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Abt. Geschichtswissenschaft

29./30.11.2018 Workshop: Politische Repräsentationen

Veröffentlicht am 20. Juli 2018
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Gesendet von Ingo Pätzold in regionalgeschichte

24.01.2019 Kolloquium: Diskussion zur Anwendung von Theorien in der Geschichtswissenschaft

Veröffentlicht am 20. Juli 2018
Weitere Informationen folgen in Kürze.
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29.11.2018 Kolloquium: Frank Ankersmit

Veröffentlicht am 20. Juli 2018
Weitere Informationen folgen in Kürze.
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8./9.11.2018 Workshop: Handlungsakte. Anleitungen in den Künsten

Veröffentlicht am 20. Juli 2018
Weitere Informationen folgen in Kürze.
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25.10.2018 Kolloquium: François Hartog

Veröffentlicht am 20. Juli 2018
Weitere Informationen folgen in Kürze.
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Soundschichten: Klanginstallation im Rahmen der Nacht der Klänge

Veröffentlicht am 17. Juli 2018
Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung „Reinhart Koselleck und das Bild".

Reinhart Koselleck (1923-2006) zählt zu den wichtigsten deutschen Historikern des 20. Jahrhunderts. Von 1973 bis 1988 lehrte er an der Universität Bielefeld. Über viele Jahre hinweg war sein Nachdenken über Geschichte von seiner fotografischen Praxis und der Auseinandersetzung mit Bildlichkeit begleitet.

Die Ausstellung „Reinhart Koselleck und das Bild" schöpft aus diesem Bilderfundus des Historikers und macht die bildliche Dimension der Geschichte und ihrer Erforschung visuell erfahrbar. Drei Leitgedanken Kosellecks –„Zeitschichten“, „Politische Sinnlichkeit“ und „Erinnerungsschleusen“ – verbinden drei Ausstellungsorte: die Universität Bielefeld (Abteilung Geschichtswissenschaft, Gebäude X, A2), das Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) und den Bielefelder Kunstverein.

Weitere Informationen unter: www.uni-bielefeld.de/koselleck-und-das-bild
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François Hartog wird erster Koselleck-Gastprofessor

Veröffentlicht am 6. Juni 2018
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.
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Reinhart Koselleck und das Bild

Veröffentlicht am 15. Mai 2018

Eine Auflistung aller Termine kann auf der Veranstaltungswebseite abgerufen werden.

Alternativ steht das Begleitprogramm auch als Download (PDF) zur Verfügung.

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The 9th International PhD Student Exchange Workshop Notre Dame / Bielefeld will take place from 19 until 24 May 2018 at Bielefeld University

Veröffentlicht am 15. Mai 2018

The workshop is part of the cooperation between the Department of History at Bielefeld University, the BGHS and the Department of History at the University of Notre Dame du Lac/Indiana, USA. It aims at bringing together PhD students for a transatlantic conversation about their dissertation projects. A particular importance is given to theories and methods in historical research. The participants write and exchange research papers in advance. The focus is on a detailed commentary by a colleague from the partner university and a plenary discussion.

The workshop is taking place every year and is hosted by both partners in turn. The PhD students usually take part in the workshop twice, once in Bielefeld and once at Notre Dame, thus having the chance to discuss the progress of their projects and to deepen personal contacts.

Program

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Reinhart Koselleck und das Bild, Eröffnung "Politische Sinnlichkeit"

Veröffentlicht am 9. April 2018

24. April 2018, 18 Uhr, ZiF: Reinhart Koselleck und das Bild, Eröffnung "Politische Sinnlichkeit"

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Reinhart Koselleck und das Bild, Eröffnung "Erinnerungsschleusen"

Veröffentlicht am 9. April 2018

21. April 2018, 19 Uhr im Bielefelder Kunstverein, Welle 61, 33602 Bielefeld: Reinhart Koselleck und das Bild,  Eröffnung "Erinnerungsschleusen"

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Reinhart Koselleck und das Bild, Auftaktveranstaltung und Eröffnung "Zeitschichten"

Veröffentlicht am 9. April 2018

18. April 2018, 18 Uhr, Universität, Gebäude X E0-001 und X-A2: Reinhart Koselleck und das Bild, Auftaktveranstaltung und Eröffnung "Zeitschichten"

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Nachruf: Prof. Dr. Lothar Albertin (1924–2018)

Veröffentlicht am 3. April 2018

Die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld trauert um ihr früheres Mitglied Prof. Dr. Lothar Albertin (1924–2018).
Seine Karriere kann emblematisch für Erfahrungen und Schlussfolgerungen von Angehörigen seines Jahrgangs stehen, die sich als Überlebende der Katastrophe ohne Machtgelüste und Neuerungssucht den intellektuellen wie pädagogischen Herausforderungen der Zeit stellten. Geboren 1924 im masurischen Ostpreußen kam Albertin nach Notabitur, Kriegsdienst an der Ostfront, Verwundung und kurzer Gefangenschaft nach Bad Meinberg. In Köln und Amsterdam studierte er Geschichte, Germanistik und Staatsphilosophie und schlug nach der Promotion bei Theodor Schieder bewusst die Schullaufbahn ein, um von unten her am Neuaufbau eines demokratischen Gemeinwesens mitzuwirken. Nach dem Referendariat am Gymnasium Leopoldinum in Detmold leitete er von 1957 bis 1960 im Jugendhof Vlotho Lehrgänge in staatsbürgerlicher Bildungsarbeit für Schüler und Geschichtslehrer. Von dort wechselte er an die Universität Marburg, später an die Universität Mannheim, wo er sich als Akademischer Oberrat habilitierte, und zwar für Zeitgeschichte sowie für Politische Wissenschaft. Die Habilitationsschrift erschien 1972 unter dem Titel „Liberalismus und Demokratie am Anfang der Weimarer Republik. Eine vergleichende Analyse der Deutschen Demokratischen Partei und der Deutschen Volkspartei“ im Druck. Schon ihr thematischer Zuschnitt zeigt, dass Albertin die Chancen der Weimarer Republik sowie demokratisch-liberaler Politik überhaupt in den Blick rückte.
Mit der Ernennung zum Wissenschaftlichen Rat und Privatdozenten waren die Weichen zur akademischen Laufbahn gestellt, die Albertin schließlich in seine zweite Heimat zurückführte: 1974 an die Pädagogische Hochschule in Bielefeld und 1979 an die damalige Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie der Universität Bielefeld. Hier lehrte er bis zu seiner Entpflichtung 1989 und diente der Fakultät auch als Dekan.
Seine wissenschaftlichen Arbeiten spiegeln Orientierungsbedürfnisse der Zeit; sie galten einerseits der Geschichte des Liberalismus und der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Die politische Neuorientierung der Bundesrepublik findet sich nicht weniger im zweiten Herzensthema Albertins: der Geschichte (West-)Europas und der europäischen Einigung. In den 1980er Jahren war er eine treibende Kraft im jährlich tagenden „Arbeitskreis deutsche Frankreichforschung“ am Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg. Für den Frankreichfreund Albertin mit regelmäßigen Gastprofessuren in Bordeaux und Paris war diese Liebe zu unserem Nachbarland immer Teil seines Europäertums. Mit seinen Bielefelder Studenten reiste er regelmäßig nach Straßburg, und der Spitzname „Lothar Europa“ kam nicht von ungefähr.
Doch Mikro- und Makroebene, Heimatliebe und Weltbürgertum waren für Albertin weder Gegensätze noch Objekte subtiler Distinktionen. Vielmehr hat er als Hochschullehrer in Bielefeld die Detmolder Archivlandschaft als Chance verstanden und sie viele Jahre lang als Bereicherung für die eigenen Arbeitsansätze genutzt. Von früh an förderte er das Interesse an Lokal- und Regionalgeschichte, die in seinem Verständnis nicht getrennt von der „großen Geschichte“ zu sehen waren. Auf seine Initiative sind u.a. wichtige Arbeiten zum Einsatz von Zwangsarbeitern in der lippischen Industrie entstanden, die auch im Zusammenhang mit den Entschädigungsleistungen eine wichtige Rolle spielten. Die ihm 2007 zugeeignete Festschrift trägt den Titel „Zeit-Geschichten aus Deutschland, Frankreich, Europa und der Welt“.

Die Fakultät wird Lothar Albertin ein ehrendes Andenken bewahren.

Prof. Dr. Uwe Walter, Dekan

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