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Workshop zur Migrationspolitik

Veröffentlicht am 31. März 2017, 12:41 Uhr

Beyond External Borders: Multi-level analysis and comparative perspectives on migration governance

 


Teilnehmende des Workshops (v.l.): Richard Staring, Aysen Üstübici, Beste Isleyen, Soledad Alvarez Velasco, Susanne Schultz, Thomas Faist, Sibel Karadag, Inka Stock, Lena Laube. Foto: Thomas Abel

 

Am 16. und 17. März 2017 fand an der BGHS ein internationaler Workshop zum Thema Beyond External Borders: Multi-level analysis and comparative perspectives on migration governance statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Auswirkungen der Politiken der Externalisierung von Migration (insbesondere der Europäischen Union (EU) sowie der Vereinigten Staaten von Amerika (USA)). Besondere Beachtung wurde dabei der Auslagerung und Ausdifferenzierung von Grenzkontrollen und dem Management von Migration in Ländern des globalen Südens geschenkt.

Zum Workshop waren vor allem junge Wissenschaftlerinnen aus der Türkei, den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland angereist: Soledad Alvarez Velasco (Kings College London, Großbritannien), Beste Isleyen (Universität Amsterdam, Niederlande), Sibel Karadag (Koc Universität, Türkei), Lena Laube (Universität Bonn), Richard Staring (Universität Rotterdam, Niederlande). Eingeladener Sprecher war zudem Thomas Faist (Universität Bielefeld). Organisiert wurde der Workshop von Yaatsil Guevara-Gonzalez, Susanne Schultz und Inka Stock (alle Universität Bielefeld) sowie Aysen Üstübici (Koc Universität, Türkei).

Nach einem einführenden Vortrag von Prof. Dr. Thomas Faist zum Thema Mechanisms of Externalization wurden zwei zentrale Fragen in einem Brainstorming bearbeitet: Was meinen wir genau mit Externalisierung? Welches sind die Effekte von Externalisierung? Ein anschließendes Affinity Mapping diente den Teilnehmenden des Workshops dazu, verschiedene Aspekte von Externalisierung nach Themenschwerpunkten geordnet nebeneinander zu stellen: Perspektiven von Zielländern, Herkunft von Migration und Transit sowie Sichtweisen unterschiedlicher Gruppen, (MigrantInnen, Nationalstaaten und marktrelevante AkteurInnen, z.B. ›SchmugglerInnen‹).
Der zweite Workshoptag war der Präsentation und Diskussion verschiedener Artikel-Abstracts von Workshop-Teilnehmenden gewidmet. Die Vortags gemeinsam erarbeiteten Kontexte, Mechanismen, Instrumente, Akteure und Räume von Externalisierung spielten dabei eine wichtige Rolle.

Sonderausgabe zum Themenkomplex in Planung

Mit dem Workshop konnte ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer geplanten Sonderausgabe zum Themenkomplex Externalisierung in einer hochrangingen, akademischen Zeitschrift gemacht werden, die in naher Zukunft erscheinen soll. Neben Fragen der Definition und der Konzeptualisierung von Externalisierung werden unterschiedliche Forschungsprojekte zu Migrationspolitiken, v.a. im globalen Süden, im Mittelpunkt stehen.

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