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Abt. Geschichtswissenschaft

Reinhart Koselleck und das Bild

Veröffentlicht am 15. Mai 2018

Eine Auflistung aller Termine kann auf der Veranstaltungswebseite abgerufen werden.

Alternativ steht das Begleitprogramm auch als Download (PDF) zur Verfügung.

Gesendet von PJentsch in allgemein

The 9th International PhD Student Exchange Workshop Notre Dame / Bielefeld will take place from 19 until 24 May 2018 at Bielefeld University

Veröffentlicht am 15. Mai 2018

The workshop is part of the cooperation between the Department of History at Bielefeld University, the BGHS and the Department of History at the University of Notre Dame du Lac/Indiana, USA. It aims at bringing together PhD students for a transatlantic conversation about their dissertation projects. A particular importance is given to theories and methods in historical research. The participants write and exchange research papers in advance. The focus is on a detailed commentary by a colleague from the partner university and a plenary discussion.

The workshop is taking place every year and is hosted by both partners in turn. The PhD students usually take part in the workshop twice, once in Bielefeld and once at Notre Dame, thus having the chance to discuss the progress of their projects and to deepen personal contacts.

Program

Gesendet von PJentsch in workshops/tagungen

Reinhart Koselleck und das Bild, Eröffnung "Politische Sinnlichkeit"

Veröffentlicht am 9. April 2018

24. April 2018, 18 Uhr, ZiF: Reinhart Koselleck und das Bild, Eröffnung "Politische Sinnlichkeit"

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Gesendet von PJentsch in allgemein

Reinhart Koselleck und das Bild, Eröffnung "Erinnerungsschleusen"

Veröffentlicht am 9. April 2018

21. April 2018, 19 Uhr im Bielefelder Kunstverein, Welle 61, 33602 Bielefeld: Reinhart Koselleck und das Bild,  Eröffnung "Erinnerungsschleusen"

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Reinhart Koselleck und das Bild, Auftaktveranstaltung und Eröffnung "Zeitschichten"

Veröffentlicht am 9. April 2018

18. April 2018, 18 Uhr, Universität, Gebäude X E0-001 und X-A2: Reinhart Koselleck und das Bild, Auftaktveranstaltung und Eröffnung "Zeitschichten"

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Nachruf: Prof. Dr. Lothar Albertin (1924–2018)

Veröffentlicht am 3. April 2018

Die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld trauert um ihr früheres Mitglied Prof. Dr. Lothar Albertin (1924–2018).
Seine Karriere kann emblematisch für Erfahrungen und Schlussfolgerungen von Angehörigen seines Jahrgangs stehen, die sich als Überlebende der Katastrophe ohne Machtgelüste und Neuerungssucht den intellektuellen wie pädagogischen Herausforderungen der Zeit stellten. Geboren 1924 im masurischen Ostpreußen kam Albertin nach Notabitur, Kriegsdienst an der Ostfront, Verwundung und kurzer Gefangenschaft nach Bad Meinberg. In Köln und Amsterdam studierte er Geschichte, Germanistik und Staatsphilosophie und schlug nach der Promotion bei Theodor Schieder bewusst die Schullaufbahn ein, um von unten her am Neuaufbau eines demokratischen Gemeinwesens mitzuwirken. Nach dem Referendariat am Gymnasium Leopoldinum in Detmold leitete er von 1957 bis 1960 im Jugendhof Vlotho Lehrgänge in staatsbürgerlicher Bildungsarbeit für Schüler und Geschichtslehrer. Von dort wechselte er an die Universität Marburg, später an die Universität Mannheim, wo er sich als Akademischer Oberrat habilitierte, und zwar für Zeitgeschichte sowie für Politische Wissenschaft. Die Habilitationsschrift erschien 1972 unter dem Titel „Liberalismus und Demokratie am Anfang der Weimarer Republik. Eine vergleichende Analyse der Deutschen Demokratischen Partei und der Deutschen Volkspartei“ im Druck. Schon ihr thematischer Zuschnitt zeigt, dass Albertin die Chancen der Weimarer Republik sowie demokratisch-liberaler Politik überhaupt in den Blick rückte.
Mit der Ernennung zum Wissenschaftlichen Rat und Privatdozenten waren die Weichen zur akademischen Laufbahn gestellt, die Albertin schließlich in seine zweite Heimat zurückführte: 1974 an die Pädagogische Hochschule in Bielefeld und 1979 an die damalige Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie der Universität Bielefeld. Hier lehrte er bis zu seiner Entpflichtung 1989 und diente der Fakultät auch als Dekan.
Seine wissenschaftlichen Arbeiten spiegeln Orientierungsbedürfnisse der Zeit; sie galten einerseits der Geschichte des Liberalismus und der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Die politische Neuorientierung der Bundesrepublik findet sich nicht weniger im zweiten Herzensthema Albertins: der Geschichte (West-)Europas und der europäischen Einigung. In den 1980er Jahren war er eine treibende Kraft im jährlich tagenden „Arbeitskreis deutsche Frankreichforschung“ am Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg. Für den Frankreichfreund Albertin mit regelmäßigen Gastprofessuren in Bordeaux und Paris war diese Liebe zu unserem Nachbarland immer Teil seines Europäertums. Mit seinen Bielefelder Studenten reiste er regelmäßig nach Straßburg, und der Spitzname „Lothar Europa“ kam nicht von ungefähr.
Doch Mikro- und Makroebene, Heimatliebe und Weltbürgertum waren für Albertin weder Gegensätze noch Objekte subtiler Distinktionen. Vielmehr hat er als Hochschullehrer in Bielefeld die Detmolder Archivlandschaft als Chance verstanden und sie viele Jahre lang als Bereicherung für die eigenen Arbeitsansätze genutzt. Von früh an förderte er das Interesse an Lokal- und Regionalgeschichte, die in seinem Verständnis nicht getrennt von der „großen Geschichte“ zu sehen waren. Auf seine Initiative sind u.a. wichtige Arbeiten zum Einsatz von Zwangsarbeitern in der lippischen Industrie entstanden, die auch im Zusammenhang mit den Entschädigungsleistungen eine wichtige Rolle spielten. Die ihm 2007 zugeeignete Festschrift trägt den Titel „Zeit-Geschichten aus Deutschland, Frankreich, Europa und der Welt“.

Die Fakultät wird Lothar Albertin ein ehrendes Andenken bewahren.

Prof. Dr. Uwe Walter, Dekan

Gesendet von PJentsch in allgemein

C04 Workshop: "Practices of Comparing and Narrating in Sciences"

Veröffentlicht am 29. März 2018

Subproject C04 organizes an international workshop to open up a debate on the functions of comparison for a closer look at narratives and narrative insights into the history of science. To illustrate the great variety of their functions, the case studies during the workshop will explore epistemic strategies and narrating structures in comparative arrangements.

Detailed Programme (PDF)

Poster (PDF)

Project description of C04

Gesendet von PJentsch in workshops/tagungen

23.03.2018 Workshop: Geschichtswissenschaftliches Schreiben lehren? Studierende bei der Entwicklung fachspezifischer Schreibkompetenz unterstützen

Veröffentlicht am 19. März 2018

23. März 2018, 9.00-17.45 Uhr, X A2 103

Der Workshop bietet Historiker/innen, die sich für eine geschichtsspezifische Schreibdidaktik interessieren bzw. erfolgversprechende schreibdidaktische Elemente in ihre geschichtsspezifischen Lehrveranstaltungen einbauen wollen, die Gelegenheit zum Austausch. Im kollegialen Rahmen werden Aufgabenstellungen und Lehrmethoden vorgestellt, erprobt und reflektiert.
Programm abrufbar unter: https://www.hsozkult.de/event/id/termine-36676

Gesendet von PJentsch in workshops/tagungen

13.07.2018 Kolloquium: Textdiskussion: Scale

Veröffentlicht am 25. Februar 2018

13.07.2018 | 16:15-19:15 Uhr | X-E1-202  

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

13.06.2018 Kolloquium: Carolyn Steedman: Poetry for Historians

Veröffentlicht am 25. Februar 2018

13.06.2018 | 16:15-19:15 Uhr | X-E1-202   

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

27.04.2018 Kolloquium: Michael Cuntz / Thomas Welskopp: Gespräch über Praxistheorie

Veröffentlicht am 25. Februar 2018

27.04.2018 | 18:15-20:30 Uhr | X-E1-202

Im Rahmen dieser Veranstaltung diskutieren Thomas Welskopp (Universität Bielefeld) und Michael Cuntz (Bauhaus-Universität Weimar) das Thema der Praxistheorie. Die Diskussionsteilnehmer stellen ihre unterschiedlichen Sichtweisen dar, indem sie ihre Gegenposition jeweils kritisch reflektieren und somit ihre eigenen Sichtweisen kristallisieren. Daran anschließend wird die Diskussion für alle geöffnet, die an dem Gespräch teilnehmen möchten. 

Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

Darf's ein bisschen mehr sein? Mittelalterliche Ablassurkunden aus Bielefeld und Schildesche

Veröffentlicht am 19. Februar 2018

Mit eindrucksvollen Urkunden versprachen Kirchen in Bielefeld und Schildesche ihren Besuchern Ablass. Durch Kirchenbesuch oder Spenden sollten Christen ihre Zeit im Fegefeuer verkürzen können. Die Ausstellung, die von einem Projektseminar an der Abteilung Geschichtwissenschaft konzipiert wurde, zeigt die Urkunden als Reproduktionen in Originalgröße. Ausstellungsort ist das Forum im Historischen Museum Bielefeld.

Flyer (PDF)

Gesendet von PJentsch in allgemein

FAZ berichtet über den Kracauer-Workshop

Veröffentlicht am 1. Februar 2018
In der FAZ vom 31.01.2018 berichtete Oliver Jungen über den Workshop zu Kracauers Geschichtstheorie und Autobiographie. Den Bericht finden Sie im Bereich Mediathek oder mit einem einfachen Klick hier.
Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-news

Reinhart Koselleck und das Bild

Veröffentlicht am 29. Januar 2018
Pressemitteilung: Reinhart Koselleck und das Bild Pressemitteilung: Reinhart Koselleck und das Bild Pressemitteilung: Reinhart Koselleck und das Bild

Download (PDF)

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Nachruf: Georg G. Iggers (1926 – 2017)

Veröffentlicht am 12. Dezember 2017

Die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie an der Universität Bielefeld trauert um Georg G. Iggers. Der renommierte amerikanische Experte für die Geschichte der deutschen Geschichtsschreibung war zwar nie – trotz mannigfaltiger Besuche und Konferenzteilnahmen in der Stadt am Teutoburger Wald – „Bielefelder“ im Wortsinn. Aber er spielte eine Rolle bei der Etablierung und Verbreitung der Sozialgeschichte Bielefelder Spielart vor allem in der englischsprachigen Welt, deren Bedeutung kaum zu überschätzen ist.

Der in Hamburg geborene Iggers gehörte zu der Gruppe junger deutsch-jüdischer Emigranten (wenige Wochen vor dem Novemberpogrom 1938 zunächst nach London, ein Jahr darauf nach Richmond, Virginia), die im Nachkriegsdeutschland den Ursprüngen und der Geschichte des deutschen Wegs in die Barbarei nachgingen und zu diesem Zweck für ausgedehntere Zeiträume in das Land zurückkehrten, das sie einst ins Exil getrieben hatte. So führte er um 1960 persönliche Interviews mit damals einflussreichen Historikern der Generation eines Gerhard Ritter oder Hermann Heimpel, also dezidiert konservativen Verfechtern eines noch unangefochtenen Späthistorismus, den er in seinem bahnbrechenden Werk The German Conception of History. The National Tradition of Historical Thought from Herder to the Present (1968, deutsch als: Deutsche Geschichtswissenschaft. Eine Kritik der traditionellen Geschichtsauffassung von Herder bis zur Gegenwart, dtv 1971) so prägnant wie analytisch kühl kritisierte.

In diesem wirkmächtigen Buch sah er die eigentliche Grundkonstruktion des deutschen Historismus als eine Art geistige Weichenstellung auf dem Weg in die völkermordende Diktatur. Die einfühlsame Toleranz gegenüber allem Geschichtlichen, die unterschwellige Heroisierung der „großen“ Persönlichkeit und die nicht ganz heimliche Bewunderung staatlicher Machtentfaltung hätten ein Einfallstor für nationalsozialistische Allmachtsphantasien gebildet, aus der in der desillusionierten Duldungsstarre des Späthistorismus dann die exkulpatorischen Formeln der „Dämonie der Macht“ oder der „deutschen Tragik“ wurden.

Die Verbindung zur Sozialgeschichte vor allem Bielefelder Prägung ergab sich aus Iggers‘ dezidiertem Plädoyer für eine „Verwestlichung“ (Jürgen Kocka) der deutschen Historiografie, die er in den neueren Ansätzen in der deutschen Geschichtslandschaft, die sich radikal vom Historismus abgrenzten und den Aufbruch in ein auch politisch deutlich anders akzentuiertes Zeitalter postulierten und praktizierten, verkörpert sah. Iggers begleitete und popularisierte diese Neuansätze – nicht unkritisch, aber voller Sympathie –, und ohne seine breit rezipierten Publikationen, darunter vor allem auch New Directions in European Historiography (1975), hätte sich der Bekanntheitsgrad der „Bielefeld School of History“ sehr viel länger in sehr viel engeren Grenzen gehalten.

Seit 1965 lehrte Georg G. Iggers in Buffalo, New York, wo er zusammen mit seiner Ehefrau und politischer wie wissenschaftlicher Partnerin Wilma während des Vietnamkriegs eine Beratungsstelle für Wehrdienstverweigerer betrieb. Bereits zuvor waren beide, die seit 1950 zunächst an einem „schwarzen“ College in Little Rock, Arkansas, angestellt waren, kontinuierlich und engagiert in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung aktiv. Dabei hatte ihm das FBI anlässlich seiner Einbürgerung 1953 trotz ausführlicher Befragungen ungenannter Informanten im Geist der McCarthy-Jahre keine „subversiven Neigungen“ nachweisen können.

Iggers war ohnehin eher ein Verfechter der Versöhnung und des Ausgleichs. Während der Jahreshälften, die die beiden regelmäßig in der Bundesrepublik verbrachten, knüpften sie Kontakte zur Geschichtswissenschaft der DDR und versuchten, das Fachgespräch zwischen den Parteien des Kalten Krieges in Gang zu bringen. Nach 1990 war er eine wichtige Figur im Prozess der Zusammenführung der Fächer.

Wir vermissen einen Historiker der Geschichtsschreibung mit so weitreichenden Visionen wie Georg G. Iggers. Und man würde heute auch nur zehn Prozent seines humanistischen und politischen Engagements geradezu als revolutionären Ausbruch aus dem Elfenbeinturm unserer Zunft begrüßen.

10.12.2017 Thomas Welskopp

Gesendet von PJentsch in allgemein

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