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Biologie BLOG

Blattläuse manipulieren ihre Nahrung

Veröffentlicht am 27. Juli 2018
Bielefelder Wissenschaftlerinnen forschen zu Nischenkonstruktion

Blattläuse – Wen haben die vielen kleinen Insekten nicht schon einmal geärgert? Wieso vermehren sie sich so erfolgreich auf Pflanzen? Damit beschäftigt sich eine Forschungsgruppe um Professorin Dr. Caroline Müller von der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld. Die Wissenschaftlerinnen haben herausgefunden, dass Blattläuse die Qualität ihrer Nahrung beeinflussen können und so möglicherweise ihre eigene Nische auf ihrer Wirtspflanze konstruieren. Müllers Forschungsgruppe ist im Transregio-Sonderforschungsbereich "NC3" angesiedelt, der sich mit Tieren und ihren individuellen Nischen befasst. Ihr Forschungsergebnis hat sie heute (25.07.2018) in dem Journal "New Phytologist" veröffentlicht.

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell

Weitere Informationen:
•    Der komplette Artikel in „New Phytologist“: doi: 10.1111/nph.15335
•    Der Transregio-Sonderforschungsbereich „NC3“: https://www.uni-bielefeld.de/biologie/crc212/

Gesendet von MLeuenhagen1 in Forschung

Beschleunigte Biotechnologie fördert nachhaltige Wirtschaft

Veröffentlicht am 8. Mai 2018
Universität Bielefeld koordiniert neues Kompetenzzentrum

Das CLIB-Kompetenzzentrum Biotechnologie (CKB) ist ein standortübergreifendes Verbundprojekt für eine nachhaltige, ressourcenschonende Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Das Besondere dabei: Die biotechnologischen Vorgänge sollen beschleunigt werden. Die Europäische Union und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen haben das CKB nun bewilligt und fördern es mit einer Gesamtsumme von mehr als 8 Millionen Euro für drei Jahre. Beteiligt an dem Projekt sind neben dem Centrum für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Technische Universität Dortmund und das Forschungszentrum Jülich. Professor Dr. Volker F. Wendisch von der Universität Bielefeld koordiniert das Projekt. Die Detmolder Bezirksregierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl hat den Bewilligungsbescheid heute (07.05.2018) an der Universität Bielefeld überreicht.

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell

Weitere Informationen:
Homepage CLIB2021 e.V.:www.clib2021.de

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Geschlechterverhältnis beeinflusst elterliche Brutfürsorge bei Regenpfeifern

Veröffentlicht am 26. April 2018
Forschungsergebnis im Journal „Nature Communications“ veröffentlicht

Das Verhältnis von Männchen zu Weibchen ist ein wichtiges demographisches Merkmal in natürlichen Populationen, ungleiche Geschlechterverhältnisse treten dabei recht häufig auf. Diese Ungleichheit bildet sich bei Regenpfeifern im Jugendalter heraus und wirkt sich auf die Zusammenarbeit der Eltern bei der Brutfürsorge aus. Bei einem ungleichen Verhältnis in der Population ist es wahrscheinlicher, dass ein Elternteil – meist das Männchen – den Nachwuchs großzieht. In ausgeglichenen Populationen dagegen kümmern sich eher beide Eltern um die Jungenaufzucht. Das hat eine Forschungsgruppe um Dr. Luke Eberhart-Phillips herausgefunden. Der Verhaltensforscher hat, betreut von Professor Dr. Joseph Hoffman und Professor Dr. Oliver Krüger, an der Universität Bielefeld zum Geschlechterverhältnis von Regenpfeifern geforscht und ist jetzt Postdoc am Max-Planck-Institut für Ornithologie Seewiesen. Seine Ergebnisse stellt das Forschungsteam, an dem auch Wissenschaftler von der University of Bath und vom Max- Planck-Institut für Ornithologie Seewiesen beteiligt sind, heute (25.04.2018) im Journal "Nature Communications" vor."

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell


Originalveröffentlichung:
Luke J. Eberhart-Phillips, Clemens Küpper, María Cristina Carmona-Isunza, Orsolya Vincze, Sama Zefania, Medardo Cruz-López, András Kosztolányi, Tom E. X. Miller, Zoltán Barta, Innes C. Cuthill, Terry Burke, Tamás Székely, Joseph I. Hoffman & Oliver Krüger: Demographic causes of adult sex ratio variation and their consequences for parental cooperation, Nature Communications, doi: 10.1038/s41467-018-03833-5, erschienen am 25. April 2018, Link: https://www.nature.com/articles/s41467-018-03833-5
Gesendet von MLeuenhagen1 in Forschung

Die innere Uhr der Pflanzen

Veröffentlicht am 18. Dezember 2017
"research_tv" stellt Bielefelder Forschung zu Nobelpreisthema vor

Die Amerikaner Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young haben am Sonntag (10.12.2017) den Nobelpreis für ihre Forschung zur inneren Uhr erhalten. Sie entdeckten den molekularen Mechanismus, der den Biorhythmen zugrunde liegt. Wie Bielefelder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Forschung zur inneren Uhr mit vorantreiben, stellt ein neuer „research_tv“-Beitrag vor. Die Biochemikerin Professorin Dr. Dorothee Staiger von der Universität Bielefeld erklärt, worin die Leistung der drei Nobelpreisträger besteht und sie berichtet, welche Erkenntnisse ihre Forschungsgruppe gemeinsam mit Kooperationspartnern gewonnen hat.

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell


Weitere Informationen:

Kontakt:
Prof. Dr. Dorothee Staiger, Universität Bielefeld
Fakultät für Biologie
Telefon: 0521 106-5609
E-Mail: dorothee.staiger@uni-bielefeld.de

Gesendet von MLeuenhagen1 in Forschung

Personalnachrichten aus der Universität Bielefeld

Veröffentlicht am 18. Dezember 2017

Prof. Dr. Karl-Josef Dietz gehört zu den meistzitierten Forscherinnen und Forschern

Karl-Josef Dietz (60) arbeitet auf dem Gebiet der Biochemie und Physiologie der Pflanzen und gehört der Universität seit 1997 an. Er stand bereits 2015 und 2016 auf der Liste der am häufigsten zitierten Wissenschaftler und ist zurzeit Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG).


Boas Pucker erhält Fellowship Hochschullehre

Boas Pucker war mit seinem innovativen Konzept für digitale Lehre erfolgreich. Er wird in der aktuellen Förderrunde des Programms "Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre" gefördert. Das Fördervolumen beträgt jährlich rund zwei Millionen Euro. Für die Umsetzung ihrer Konzepte erhalten die Fellows jeweils bis zu 50.000 Euro. Boas Pucker vom Centrum für Biotechnologie (CeBiTec) will ein digitales Protokoll in Form eines MediaWikis einführen, das ein kooperatives Erstellen von Praktikumsdokumentationen ermöglicht. So können Studierende besser zusammenarbeiten.

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell

Gesendet von MLeuenhagen1 in Fakultät

Neuer Sonderforschungsbereich: Das Individuum und seine ökologische Nische

Veröffentlicht am 28. November 2017
Universitäten Bielefeld und Münster kooperieren für Transregio-Verbund

Ein neuer Transregio-Sonderforschungsbereich (SFB-TRR) mit dem Kurznamen „NC3“ soll die Teildisziplinen Verhaltensbiologie, Ökologie und Evolutionsbiologie verknüpfen. Sein Ziel: Zeigen, wie es Lebewesen individuell gelingt, sich an ihre Umwelt anzupassen und so ihre eigene ökologische Nische zu finden und zu nutzen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den SFB-TRR 212 nun bewilligt. Sie fördert die neue Forschungseinrichtung ab Januar 2018 für vier Jahre mit insgesamt rund 8,5 Millionen Euro. Der Verhaltensforscher Professor Dr. Oliver Krüger von der Universität Bielefeld ist Sprecher. Der Evolutionsbiologe Professor Dr. Joachim Kurtz von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist sein Stellvertreter.

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell


Weitere Informationen:

Die Pressemitteilung der DFG zu neu bewilligten Sonderforschungsbereichen:
www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung_nr_48
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