Biologie BLOG

Hintergrundbild
Hintergrundbild

Biologie BLOG

Studie zu Blaumeisen: Erst riechen, dann betteln

Veröffentlicht am 15. Mai 2017
Internationales Forschungsprojekt unter Leitung von Bielefelder Verhaltensbiologen

Blaumeisen können den Geruch anderer Jungtiere wahrnehmen und daraufhin ihr Bettelverhalten anpassen. Das ist das Ergebnis der neuesten Studie von Dr. Barbara Caspers und Dr. Peter Korsten von der Universität Bielefeld, die heute, am 12. Mai, im Journal „Functional Ecology“ veröffentlicht wird. Die Verhaltensbiologin Caspers erforscht als Freigeist-Fellow, gefördert von der Volkswagen-Stiftung, in ihrem Projekt „Der Geruch der Verwandtschaft – wie entsteht er, wie riecht er“ zurzeit das Geruchsverhalten verschiedener Tiere.

 weiter

Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell


Originalveröffentlichung:
Rossi M., Marfull R., Golüke S., Komdeur J., Korsten P., Caspers B.: Begging Blue Tit Nestlings Discriminate Between the Odour of Familiar and Unfamiliar Conspecifics. Functional Ecology, DOI: 10.1111/1365-2435.12886, veröffentlicht am 12. Mai 2017

Weitere Informationen:
•    Freigeist-Fellow Dr. Barbara Caspers: https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/freigeist_stipendium_fuer_bielefelder_biologin 
•    Studie an Seebären: https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/geruch_führt_seebaerenmutter_zum_nachwuchs
•    Studie an Zebrafinken: https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/singvoegel_erkennen_des_nestgeruchs_ist


Kontakt:
Dr. Barbara Caspers, Universität Bielefeld
Fakultät für Biologie, Verhaltensforschung
Telefon: 0521 – 106 2825
E-Mail: barbara.caspers@uni-bielefeld.de 

Zwei Pflanzenbiologen sind weltweit "häufig zitierte Wissenschaftler"

Veröffentlicht am 9. Januar 2017

Die Professoren Dr. Karl-Josef Dietz und Dr. Bernd Weisshaar von der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld zählen nach 2015 erneut zu den weltweit am häufigsten zitierten Forschern im Bereich der Pflanzenbiologie. Der US-Medienkonzern Thomson Reuters nennt sie in seiner im November 2016 veröffentlichten Liste „Highly Cited Researcher“. Die Zitationshäufigkeit gilt als Messgröße für die wissenschaftliche Qualität.

weiter

Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell

 

Bielefelder iGEM-Team mit Goldmedaille ausgezeichnet

Veröffentlicht am 7. November 2016

Studierende traten bei internationalem Wettbewerb in Boston an 

Elf Studierende der Universität Bielefeld haben ein System entwickelt, das zum Beispiel gegen Viren wie Zika Verwendung finden könnte. In den vergangenen Tagen (27.10.-31.10.2016) stellten sie ihr Projekt beim Finale des Wettbewerbs der synthetischen Biologie iGEM (International Genetically Engineered Machine) in Boston, USA, vor. Für die Umsetzung ihres Projekts „Evobodies – molecular speed dating“ wurde das Team mit einer Goldmedaille ausgezeichnet und für einen weiteren Preis nominiert. Insgesamt nahmen rund 300 Teams aus der ganzen Welt teil.

weiter

Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell


Kontakt im Internet:
Wiki: 2016.igem.org/Team:Bielefeld-CeBiTec
Startnext: www.startnext.com/evobodies
Homepage: www.igem-bielefeld.de
Twitter: https://twitter.com/iGEM_Bielefeld
Facebook: www.facebook.com/pages/iGEM_Bielefeld/244094752286371?sk=wall
ResearchGate: www.researchgate.net/project/Evobodies-molecular-speed-dating-in-vivo-mutagenesis-of-binding-proteins

Weitere Informationen im Internet:
http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bielefelder_studierende_forschen_an_einem

Das Zusammenspiel der Sinne

Veröffentlicht am 7. Juni 2016

Forschende des Exzellenzclusters CITEC beschreiben Mechanismus im menschlichen Gehirn/ Veröffentlichung in „Nature Communications“

Pfeift der Schiedsrichter oder war es ein Störgeräusch aus dem Publikum? Diese mitunter spielentscheidende Wahrnehmungsfrage kann ein Fußballer wesentlich präziser beantworten, wenn er den Schiedsrichter nicht nur hört, sondern auch sieht. Aber woher weiß sein Gehirn bei der Unzahl von visuellen Eindrücken und Geräuschen, die in einem vollen Stadion herrschen, welche Sinnesinformationen zusammengehören? Forscher des Exzellenzclusters CITEC der Universität Bielefeld haben einen generellen Mechanismus entwickelt, der erklärt, wie das Gehirn es schafft, die Reize aller Sinneskanäle zusammenzuführen. Ihre Studie präsentieren die Forscher am heutigen Montag (06.06.2016) im Fachjournal „Nature Communications“.

weiter

Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell


Originalveröffentlichung:

Cesare Parise, Marc Ernst: Correlation detection as a general mechanism for multisensory inte-gration. Nature Communications, http://dx.doi.org/10.1038/NCOMMS11543, erscheint am 6. Juni 2016

Weitere Informationen im Internet:
•    Forschungsgruppe Kognitive Neurowissenschaften: http://www.uni-bielefeld.de/biologie/cns
•    „Was vom Himmel tönt, klingt hoch (Pressemitteilung vom 8.04.2014): http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/was_vom_himmel_tönt_klingt
•    „Wenn sich die eigene Hand wie Marmor anfühlt“ (Pressemitteilung vom 13.03.2014): http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/wenn_sich_die_eigene_hand

Irrtum aufgeklärt: Antriebsgelenk der Stabheuschrecke entdeckt

Veröffentlicht am 18. Februar 2016

Forschende der Universität Bielefeld analysieren Bewegung des sechsbeinigen Insekts

Die Stabheuschrecke ist in der Biologie ein beliebtes Untersuchungsmodell, um Laufbewegungen bei Insekten zu verstehen. Ihr Vorteil: Körper und Nervensystem sind vergleichsweise einfach aufgebaut. In Lehrbüchern wurde über Jahrzehnte behauptet, dass die Kraft zur Stützung des Körpers und die Kraft zur Fortbewegung unabhängig voneinander von verschiedenen Gelenken geregelt werden. „Das ist nicht richtig“, sagt jetzt der Biologe Chris Dallmann. „Tatsächlich ist ein und dasselbe Gelenk für beide Aufgaben zuständig. Das können wir mit unseren neuen Analysen belegen“, sagt der Doktorand des Exzellenzclusters Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld. Die Forschungsergebnisse stellt Dallmann zusammen mit den Professoren Dr. Volker Dürr und Dr. Josef Schmitz im Fachmagazin „Proceedings of the Royal Society“ vor. Die New York Times präsentiert das Forschungsergebnis seit gestern (15.2.2016) in einem Videobeitrag.

weiter

Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell


Originalartikel:

Chris Dallmann, Volker Dürr, Josef Schmitz: Joint torques in a freely walking insect reveal distinct functions of leg joints in propulsion and posture control. Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences 283 (1823). 20 January 2016.DOI: 10.1098/rspb.2015.1708, erschienen am 20. Januar 2016.

Weitere Informationen im Internet:
•    Videobeitrag der New York Times: www.nytimes.com/2016/02/15/science/stick-insect-helps-scientists-study-how-animals-move.html
•    Video zu Hector bei research_tv („Eine Roboter-Stabheuschrecke lernt laufen“): youtu.be/1DB6bd61i0o
•    Roboter-Stabheuschrecke Hector macht ihre ersten Schritte (Pressemitteilung vom 15.12.2014): ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniaktuell/entry/roboter_stabheuschrecke_hector_macht_ihre
•    Ein Roboter mit Bewusstsein (Pressemitteilung vom 20.12.2013): ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/ein_roboter_mit_bewusstsein_nr
•    Ein Roboter soll sich selbst wahrnehmen (Pressemitteilung vom 25.03.2015): ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/ein_roboter_soll_sich_selbst
•    Forschungsgruppe „Biologische Kybernetik“: www.uni-bielefeld.de/biologie/Kybernetik

Zwei Pflanzenbiologen sind weltweit „häufig zitierte Wissenschaftler“

Veröffentlicht am 16. November 2015

Die Professoren Dr. Karl-Josef Dietz und Dr. Bernd Weisshaar von der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld zählen zu den weltweit am häufigsten zitierten Forschern im Bereich der Pflanzenbiologie.

Der US-Medienkonzern Thomson Reuters nennt sie in seiner im September veröffentlichten Liste „Highly Cited Researcher“. Die Zitationshäufigkeit gilt als Messgröße für die wissenschaftliche Qualität einer Arbeit. Karl-Josef Dietz arbeitet auf dem Gebiet der Biochemie und Physiologie der Pflanzen und gehört der Universität seit 1997 an. Bernd Weisshaar, der bereits im Jahr 2014 zu den am häufigsten zitierten Wissenschaftlern gehörte, arbeitet seit 2003 auf dem Gebiet der Genomforschung in Bielefeld. Insgesamt listet Thomson Reuters auf seiner Website 3.000 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 21 Fachgebieten (vornehmlich Naturwissenschaften) auf, darunter 180 deutsche. Für die Auswahl zählt nicht nur, wie häufig sie zwischen 2003 und 2013 von Kollegen zitiert wurden, sondern auch die Qualität, also das Renommee der Fachzeitschrift, in der veröffentlicht wurde.

weiter

Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell

Kalender

« Juni 2017
MoDiMiDoFrSaSo
   
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
  
       
Heute

Blog Links

[Dies ist ein Apache Roller Blog]