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Abt. Geschichtswissenschaft

Abt. Geschichtswissenschaft

07.07.21 Dipesh Chakrabarty (Chicago): The Climate of History in a Planetary Age: A Conversation with Dipesh Chakrabarty

Veröffentlicht am 1. April 2021

07.07.2021 | 18-20 Uhr | Anmeldung per Mail

The Climate of History in a Planetary Age: Amazon.de: Chakrabarty, Dipesh:  Fremdsprachige Bücher

Dipesh Chakrabarty’s recent book, The Climate of History in a Planetary Age considers how to frame the human condition in troubled times. Climate change, Chakrabarty argues, upends long-standing ideas of history, modernity, and globalization, and confronts humanities scholars with ideas they have been reluctant to reconsider—from the changed nature of human agency to a new acceptance of universals. We must see ourselves from two perspectives at once: the planetary and the global. Whereas the globe is a human-centric construction, a planetary perspective intentionally decenters the human.

In an exchange with Dipesh Chakrabarty, this event aims to discuss the questions that Chakrabarty’s new book puts on the agenda of the human and social sciences.

In conversation: Dipesh Chakrabarty, Eleonora Rohland, Angelika Epple, Mathias Albert, and Zoltán Boldizsár Simon (moderator).

Dipesh Chakrabarty is the Lawrence A. Kimpton Distinguished Service Professor of History, South Asian Languages and Civilizations, and the College at the University of Chicago. He holds a courtesy appointment in the School of Law. His books include Provincializing Europe: Postcolonial Thought and Historical Difference (2000; 2008). He is the recipient of the 2014 Toynbee Prize, which is given to a distinguished practitioner of global history, and the 2019 West Bengal Government's Tagore Memorial Prize for his book, The Crises of Civilization (2018). His most recent book, The Climate of History in a Planetary Age, was published in March 2021 by the University of Chicago Press. He currently serves as the Faculty Director for the University’s Center in Delhi.

Teilnahmeanfragen verwaltet Frau Bednarek per Mail (sandra.bednarek@uni-bielefeld.de)  

Gesendet von HEnns in zthf-veranstaltungen

24.06.21 | 2. Dominogespräch mit Achim Landwehr (Düsseldorf) und Sina Steglich (London): Diesseits der Geschichte

Veröffentlicht am 1. April 2021

24.06.2021 | 18-20 Uhr | Anmeldung per Mail

Lässt sich diesseits der Geschichte überhaupt noch adäquat von Geschichte sprechen? Oder begegnet uns dort nicht eher eine Vielzahl an Zeiten, die es neu zu erschließen gilt? Und was bedeutet dies für eine zeitverlaufsgebundene Disziplin wie die Geschichtswissenschaft? Landwehrs Ansatz setzt am historiographischen Erkenntnisfundament an, um neue Zugangsweisen zu Vergangenheiten (und anderen Zeiten) zu erproben. Der historiographische Blick zurück ist getragen vom Interesse am Fremden, eben Vergangenen, das es wahlweise zu beschreiben, zu verstehen oder zu erklären gilt. Was aber, wenn wir dabei nicht mehr unseren Standort in der Zeit und denjenigen unseres „historischen“ Gegenstandes stillzustellen versuchen, sondern unser Bezugnehmen selbst in den Blick nehmen? Historische Phänomene wären plötzlich mehr als datierbare Ereignisse auf einem chronologischen Index, historische Bezüge ließen sich nicht mehr linear anordnen - und führten just dadurch ins „Diesseits der Geschichte“. Derart die Geschichtswissenschaft - wie jede/n historische Denkende/n - auf ihre Erkenntnismöglichkeiten und -grenzen zu befragen, eröffnet neue Perspektiven auf die Welt der Zeit und fordert uns vor allem heraus, unser Schreiben von Geschichte zu überdenken.

Das Zentrum für Theorien in der historischen Forschung lädt zur Diskussion über das Buch Diesseits der Geschichte zusammen mit dem Autor, Prof. Dr. Achim Landwehr, und Dr. Sina Steglich (Autorin des Buches Zeitort Archiv - Etablierung und Vermittlung geschichtlicher Zeitlichkeit im 19. Jahrhundert) ein.

Teilnahmeanfragen verwaltet Frau Bednarek per Mail (sandra.bednarek@uni-bielefeld.de

Gesendet von HEnns in zthf-veranstaltungen

19.05.21 Tyson Retz (Stavanger): Empathy and History

Veröffentlicht am 25. März 2021

19.05.2021 | 18-20 Uhr | Anmeldung per Mail

http://www.sehepunkte.de/redaktionssystem/materials/coverimages/32186.jpg

In this presentation I explain the link between empathy, the history discipline, the philosophy of history and history education. It explores how empathy became a core concept in history teaching and how Collingwood’s philosophy of history was imported into the curriculum. Having identified inadequacies in this application of Collingwood’s thought, I return to the concept’s roots in German historicism and follow its development through nineteenth- and twentieth-century hermeneutic traditions. Here it is not only educationalists but also historians and historical theorists more broadly who have misconceived Collingwood’s position towards empathy. As an alternative, I suggest that the conjunction of Collingwood and Gadamer on the importance of the logic of question and answer illuminates the proper object of contextualist historical understanding.

Tyson Retz obtained his PhD (2016) from the University of Melbourne, where he was also a postdoctoral fellow. He is the author of Empathy and History (Berghahn 2018)a dual exploration of empathy's intellectual and educational history, as well as numerous articles on core problems in historical theory and method. His current book project explores the concept of progress within different conceptions of history. 

Teilnahmeanfragen verwaltet Frau Bednarek per Mail (sandra.bednarek@uni-bielefeld.de)

Gesendet von HEnns in zthf-veranstaltungen

ZThF gibt Termine für das Sommersemester 2021 bekannt

Veröffentlicht am 18. März 2021

Für das Sommersemester 2021 stehen folgende Veranstaltungen des ZThF fest:

● 19.05.21, 18:00-20:00 Uhr, Tyson Retz (Stavanger): Empathy and History

● 24.06.21, 18:00-20:00 Uhr, Achim Landwehr (Düsseldorf) und Sina Steglich (London): Diesseits der Geschichte

● 07.07.21, 18:00-20:00 Uhr, Dipesh Chakrabarty (Chicago): The Climate of History in a Planetary Age: A Conversation with Dipesh Chakrabarty | Bielefelder Panel: Eleonora Rohland, Angelika Epple, Mathias Albert, Zoltán Boldizsár Simon (Moderator)

Gesendet von HEnns in zthf-news

Vorstellungsvorträge im Rahmen der Besetzung einer Juniorprofessur für Historische Bildwissenschaft/Kunstgeschichte

Veröffentlicht am 9. Februar 2021

Montag, 22. Februar 2021  | Zoom

Mehr Informationen (PDF)

Gesendet von LDunkum in allgemein

Bielefeld-York Austausch goes digital

Veröffentlicht am 22. Januar 2021

Image of the participants 

Kurz vor Weihnachten haben sich Mitglieder der BGHS mit Promovierenden aus York zu einem digitalen Coffee-Talk getroffen. Sie haben sich dabei über die aktuelle Pandemiesituation in den jeweiligen Universitäten ausgetauscht sowie über allgemeine studienbezogene Eigentümlichkeiten. Nach einem munteren Austausch waren sich alle einig, weitere Treffen folgen zu lassen.


Bielefeld-York Exchange goes digital
Shortly before Christmas, members of the BGHS met with doctoral students from York for a digital coffee talk. They exchanged information about the current pandemic situation in their respective universities and about general study-related peculiarities. After a lively exchange, everyone agreed to follow up with further meetings.
Gesendet von LDunkum in allgemein

Fakultätskolloquium am 3.2.21

Veröffentlicht am 14. Januar 2021

18-20 Uhr

 

Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger (Wissenschaftskolleg zu Berlin): Akademisches Selbstmarketing. Frühneuzeitliche Perspektiven auf ein aktuelles Thema

Den Zoom-zugang erhält man bei Anke Schwengelbeck.

Gesendet von LDunkum in allgemein

ZThF veröffentlicht Call for Workshops

Veröffentlicht am 10. Januar 2021

Unter folgendem Link ruft der Vorstand des Zentrums für Theorien in der historischen Forschung zur Einreichung von Anträgen für die finanzielle Unterstützung von Workshops im Wintersemester 2021/22 auf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/geschichtswissenschaft/forschung/zthf/ausschreibungen/

Die Einreichungsfrist für Anträge endet am 28. Februar 2021.

Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-news

14.01.21 Wulf Kansteiner (Aarhus) Transnationales Ressentiment und marktkonforme Zirkulation: Das Theoriegebäude der Memory Studies

Veröffentlicht am 5. Januar 2021

14.01.2021 | 16-18 Uhr | Anmeldung per Mail

Die Memory Studies haben ein anderes Verhältnis zur Medialisierung der Vergangenheit als die Geschichtswissenschaft. Geschichtswissenschaft ist eine anti-immersive mediale Praxis zum Begreifen der Vergangenheit, während Memory Studies die immersiven Qualitäten von Erinnerungsmedien und Erinnerungskulturen ausdrücklich schätzt. Außerdem sieht sich die Memory Studies einem konstruktivistischen Wissenschaftsverständnis verpflichtet, der vielen Historikern fremd bleibt. Daraus ergeben sich spezifische Theoriebedürfnisse für die Memory Studies, aber auch ein ethisches Dilemma. Die konstruktivistische Toleranz gegenüber real existierenden Erinnerungskulturen reduziert den analytischen Abstand zu den empirischen Untersuchungsobjekten der Memory Studies. Forscher haben sich deshalb wiederholt an transnationalen Normen wie z.B. globalen Menschenrechtskonzepten orientiert. Aber diese Strategie hat weder auf der Ebene der Erinnerungskulturen noch der Ebene der Memory Studies die gewünschten Ergebnisse produziert, z.B. wenn es darum geht, eine politisch effektive Abgrenzung von moralisch suspekten Erinnerungsbeständen zu markieren. Mehr noch, die Wertschätzung transnationaler Normen führte bisweilen zu einer unreflektierten Nähe zu neoliberalen Ordnungsdiskursen einerseits und der summarischen Distanzierung von nationalen Erinnerungsbeständen andrerseits. Die neusten Theorieansätze, die helfen sollen diese Probleme zu beheben, haben große politische Relevanz im Zeitalter von Umwelt-, Me-too und Black-Lives-Matter Aktivismus. Und sie bleiben, wie die Memory Studies im Allgemeinen, erfrischend selbstreflexiv und instabil.

Teilnahmeanfragen verwaltet Frau Schwengelbeck per Mail (anke.schwengelbeck@uni-bielefeld.de)

Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

Claudia-Huerkamp-Preis 2020

Veröffentlicht am 30. November 2020

Die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie gratuliert den diesjährigen Preisträgerinnen des Claudia Huerkamp-Preises zu ihrer großartigen Leistung!

Claudia-Huerkamp-Preis für die beste Masterarbeit:

Mathilde Ackermann (Geschichtswissenschaft):

„Der Gérant zwischen Herren und Sklaven. Die Sozial- und Machtverhältnisse auf den Plantagen am Ende des 18. Jahrhunderts in Saint-Domingue“

 

Claudia-Huerkamp-Preis für die beste Bachelorarbeit:

 

Julia Harune Nennstiel (Philosophie):

„Analyzing Normative Language: Kratzer and Finlay on ‚must‘ and ‚ought‘“

 

Die Preisverleihung findet beim virtuellen Absolvent*innentag der Fakultät am Freitag, den 4. Dezember 2020, um 19 Uhr statt. Gäste sind herzlich willkommen; bitte wenden Sie sich an silke.becker@uni-bielefeld.de, um die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting zu erhalten.

 

 

Für den Claudia-Huerkamp-Preis nominiert waren außerdem die folgenden Arbeiten:  

 

Bauer, Janine

(MA Bildungswiss./Ev. Theologie)

 

Religionsunterricht als Chance für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen – am Beispiel der Unterrichtseinheit zu Martin Luther

Fialik, Anna

(BA Geschichtswiss.)

 

Pompeianische Nachbarschaften. Tabernae im urbanen Kontext

Gerwin, Christine

(BA Geschichtswiss.)

 

Pilgerreisen in der Erzählung einer heiligen Frau – Statuskonstruktion und transformierende Reisen im „Book of Margery Kempe“ (ca. 1438)

Hadzik, Victoria

(M. Ed. Geschichtswiss.)

 

Historisches Lernen durch ‚digitale Bildungsreisen‘. Am Beispiel der Discovery Tour ‚Das antike Griechenland‘ in „Assassin’s Creed: Odyssey“

Hohmann, Sophia

(BA Philosophie)

 

Fiktive Interviews mit Philosoph*innen. Theoretische und praktische Perspektiven für einen inklusiveren Philosophieunterricht

König, Anna

(BA Geschichtswiss.)

 

Die sowjetischen Kriegsgefangenen im Stalag 326 (VI K) Senne und ihr Arbeitseinsatz im lippischen Forst

Niewöhner, Laura Maria

(MA Geschichtswiss.)

 

‚Kriegszitterer‘, ‚Kriegsneurotiker‘, ‚Kriegshysteriker‘: Medizinische Wahrnehmung psychischer Symptome von Soldaten im Ersten Weltkrieg

Gesendet von LDunkum in allgemein

Dissertationspreis des AKHFG für Jana Hoffmann

Veröffentlicht am 30. November 2020

Die Abteilung Geschichtswissenschaft gratuliert Jana Hoffmann zur Verleihung des Dissertationspreises des Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG)! Ausgezeichnet wird sie für ihre 2019 abgeschlossene Dissertation "Die Sexualisierung der Religion – Diskurse um Sexualität, Familie und Geschlecht in der Methodistischen Kirche in den USA, 1950-1990". Jana Hoffmann untersucht am Beispiel der United Methodist Church, wie Sexualität zum Distinktionsmerkmal von Religionsgemeinschaften wurde und welche Folgen dies für Familien-, Ehe- und Geschlechtervorstellungen in den USA hatte.

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09.12.2020 Zeitort Archiv - Etablierung und Vermittlung geschichtlicher Zeitlichkeit im 19. Jahrhundert

Veröffentlicht am 30. November 2020
Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

19.11.2020 Maria Alexopoulou (Mannheim) Rassistisches Wissen und Migration in Deutschland - Aspekte einer Verflechtungsgeschichte

Veröffentlicht am 30. November 2020
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-veranstaltungen

Mitgliederversammlung des ZThF wählt neuen Vorstand

Veröffentlicht am 30. November 2020
Die Mitgliederversammlung des ZTHF hat am 25.11.2020 einen neuen Vorstand gewählt: Britta Hochkirchen, Ingo Pätzold, Lisa Regazzoni, Silke Schwandt werden für die nächsten zwei Jahre zusammen mit der gesamten Abteilung Geschichtswissenschaft an der Weiterentwicklung des ZTHF arbeiten.
Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-news

Lisa Regazzoni tritt neue Professur für Geschichtstheorie an

Veröffentlicht am 30. November 2020

Die Philosophin und Historikerin Lisa Regazzoni hat am 1. Juni 2020 die Professur für Geschichtstheorie angetreten.

Lisa Regazzoni ist seit Juni 2020 Professorin für Geschichtstheorie an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Epistemologie historischer Überreste, Medialität der Geschichte und Darstellungsmodi der Vergangenheit. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit der Frage der Erforschung von historischen Kollektiven und der konstitutiven Rolle von Skeptizismus und beliefs in der historischen Forschung. Lisa Regazzoni studierte Philosophie und Geschichte an den Universitäten von Bologna und Heidelberg und wurde 2006 an der Universität Potsdam in Philosophie promoviert. Nach zahlreichen Fellowships an verschiedenen Instituten in Paris (Paris 1 Panthéon-Sorbonne, Centre Alexandre Koyré, Deutsches Historisches Institut Paris, EHESS), in London (German Historical Institute) und Princeton (Institute for Advanced Study) habilitierte sie 2020 in Neuer Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt.

Gesendet von Ingo Pätzold in zthf-news

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