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Abt. Geschichtswissenschaft - Kategorie zthf-veranstaltungen

08.01.2020 Kolloquium: Anselm Doering-Manteuffel (Tübingen): Die Zäsuren des deutschen 20. Jahrhunderts und das Erkenntnisproblem der Zeitgeschichte

Veröffentlicht am 9. August 2019

 08.01.2019 | 18-20 Uhr | X-E0-222 

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

05.12.2019 Kolloquium: Silke Schwandt (Bielefeld): Digital History - Methode oder Paradigma?

Veröffentlicht am 9. August 2019

05.12.2019 | 18-20:30 Uhr | X-E0-230 

Auch wenn die Digital Humanities in manchen Wissenschaftsbereichen noch in den Kinderschuhen zu stecken scheinen, handelt es sich doch um ein Feld, das seit mehreren Jahrzehnten vor allem methodische Veränderungen in den Geisteswissenschaften angestoßen hat. Dabei steht oft die Entwicklung von Tools im Vordergrund, die das quantitative Arbeiten in den Geisteswissenschaften voranbringen und fördern sollen. In der digitalisierten Gesellschaft sollte sich die Aufgabe einer digitalen Geschichtswissenschaft allerdings nicht in der Methodenentwicklung erschöpfen. Arbeiten der Digital History sollten vielmehr auch den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Wissenschaften reflektieren und einen Beitrag leisten, der das Digitale in der Welt verordnet. In diesem Sinne kann Digital History mehr als nur Methode sein und die kulturelle Transformation durch die Digitalisierung kritisch begleiten und einordnen.

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30.10.2019 Koselleck-Lecture: Helge Jordheim (Oslo): Times of Nature, Times of History - Koselleck in the 21st Century

Veröffentlicht am 9. August 2019

30.10.2019 | 18-20.00 Uhr | Raum X-E0-002

In his essay on the need for theory in history (“Über die Theoriebedürftigkeit der Geschichtswissenschaft”, 1972), Koselleck distinguishes “historical time” from “natural” time: “Historical time,” he claims, is a product of a “denaturalization” and a “destruction of natural chronology,” which in Western history took place at the end of the eighteenth century. Prior to this, Koselleck argues, the process of history had been organized according to “natural” categories: the rise and setting of the sun and the moon, the change of seasons, as well as the birth and death of the members of the ruling dynasties. But from the late eighteenth century onward, historiography was reconfigured according to categories obtained from history itself, derived directly from historical events, experiences, and expectations, such as “progress, decline, acceleration, or delay, the not-yet and the not-anymore, the before and the after, the too-early and the too-late, the situation and the duration,” as he puts it in another article from the same year. In this lecture, I intend to revisit this moment, in history and in theory, taking Koselleck’s writings as framework. In the first part, I will discuss what in shorthand could be called the “denaturalization thesis”: that the modern regime of historicity – to use François Hartog’s term – emerges from a separation of historical from natural times, including cosmological, biological, and geological chronologies. This leads to a discussion whether recent turns in the theory of history, spearheaded by Dipesh Chakrabarty’s articles on “The Climate of History” and “Anthropocene Time”, could be understood in the same terms as a “renaturalization”. In the second part of the lecture, I will return to Koselleck’s work and explore whether his theory of multiple times offers us other ways to think and write about the relationship between historical and natural times, which might prove useful in reconfiguring history in the age of climate change, or rather, in Koselleckian terms, climate crisis. My hope is that this will enable us to throw new light on both the history of history and Koselleck’s work and thus contribute to current debates about the futures of historiography.

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13.06.19 Kolloquium: Zu Gast bei der Vormoderne ... Franz Arlinghaus (Bielefeld) & Stefan Gorißen (Bielefeld): Nur eine Frage der Zeit? Die Vormoderne als Konzept und Epoche II. Ein Gespräch

Veröffentlicht am 8. April 2019

13.06.19 | 18.00-20.30 | X-E0-230

In Fortsetzung der Diskussion mit Antje Flüchter und Peter Schuster vom 18.4. diskutieren Franz-Josef Arlinghaus und Stefan Gorißen mit allen Teilnehmer*innen Begriff und Konzept der "Vormoderne".

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06.06.19 Kolloquium: Zu Gast bei der Vormoderne … Anja Rathmann-Lutz (Basel): Den Wandel erzählen. Metaphern und narrative Strukturen im 12. und 21. Jahrhundert

Veröffentlicht am 8. April 2019

06.06.19 | 18.00-20.30 | X-B2-103

Linien, Kreise, Treppen, Bäume, Schichten - welche (Sprach-) Bilder, welche Text- und Zeitstrukturen werden im 12. Jahrhundert genutzt, um über Wandel und Veränderungen zu schreiben? Warum ist das für Historiker*innen des 21. Jahrhunderts von Interesse? Anja Rathmann-Lutz wird in ihrem Vortrag Beispiele aus verschiedenen Bereichen mittelalterlicher Textproduktion (Enzyklopädien, Historiographie, etc.) mit akademischen und populärwissenschaftlichen Erzählungen der «Renaissance des 12. Jahrhunderts» kontrastieren. Ziel ist es, ein offenes Gespräch über die tools, Möglichkeiten und Absichten aktueller Geschichtsschreibung in Gang zu setzen.

Anja Rathmann-Lutz ist Historikerin und Kunsthistorikerin. Sie ist PostDoc Researcher im Bereich Mittelalter und Renaissance am Departement Geschichte der Universität Basel.

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06.05.19 Kolloquium: Zu Gast beim SFB 1288 … Vittorio Hösle (University of Notre Dame): Was sind und zu welchem Ende betreibt man Geisteswissenschaften?

Veröffentlicht am 8. April 2019
06.05.19 | 18.15-19.45 | X-E0-001
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16.04.19 Kolloquium: Zu Gast bei der Alten Geschichte… Jan Eckel (Tübingen): Gespräch über Globalisierungsgeschichte

Veröffentlicht am 8. April 2019

16.04.19 | 18.15-19.45 | C01-226

 Im politischen Diskurs ist das Thema Globalisierung längst allgegenwärtig: Phänomene wie der Klimawandel, der internationale Terror oder auch die verschiedenen Migrationsbewegungen können ohne ein Verständnis der immer stärker zunehmenden Verflechtung unserer Welt nicht begriffen werden. Welche Rolle aber sollte Globalisierung in der Geschichtswissenschaft spielen? Jan Eckel (Universität Tübingen) plädiert dafür, den Globalisierungsdiskurs als historisches Phänomen zu begreifen und entsprechend zu erforschen. Seine Thesen werden in diesem Kolloquium mit allen Teilnehmenden diskutiert.

Vorbereitungstext, ein Aufsatz des Referenten in der HZ: https://uni-bielefeld.sciebo.de/s/PL9PQh7epxrTXf9

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15.02.19 Workshop: Der de/codierte Körper. Theorien und Praktiken des Physiognomischen

Veröffentlicht am 19. Dezember 2018

15.02.2019 |  9:30-19:00 Uhr | Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) | Tagungsraum "Round Table"

Nahezu von Anfang ihres Bestehens an steht die Physiognomik wie kaum eine andere Denktradition zwischen den sich später ausdifferenzierenden Natur- und Geisteswissenschaften, etwa mit der Hippokratischen Medizin einerseits und Theophrasts Sammlung literarischer Charaktere andererseits. Sie lässt sich als eine Lektüre eines Fremden, Verborgenen verstehen, das über sinnlich wahrnehmbare Zeichen objektiviert oder decodiert werden soll. Ziel der Physiognomik war es oft, ein geheimes Individuelles im Gegensatz zu einem Systematischen und Normativen zu erkennen, sei es hinsichtlich menschlicher Emotionen oder eines spezifischen Lebensraums. Physiognomisch wird erschlossen, was sich nicht ohne weiteres auf einen Begriff bringen lässt. Gerade in der Vormoderne nutzen daher etablierte wie aufkommende Wissenschaften, darunter die Anthropologie, Botanik und Psychologie, in der Moderne vermehrt auch die Geschichtswissenschaft und die Bildwissenschaft, um nur einige zu nennen, physiognomische Methoden einschließlich ihrer Rückkopplungen in der Kritik. In den Bildkünsten des 19. Jahrhunderts wird das Individuum mit seiner Mimik und seinem Habitus im Zeichen der Unverwechselbarkeit wie auch als Produkt sozialer Zwänge entdeckt und in dieser Ambivalenz von Natur und Gesellschaft problematisiert. Zugleich wird Unverwechselbarkeit des Individuellen in der Folge einer biopolitisch grundierten Verwissenschaftlichung zum Mittel der Identifizierung und Klassifizierung. 

Nachdem die Erforschung der Physiognomik in den 1980er-Jahren an Auftrieb gewonnen hat (Gombrich 1977; Mattenklott 1982; Blankenburg 1988; Käuser 1989; Braungart 1995; Campe/Schneider 1996; Schmölders 1994 & 1997), hat sich das Forschungsfeld im Anschluss relativ stark in den verschiedenen Disziplinen differenziert (Mraz/Schögl 1999; Breitenfellner 1999; Bühler 2004; Pabst 2007). Zu dieser Differenzierung gehört etwa auch die Aufmerksamkeit für den medizinischen Blick der Physiognomik (Foucault; Didi-Huberman 1997), für die wissenschaftsgeschichtlichen Bedingungen (Christians 2000), für das institutionelle Wissen (Bohde 2012), und schließlich für Probleme der Kulturgeschichtsschreibung (Gray 2004), etwa auch hinsichtlich der kulturellen Funktion von Gesicht und Gesichtlichkeit (Beilenhoff 2006; Weigel 2013).

Tatsächlich ist der Blick auf den menschlichen Körper und seine Darstellung in Kunst und Medien seit einiger Zeit signifikanten Veränderungen unterworfen. In jüngeren Debatten hat sich die Aufmerksamkeit von der eher soziologisch-ästhetischen Frage, wie Körper und Körperdarstellung durch soziale Faktoren determiniert sind, verschoben zu der stärker technisch orientierten Frage nach den Praktiken, in denen Körper in Interaktion mit jeweiligen Umwelten stehen (z.B. bereits Deleuze/Guattari 1992). Damit rücken dynamische Verhältnisse in den Blick, die nicht in einer Semiotik bestimmter Zeichen (z.B. des Habitus) aufgehen und sich vielmehr in Prozessen (etwa der Synchronisierung, Vernetzung, Überlappung) niederschlagen, zum Beispiel dem Zusammenspiel von menschlichem Körper und materiellen Akteuren (Latour 2001, Rheinberger 1992). Anders als in sozialen Dispositiven mit ihren beschreibbaren Strukturen geht es dabei um bewegliche Wirkungsgefüge, die gerade in dieser Beweglichkeit zu fassen sind. 

Der Workshop der "Der de/codierte Körper. Theorien und Praktiken des Physiognomischengeht diesen Fragen nach. Er ist zugleich die erste Tagung des im vergangenen Jahr gegründeten International Network for the History of Physiognomy, das es sich zum Ziel setzt, die Forschungen zur Geschichte des Physiognomischen interdisziplinär zusammenzuführen. Das Netzwerk geht von der Gegenwartsdiagnose aus, dass im digitalen Zeitalter mit seiner un/kontrollierten Zirkulation und Vernetzung körperlicher Zeichen die Rede vom Physiognomischen einschließlich ihrer historischen Logik und Semantik von großer Aktualität ist.

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30.11.2018 Workshop: A Leibnizian Political Philosophy for our Time

Veröffentlicht am 16. Oktober 2018

30.11.2018 | 14-16:00 Uhr | Ort: X-A4-113

Everyone will be familiar with the complaint that democracy is no longer what it used to be. Little is left of the optimist belief after 1989 that democracy had now began its triumphant march around the world. Even mere so, even in those parts of the world where had survived the threats of totalitarianism the view that democracy is the best thinkable is no longer the truism it was until a mere two decades.

If I’m not mistaken a certain historical myopia can be discerned in all that has been written on this disappointing development – notwithstanding some outstanding  exceptions (e.g. Fukuyama’s Political Order and Decay). But ordinarily the story is: 1) democracy functioned excellently until the 1980s, 2) then something strange happened that still very hard to pin down, and 3) now democracy is in a mess with populism, Trump and all that. So the focus is most often on the last four to five decades.

In my fortcoming book to be discussed in the workshop I propose to do the opposite and to place the present state of democracy against the background of no less than two-thousand years of European history. Concentrating on the interaction between sovereignty and political representation I will discern four periods in this history: the late Roman Empire, 2) the Middle Ages, 3) the period of modern sovereignty, comprising both absolute monarchy and representative government (thus implying that the difference between  these two is smaller than we have been taught to believe) and 4) our own time. Period 3) is a reprisal of period 1) and period 4) of period 2. Obviously, this periodization suggest that the  era of democracy (or of representative government) is nearing its end and that this how we should interpret the poor performance of contemporary democracy.

Finally, most people will see my claim that the Middle Ages make their return in our own time is profoundly counter-intuitive – if not worse. So I’m well aware that I have something to explain. I’ll try to do so by making use of Leibniz’s metaphysics of the substance or the monad.

The participants are divided in two groups: 
1) those with a more theoretical turn of mind and
2) those who prefer not to move too far from actual historical fact.

Group 1) had then best read the chapters 1 to 5; and group 2 the chapters 2, 9 and 10. 

Text: "Frank Ankersmit - Leibnizian Political Philosophy"

The access to the text is protected by a password. Please send us an e-mail and we will give you access to the document. 
theoriezentrale-geschichte@uni-bielefeld.de

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29.11.2018 Kolloquium: Frank Ankersmit: Political Representation and Political Experience

Veröffentlicht am 16. Oktober 2018
29.11.2018 | 18-20:30 Uhr | X-E1-203 

Ordinarily we locate the domain of politics between the individual voter and the state. Surely, we then include the two of them in that domain, but we don’t look ‘inside’ them. Of course, we know that a whole lot goes on in the individual voter determining his behaviour in the domain of politics and, next, that a whole lot happens in governments as well (recall the ‘Yes, minister’ sitcom), but we exclude that from the domain of politics in the proper sense of the word. In brief, we don’t enter the forum internum of the individual voter. Think of how we interpret the term ‘private’ in the distinction between ‘private law and ‘public law’. There is no psychological dimension to private law.

In my talk I will question this traditional way of defining the political domain. In one word: I will politicize the individual voter as individual voter. Put differently, I will ‘compartmentalize’ (the term was proposed by D. Mutz) into a ‘personal self’ and a ‘political self’ internalizing within the individual voter the distinction between the individual voter and the state, with which I began. The origins of this compartmentalization can be traced back to Machiavelli and they are closely intertwined with the peculiar mechanisms of political representation.

In this context I will pay special attention to the amazing inversion that sometimes can take place here and do so by an appeal to the fascinating movie The Truman Show of the late 1990s. It enables us to define and give meaningful content to the notion of ‘sublime political experience’. I will end by giving a historical  example of ‘sublime political experience’.  

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22.11.2018 Workshop: In And Out of History

Veröffentlicht am 3. September 2018

22.11.2018 | 10:45 - 18:00 | X-B2-103

The continuing relevance of historical understanding is questioned today on several grounds. In the recent demise of humanities education, in the growing sense of memory, trauma and victimhood as alternative approaches to the past, or in the recent enchantment with technological and ecological concerns, historical thought as we know it is facing manifold challenges. Our workshop wishes to explore the extent to which modern historical understanding is still instrumental in orienting human societies on the one hand, and the extent to which history might have to transform in order to be able to meet present-day challenges on the other.

The workshop is organized around three blocks of roundtables as rather open forums to discuss
1. relations to the past both in academic history and in the wider society;
2. perceptions and pressing concerns of our present time and the question of presentism; and
3. the prospects of history without a future and a future without history.

In order to map the current shape of our history culture both within and outside the academic context, the block discussions analytically boil down that which historical understanding holds together: past, present and future. Such analytical separation aside, the discussions themselves will constantly address the concerns of the other two blocks and the way in which they relate to each other. Each block begins with brief – ca. 5 minutes long – statements as discussion starters within the panel and then the floor is open to the audience to join.

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8./9.11.2018 Workshop: Handlungsakte. Mediale Formen von Anleitungen in den Künsten

Veröffentlicht am 20. Juli 2018

08. - 09.10.2018 | X-A4-113

‚Anleitungen‘ adressieren in den unterschiedlichen zeitlichen, kulturellen und technischen Zusammenhängen eine Praxis, die im Sinne einer ‚Gebrauchsanweisung‘ die Handhabung von Dingen und/oder Abläufen leitet. Einerseits realisieren sich Anleitungen in unterschiedlichen Medien, andererseits produzieren wiederum verschiedene Medien auch jeweils spezifische Formen von Anleitungen. In diesen Formationsverfahren entsteht zwischen Ding und Mensch ein wechselseitig konstituierendes Verweisungsverhältnis.

Anleitungen, verstanden als Handlungspraktiken, sind bislang nur wenig kulturhistorisch und -theoretisch bearbeitet worden. Der zweitägige Workshop fragt nach medialen Erscheinungsformen von Anleitungsformaten. Referierende aus der Kunstgeschichte, sowie der Bild- und Medienwissenschaften diskutieren dabei, welchen Stellenwert Anleitungen in den Künsten zu verschiedenen Zeiten und Epochen einnehmen und wie diese letztlich unterschiedliche Handlungen oder Betrachtungsweisen formieren. Der historische sowie mediale Wandel von Anleitungen und wie sie Praktiken in Routinen überführen können, bildet den Rahmen des bildwissenschaftlich/kunstgeschichtlich ausgerichteten Workshops.

Um eine kurze Anmeldung per E-Mail wird gebeten:
veronica.peselmann@uni-bielefeld.de

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25.10.2018 Koselleck-Lecture: François Hartog: Has History in the West become a Place of Memory?

Veröffentlicht am 20. Juli 2018

25.10.2018 | 18:00 - 20:00 | Museum Huelsmann, Régence-Raum, Ravensberger Park 3, Bielefeld

François Hartog ist im Oktober/November 2018 als Koselleck-Professor zu Gast in Bielefeld. Er ist emeritierter Professor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris und studierte bei Jean-Pierre Vernant. Seine Arbeiten verbinden auf hervorragende Weise die Geistesgeschichte der Antike mit Fragen der Historiografie und Geschichtstheorie.
Gerade in jüngster Zeit haben seine tiefen Analysen des gegenwärtigen Zeitverständnisses ihn zu einem der viel diskutierten Geschichtstheoretiker gemacht. Seine Vorstellung von Zeitregimen hat eine tiefe gesellschaftspolitische Dimension. Hartog diagnostiziert für unsere Gegenwart ein Abhandenkommen von Vergangenheit und Zukunft gleichermaßen. Dieser ‚Präsentismus‘ hat Auswirkungen, die zutiefst zu denken geben.

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