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Fachsprachenzentrum BLOG NEU

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Kein Kursplatz - Was tun?

Veröffentlicht am 7. Oktober 2019

Viele Studierende haben keine Zulassung zu ihrem Wunsch-Sprachkurs bekommen. Warum das so ist, lesen Sie weiter unten.

Zuerst aber, was Sie tun können:

Gehen Sie, wenn Sie die Voraussetzungen zum Kursbesuch erfüllen, in die erste Kursstunde und stellen Sie sich der Lehrkraft vor. Gar nicht so selten nehmen zugelassene Teilnehmer*innen ihren Platz nicht in Anspruch. Diesen Platz können Sie dann ausfüllen.

Warum Sie keinen Platz erhalten haben:

Grund 1: Es gibt mehr Anmeldungen als Plätze.

Grund 2: Sie haben sich nach dem Stichtag der Zulassung angemeldet und konnten nicht mehr berücksichtigt werden.

Grund 3: Sie haben keine C-Test-Ergebnisse (obligatorisch bei Englisch, Französisch und Spanisch) abgeliefert.

Ab Kursbeginn haben die Lehrkräfte Zugriff auf das Teilnehmermanagement und können Studierende dann selbst zulassen. Zuvor macht das eine dafür beauftragte Person, die ein starres Regelwerk für die Zulassung befolgen muss
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Tags: kursplatz

Ambulo - Ich wandle- I walk - Installation - bis 20.12.2019

Veröffentlicht am 2. Oktober 2019

50 Jahre Universität Bielefeld – 10 Jahre Fachsprachenzentrum

Bis zum 20. Dezember 2019 ist in der Language Lounge des FSZ im Universitätshauptgebäude, Raum  C01-244, die Installation "Ambulo - Ich gehe - I walk" der Detmolder Künstlerin Doris Lemberg-Hinsenhofen zu betrachten. Doris Lemberg-Hinsenhofen hat Menschen an der Universität Bielefeld eingeladen, ihre Wege durchs Leben oder das, was sie davon preisgeben möchten, auf reflektierenden Plexiglasscheiben darzustellen. Alle, die interessiert sind, sind herzlich willkommen. Flanieren oder sich niederlassen zwischen den vielfach mehrsprachigen autobiographischen Texten können
Einzelpersonen täglich von 9-19 Uhr. Kleine Gruppen können die Ausstellung donnerstags zwischen 8 und10 Uhr sowie zwischen 17 und 20 Uhr besuchen.

 

(Fotos: Peter Prestel)
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Niederländisch intensiv VHS

Veröffentlicht am 1. Oktober 2019

Die VHS Gütersloh informiert über einen neuen Niederländisch-Intensivkurs. Er findet an den Wochenenden zwischen Sa., dem 26.10.2019, und So., dem 22.12.2019, bei Harriet Spenke statt.

Anmelden kann man sich hier

Aus dem Programm der VHS Gütersloh:

 

Kursnummer: B47031

Info: Möchten Sie besonders schnell und intensiv Niederländisch lernen? In diesem praxisorientierten und effektiven Kurs für reine Anfänger können Sie in kurzer Zeit solide Kenntnisse der niederländischen Sprache erwerben. Am Ende des Kurses beherrschen Sie das Niveau B1 des Europäischen Sprachenreferenzrahmens.
In diesem Intensivkurs sprechen Sie von Anfang an viel Niederländisch. Hörverstehen wird anhand authentischer Hörtexte geübt. Lehrbuchtexte bieten vielfältige Ideen und Gesprächsanlässe. Grammatische Strukturen werden gemeinsam verständlich erarbeitet und in abwechslungsreichen kommunikativen und spielerischen Übungen gefestigt. Das Ganze wird ergänzt mit interessanten Informationen über Land und Leute. Zur Vertiefung des Lernstoffs sind regelmäßig Hausaufgaben zu machen. Der Kurs erstreckt sich ausschließlich über verschiedene Wochenendtermine.
Kleingruppe

Kosten: 208,00 € (Ermäßigung für Studierende: 25%)

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Romexkursion

Veröffentlicht am 30. September 2019

Vom 8. bis 13. September weilte eine kleine Gruppe von Absolventinnen der FSZ-Latinums-Kurse unter der Leitung ihres Dozenten Dr. Peter Prestel auf einer Studienfahrt in Rom. Nach so viel Lateinlernen war der Wunsch übermächtig, auch einmal den Ort zu besuchen, wo alles seinen Anfang genommen hatte und wohin in der Antike auch alle Wege zurückführten.

Bei bestem Sommerwetter wurde ein anspruchsvolles, Füße und Geist beanspruchendes, aber auch unterhaltsames und gesprächsreiches Programm absolviert:

Am ersten Tag wurde das antike Marsfeld, das heutige centro storico, in seiner ganzen Länge und Breite durchmessen, von der Piazza del popolo bis zum Marcellus-Theater, und von der Ara pacis (natürlich mit Besichtigung) bis zur Spanischen Treppe. Am Abend schloss sich ein für alle unvergesslicher Besuch in einem traditionellen Ristorante in Trastevere an, dessen früherer Besitzer einst mit Sergio Leone und Ennio Morricone die Schulbank gedrückt hatte, die dann, wie man auf Photos sehen kann, auch später, als sie schon berühmt waren, gern in dieses Lokal zurückkehrten und bekannte andere Zelebritäten mitbrachten, wie Robert de Niro, Marcel Gabriel Marquez und sogar Muhammed Ali.

 

Der zweite Tag führte uns ins politische und religiöse Zentrum der antiken Stadt: Auf dem Kapitol wurde das wunderbare Museum besucht, Forum und Palatin wurden erwandert, und am Kolosseum vorbei führte uns der Weg noch in die schönen alten Kirchen S. Clemente und Ss. Quattro coronati, in dessen suggestivem Kreuzgang nicht nur die Füße, sondern auch die Seele für einige kostbaren Minuten zur Ruhe kam. Der gewaltige Lateran bildete den Schlusspunkt dieses reichen Tages.

Der dritte Tag brachte uns in St. Peter in die Turbulenz einer Papst-Messe, aber auch in die eindrucksvolle Engelsburg, dem Grabmal des Hadrian, wo wir nicht nur die schöne Aussicht genossen, sondern uns auch von Hadrians Gedicht an seine Seele animula vagula blandula beeindrucken ließen. Am Tiberufer entlang wanderten wir dann ins Herz von Trastevere und von dort über das forum boarium auf den Aventin mit seinen schönen Ausblicken und Gärten. In der Galleria Sciarra hatten wir auf dem Rückweg noch Gelegenheit, schöne Vergilverse zu übersetzen.

Am vierten Tag schließlich fuhren wir nach Ostia antica und verbrachten interessante Stunden in dieser stimmungsvollen Ruinenlandschaft. Shopping und ein Restaurantbesuch, ein mitternächtlicher Besuch des Petersplatzes und eine recht forcierte Heimfahrt mit dem Nachtbus, die manche an Harry Potter erinnerte, beschlossen diesen Tag und den Rombesuch.

Wir waren fast nur zu Fuß unterwegs, die Tagesleistungen lagen zwischen 13 und 18 km, an einigen bedeutungsvollen Orten lasen wir uns Texte antiker Autoren vor, es gab sehr schöne Unterkünfte, und so gelang wohl eine Studienfahrt, die Antike und Gegenwart in gleicher Weise berücksichtigte und erschloss. Ein bisschen Wehmut flog mit zurück nach Düsseldorf.

Peter Prestel

 

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Weitere C-Test-Termine für Kurse des Wintersemesters

Veröffentlicht am 25. September 2019
Sie möchten doch noch eine Sprachlehrveranstaltung der Sprachen Spanisch, Französisch oder Englisch am Fachsprachenzentrum im anlaufenden Wintersemester besuchen, aber haben in den letzten drei Semestern weder einen C-Test gemacht, noch einen Kurs der gleichen Sprache am Fachsprachenzentrum erfolgreich abgeschlossen? Dann ist es notwendig eine Einstufung durchzuführen und dazu gibt es weitere Möglichkeiten.

Die nächsten C-Tests finden zu folgenden Terminen statt:

Mittwoch, 02.10.: 12:00 und 13:00 Uhr
Mittwoch, 09.10.: 12:00 und 13:00 Uhr
Freitag, 11.10.: 14:00 und 15:00 Uhr
Montag, 14.10.: 13:00 und 14:00 Uhr
Donnerstag, 17.10.: 14:00 und 15:00 Uhr

Aus zeitökonomischen Gründen findet der Test im 60-Minuten-Takt statt. Die Maximalteilnehmerzahl ist zu jeder Startzeit auf 20 Personen begrenzt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich und nicht möglich. Der C-Test findet, sofern nicht anders angegeben, in Raum C01-289 statt.

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Die Sami im Böckstiegel-Museum - 15.09.

Veröffentlicht am 12. September 2019

Finissage der Ausstellung „Der Mensch im Werk von Peter August Böckstiegel“

15. September 2019 ab 16.30 Uhr im Böckstiegel-Museum  in Werther

Eine Zusammenarbeit des Museums Peter August Böckstiegel und des Fachsprachenzentrums der Universität Bielefeld

Immer wieder traten Menschen in das Leben Peter August Böckstiegels (1889-1951), die ihn besonders beeindruckten und ihn bewogen, sie zu porträtieren. So traf der Künstler 1925 im Dresdner Zoo auf Mitglieder der Volksgruppe der Sámi, die dort auf der sogenannten Völkerwiese als Exoten präsentiert wurden. Diese Begegnung hielt Böckstiegel in vier Aquarellen fest, darunter das Aquarell „Lappenmädchen“, drei Radierungen und ein heute verschollenes, großformatiges Ölgemälde. Wie sehr ihn dieses Zusammentreffen berührt haben muss, kann man explizit den Briefzeilen an seinen Freund Max Tietz entnehmen:

"Ich kam in lauter Aufregung nach Hause und habe Tage drauf ein Gemälde gestaltet, aquarelliert, gezeichnet und radiert."

Die Sámi (sogenannte „Lappen“) werden thematisch im Mittelpunkt der Finissage stehen.

Ab 16.30 Uhr informiert Dr. habil. Johanna Domokos über die Geschichte und die Kultur dieses indigenen Volkes: Wo und wie lebten/leben die Samen? Was macht die Besonderheit ihrer Kultur aus? Wie kam es zu dieser Schau auf der Völkerwiese in Dresden und zur Beteiligung der Samen?

Ab 17.30 Uhr präsentiert die samische Künstlerin Sara Margrethe Oskal ihr Buch „Voll die Rasselbande“ übersetzt von der Gruppe Bie (Studierenden der Universität Bielefeld)
 
Sara Margrethe Oskal (1970 Guovdageaidnu / Kautokeino), nordsamische Autorin, Performerin und Regisseurin, wuchs in einer Rentierzüchter-Familie im norwegischen Teil Sápmis (Lappland) auf. Sie studierte Schauspiel an der Universität Helsinki und promovierte an der Kunsthochschule Oslo. Daraus resultierend erschuf sie die lustige Solo-Performance Voll die Rasselbande, die auf der mündlichen samischen Erzähltradition und dem Joik-Gesang basiert. Seit Anfang der 2000er Jahre veröffentlicht Oskal Gedichte in ihrer Muttersprache. Ihr 2006 erschienener Gedichtband Váimmu vuohttume wurde mit bretonischer und französischer Übersetzung 2014 als Váimmu vuohttume / Kavell ma c‘halon / Berceau de Mon coeur (Wiege meines Herzens) veröffentlicht. Durch die norwegische Übersetzung Utrettelige 2016 wurde ihr 2012 erschienener Gedichtband Savkkuhan sávrri sániid (Nimmermüde Wörter) für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert. Oskals Texte wurden weiterhin ins Deutsche, Englische und Ungarische übersetzt. Ihr Kurzfilm Aurora Keeps an Eye on You wurde 2015 auf dem Internationalen Film-Festival Tromsø und 2016 in Neuseeland auf dem Maoriland Film-Festival vorgeführt. Derzeit ist Oskal mit ihrem Kurzfilm Beaivvi nieida (Tochter der Sonne, 2018) auf internationalen Festivals unterwegs.

Zwischendurch können Sie im Café Vincent das samische Getränk Kaffekäse versuchen oder auch andere samische Köstlichkeiten genießen.

Weitere Informationen erhalten Sie am Büchertisch mit samischer Literatur, die von der Gruppe Bie ins Deutsche übersetzt worden ist. Im Rahmen der Veranstaltung ist der Gedichtband der Gruppe Bie "Voll die Rasselbande" zum ersten Mal erhältlich.
 
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Bibliobus: Die neuen Termine ab August

Veröffentlicht am 8. August 2019
Lust auf die neuesten französischen Romane? Aktuelle Filme? Auf aktuelle französische Musik?

Schön, dass der Bücherbus des Institut Français Düsseldorf Station an der Uni Bielefeld macht!

Einfach zum Schnuppern vorbeischauen. Und ausleihen, was gefällt!

Wo? - Zwischen den Zähnen D und E


Wann? - Wieder ab August, jeden letzten Dienstag des Monats, von 15.00 bis 17.00.

Die Planung ab August ist wie folgt (Änderungen vorbehalten):

-> 27. August 

-> September: Pause

-> 22. Oktober

-> 26. November
-> Dezember: Pause


Weitere Informationen unter



oder bei Sylvie Richard (srichard@uni-bielefeld.de)

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C-Test Termine für Kurse des WiSe 19/20 - Aktualisiert!

Veröffentlicht am 9. Juli 2019

Auch im kommenden Semester bietet das Fachsprachenzentrum wieder viele spannende Sprachkurse an, die schon jetzt im ekvv online einsehbar sind. Denken Sie schon frühzeitig daran, dass für die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch ein C-Test zur Einstufung des Kursniveaus absolviert werden muss. Dieser findet zu folgenden Terminen in C01-289 statt:

Dienstag, 13.08.: 14:00 und 15:00 Uhr
Donnerstag, 15.08.: 10:00 und 11:00 Uhr
Montag, 19.08.: 12:00 und 13:00
Mittwoch, 21.08.: 16:00 und 17:00 Uhr
Freitag, 23.08.: 10:00 und 11:00 Uhr  Termin entfällt!
Dienstag, 27.08.: 12:00 und 13:00 Uhr
Donnerstag, 29.08.: 16:00 und 17:00 Uhr  Termin entfällt
Montag, 02.09.: 14:00 und 15:00 Uhr

 Neue Termine: 

Mittwoch, 04.09.: 10:00 und 11:00 Uhr

Dienstag, 10.09.: 12:00 und 13:00 Uhr

Donnerstag, 12.09.: 14:00 und 15:00 Uhr

Aus zeitökonomischen Gründen findet der Test im 60-Minuten-Takt statt. Die Maximalteilnehmerzahl ist zu jeder Startzeit auf 20 Personen begrenzt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich und nicht möglich. Es wird empfohlen, den C-Test so früh wie möglich zu absolvieren.

Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.uni-bielefeld.de/fachsprachenzentrum/tests_and_certs/placement.html

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: fsz.team-support@uni-bielefeld.de

Gesendet von FPolkowski in News

Porträt Laura Hirsch

Veröffentlicht am 5. Juni 2019

Nach einem Interview-Leitfaden von Miriam Goupille

Liebe Laura, woher kommst du genau?Laura Hirsch

Ich komme aus Metz. Das ist in Lothringen, direkt an der deutschen Grenze. Dort habe ich ab der sechsten Klasse auch an der Schule Deutsch gelernt. Eine deutsch-französische Zweisprachigkeit ist in Metz allerdings nicht üblich. In der jüngeren Geschichte ist Metz 1870 von den Deutschen okkupiert worden. Nach dem ersten Weltkrieg gehörte es erneut zu Frankreich, bis es im 2. Weltkrieg wieder besetzt wurde und nach dem Krieg erneut an Frankreich zurückkam. In Frankreich sagen wir häufig, Metz sei eine deutsche Stadt. Es ist historisch stark geprägt von deutschen Bauten und deutschsprachiger Geschichte.

Wie bist du nach Bielefeld gekommen?

Ich habe in Frankreich Germanistik und Deutsch als Fremdsprache studiert, um Deutschlehrerin in Frankreich zu werden. Bereits mit 22 hatte ich die Staatsexamensprüfung abgelegt. Das war mir aber noch zu früh, um meine Stelle anzutreten, weil man in Frankreich direkt verbeamtet wird. Eine Verbeamtung mit 22 wollte ich aber nicht. Deshalb habe ich mich um ein Jahr als Fremdsprachenanssistentin in Deutschland beworben und habe eine Schulzuweisung nach Bielefeld bekommen. Und nun bin ich schon das fünfte Jahr hier - und habe den Eindruck, als wären's fünf Monate...

Gibt es etwas aus deiner Gegend/deinem Land, was du hier vermisst? Und/oder etwas, was du hier in Bielefeld schön findest?

Manchmal vermisse ich natürlich meine Familie und meine Gewohnheiten. Das Alltagsleben in Frankreich. Sandkastenfreunde treffen, einen Kaffee auf einer Terrasse trinken und solche Sachen, die ich in Bielefeld nicht so habe, weil die Vorgeschichte nicht da ist. Aber genau das gefällt mir in Deutschland: Ich sehe neue Dinge, erlebe Neues, es gibt keine Routine. Die scheint sich jetzt nach fünf Jahren vielleicht allmählich einzustellen, aber längst nicht wie in Frankreich. Alles ist hier eine Herausforderung: Elternbriefe zu schreiben, das Auto in die Werkstatt zu bringen... Einfach alles. Und das macht es für mich interessant.

In die Stadt Bielefeld habe ich mich verliebt. In Frankreich gibt es so viel Negatives, Demonstrationen, Aggressivität. Hier in Bielefeld finde ich die Menschen so glücklich. Wenn du sie am Siegfridplatz sitzen siehst, wie sie da ein Bier trinken und zufrieden sind - das finde ich so positiv und beruhigend. Das mag ich.

Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?

Seit ich in Deutschland bin, habe ich zunächst als Fremdsprachenassistentin am Ratsgymnasium gearbeitet. Im Anschluss habe ich eine Stelle als Lehrerin im Schuldienst am Kopernikus-Gymnasium in Beckum angetreten, die ich seit vier Jahren besetze, und nebenbei habe ich immer einzelne Aufträge angenommen, wie die Lehrtätigkeit an der Uni oder Sprachkurse für Soldaten beim Verteidigungsministerium Englands. Deutsch oder Französisch, je nach Bedarf. Ich habe auch für die Firma Delius in Bielefeld gearbeitet. Berufsspezifisches Französisch. Delius handelt mit Stoff. Das war auch sehr interessant, und ich konnte mich professionell weiterentwicklen. Mir fehlte die Erfahrung im Bereich der Erwachsenenbildung. Das ist etwas völlig anderes als die Schule. Es war viel Arbeit für mich, bei der ich viel gelernt habe. Außerdem habe ich ein Semester lang an der Uni Paderborn unterrichtet.

Kannst du uns eine Anekdote über deine (ehemaligen) Studis erzählen? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.

Mir fällt etwas ein, was nicht aus dem Unterricht kommt, aber von der Uni.

Für meinen Umzug wollte ich einen der Cambio-Bullis mieten. Nun bin ich interessiert daran, ein gutes Deutsch zu sprechen, und ich wollte die Abkürzung  Bulli nicht benutzen, sondern das richtige Wort.
Meine Reservierung hatte ich online gemacht und ging dann zum Schalter, um den Schlüssel abzuholen. Ich fragte nach meinem Bollerwagen. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass Bulli das Kürzel für Bollerwagen sei. Die Frau schüttelte den Kopf und sagte: "Es tut mir leid, aber Sie haben keinen Bollerwagen bei uns bestellt." Ich inistierte energisch, und es dauerte eine ganze Weile, bis sich das Missverständnis aufgeklärt hatte. Man kann eine Zweitsprache noch so lange lernen: Wenn sie nicht die Herkunftssprache ist, dann tritt man immer wieder in Fettnäpfchen. Wenn ich die Beschreibung des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen lese zu C2, "muttersprachliches Niveau", dann kann ich nur lachen. Das erreicht man nie.

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Zum Tode von Dr. Fritz Neubauer

Veröffentlicht am 20. Mai 2019

 *Wien, 21.03.1940, + Bielefeld, 8. Mai 2019

Als ein Urgestein der Universität Bielefeld hat Fritz Neubauer in in den vergangenen 10 Lebensjahren beinahe bis zum letzten Tag für das Fachsprachenzentrum der Universität Bielefeld gearbeitet. Als promovierter Linguist unterstützte er den Aufbau und die Organisation des Zentrums bei der Niveau-Einstufung, der Kursplanung und –zulassung sowie bei der individuellen Beratung der Studierenden weit über das erwartbare Maß hinaus. Tausenden von Studierenden und Lehrenden wird er unvergesslich bleiben.
 
Im Kollegium des Fachsprachenzentrums hinterlässt er eine Leerstelle. Fritz Neubauers gedenken wir mit Wärme und großer Dankbarkeit.
 

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Ambulo - Ich wandle- I walk - heute, 16 Uhr

Veröffentlicht am 16. Mai 2019

50 Jahre Universität Bielefeld – 10 Jahre Fachsprachenzentrum

Das Fachsprachenzentrum der Universität Bielefeld gibt sich im Jubiläumsjahr die Ehre, zur EröffnungDoris Lemberg-Hinsenhofen der Installation Ambulo – Ich wandle – I walk einzuladen. Die Detmolder Künstlerin Doris Lemberg-Hinsenhofen stellt ihre Installation vor, gibt Gelegenheit zu Fragen und zum Flanieren zwischen den autobiographischen Texten von Menschen an der Universität Bielefeld.

Wann? - Donnerstag, 16.05.2019, 16 Uhr – 19 Uhr
Wo? - Language Lounge des Fachsprachenzentrums - C01-244 im Universitätshauptgebäude

Die Ausstellung wird bis zum 20.12.2019 hängen.

Einzelpersonen können die Installation im Universitätshauptgebäude C01-244 täglich von 09-19 Uhr anschauen. Kleine Gruppen können die Ausstellung donnerstags zwischen 08-10 Uhr sowie 17-20 Uhr besuchen.

 

(Fotos: Peter Prestel)

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Ambulo - Ich wandle- I walk - Installation - bis 20.12.2019

Veröffentlicht am 6. Mai 2019

50 Jahre Universität Bielefeld – 10 Jahre Fachsprachenzentrum

Das Fachsprachenzentrum der Universität Bielefeld gibt sich im Jubiläumsjahr die Ehre, zur EröffnungDoris Lemberg-Hinsenhofen der Installation Ambulo – Ich wandle – I walk einzuladen. Die Detmolder Künstlerin Doris Lemberg-Hinsenhofen stellt ihre Installation vor, gibt Gelegenheit zu Fragen und zum Flanieren zwischen den autobiographischen Texten von Menschen an der Universität Bielefeld.

Wann? - Donnerstag, 16.05.2019, 16 Uhr – 19 Uhr
Wo? - Language Lounge des Fachsprachenzentrums - C01-244 im Universitätshauptgebäude

Die Ausstellung lässt Zeugnisse individueller Lebenswege an unserer Universität betrachten. Handschriften aus aller Herren Länder. Von allen möglichen Altersgruppen. Gebannt auf oszillierende, flirrende, spiegelnde Plexiglasscheiben, die immer neue Bilder generieren, Schriften einander überlagern lassen, verändernde Bewegungslinien herstellen und den geneigten Betrachter nicht nur in ein Kaleidoskop von Geschichten und Inspirationen transportieren, sondern auch in eine schaukelnde Trance driften lassen. Der Blick wird in neue Winkel geführt und der Geist zu ungewohnten Assoziationen eingeladen.

Das Erschauen und Aufnehmen der oft knappen Texte trifft auf eine unerwartete emotionale Kraft. Woher rührt sie?

Liegt sie in der psychischen Konzentration der Schreibenden?

In der Unverwechselbarkeit einer Handschrift?

In den Augen der Betrachtenden?

In der Begegnung des eigenen mit fremden Schicksalen?

In den Spiegelungen der Geschichten ineinander? 

In der Verbindung aus Texten und Umgebungsreflektion? Glänzende Augen, die Spiegel füreinander und die Welt sind?

Weit kann der Weg sein vom sprudelnden Rhein oder vom gewaltigen friesischen Meeresbrausen zu den trägen Bleichwiesen der westfälischen Weber. Wie eine Blase platzen kann ein soziales Leben, das glänzend in Bagdad beginnt und eine harte Landung im nüchternen Ostwestfalen hinnehmen muss –, um eine Lobrede auf die Strahlkraft der Individualität hervorzubringen. Hybride Identitäten zeichnen die Suche nach verschiedenen Elternwelten, offenbaren Kraftquellen und Selbsterkenntnis in der Begegnung mit dem Fremden, in der Entdeckung des Anderen.

Aus den Farben Norwegens in die Südafrikas wandern - und am Ende ein Zuhause in Bielefeld bauen. Menschen, die zurückbleiben. Routen, die sich an diesem einen Punkt treffen. Über Lateinamerika, Japan, China, die USA. Über Irland, England, Bayern, Peking, New York und Wien. Steinhagen und São Paulo. Rumänien, Russland, Ukraine. Indien und Indonesien. Bangladesch und Italien. Elfenbeinküste, Kamerun, Frankreich, Marokko und Thüringen. Istanbul und Bodrum, Bonn und der nahe Osten. Polen, Philippinen, Armenien und Oman. Spanien und Spiekeroog. Aus der weiten Welt nach Bielefeld und von Bielefeld in die weite Welt: Blicke zurück und Blicke nach vorn. Elegie und Eloge in einem Atemzug, mit einem Wimpernschlag aufgesogen.

Einzelpersonen können die Installation im Universitätshauptgebäude C01-244 täglich von 09-19 Uhr anschauen. Kleine Gruppen können die Ausstellung donnerstags zwischen 08-10 Uhr sowie 17-20 Uhr besuchen.

(Fotos: Peter Prestel)



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Ambulo - Ausstellungseröffnung 04.04. - 18 Uhr

Veröffentlicht am 2. April 2019

Zur uniinternen Eröffnung der Installation "Ambulo" lädt das Team des FSZ herzlich ein.Mitarbeitende am FSZ

Wann? - Donnerstag, 04.04.2019, 18 Uhr

Wo - Language Lounge des FSZ - C01-244

Die Detmolder Künstlerin Doris Lemberg-Hinsenhofen stellt ihre Installation vor, gibt Gelegenheit zu Fragen bezüglich ihrer Arbeit und  zum Flanieren zwischen den autobiographischen Texten von Menschen an der Universität Bielefeld.

Die Ausstellung lässt Zeugnisse individueller Lebenswege an unserer Universität betrachten, Handschriften aus aller Herren Länder, von allen möglichen Altersgruppen, gebannt auf oszillierende, flirrende, spiegelnde Plexiglasscheiben, die immer neue Bilder generieren, Schriften einander überlagern lassen, verändernde Bewegungslinien herstellen und den geneigten Betrachter nicht nur in ein Kaleidoskop von Geschichten und Inspirationen transportieren, sondern auch in eine schaukelnde Trance driften lassen. Der Blick wird in neue Winkel geführt und der Geist zu ungewohnten  Assoziationen eingeladen.

Die hypnotische Wirkung nutzen, sich niederlassen und eine eigene Spur prägen - das wird auch am Donnerstagabend noch möglich sein.

Eine Konzeptbeschreibung findet sich hier.

Studierende, Lehrende, Forschende, Mitarbeitende in Technik und Verwaltung, Angehörige des Studierendenwerks und alle anderen, die an der Universität arbeiten und Entdeckungen machen: Sie sind uns herzlich willkommen!

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Ambulo - Installation wächst

Veröffentlicht am 1. April 2019

Ambulo - Ich gehe - I walk

Ambulo-DetailDie Jubiläums-Installation im FSZ, C01-244, wächst.

Bis zum 04. April, 18 Uhr +, sammelt die Detmolder Künstlerin Doris Lemberg Hinsenhofen Lebensspuren von Angehörigen der Universität.

Woher komme ich? Wie ist mein Weg verlaufen? Der meiner Familie? In welche Welten habe ich mich begeben? An welche Orte? Wohin hat mich meine Neugier geführt? Wohin das Schicksal? Welches Zeichen von mir möchte ich innerhalb der Installation hinterlassen?

Viele unterschiedliche Lebensrouten bündeln sich an der Universiät Bielefeld. Zu einem beweglichen Schwarm installiert sie Doris Lemberg-Hinsenhofen. Sprachen versammeln sich. Handschriften. Skizzen. Bilder. Linien.

Die glänzenden Zeichenträger sind in leichter Bewegung, reagieren auf Luftzüge, spiegeln die Umgebung, spiegeln sich ineinander zu einem überraschenden Palimpsest.

Und mehr noch sollen sich hinzugesellen. Für eine Weile diese Beziehung eingehen.Ambulo-baum

Gestalten Sie mit! Legen Sie eine Fährte ins FSZ. Als Studierende. Als Forschende. Als Lehrende. Als Verwaltende. Als diejenigen, die die Gebäude in Schuss halten. Und diejenigen, die planen, bauen, programmieren oder fürs leibliche Wohl sorgen.

Die Installation wird für ein Semester in der Language Lounge hängen und zu besichtigen sein. Man kann hindurchwandeln. Wie durch ein Kaleidoskop. Von außen ganz unscheinbar. Schaut man aber hinein, eröffnen sich die unterschiedlichsten Perspektiven.

Zwischen 10 und 18 Uhr liegen Plexiglasscheiben und Stifte bereit. Frau Lemberg-Hinsenhofen steht innerhalb dieses Zeitfensters (beinahe) durchgängig in der Language Lounge in C01-244  zur Verfügung.

Wir heißen Sie herzlich willkommen!

 (Fotos Peter Prestel)

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Kein Kursplatz - Was nun?

Veröffentlicht am 28. März 2019

Viele Studierende haben keine Zulassung zu ihrem Wunsch-Sprachkurs bekommen. Warum das so ist, lesen Sie weiter unten.

Zuerst aber, was Sie tun können:

Gehen Sie, wenn Sie die Voraussetzungen zum Kursbesuch erfüllen, in die erste Kursstunde und stellen Sie sich der Lehrkraft vor. Gar nicht so selten nehmen zugelassene TeilnehmerInnen ihren Platz nicht in Anspruch. Diesen Platz können Sie dann ausfüllen.

Warum Sie keinen Platz erhalten haben:

Grund 1: Mehr Anmeldungen als Plätze

Grund 2: Sie haben sich nach dem Stichtag der Zulassung angemeldet und konnten nicht mehr berücksichtigt werden

Grund 3: Sie haben keine C-Test-Ergebnisse (obligatorisch bei Englisch, Französisch und Spanisch) abgeliefert.

Ab Kursbeginn haben die Lehrkräfte Zugriff auf das Teilnehmermanagement und können Studierende dann selbst zulassen. Zuvor macht das eine dafür beauftragte Person, die ein starres Regelwerk für die Zulassung befolgen muss.
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