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Was kommt nach der Promotion?

Veröffentlicht am 29. März 2018, 10:21 Uhr

Was kommt eigentlich nach der Promotion? Diese Frage wird ab Mitte, oder spätestens in der finalen Phase der Doktorarbeit für die meisten Promovierenden immer lauter. Wo arbeite ich denn später mit meiner Qualifikation? Wie finde ich eine Arbeit, die vielleicht mit dem zu tun hat, wozu ich mal geforscht und studiert habe? Muss ich zur Erfüllung dieser Erwartung im akademischen Betrieb bleiben? Wie weit kann außeruniversitär meine Promotion von Nutzen sein?

Perspektive von Unternehmen kennenlernen

Da besonders für Akademikerinnen und Akademiker der Geschichts- und Sozialwissenschaften diese Fragen schwieriger zu beantworten sind, lädt die BGHS zu einer Veranstaltung ein, bei der die Promovierenden mit Vertreterinnen und Vertretern von außeruniversitären Institutionen ins Diskutieren kommen sollen. „Das wird keine Werbeveranstaltung für spezielle Unternehmen“, erklärt Melanie Eulitz, die die Veranstaltung organisiert. „Es geht darum, den Promovierenden verschiedene Ideen zu bieten, wie Berufswege außerhalb der Universität aussehen können.“

Klassische Wirtschaftsunternehmen sind bei den beteiligten Organisationen zwar auch vertreten, aber ebenso dabei sind Museen, Stiftungen und Forschungszentren. Die vertretenen Arbeitsfelder reichen von anwendungsorientierter Forschung, über Geschichtsmarketing und Unternehmensarchivarbeit zu Politikberatung oder Wissenschaftsjournalismus. „Man muss die Wissenschaft nicht verlassen, nur weil man die Universität verlässt“, fasst Melanie Eulitz die Möglichkeiten zusammen.

Fokus auf Diskussion mit Institutionen

Um den Promovierenden die Gelegenheit zu geben, ihre individuellen Vorstellungen zu besprechen oder auf ihre Fragen beantwortet zu bekommen, liegt der Fokus der Veranstaltung auf der Diskussion mit den Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Organisationen. Im World-Café-Format sollen mit den Gästen Thesen diskutiert werden, die man im Kontext von möglichen Karrierewegen schon öfter gehört hat – etwa, ob Zusatzqualifikationen schon mittlerweile ein Muss darstellen.

Auf diese Weise soll es den Promovierenden möglich sein, ihre Erwartungen und Vorstellungen mit denen aus der außeruniversitären Praxis abzugleichen und eventuell einen Blick für neue Karrieremöglichkeiten zu gewinnen.

Beteiligte Organisationen:

  • Bertelsmann – Kultur und Geschichte/Cultural Affairs and Corporate History
  • Claas Unternehmensarchiv
  • Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)
  • Gerda-Henkel-Stiftung
  • freiberuflicher Wissenschaftsjournalist
  • Institut für soziale Arbeit
  • Kreismuseum Wewelsburg
  • LWL-Freilichtmuseum Detmold
  • LWL Kulturabteilung

 

Anmeldungen zur Veranstaltung an Melanie Eulitz via bghs@uni-beiefeld.de

Die Veranstaltung im ekVV:
ekvv.uni-bielefeld.de/kvv_publ/publ/vd?id=125481946

Die Informationen auf einen Blick
Ankündigung (als pdf)

Der Ablaufplan für den Tag
Der Zeitplan (als pdf)

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