöne Zeit und die Gelegenheit, das erste Mal in die USA reisen zu können – und genau das schätze ich an der BGHS: die internationale Ausrichtung und Kooperationen, die uns als Doktoranden geboten werden. Ich bin dankbar, dabei gewesen sein zu dürfen.“

Und auch Bettina Brandt zeigte sich beeindruckt von der gastfreundlichen und inspirierenden Atmosphäre: „So wird das das Gespräch schon einmal beim Abendessen im Haus des dortigen Veranstaltungsleiters weitergeführt.“

Das, was als Idee vor 10 Jahren entwickelt wurde, wirkt also heute noch immer. Denn, so Bettina Brandt: „Das direkte Gespräch und die Erfahrung der unterschiedlichen akademischen, gesellschaftlichen und politischen Kulturen sind unersetzbar, und dass sie across the ocean möglich sind, ist eine Besonderheit.“

Teilnehmer*innen aus Bielefeld und ihre Themen in 2019:

  • Lena Gumpert, “Me, Myself and Jerome: Practices of Self-Comparing in the Twelfth Century”
  • Simon Siemianowski, “Like Father, like Son? Generational Succession in 15th and 16th Century Italian Family Book Writing”
  • Stephan Fasold, “Auctions as Practices of Property Valuation and Pricing in Great Britain and German Territories Between 1750 and 1870”
  • Julian Gärtner, “On ‘L’homme’ and ‘Race’: Comparing in Alexis de Tocqueville’s Political Anthropology”
  • Gladys Vásquez Zevallos, “Sovereignty and Representation of Space after Hispanoamerican Independence: The Congress of Panama (1826)”
  • Theresa Hornischer, “‘I am Nonsense’: Maneuver and Intervention Strategies of Female Intellectuals—A Case Study of Léo Wanner”
  • Daniele Toro, “The Complexity of Transnational Fascism: Empirical Challenges and Theoretical-Methodological Responses”

Weitere Infos:

Gesendet von LDunkum in allgemein

International PhD Conference in History Lund - York - Bielefeld 2019

Veröffentlicht am 12. Juni 2019

11th - 13th June 2019 | Bielefeld University | X-B2-103


Schedule

Gesendet von LDunkum in allgemein

Ausstellung: Darf's ein bisschen mehr sein? Mittelalterliche Ablassurkunden aus Bielefeld und Schildesche

Veröffentlicht am 2. April 2019

10.04. - 15-09.2019 | X-A2 

Mit eindrucksvollen Urkunden versprachen Kirchen in Bielefeld und Schildesche ihren Besuchern Ablass. Durch Kirchenbesuch oder Spenden sollten Christen ihre Zeit im Fegefeuer verkürzen können. Die Ausstellung, die von einem Projektseminar an der Abteilung Geschichtwissenschaft konzipiert wurde, zeigt die Urkunden als Reproduktionen in Originalgröße und erläutert sie sachkundig. 

Gesendet von Ingo Pätzold in allgemein

Zoltán Boldizsár Simon erhält den Dissertationspreis der Universitätsgesellschaft

Veröffentlicht am 24. Januar 2019

Die Universitätsgesellschaft hat Zoltán Boldizsár Simon für seine Dissertation "History in Times of Unprecedented Change" mit dem Dissertationspreis ausgezeichnet. Der Preis rühmt die besten im Jahre 2018 geschriebenen Dissertationen verschiedener Fakultäten der Universität Bielefeld. 

Die gesamte Fakultät und auch das Zentrum für Theorien in der historischen Forschung ist stolz und gratuliert zu dieser bemerkenswerten Leistung!

 Weitere Informationen gibt es hier

Gesendet von Ingo Pätzold in allgemein

9th International PhD Student Workshop Exchange Bielefeld / Notre Dame Bielefeld University, 19 – 24 May 2018. A report by Nicholas Roberts (University of Notre Dame) and Daniele Toro (Bielefeld University)

Veröffentlicht am 5. Oktober 2018

How high is the potential for a transatlantic exchange between doctoral students from the USA and Germany? How challenging might it be in an international workshop to overcome differences in how doctoral students are trained? From 19 to 24 May 2018, the annual International Student Workshop Exchange between the University of Notre Dame and Bielefeld University offered for the ninth time to students of both universities a framework to tackle these issues by presenting and debating their own research. By the workshop’s conclusion, the Bielefeld and Notre Dame students and faculty had mutually benefited from each other’s different historical approaches. One of the major questions to arise from the workshop - perhaps the major question – dealt with the use of theory for historians. The workshop was a forum for the Bielefeld and Notre Dame students to collegially reflect upon their own experiences as doctoral students, and to debate different aspects of the historian’s craft.

The conference, hosted this year by the Department of History and the Bielefeld Graduate School in History and Sociology at Bielefeld University, followed the format applied during the past editions: it consisted of two days of workshops, a day-long excursion –  which led this time to the Ruhr Museum, the Krupp Estate, and the Abbey in Essen – and one free day followed by a concluding dinner, which allowed extra time for the doctoral students to engage each other stimulating, friendly conversation.

For the workshop days, student papers were distributed weeks in advance. Each paper was introduced and commented by a student from the partner university and, after a reply by the author, widely discussed by the group. Despite rigorous discussion during the workshops, many students commented on how the best conversation and insights came during more informal activities outside the classroom. Students unanimously agreed that, whether discussing papers and research over ice cream on the charming Bielefeld streets or in the classroom, the week was thoroughly productive and rewarding.

Time outside the classroom provided students with opportunities not only to discuss their papers and dissertations more in but also to discuss the differences in approaches to history and graduate school education. As quickly became evident, Bielefeld and Notre Dame train their history graduate students differently. Yet many students remarked that, rather than hamper discussion, these differences enriched the workshop and represented a key element for its success. The simplest description of the different approaches might be that Bielefeld students are trained to use a dynamic set of theories for crafting history, while Notre Dame students are trained to use a wide span of historiography in which to root their narrative. The differences in these approaches can be seen in how students begin their particular papers: Bielefeld students generally begin with a theoretical framework, into which they weave their history, while Notre Dame students generally begin with a historiographical framework, which supports their historical narrative. In other words, a Bielefeld student might be trained to look for a theory into which their analysis can be woven, while a Notre Dame student might be trained to look for a historiographical gap in which their analysis fits. The workshop discussions were at once jovial, intense, friendly and stimulating for students and faculty of many different interests and backgrounds.

Paper topics varied widely, from military history, capitalism in the Pacific and Indian Oceans, fascism, portages, state and nation building, newspapers, student movements, intellectuals, cultural encounters, and sex scandals. In addition, Notre Dame Professor Darren Dochuk presented the keynote address from his forthcoming book The exchanges between the Bielefeld and Notre Dame students prompted everyone to reflect upon their own approach to crafting history, and several themes emerged from the week’s discussions. One of the most prominent themes was the concept of networks; connections and exchanges between peoples and ideas throughout history was a hallmark of the workshop. This was related to another topic: namely, how to transcend the “nation” when thinking about history. How to rethink various historical narratives in a transnational, global, or cross-border way represented the workshops intellectual center of gravity.

Each of these themes was also reflected in off-campus discussions between the students, who drew many connections between the papers and current sociopolitical issues. The week’s events were a reminder to all of the richness within the discipline of history and encouraged every participant to remain engaged in reflecting upon his or her craft, and to think in new ways. For example, some Notre Dame students remarked about how much they learned about United States history from their German colleagues and about the inspiring finesse with which they wove theory with their history. Bielefeld students, on the other hand, were impressed by the ability showed by many Notre Dame participants in crafting narrative that is at once analytical and entertaining.

The richness of topics and approaches presented in this workshop created a promising basis for building an exchange that will last well into the future. All participants benefited from the broad spectrum of the debate. The added value of this workshop, however, did not derive from scholarship alone. Rather, it was the dynamic, thrilling atmosphere created by bringing together doctoral students from five continents embodying transnationality and diversity within their very own life and scholarly experiences. The extremely positive feedback by the participants is in this sense a clear sign that the ongoing academic internationalization is proceeding in the right direction on both sides of the Atlantic, even though current political affairs lately seem to follow a different agenda. In this perspective, the Bielefeld / Notre Dame exchange assumes nowadays an even more significant role. Building on this year’s event at Bielefeld, we are certain that the Tenth Anniversary Workshop will be similarly remarkable, when held in May 2019 at the University of Notre Dame.

Gesendet von SGorißen in allgemein

Bielefelder Historiker auf dem Historikertag 2018 in Münster - eine Übersicht

Veröffentlicht am 12. September 2018

Peter Kramper: Die Effizienz der Märkte: Zur Wissensgeschichte eines ökonomischen Schlüsselkonzeptes.

Mi 26.9., 11:00–13:00 RP

Sektion: Stefan Berger, Alexandra Przyrembel (Leitung), Rechtfertigungen und Anfechtungen des Kapitalismus 1850-2008



Franz-Josef Arlinghaus: Leitunterscheidung? Zur Relevanz von Exklusion für die spätmittelalterliche Gesellschaft auch dort, wo sie gar nicht stattfindet

Mi 26.9. 15:00–18:00 Studiobühne

Claudia Garnier, Franz-Josef Arlinghaus (Leitung): Ausschließungen. Konzepte und kulturelle Praxen der Exklusion in Vormoderne und Moderne



Angelika Epple: Praktiken des Vergleichens und die Konstruktion von Zeiten und Räumen

Mi 26.9., 15:00–18:00 JUR2

Sektion: Sebastian Dorsch, Angelika Epple, Achim von Oppen (Leitung), Geschichte translokal: Spaltungen in der Raumzeit überdenken



Andreas Rüther: Bleiberecht, Zuwanderungspolitik,Willkommenskultur? Landflüchtige und Neubürger in spätmittelalterlichen Stadtgemeinden Ostmitteleuropas

Levke Harders: Migration, Flucht und Mobilität. Aushandlung von Fremdheit und Zugehörigkeit im 19. Jahrhundert.

Anne Friedrichs (Mainz/Bielefeld): Die polnisch-deutsche Migration ins und aus dem Ruhrgebiet (1860-1950). Plädoyer für eine relationale Geschichte des Gesellschaftlichen

Do 27.9., 9:00–11:00 F2

Sektion: Andreas Rüther (Leitung), Gespalten oder zugehörig? Umgang mit Geflüchteten und Migrant/innen auf kommunaler Ebene vom 12. bis zum 21. Jahrhundert



Antje Flüchter: Die Herausforderungen des Rechtspluralismus in vormodernen Kontaktzonen Indiens

Frank Grüner: Objekt imperialer Ambitionen und Melting Pot der Kulturen: Die Entwicklung der mandschurischen Stadt Harbin von einer russischen Kolonie zur multinationalen Metropole in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Fr 28.9., 9:00–11:00 F2

Sektion: Antje Flüchter (Leitung), Staatliche Homogenität bei kultureller Diversität? Historische Konfigurationen einer modernen Wahrnehmung



Klaus Weinhauer: Kommentar und Thesen

Fr 28.9., 11:00–13:00 JUR2

Sektion: Bernhard Gotto, Sabine Mecking (Leitung), Verpönte Partizipation. Aus- und Eingrenzungen durch unkonventionelles Protestverhalten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts


Gesendet von SGorißen in allgemein

Soundschichten: Klanginstallation im Rahmen der Nacht der Klänge

Veröffentlicht am 17. Juli 2018
Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung „Reinhart Koselleck und das Bild".

Reinhart Koselleck (1923-2006) zählt zu den wichtigsten deutschen Historikern des 20. Jahrhunderts. Von 1973 bis 1988 lehrte er an der Universität Bielefeld. Über viele Jahre hinweg war sein Nachdenken über Geschichte von seiner fotografischen Praxis und der Auseinandersetzung mit Bildlichkeit begleitet.

Die Ausstellung „Reinhart Koselleck und das Bild" schöpft aus diesem Bilderfundus des Historikers und macht die bildliche Dimension der Geschichte und ihrer Erforschung visuell erfahrbar. Drei Leitgedanken Kosellecks –„Zeitschichten“, „Politische Sinnlichkeit“ und „Erinnerungsschleusen“ – verbinden drei Ausstellungsorte: die Universität Bielefeld (Abteilung Geschichtswissenschaft, Gebäude X, A2), das Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) und den Bielefelder Kunstverein.

Weitere Informationen unter: www.uni-bielefeld.de/koselleck-und-das-bild
Gesendet von PJentsch in allgemein

Reinhart Koselleck und das Bild

Veröffentlicht am 15. Mai 2018

Eine Auflistung aller Termine kann auf der Veranstaltungswebseite abgerufen werden.

Alternativ steht das Begleitprogramm auch als Download (PDF) zur Verfügung.

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