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Abt. Geschichtswissenschaft

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Frauen in den Geisteswissenschaften oder: Warum „Gleichstellung“ auch 2020 noch Thema sein muss

Veröffentlicht am 12. Oktober 2020

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 14.00-16.00 Uhr, Vortrag mit Diskussion an der Uni Bielefeld


Dr. Andrea Klonschinski, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

Frauen haben dieselben Rechte wie Männer; sie dürfen Hosen tragen, wählen, studieren und Professorin oder Bundeskanzlerin werden. Tatsächlich finden sich mittlerweile unter Abiturient*innen und Hochschulabsolvent*innen mehr Frauen als Männer. Die Rede von der „Gleichstellung“ mutet daher altmodisch und verstaubt an. Wenn überhaupt, muss man sich anscheinend eher um die Gleichstellung der Männer kümmern, von people of color oder Personen aus der LGBTQ-Community ganz zu schweigen. 

Auf der anderen Seite hat die #Metoo-Bewerbung zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Machtverhältnissen zwischen Männern und Frauen geführt, nehmen Diskussionen um Quotenregelungen für Frauen in Führungspositionen nicht ab und wird die Debatte um gendergerechte Sprache geradezu erbittert geführt. Der Auftrag, an den Universitäten auf die Gleichstellung von Männern und Frauen hinzuarbeiten, ist sogar gesetzlich verankert.

Wie passen diese Beobachtungen zusammen? Und warum sollte Sie das vermeintlich verstaubte Thema Gleichstellung interessieren?

Eine Antwort auf die erste Frage möchte ich in meinem Vortrag skizzieren und mit Ihnen diskutieren. Die grundlegende These lautet, dass insbesondere aufgrund tiefsitzender und oft unbewusst wirkender Stereotype noch längst keine Chancengleichheit von Männern und Frauen besteht. Dies lässt sich besonders in der Wissenschaft beobachten. Denn während zwar insgesamt betrachtet mehr Frauen als Männer einen Abschluss erlangen, verkehrt sich dieses Geschlechterverhältnis umso weiter ins Gegenteil, je höher es die akademische Karriereleiter hinauf geht. Unter den Professor*innen für Philosophie finden sich etwa nur noch ca. 27% Frauen. Was genau passiert da „unterwegs“ von Studienbeginn bis zur Professur – oder der Beschäftigung auf einer Führungsposition außerhalb der Universität? Und was bedeutet das für Sie und Ihr Studium? Was kann Gleichstellungsarbeit hier leisten? Der Studienbeginn, und das ist die Antwort auf die zweite Frage, ist genau der richtige Zeitpunkt, um sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. 

 

Eine Veranstaltung der Gleichstellungskommission der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld, unterstützt durch SWIP Bielefeld.

 

Rückfragen an Prof. Dr. Michaela Rehm, mrehm@uni-bielefeld.de

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt.

 

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Workshop: Momentum of its own Inherent Dynamism in Pre-Modern Societies

Veröffentlicht am 24. September 2020

Momentum of its own Inherent Dynamism in Pre-Modern Societies

28.-30. Jan. 2021 | ZiF

Convenors:
Franz-Josef Arlinghaus (Bielefeld), Jörg Quenzer (Hamburg), Andreas Rüther (Bielefeld)

Programm

    Gesendet von LDunkum in workshops/tagungen

    17.07.2020 Diskussionsrunde zum Thema Sollte man den (aufklärerischen) Begriff des Fortschritts retten? Sitzungsleitung: Philipp McLean (Frankfurt am Main)

    Veröffentlicht am 14. Juli 2020

    17.07.2020 | 14:00 Uhr (s.t.) | WebEx

    Organisation: AG Geschichtstheorie (Justus-Liebig-Universität Gießen, Universität Bielefeld, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

    Online-Event – Anmeldungen vorab per E-Mail an: Sarah.M.Noske@geschichte.uni-giessen.de

    Plakat

    Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

    09.07.2020 Das coronarchiv – Eine Dokumentation der Gegenwart für Geschichte(n) von morgen

    Veröffentlicht am 6. Juli 2020

    09.07.2020 | 16 Uhr | WebEx 

    Das coronarchiv ist ein freies, offenes und digitales Onlineportal, das Ende März 2020 im Zuge der Corona-Pandemie initiiert wurde. Ziel des Projektes ist die Dokumentation von Alltagserfahrungen durch die Bürger*innen selbst, um vielfältiges Forschungsmaterial für zukünftige Historiographien zu sammeln und langfristig zu archivieren. Im Rahmen des Online-Events stellen die Initiatoren das Projekt vor und diskutieren es mit Beiträger*innen, Expert*innen aus dem Bereich der Archivgeschichte sowie den Mitgliedern der an den Universitäten Bielefeld, Frankfurt a. M. und Gießen angesiedelten AG Geschichtstheorie und allen Interessierten.  

    Organisation: AG Geschichtstheorie & coronarchiv  

    Projektvorstellung: Christian Bunnenberg (Bochum), Thorsten Logge (Hamburg), Benjamin Roers (Gießen) und Nils Steffen (Hamburg)

    Kommentare: Riley Linebaugh (Gießen) und Sina Steglich (London)  

    Online-Event – Anmeldungen vorab per E-Mail an: 

    Sarah.M.Noske@geschichte.uni-giessen.de

     Poster 

    Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

    Verhaltensregeln für das digitale Miteinander

    Veröffentlicht am 21. April 2020

    Handreichung für Lehrende und Studierende zum E-Learning (PDF):

    Verhaltensregeln für das digitale Miteinander

    Gesendet von SGorißen in allgemein
    Tags: e-learning

    Informationen für Studierende zur Lehre im Sommersemester

    Veröffentlicht am 27. März 2020
    Wichtige Hinweise zur Durchführung der Lehrveranstaltungen der Abteilung Geschichtswissenschaft im Sommersemester[Weiterlesen]
    Gesendet von SGorißen in allgemein

    2019 Doctoral Researcher Desk Exchange - Report

    Veröffentlicht am 19. November 2019

    2019 Doctoral Researcher Desk Exchange

    :: Lund / York / Bielefeld ::

    Peter Eriksson and Cheng Li during the library tour. Photo Hannah Grüneberg (BGHS).

    From November 4 to 15, 2019, the BGHS and the Department of History host two PhD students at the Desk Exchange with our partner universities Lund and York: Cheng Li from York and Peter Eriksson from the University of Malmö in cooperation with Lund University. In his dissertation project, Cheng Li is studying how Jeremy Bentham became the intellectual leader of British reformers. Peter Eriksson researches integration concepts for foreigners in 20th century Swedish society, focusing empirically on schools.

     

    The participants of the colloquium. Photo Hannah Grüneberg (BGHS).

    The theoretical framework and empirical peculiarities of the dissertation projects were discussed in depth in individual discussions with experienced scientists. The available discussion partners were Bettina Brandt, Lars Deile, Kay Junge, Martina Kessel, Jörg van Norden and Willibald Steinmetz. Also the discussions with doctoral students enriched the stay, especially the colloquium organized by the doctoral students Theresa Hornischer and Sisay Megersa, which took place on November 8th. Here, exciting perspectives on content and the methodological approach to the respective dissertation projects were discussed.

    Accompanying leisure activities were not neglected either: One highlight was the Sparrenburg excursion on Sunday followed by dinner in a German brewery.

    Peter Eriksson and Cheng Li in front of the Sparrenburg. Photo Theresa Hornischer (BGHS).

    About the program:

    The Desk Exchange is part of the trilateral cooperation between the Bielefeld Department of History and the BGHS with the National Graduate School of History at the University of Lund and the PhD Program in History at the University of York. It enables doctoral students from Lund, York and Bielefeld to get to know the other university over a longer period of time, to exchange ideas with local colleagues and to network internationally. During their stays in Lund, York and Bielefeld, participants have the opportunity to attend seminars and present their dissertation projects. In addition, they are given the opportunity to exchange ideas and ideas with teachers at their host university in one-on-one discussions.

    The trilateral cooperation of Bielefeld History and BGHS with the National Graduate School of History at Lund University and the PhD Program in History at the University of York promotes the European networking of young scholars and the exchange of various research traditions and theoretical perspectives in history. Since 2016, the partners have also organized an annual International PhD Conference Lund/York/Bielefeld, which takes place alternately at one of the three universities.

    The Participants and their Projects:

    Peter Eriksson: "Social categories and the integration of foreigners in Swedish society during the 20th century with a particular focus on the link between governmental policy and school practice".

    Cheng Li: "Jeremy Bentham and his lawyer friends in changing public attitude towards law reform, 1807-1832".

    Other info:

    About the Desk Exchange from the past year

    Gesendet von LDunkum in allgemein

    2019 Doctoral Researcher Desk Exchange

    Veröffentlicht am 14. November 2019

    2019 Doctoral Researcher Desk Exchange

    :: Lund / York / Bielefeld ::

    Peter Eriksson und Cheng Li bei der Bibliotheksführung. Foto Hannah Grüneberg (BGHS).

    Vom 4. bis 15. November 2019 haben wir in der BGHS und in der Abteilung Geschichtswissenschaft zwei Promovierende im Rahmen des Desk Exchange mit unseren Partneruniversitäten Lund und York zu Gast: Cheng Li aus York und Peter Eriksson von der Universität Malmö in Kooperation mit der Lund University. Cheng Li untersucht in seinem Dissertationsprojekt, wie Jeremy Bentham zur intellektuellen Leitfigur der britischen Reformer wurde. Peter Eriksson forscht zu Integrationskonzepten für "Fremde" in der schwedischen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts, wobei er seinen empirischen Schwerpunkt auf Schulen legt.

    Die Teilnehmenden des Kolloquiums. Foto Hannah Grüneberg (BGHS).

    In Einzelgesprächen mit erfahrenen Wissenschaftler*innen wurden der Theorierahmen und empirische Besonderheiten der Dissertationsprojekte vertieft besprochen. Als Gesprächspartner*innen zur Verfügung standen Bettina Brandt, Lars Deile, Kay Junge, Martina Kessel, Jörg van Norden und Willibald Steinmetz. Auch die Gespräche mit Promovierenden bereicherten den Aufenthalt, insbesondere das von den Doktoranden Theresa Hornischer und Sisay Megersa organisierte Kolloquium, welches am 8. November stattgefunden hat. Hier konnten spannende inhaltliche Perspektiven sowie das methodische Herangehen an die jeweiligen Dissertationsprojekte diskutiert werden.

    Begleitende Freizeitaktivitäten kamen ebenfalls nicht zu kurz: Ein Highlight war die Sparrenburg-Exkursion am Sonntag mit anschließendem Abendessen in einem deutschen Brauhaus.

    Peter Eriksson und Cheng Li vor der Sparrenburg. Foto Theresa Hornischer (BGHS).

    Über das Programm:

    Der Desk-Exchange ist ein Programmpunkt der trilateralen Kooperation der Bielefelder Geschichtswissenschaft und der BGHS mit der National Graduate School of History an der Universität Lund und dem PhD Programm in History an der University of York. Er ermöglicht es Promovierenden aus Lund, York und Bielefeld, die jeweils andere Universität über einen längeren Zeitraum kennenzulernen, sich mit Kolleg*innen vor Ort auszutauschen und sich international zu vernetzen. Die Teilnehmenden haben während ihrer Aufenthalte in Lund, York und Bielefeld die Möglichkeit, Seminare zu besuchen und ihre Dissertationsprojekte zu präsentieren. Zudem wird ihnen die Chance geboten, sich in Einzelgesprächen mit Lehrenden ihrer Gastgeberuniversität auszutauschen.

    Die Kooperation der Bielefelder Geschichtswissenschaft und der BGHS mit der National Graduate School of History an der Lund University und dem PhD Program in History an der University of York fördert die europäische Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses und den Austausch über diverse Forschungstraditionen und Theorieperspektiven in der Geschichtswissenschaft. Die Partner veranstalten außerdem seit 2016 eine jährliche International PhD Conference Lund/York/Bielefeld, die abwechselnd an einer der drei Universitäten stattfindet.

    Die Teilnehmer und ihre Projekte:

    Peter Eriksson: “Social categories and the integration of foreigners in Swedish society during the 20th century with a particular focus on the link between governmental policy and school practice”.

    Cheng Li: “Jeremy Bentham and his lawyer friends in changing public attitude towards law reform, 1807-1832”.

    Weitere Infos:

    Über den Desk Exchange aus dem vergangenen Jahr

    Gesendet von LDunkum in allgemein

    Zum Tod von Prof. Dr. Jochen Hoock

    Veröffentlicht am 15. Oktober 2019

    Die Fakultät trauert um Prof. Dr. Jochen Hoock (1939-2019), Mitglied der Fakultät 1976 bis 1986. Ein Nachruf von Neithard Bulst:

     

    Am 21. Mai ist Jochen Hoock im Alter von 80 Jahren in Kerguévarec (Bretagne) gestorben. Beruflich und familiär war er „ein Wanderer zwischen zwei Welten“. In seiner Todesanzeige heißt es: „Als überzeugter Europäer hat er sich sein Leben lang für die deutsch-französischen Beziehungen eingesetzt“. Dieses Engagement führte ihn auch nach Bielefeld. In der Anfangsphase der Reformuniversität hat er hier prägende Jahre erlebt.

    Nach einem juristischen Staatsexamen in Münster studierte Hoock am Institut d’Études politiques in Paris (Sciences Po) und promovierte dort. Auf Assistentenzeiten in Bochum und Heidelberg folgte schließlich 1976 Bielefeld. Schon 1969 war er im Gefolge Reinhart Kosellecks als Vertreter der Assistenten Mitglied der „Kommission Geschichtswissenschaften des Gründungsausschusses der Universität Bielefeld“ (bis 1973) geworden. Bielefeld war auch der Ausgangspunkt seiner lebenslangen sehr erfolgreichen Bemühungen einen disziplinären und interdisziplinären Dialog zwischen deutschen und französischen Kollegen, aber keineswegs auf sie beschränkt, zu initiieren und zu verstetigen. Eine Reihe von publizierten internationalen und interdisziplinären Tagungen am Bielefelder ZiF und in Paris ist ihr sichtbares Ergebnis. Hinter dem Kooperationsabkommen, das ab 1979 die Bielefelder Fakultät für Geschichtswissenschaft mit dem Centre de Recherches historiques der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) verbindet, war er die treibende Kraft. Dieser Kooperation schloss sich zuerst die Fakultät für Soziologie an, bevor 1988 ein Vertrag zwischen der Universität und der EHESS abgeschlossen wurde.

    Auf Bielefeld folgte ein Ruf nach Paderborn auf den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit (1986) und 1992 ein Ruf nach Paris VII, eine Neugründung mit einem zu Bielefeld vergleichbaren interdisziplinären Reformanspruch, wo er bis zu seiner Emeritierung 2007 lehrte. Als Prorektor für Forschung (1998–2002) setzte er sich auch hier für ein Kooperationsabkommen zwischen ‚seinen‘ Universitäten ein, das 2001 in Bielefeld anlässlich einer vom ihm mitinitiierten Aufsehen erregenden ZiF-Tagung „Welt und Wissen. Über die Konstruktion wissenschaftlicher Erkenntnisse“ von den beiden Rektoren unterzeichnet wurde. Mit seinem Bielefelder Kollegen Neithard Bulst gründete er als begeisterter und begeisternder Lehrender 1998 das „Deutsch-Französische Studienprogramm Geschichte – Bielefeld-Paris VII“. Dessen Fortgang hat er auch nach seiner Emeritierung mit großem Interesse verfolgt. Er ließ es sich daher nicht nehmen, 2018 die weite Reise nach Bielefeld anzutreten, um an der Feier zum 20-jährigen Jubiläum des Studienprogramms teilzunehmen.

    Hoocks wissenschaftliches Œuvre ist thematisch und chronologisch weit gestreut. Es reicht von der Rechtssoziologie und Rechtsphilosophie zur lippischen Regionalgeschichte, von der Kaufmannschaft Rouens im 17. und 18. Jahrhundert zur Staatsreform der französischen Dritten Republik und von der historischen Statistik zur bundesrepublikanischen Auseinandersetzung mit der NS-Zeit. Mit Sicherheit bleibend und für die Wirtschaftsgeschichte in Zukunft unverzichtbar ist die von ihm und seinem Pariser Kollegen Pierre Jeannin konzipierte und herausgegebene analytische Bibliographie „Ars Mercatoria. Handbücher und Traktate für den Gebrauch des Kaufmanns 1470-1820“. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt, den Druck der im Manuskript vorliegenden zwei Teilbände des 4. Bandes zum 18. Jahrhundert mit seiner abschließenden Analyse zu erleben.

     

     

    Gesendet von SGorißen in allgemein

    08.01.2020 Kolloquium: Anselm Doering-Manteuffel (Tübingen): Die Zäsuren des deutschen 20. Jahrhunderts und das Erkenntnisproblem der Zeitgeschichte

    Veröffentlicht am 9. August 2019

     08.01.2019 | 18-20 Uhr | HGB-H6

    Weitere Informationen folgen in Kürze.

    Plakat

    Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

    05.12.2019 Kolloquium: Silke Schwandt (Bielefeld): Digital History - Methode oder Paradigma?

    Veröffentlicht am 9. August 2019

    05.12.2019 | 18-20:30 Uhr | X-E0-230 

    Auch wenn die Digital Humanities in manchen Wissenschaftsbereichen noch in den Kinderschuhen zu stecken scheinen, handelt es sich doch um ein Feld, das seit mehreren Jahrzehnten vor allem methodische Veränderungen in den Geisteswissenschaften angestoßen hat. Dabei steht oft die Entwicklung von Tools im Vordergrund, die das quantitative Arbeiten in den Geisteswissenschaften voranbringen und fördern sollen. In der digitalisierten Gesellschaft sollte sich die Aufgabe einer digitalen Geschichtswissenschaft allerdings nicht in der Methodenentwicklung erschöpfen. Arbeiten der Digital History sollten vielmehr auch den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Wissenschaften reflektieren und einen Beitrag leisten, der das Digitale in der Welt verordnet. In diesem Sinne kann Digital History mehr als nur Methode sein und die kulturelle Transformation durch die Digitalisierung kritisch begleiten und einordnen.

     Grundlagentext 

    Plakat 

    Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

    30.10.2019 Koselleck-Lecture: Helge Jordheim (Oslo): Times of Nature, Times of History - Koselleck in the 21st Century

    Veröffentlicht am 9. August 2019

    30.10.2019 | 18-20.00 Uhr | Raum X-E0-002

    In his essay on the need for theory in history (“Über die Theoriebedürftigkeit der Geschichtswissenschaft”, 1972), Koselleck distinguishes “historical time” from “natural” time: “Historical time,” he claims, is a product of a “denaturalization” and a “destruction of natural chronology,” which in Western history took place at the end of the eighteenth century. Prior to this, Koselleck argues, the process of history had been organized according to “natural” categories: the rise and setting of the sun and the moon, the change of seasons, as well as the birth and death of the members of the ruling dynasties. But from the late eighteenth century onward, historiography was reconfigured according to categories obtained from history itself, derived directly from historical events, experiences, and expectations, such as “progress, decline, acceleration, or delay, the not-yet and the not-anymore, the before and the after, the too-early and the too-late, the situation and the duration,” as he puts it in another article from the same year. In this lecture, I intend to revisit this moment, in history and in theory, taking Koselleck’s writings as framework. In the first part, I will discuss what in shorthand could be called the “denaturalization thesis”: that the modern regime of historicity – to use François Hartog’s term – emerges from a separation of historical from natural times, including cosmological, biological, and geological chronologies. This leads to a discussion whether recent turns in the theory of history, spearheaded by Dipesh Chakrabarty’s articles on “The Climate of History” and “Anthropocene Time”, could be understood in the same terms as a “renaturalization”. In the second part of the lecture, I will return to Koselleck’s work and explore whether his theory of multiple times offers us other ways to think and write about the relationship between historical and natural times, which might prove useful in reconfiguring history in the age of climate change, or rather, in Koselleckian terms, climate crisis. My hope is that this will enable us to throw new light on both the history of history and Koselleck’s work and thus contribute to current debates about the futures of historiography.

    Poster 1

    Poster 2 

    Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

    BiBoG: Neue Ausschreibungen für MA Double Degree-Programm Bielefeld/Bologna

    Veröffentlicht am 31. Juli 2019

     Binationales Masterprogramm "Geschichtswissenschaft Bielefeld - Bologna (BiBoG)"

    Die Studierenden des Masterprogramms verbringen jeweils ein Studienjahr an der Universität Bielefeld und eines an der Università di Bologna. AbsolventInnen verfassen am Ende des Studiums ihre Masterarbeit unter Betreuung jeweils eines/einer deutschen und italienischen Lehrenden (Cotutelle-Verfahren) und erwerben den Masterabschluss beider Universitäten. Studierende des Programms können sich für die Mobilitätsphase von 10 Monaten in Bologna für ein monatliches Stipendium in Höhe von 825,- EUR zzgl. einer Reisekostenpauschale in Höhe von einmalig 250,- EUR und einem Zuschuss zu monatlichen Versicherungskosten bewerben.
    Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2019/2020 ist der 10. September 2019. Bewerbungen (tabellarischer Lebenslauf, Bachelorzeugnis, Motivationsschreiben, BA-Abschlussarbeit mit Gutachten) sind zu richten an bibog@uni-bielefeld.de.

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    GLOC: New advertisements for MA Double Degree-Program Bielefeld/Bologna

    Veröffentlicht am 31. Juli 2019

    Double MA Degree "Global Cultures - GLOC" (Univ. Bielefeld / Univ. Bologna)

    Starting with the winter term 2019/2020, an English-language curriculum with the profile “Global Cultures” (GLOC) will be introduced. Enrolled students spend one academic year in at Bielefeld University and at the University of Bologna. Graduates receive MA degrees from both universities upon concluding their studies. The German Academic Exchange Service (DAAD) offers scholarships in support of this binational program. Students participating in the program can apply for a monthly grant of EUR 825 while studying abroad in Bologna plus the reimbursement of travel expenses (fixed rate of EUR 250) and insurance charges. Applications can be submitted in Bielefeld or Bologna. For Bielefeld, applications (résumé, bachelor certificate, cover letter/statement of purpose, bachelor's thesis evaluation) must be sent to gloc@uni-bielefeld.de until September 10 for the respective following academic year.

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