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Abt. Geschichtswissenschaft

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Fakultätskolloquium am 3.2.21

Veröffentlicht am 14. Januar 2021

18-20 Uhr

 

Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger (Wissenschaftskolleg zu Berlin): Akademisches Selbstmarketing. Frühneuzeitliche Perspektiven auf ein aktuelles Thema

Den Zoom-zugang erhält man bei Anke Schwengelbeck.

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ZThF veröffentlicht Call for Workshops

Veröffentlicht am 10. Januar 2021

Unter folgendem Link ruft der Vorstand des Zentrums für Theorien in der historischen Forschung zur Einreichung von Anträgen für die finanzielle Unterstützung von Workshops im Wintersemester 2021/22 auf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/geschichtswissenschaft/forschung/zthf/ausschreibungen/

Die Einreichungsfrist für Anträge endet am 28. Februar 2021.

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14.01.21 Wulf Kansteiner (Aarhus) Transnationales Ressentiment und marktkonforme Zirkulation: Das Theoriegebäude der Memory Studies

Veröffentlicht am 5. Januar 2021

14.01.2021 | 16-18 Uhr | Anmeldung per Mail

Die Memory Studies haben ein anderes Verhältnis zur Medialisierung der Vergangenheit als die Geschichtswissenschaft. Geschichtswissenschaft ist eine anti-immersive mediale Praxis zum Begreifen der Vergangenheit, während Memory Studies die immersiven Qualitäten von Erinnerungsmedien und Erinnerungskulturen ausdrücklich schätzt. Außerdem sieht sich die Memory Studies einem konstruktivistischen Wissenschaftsverständnis verpflichtet, der vielen Historikern fremd bleibt. Daraus ergeben sich spezifische Theoriebedürfnisse für die Memory Studies, aber auch ein ethisches Dilemma. Die konstruktivistische Toleranz gegenüber real existierenden Erinnerungskulturen reduziert den analytischen Abstand zu den empirischen Untersuchungsobjekten der Memory Studies. Forscher haben sich deshalb wiederholt an transnationalen Normen wie z.B. globalen Menschenrechtskonzepten orientiert. Aber diese Strategie hat weder auf der Ebene der Erinnerungskulturen noch der Ebene der Memory Studies die gewünschten Ergebnisse produziert, z.B. wenn es darum geht, eine politisch effektive Abgrenzung von moralisch suspekten Erinnerungsbeständen zu markieren. Mehr noch, die Wertschätzung transnationaler Normen führte bisweilen zu einer unreflektierten Nähe zu neoliberalen Ordnungsdiskursen einerseits und der summarischen Distanzierung von nationalen Erinnerungsbeständen andrerseits. Die neusten Theorieansätze, die helfen sollen diese Probleme zu beheben, haben große politische Relevanz im Zeitalter von Umwelt-, Me-too und Black-Lives-Matter Aktivismus. Und sie bleiben, wie die Memory Studies im Allgemeinen, erfrischend selbstreflexiv und instabil.

Teilnahmeanfragen verwaltet Frau Schwengelbeck per Mail (anke.schwengelbeck@uni-bielefeld.de)

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Claudia-Huerkamp-Preis 2020

Veröffentlicht am 30. November 2020

Die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie gratuliert den diesjährigen Preisträgerinnen des Claudia Huerkamp-Preises zu ihrer großartigen Leistung!

Claudia-Huerkamp-Preis für die beste Masterarbeit:

Mathilde Ackermann (Geschichtswissenschaft):

„Der Gérant zwischen Herren und Sklaven. Die Sozial- und Machtverhältnisse auf den Plantagen am Ende des 18. Jahrhunderts in Saint-Domingue“

 

Claudia-Huerkamp-Preis für die beste Bachelorarbeit:

 

Julia Harune Nennstiel (Philosophie):

„Analyzing Normative Language: Kratzer and Finlay on ‚must‘ and ‚ought‘“

 

Die Preisverleihung findet beim virtuellen Absolvent*innentag der Fakultät am Freitag, den 4. Dezember 2020, um 19 Uhr statt. Gäste sind herzlich willkommen; bitte wenden Sie sich an silke.becker@uni-bielefeld.de, um die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting zu erhalten.

 

 

Für den Claudia-Huerkamp-Preis nominiert waren außerdem die folgenden Arbeiten:  

 

Bauer, Janine

(MA Bildungswiss./Ev. Theologie)

 

Religionsunterricht als Chance für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen – am Beispiel der Unterrichtseinheit zu Martin Luther

Fialik, Anna

(BA Geschichtswiss.)

 

Pompeianische Nachbarschaften. Tabernae im urbanen Kontext

Gerwin, Christine

(BA Geschichtswiss.)

 

Pilgerreisen in der Erzählung einer heiligen Frau – Statuskonstruktion und transformierende Reisen im „Book of Margery Kempe“ (ca. 1438)

Hadzik, Victoria

(M. Ed. Geschichtswiss.)

 

Historisches Lernen durch ‚digitale Bildungsreisen‘. Am Beispiel der Discovery Tour ‚Das antike Griechenland‘ in „Assassin’s Creed: Odyssey“

Hohmann, Sophia

(BA Philosophie)

 

Fiktive Interviews mit Philosoph*innen. Theoretische und praktische Perspektiven für einen inklusiveren Philosophieunterricht

König, Anna

(BA Geschichtswiss.)

 

Die sowjetischen Kriegsgefangenen im Stalag 326 (VI K) Senne und ihr Arbeitseinsatz im lippischen Forst

Niewöhner, Laura Maria

(MA Geschichtswiss.)

 

‚Kriegszitterer‘, ‚Kriegsneurotiker‘, ‚Kriegshysteriker‘: Medizinische Wahrnehmung psychischer Symptome von Soldaten im Ersten Weltkrieg

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Dissertationspreis des AKHFG für Jana Hoffmann

Veröffentlicht am 30. November 2020

Die Abteilung Geschichtswissenschaft gratuliert Jana Hoffmann zur Verleihung des Dissertationspreises des Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG)! Ausgezeichnet wird sie für ihre 2019 abgeschlossene Dissertation "Die Sexualisierung der Religion – Diskurse um Sexualität, Familie und Geschlecht in der Methodistischen Kirche in den USA, 1950-1990". Jana Hoffmann untersucht am Beispiel der United Methodist Church, wie Sexualität zum Distinktionsmerkmal von Religionsgemeinschaften wurde und welche Folgen dies für Familien-, Ehe- und Geschlechtervorstellungen in den USA hatte.

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09.12.2020 Zeitort Archiv - Etablierung und Vermittlung geschichtlicher Zeitlichkeit im 19. Jahrhundert

Veröffentlicht am 30. November 2020
Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

19.11.2020 Maria Alexopoulou (Mannheim) Rassistisches Wissen und Migration in Deutschland - Aspekte einer Verflechtungsgeschichte

Veröffentlicht am 30. November 2020
Weitere Informationen folgen in Kürze.
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Mitgliederversammlung des ZThF wählt neuen Vorstand

Veröffentlicht am 30. November 2020
Die Mitgliederversammlung des ZTHF hat am 25.11.2020 einen neuen Vorstand gewählt: Britta Hochkirchen, Ingo Pätzold, Lisa Regazzoni, Silke Schwandt werden für die nächsten zwei Jahre zusammen mit der gesamten Abteilung Geschichtswissenschaft an der Weiterentwicklung des ZTHF arbeiten.
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Lisa Regazzoni tritt neue Professur für Geschichtstheorie an

Veröffentlicht am 30. November 2020

Die Philosophin und Historikerin Lisa Regazzoni hat am 1. Juni 2020 die Professur für Geschichtstheorie angetreten.

Lisa Regazzoni ist seit Juni 2020 Professorin für Geschichtstheorie an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Epistemologie historischer Überreste, Medialität der Geschichte und Darstellungsmodi der Vergangenheit. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit der Frage der Erforschung von historischen Kollektiven und der konstitutiven Rolle von Skeptizismus und beliefs in der historischen Forschung. Lisa Regazzoni studierte Philosophie und Geschichte an den Universitäten von Bologna und Heidelberg und wurde 2006 an der Universität Potsdam in Philosophie promoviert. Nach zahlreichen Fellowships an verschiedenen Instituten in Paris (Paris 1 Panthéon-Sorbonne, Centre Alexandre Koyré, Deutsches Historisches Institut Paris, EHESS), in London (German Historical Institute) und Princeton (Institute for Advanced Study) habilitierte sie 2020 in Neuer Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt.

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Virtuelles Kolloquium (SFB 1288) mit Matthew Specter (Berkley)

Veröffentlicht am 17. November 2020

Zoom lecture: "Atlantic Realism as Project of Comparison".

Wednesday, 9 December 2020, 4-6 p.m.

(Participants will read a paper in advance. Zoom-access via Dr. Andrea Bendlage: andrea.bendlage@uni-bielefeld.de )

Abstract: In this paper, Matthew Specter discusses a central finding of his book, The Atlantic Realist Century, 1880-1980. This work of transnational intellectual history focuses on the writings of six major intellectuals (Alfred Mahan, Friedrich Ratzel, Carl Schmitt, Karl Haushofer, Hans Morgenthau and Wilhelm Grewe) and a score of lesser-known figures. It argues that what is commonly known today as “realism” in Atlantic international relations theory, diplomatic practice, and public discourse on international affairs developed over the course of a century of German-American intellectual exchange. Specter provides an alternative account of the development of realism to histories that emphasize its descent from Bismarckian Realpolitik, or the liberal response to the rise of the Third Reich. Specter explains how and why he uses the term practice of comparison to illuminate the intellectual history of realism. Realism developed through a transnational practice of comparison. The categories of “great power” and “world power” were important categories that performed comparative work. In divergent political contexts, the fin de siècle, the interwar period, and in the postwar period, American and German intellectuals nonetheless found comparison of their nations an essential tool for describing the practices of empire and the prerogatives of nation-states. Specter’s account of the intertwined histories of German and American discourses on international affairs challenges narratives of American exceptionalism and of the German Sonderweg and provincializes an influential tradition in Western political thought.
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Trotz Corona im Ausland studieren – Wie geht das?

Veröffentlicht am 3. November 2020

 

Trotz Corona im Ausland studieren – Wie geht das?
Einladung zur ERASMUS-Infoveranstaltung der Fächer
Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte,
Philosophie und HEPS

Montag, 14.12.20, 16.15 – 17.45 Uhr

Online-Veranstaltung

Anmeldung: anke.schwengelbeck@uni-bielefeld.de

Mit Beiträgen von: Dr. Bettina Brandt (Geschichtswissenschaft, Kunstgschichte), Dr. Kinga Golus (Philosophie, HEPS), Hendrik Sundermann (IO), Julia Katharina Müller (Erasmus-Stipendiatin Geschichte) und Sarah Heide (Erasmsus-Stipendiatin Philosophie)
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Bielefelder Debatten zur Zeitgeschichte

Veröffentlicht am 30. Oktober 2020

"Vergangene Gegenwart: Deutschland und Europa seit 1990",  20.11.2020

Die Deutsche Einheit und die Transformation (Ost-) Deutschlands seit 1990 spielen in aktuellen historischen und politischen Diskursen eine wichtige Rolle. Bielefeld und der Raum Ostwestfalen-Lippe sind geografisch, politisch, wirtschaftlich und kulturell mindestens mittelbar mit der Geschichte und Nachgeschichte der Teilung verbunden, und die Transformation Ostdeutschlands wurde und wird häufig eher aus der Ferne verfolgt. Der 30. Jahrestag der Vereinigung Deutschlands und die Übernahme der Professor für Zeitgeschichte durch Christina Morina zum Wintersemester 2019/20 sind für den Arbeitsbereich Zeitgeschichte Anlass genug, das Thema sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus gesellschaftlicher Perspektive aufzugreifen. Am 20. November 2020 werden mit renommierten Gästen und (Nachwuchs-) Wissenschaftler*innen, mit Ausstellungen und viel Raum für Gespräche, einige zentrale Aspekte der "Vergangenen Gegenwart in Deutschland und Europa seit 1990" thematisiert und debattiert.

Mehr Informationen hier.

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Frauen in den Geisteswissenschaften oder: Warum „Gleichstellung“ auch 2020 noch Thema sein muss

Veröffentlicht am 12. Oktober 2020

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 14.00-16.00 Uhr, Vortrag mit Diskussion an der Uni Bielefeld


Dr. Andrea Klonschinski, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

Frauen haben dieselben Rechte wie Männer; sie dürfen Hosen tragen, wählen, studieren und Professorin oder Bundeskanzlerin werden. Tatsächlich finden sich mittlerweile unter Abiturient*innen und Hochschulabsolvent*innen mehr Frauen als Männer. Die Rede von der „Gleichstellung“ mutet daher altmodisch und verstaubt an. Wenn überhaupt, muss man sich anscheinend eher um die Gleichstellung der Männer kümmern, von people of color oder Personen aus der LGBTQ-Community ganz zu schweigen. 

Auf der anderen Seite hat die #Metoo-Bewerbung zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Machtverhältnissen zwischen Männern und Frauen geführt, nehmen Diskussionen um Quotenregelungen für Frauen in Führungspositionen nicht ab und wird die Debatte um gendergerechte Sprache geradezu erbittert geführt. Der Auftrag, an den Universitäten auf die Gleichstellung von Männern und Frauen hinzuarbeiten, ist sogar gesetzlich verankert.

Wie passen diese Beobachtungen zusammen? Und warum sollte Sie das vermeintlich verstaubte Thema Gleichstellung interessieren?

Eine Antwort auf die erste Frage möchte ich in meinem Vortrag skizzieren und mit Ihnen diskutieren. Die grundlegende These lautet, dass insbesondere aufgrund tiefsitzender und oft unbewusst wirkender Stereotype noch längst keine Chancengleichheit von Männern und Frauen besteht. Dies lässt sich besonders in der Wissenschaft beobachten. Denn während zwar insgesamt betrachtet mehr Frauen als Männer einen Abschluss erlangen, verkehrt sich dieses Geschlechterverhältnis umso weiter ins Gegenteil, je höher es die akademische Karriereleiter hinauf geht. Unter den Professor*innen für Philosophie finden sich etwa nur noch ca. 27% Frauen. Was genau passiert da „unterwegs“ von Studienbeginn bis zur Professur – oder der Beschäftigung auf einer Führungsposition außerhalb der Universität? Und was bedeutet das für Sie und Ihr Studium? Was kann Gleichstellungsarbeit hier leisten? Der Studienbeginn, und das ist die Antwort auf die zweite Frage, ist genau der richtige Zeitpunkt, um sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. 

 

Eine Veranstaltung der Gleichstellungskommission der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld, unterstützt durch SWIP Bielefeld.

 

Rückfragen an Prof. Dr. Michaela Rehm, mrehm@uni-bielefeld.de

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt.

 

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Workshop: Momentum of its own Inherent Dynamism in Pre-Modern Societies

Veröffentlicht am 24. September 2020

Momentum of its own Inherent Dynamism in Pre-Modern Societies

28.-30. Jan. 2021 | ZiF

Convenors:
Franz-Josef Arlinghaus (Bielefeld), Jörg Quenzer (Hamburg), Andreas Rüther (Bielefeld)

Programm

    Gesendet von LDunkum in workshops/tagungen

    17.07.2020 Diskussionsrunde zum Thema Sollte man den (aufklärerischen) Begriff des Fortschritts retten? Sitzungsleitung: Philipp McLean (Frankfurt am Main)

    Veröffentlicht am 14. Juli 2020

    17.07.2020 | 14:00 Uhr (s.t.) | WebEx

    Organisation: AG Geschichtstheorie (Justus-Liebig-Universität Gießen, Universität Bielefeld, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

    Online-Event – Anmeldungen vorab per E-Mail an: Sarah.M.Noske@geschichte.uni-giessen.de

    Plakat

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