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BGHS.AKTUELL

Linie 4 - Eröffnung und Ausblick

Veröffentlicht am 25. März 2019


Linie 4 - Eröffnung und Ausblick

"Vom Umgang mit Diskriminierung: Neues aus der historischen und sozialwissenschaftlichen Forschung", unter diesem Titel wurde am 19.03. die Vortragsreihe Linie 4 in der VHS eröffnet.

Malika Mansouri gestaltete den Auftakt der Reihe mit ihrem Vortrag zum Thema "50 Jahre UN-Antirassismuskonvention" . Der gut besuchte Vortrag lud mit spannendem Input zu Diskussion und Nachfragen ein.

Wir haben mit Malika über ihren Vortrag gesprochen.

Malika, wie war die Veranstaltung für dich?

MM: Es war auf jeden Fall eine positive und lohnenswerte Erfahrung. Ich fand die Fragen und die Diskussion im Anschluss sehr interessant und fruchtbar. Man merkte, dass die Teilnehmenden sehr interessiert und reflektiert mit dem Thema umgehen. Das ist ja bekanntlich nicht immer der Fall bei dieser Thematik.

Was hat dir an dem Format besonders viel Freude bereitet?

MM: Ich war überrascht, dass einige Teilnehmende aus entfernteren Städten extra angereist sind. Das zeigt vielleicht, wie wichtig es ist und wie selten solche Themen - also Rassimus aus einer rechtskritischen Perspektive - thematisiert werden. Um so wichtiger, dass die BGHS gemeinsam für die VHS ein Forum dafür bietet.


Am 02. April hält Johanna Paul ihren Vortrag zum Thema "Der Tag der Weißen Bänder - Grenzübergreifendes Gedenken an den Genozid in Prijedor (Bosnien-Herzegowina)"

Alle Termine und Beschreibungen der Veranstaltungen finden sie hier: Linie 4

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Linie 4 - Start der Veranstaltungen

Veröffentlicht am 6. März 2019


Linie 4 - Start der Veranstaltungen

"Vom Umgang mit Diskriminierung: Neues aus der historischen und sozialwissenschaftlichen Forschung", unter diesem Titel werden vom 19.03. - 25.06. BGHS-Mitglieder ihre aktuellen Forschungsprojekte in der VHS öffentlich vorstellen. Mit der Vortragsreihe Linie 4 wird Nachwuchsforschung einem breiten Publikum zugänglich und in konkreten Beispielen anschaulich gemacht. Darüber hinaus wird die Vielfalt an Forschungsprojekten sichtbar, die von Doktorand*innen an der BGHS bearbeitet wird

Alle Termine und Beschreibungen der Veranstaltungen findet ihr hier: Linie 4

Am 19.03 eröffnet Malika Mansouri die Reihe mit ihrem Vortrag zum Thema "50 Jahre UN-Antirassismuskonvention"

 


Die Vortragenden und Organisator*innen der Linie 4 Veranstaltundsreihe 2019 von links nach rechts: Lasse Bjoern Lassen, Malika Mansouri, Carla Thiele, Anja Henkel, Daniele Toro(fehlt: Johanna Paul) Foto: Hannah Grüneberg

 

Mit Daniele Toro , dem Koordinator der diesjährigen Reihe, haben wir über die Hintergründe der Reihe gesprochen.

Wie seid ihr auf das Thema gekommen?

Die vierte Vortragsreihe der Linie4 wurde zunächst ohne ein gezieltes Oberthema ausgeschrieben. Das Oberthema für die Vorlesungsreihe ergab sich dann de facto von selbst als deutlicher gemeinsamer Nenner zwischen den sechs Vorträgen. Dass alle sechs Vorträge und Referent*innen einen klaren Bezug zu Diskriminierung in den eigenen Beiträgen und Forschungsthemen hatten, und dass dieses ohne Vorankündigung auftauchte, zeigte uns ein deutliches fachliches Interesse. Eine öffentliche Relevanz des Themas „Diskriminierung“ durch fachgestützte Expertise anzusprechen, schien uns daher als bedeutend.

Wie spiegelt sich das Oberthema in den einzelnen Vorträgen wider?

Einige Referent*innen beziehen sich bereits vom Vortragstitel ausgehend auf den Umgang mit Diskriminierung als Schwerpunkt der eigenen Vorlesung. Andere nehmen demgegenüber das Oberthema als Leitfaden, um daraus bedeutende Fallbeispiele aus der eigenen Forschung zu thematisieren. Andere noch werden erst im Laufe der Lektüre den engeren Bezug zum Thema ausdrücklicher offenlegen.

Was ist für als Organisator das Besondere an der Veranstaltungsreihe? Worauf freust du dich dabei?

Ich bin auf den Austausch mit dem Publikum sehr gespannt! Die Linie 4 hat sich bereits seit ihrer Gründung vor einigen Jahren – und schon von ihrem Namen her – als Austauschbühne verstanden, um fachliche Expertise der Zivilgesellschaft zur Verfügung zu stellen. Das heißt dennoch nicht nur reine Vermittlung, sondern auch offener Austausch mit einem nichtakademischen Publikum. Das fordert die Referent*innen sowohl in ihrer Kommunikationsfähigkeit als auch in ihrer Rolle als Fachexpert*innen heraus, weil es eine echte Kunst ist, ein komplexes Phänomen so präzise und klar zu behandeln, dass sich auch Nichtspezialist*innen an der Diskussion beteiligen können. Dafür reicht nicht nur aus, ein Thema sprachlich und fachlich zu beherrschen. Es muss vielmehr auch weit über die eigenen Erfahrungs- und disziplinären Grenzen hinausgeschaut werden. Angesichts der breiten thematischen Spannbreite der sechs Vorträge freue ich mich über die Diskussion daher schon sehr.

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InterDisciplines - Resümee eines Dialogs

Veröffentlicht am 4. März 2019

InterDisciplines - Resümee eines Dialogs

Seit 2010 steht die InterDisciplines für eine tragende Säule der BGHS, den interdisziplinären und internationalen Austausch zwischen Sozial- und Geschichtswissenschaften. Nach 17 erfolgreichen Ausgaben schlägt nun die vorerst letzte Ausgabe 2/2018 "Social History – Historical Sociology: On Interdisciplinary Research" den Bogen zurück zu den Anfängen dieser Idee.

Die aktuelle Ausgabe enthält spannende Beiträge von Agnes Piekacz, Chris Thornhill, Felix M. Bathon, Heidemarie Winkel, Laura Benítez Cojulún und Sebastian M. Schlerka.

Mit dem Ende der Finanzierung durch die Exzellenzinitiative wird die redaktionelle Arbeit mit Erscheinen des letzten Heftes eingestellt.

Deshalb haben wir Bilanz gezogen und freuen uns, mit Prof. Dr. Thomas Welskopp und Sebastian Schlerka einen Blick in Geschichte und Gegenwart der InterDisciplines zu werfen.

 

Links: Sebastian M. Schlerka.
Rechts: Prof. Dr. Thomas Welskopp. Foto: Hannah Grüneberg

 

"Eine echte Fachzeitschrift und keine Hauspostille der BGHS."

Thomas Welskopp ist stellvertretender Direktor der BGHS und Professor des Arbeitsbereichs Geschichte moderner Gesellschaften (18.-20.Jh.). Seit der ersten Ausgabe ist er Herausgeber der InterDisciplines.

Thomas, wie kam es zu der Idee, eine Zeitschrift zu publizieren?

TW : "Wir hatten die Absicht, die BGHS als einen innovativen Forschungskontext auszuweisen, den Ergebnissen der Promovierenden schon vor Abschluss ihrer Dissertationen ein Forum zu bieten, das in der Fachwelt auch wirklich wahrgenommen und anerkannt ist und ein Experimentierfeld für interdisziplinäre Debatten zu schaffen, das die Forschung in allen beteiligten Disziplinen bereichert und in der internationalen Research Community eine Stimme hat."

Was ist das Konzept der InterDisciplines?

TW : Die oben genannten Ziele ließen sich unseres Erachtens am besten mit einem gut gemachten online-Journal erreichen (obwohl es in begrenztem Maße auch Druckausgaben gab). Die Hauptkriterien der Interdisziplinarität und Internationalität wurden mit Themenheften, deren Fragestellung für alle Disziplinen interessant waren, und mit der Öffnung für Beiträge umgesetzt, die von Externen sowie aus allen akademischen Karrierestufen stammten.

Wie funktioniert Qualitätssicherung bei den InterDisciplines?

TW : Die InterDisciplines sollten eine echte Fachzeitschrift sein, keine Hauspostille der BGHS und mehr als eine „graue“ Working Paper Series für Doktorandinnen und Doktoranden. Daher haben wir ein aufwändiges Verfahren der Qualitätssicherung installiert, mit einem zweistufigen Peer Review-Prozess (double blind) und einem professionellen (vor allem fremdsprachigen) Lektorat.

Was hat dir besonders viel Freude gemacht?

TW: Die InterDisciplines waren ein spannendes intellektuelles Projekt, bei dem viele interessante Diskussionen über Disziplingrenzen tatsächlich stattgefunden haben. Die Zusammenarbeit der Herausgeberinnen und Herausgeber, vor allem auch mit Kathleen Thelen und Peter Jelavich, war ebenfalls erfreulich, genauso wie das Engagement unserer Gutachterinnen und Gutachter. Das Erscheinen jeden Heftes war ein freudiges Ereignis. Und um ganz ehrlich zu sein, hat mir die Motivauswahl für die Cover richtig Spaß gemacht.

"Es ist spannend, den Prozess einer Publikation mitzuerleben"

Als ein wertvolles und nachhaltiges Bindeglied zwischen verschiedenen Angeboten und Initiativen der BGHS ermöglichte die InterDisciplines es Promovierenden, sich sowohl als Autor*in als auch als Gastherausgeber*in auszuprobieren.

Sebastian M. Schlerka promoviert in der BGHS unter dem Arbeitstitel „Mehr als Säkularismus. Islam und Muslime in den Debatten des Deutschen Bundestags“ und arbeitete als Gastherausgeber der aktuellen InterDisciplines.

Sebastian, wie ist es dazu gekommen, dass du als Gastherausgeber gearbeitet hast?

SMS: Ich war im Jahr 2017 Teil des Organisationsteams für das Annual Seminar; dort hatte ich schon recht früh Interesse angemeldet, bei der Publikation einiger Beiträge mitzuwirken, was bisher immer in der InterDisciplines geschehen ist.

Wie war diese Erfahrung für dich?

SMS: Arbeitsam, aber spannend. Natürlich war es einiges an Arbeit, gerade auch weil ich ja selber einen Artikel im Heft publiziert habe, der mehrfach überarbeitet werden musste und ich es für die Diss gerade zu der Zeit noch mit einer nicht ganz einfach zu interpretierenden Quelle zu tun hatte. Nichtsdestotrotz fand ich es spannend, den Prozess einer Zeitschriftenpublikation einmal aus erster Hand mitzuerleben, von der Fertigstellung des Calls über die Gutachter*Innensuche und Auswahl der Beiträge bis hin zur Publikation der Ausgabe.

Was hat dich an dem Thema der aktuellen Ausgabe interessiert?

SMS: Schon seit meinem Bachelorstudium beider Fächer, Soziologie und Geschichte, empfand ich eine große Nähe zwischen beiden Fächern und habe entsprechend auch bereits in meiner Bachelorarbeit interdisziplinär gearbeitet. Darin ging es um die Auseinandersetzungen innerhalb des republikanischen Lagers im spanischen Bürgerkrieg aus Bourdieuscher Perspektive. Insgesamt denke ich, dass beide Disziplinen mit ihrem gemeinsamen Gegenstand - menschlichen Gesellschaften, die "geworden und immer im Werden" (Norbert Elias) sind - von einer Zusammenarbeit nur profitieren können.

Einmal Zahlen bitte!

Neben der BGHS-internen Arbeit an der Zeitschrift stellt sich die Frage, welche Reichweite die InterDisciplines erreichen konnte. Die Daten zur Rezeption weisen dabei auf einen hohen Nutzen hin. So wurden 2017 ca. 35.000 unterschiedliche Besucher*innen auf der Homepage mit insgesamt etwa 437.000 Zugriffen registriert. Dabei generiert eine neue Ausgabe mehr Zugriffe. Beispielsweise stieg im November 2017 bei der Publikation der Ausgabe „Postcolonialism and China“ die Zahl der Zugriffe von 37.000 auf 61.000 an.

Die Top-3 Artikel:

Die Auswertung basiert auf OJS-Views und AWStats von 2010-2018

Die BGHS bedankt sich für die langjährige Zusammenarbeit bei allen Herausgeber*innen, Sandra Lustig (Lektorat), Anne Ware (Layout), Melanie Eulitz (Editorial Manager) und Thomas Abel (Covergestaltung. Außerdem geht ein Dank an alle Gastherausgeber*innen und Gutachter*innen sowie an alle Editorial Assistants.

Gerne bleiben wir im Austausch zu möglichen Perspektiven und würden uns freuen, wenn der Dialog fortgeführt werden kann.

Die neue InterDisciplines-Homepage:
http://www.inter-disciplines.org/

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Interview zum Dissertationspreis

Veröffentlicht am 6. Februar 2019

Links: Clemens Eisenmann. Foto: Oliver Wiegner,
Rechts: Zoltán Boldizsár Simon. Foto: Thomas Abel

Herausragende Arbeiten: Die BGHS gratuliert zum Dissertationspreis

Am 24.01. zeichnete die Universitätsgesellschaft die besten Doktorarbeiten der Universität Bielefeld in 2018 aus. Unter den Preisträger*innen sind zwei Alumni der BGHS, Clemens Eisenmann (Fakultät für Soziologie) und Zoltán Boldizsár Simon (Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie).

Wozu haben die beiden in ihren Projekten geforscht, wie war der Prozess dahinter und was bedeutet es, diese Auszeichnung zu bekommen? Wir haben Clemens und Zoltan zu ihren Dissertationen befragt:

Wie würdest du das Thema deiner Dissertation in einem Satz beschreiben?

CE: In meiner Dissertation habe ich Spiritualität im Yoga als eine soziale Praxis erforscht.

ZBS: Es geht um eine neuartige Weise, wie wir uns und die Welt heutzutage als historisch begreifen – dafür habe ich das Konzept des unprecedented change entwickelt.

Was bedeutet das genau?

CE: Spiritualität wird meist als etwas höchst Innerliches und Subjektives wahrgenommen. Dagegen fragt dieses Buch nach der sozialen Praxis von Spiritualität. Es bietet erstmals eine umfassende ethnographische Analyse der Yogapraxis und zeigt Innerlichkeit in Körperübungen, Yogaphilosophie und Ritualen als eine beobachtbare soziale Tätigkeit. Es ist ein Beitrag zur Religions- und Körpersoziologie, zur qualitativen Methodenentwicklung sowie zu grundlegenden Fragen der Sozialtheorie.

ZBS: Ich erforsche die Transformation unserer allumfassenden „historischen Sensibilität“, die fortlaufend seit der Mitte des letzten Jahrhunderts stattfindet. Dies ist der Fall seit westliche Gesellschaften sich selbst darin begreifen, bis dahin unvorstellbaren Veränderungen in technologischer und ökologischer Sphäre zu begegnen, die Produkt angestiegener menschlicher Handlungsfähigkeiten sind.

Wie ist es für dich, den Dissertationspreis bekommen zu haben?

CE: Ich habe mich riesig gefreut. Wenn man viele Jahre an einem Thema arbeitet sind Formen der Anerkennung manchmal eher spärlich gesät und umso größer dann die Freude, auch darüber, dass sich andere für dieses Forschungsthema interessieren.

ZBS: Auch für mich war es eine Freude. Jetzt blicke ich der Publikation meines Buches entgegen, das im Juni bei Bloomsbury erscheinen wird.

Wie war die Veranstaltung für dich?

CE: Die Preisverleihung mit den Interviews zu unterschiedlichsten Forschungsfeldern war für mich eine sehr inspirierende Veranstaltung und ganz im Sinne des "Zentrums für interdisziplinäre Forschung". Auch die musikalische Begleitung und Gespräche im Anschluss waren mir eine große Freude.

Wenn ja, wie hat dir die BGHS dabei geholfen, dein Dissertationsprojekt umzusetzen?

ZBS: Ich habe definitiv davon profitiert, Teil der BGHS zu sein. Als ich 2013 den Projektvorschlag für die BGHS zusammengeschrieben habe, plante ich noch, eher theoretische Fragen in Bezug auf Geschichte, verstanden als Geschichtsschreibung, zu fokussieren. Ich war mir dessen bewusst, dass die konzeptuelle Arbeit, die ich durchführen wollte, es erlauben würde, über Geschichte im Sinne eines historischen Prozesses zu sprechen, aber ich war mir nicht sicher, ob ich das Wagnis würde eingehen wollen. Die Strukturen der BGHS ermöglichten es mir, an zahlreichen Konferenzen teilzunehmen, bei denen ich die Kernideen meines Projekts in Form bringen konnte. Genauso gut, wie interne Diskussionen innerhalb der BGHS und der Fakultät dabei hilfreich waren.

Das Ergebnis war ein Buch, das – anders als der ursprüngliche Projektvorschlag – gleichermaßen Fragen eines historischen und historiographischen Wandels beachtet, indem ein umfassendes Konzept von veränderten historischen Bedingungen westlicher Gesellschaft erarbeitet wurde.

CE: Die interdisziplinäre BGHS hat mir einen idealen Rahmen für meine Forschung geboten. Es war, wie auch während meiner Tätigkeit an der Fakultät für Soziologie, eine stets offene und herzliche Atmosphäre, welche überaus spannenden Austausch mit Kolleg*Innen und Studierenden auch aus anderen Fachbereichen ermöglicht hat. Neben diesem Austausch und der finanziellen Unterstützung, waren es oft die "Kleinigkeiten", wie der technische Support, ein freundliches Wort oder die überaus hilfsbereite Unterstützung bei Verwaltungsangelegenheiten, die mir sehr geholfen haben das Projekt erfolgreich umzusetzen.

Kannst du anderen Promovierenden retrospektiv einen Tipp für ihre Arbeit geben?

CE: Das finde ich eine schwierige Frage. Jedes empirische Phänomen bedarf einer anderen Perspektivierung und vielleicht auch unterschiedlichen Forschungshaltungen und Forschungspersönlichkeiten. Dabei gibt es natürlich auch eine Reihe von Sackgassen, aber um manche „De-Tour“ bin ich letztlich nicht traurig, da diese zum Prozess wohl auch dazu gehören. Vielleicht ist ein guter Tipp, dass man sich hin- und wieder daran erinnert, dass auch ich niemanden kenne, dem die Dissertation leicht gefallen ist. Insbesondere in diesem Zusammenhang bin ich für die großartige Betreuung durch Bettina Heintz und Jörg Bergmann sehr dankbar.

Weitere Informationen:

Der offizielle Bericht der Uni Bielefeld:
Ausgezeichnet: Die besten Doktorarbeiten aus 2018

Buch von Zoltán Boldizsár Simon:
History in Times of Unprecedented Change

Das Buch von Clemens Eisenmann erscheint 2019 in der Reihe
"Qualitative Soziologie" bei De Gruyter:
"Alles ist Yoga!" Die spirituelle Konstruktion von Wirklichkeit

Beitrag über den BGHS-Preisträger Marius Meinhof:
Dissertationspreis für Marius Meinhof

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Bericht: Research Retreat 2018

Veröffentlicht am 13. Dezember 2018


Die Teilnehmenden des Research Retreat 2018 Foto: Sabine Schäfer

Research Retreat 2018

Am 23./24. November fand der BGHS Research Retreat 2018 in Vlotho statt. 13 Promovierende nutzten die Gelegenheit, um ihre Dissertationsprojekte vorzustellen und zu diskutieren. Neben den neuen Kolleginnen und Kollegen nahmen Prof. Dr. Ursula Mense-Petermann,und Prof. Dr. Oliver Flügel-Martinsen an den Projektvorstellungen und Diskussionen teil.

Malin Sonja Wilckens, eine der teilnehmenden Promovierenden, beschreibt den Research Retreat als besonderes Event: "Wir hatten sehr anregende, interdisziplinäre Diskussionen. Gerade das Spannungsverhältnis der unterschiedlichen Disziplinen war an einigen Stellen besonders fruchtbar. Gerne erinnere ich mich aber auch an unseren Austausch zwischendurch. Es war schön und interessant, alle besser kennenzulernen."

Der Research Retreat bietet den neuen BGHS-Promovierenden die Möglichkeit, sich ein Wochenende jenseits des akademischen Alltags der Präsentation und Diskussion neuer Dissertationsprojekte zu widmen. Zudem hatten die Teilnehmenden des Research Retreats die Möglichkeit, sich zwischen den Vorträgen im interdisziplinären Dialog und im Laufe der zwei Tage auszutauschen und kennenzulernen.

Der Research Retreat richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die in diesem Jahr ihr Promotionsstudium in der BGHS begonnen haben. Neben der Vorstellung und Diskussion der Dissertationsprojekte werden die Forschenden von ihrer Promovierendenvertretung an der BGHS willkommen geheißen.

Weitere Informationen zum Research Retreat finden Sie hier.

Einen Überblick über aktuelle Programme an der BGHS erhalten sie hier: www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm

Die Dissertationsprojekte der Teilnehmenden

  • Paul Akuetteh Agoe (Soziologie): Transnational Influences on Clothing Practices of Second-Generation Ghanaian Immigrants in North-Rhine Westphalia

  • Kim Dang (Geschichte): Post-socialist Governance at Work:Urban Vietnamese Workers and Their Management

  • Álvaro Augusto Espinoza Rizo(Soziologie): Sacred Spaces in Managua: Approaches from Bourdieu and Lefebvre

  • Haikel Latiff Fansuri (Soziologie): Contested Masculinity in Southeast Asia - Social Media as a Canvas for Belonging

  • Marvin Bürmann (Soziologie): Formale Fehlqualifikationen in Zeiten von Migration und Digitalisierung

  • Jascha Nord(Soziologie): Nationen und Verfassungen: Eine historisch-soziologische Analyse zum Beitrag von Verfassungen bei der Entstehung von Nationalstaaten an den Beispielen USA, Frankreich und Haiti. (1776~1848)

  • Agnes Maria Piekacz(Geschichte): The Colonists‘ Old Clothes. Altkleiderhandel im British Empire, ca. 1850–1910

  • Robert Schmieder (Soziologie): Die sozialen Netzwerke der jüdischen Arbeiterbewegung Englands und ihre transnationalen Verbindungen nach Osteuropa und in die USA. Innere Dynamik und gesellschaftliche Bedingtheit einer sozialen Bewegung

  • Andrea Schwarz (Soziologie): Applying a Latent Class Framework to Explore Panel Attrition Processes in Criminological Studies: An Illustration Based on the Study Crime in the Modern City

  • Rebecca Knecht (Soziologie): Thinking Masculinity. Care Staff’s Ascriptions of Belonging in Working with Minor Refugees.

  • Yannick Schöpper (Soziologie): Erneuerbare Energien-Politik zwischen Kontinuität und Wandel. Die Regulierung der deutschen und britischen Elektrizitätswirtschaft im Vergleich

  • Malin Sonja Wilckens (Geschichte): Das große Köpfemessen – Eine Globalgeschichte der reisenden Schädel

  • Mira Claire Zadrozny (Geschichte):Ruinenbilder.(Neues) Vergleichendes Sehen im Paris der Mitte des 19. Jahrhunderts

 

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Rückblick: BGHS Tagung und Feier zum 10-jährigen Jubiläum

Veröffentlicht am 5. Dezember 2018


Buchstabeninstallation "BGHS" vor den Tagungsräumen. Foto: Philipp Ottendörfer

Am 30. November und 1. Dezember 2018 fand im X-Gebäude der Universität Bielefeld die Tagung „Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland“ im Rahmen des 50jährigen Jubiläums der Universität Bielefeld und des 10jährigen Bestehen der BGHS statt. Die Begrüßung sprachen der Rektor der Universität, der die Erfolge der BGHS in den letzten 10 Jahren hervorhob, sowie die Direktorin der BGHS, Ursula Mense-Petermann.


Die Begrüßung durch die Direktorin der BGHS Prof. Mense-Petermann.
Foto: Philipp Ottendörfer


Die Direktorin der BGHS Prof. Mense-Petermann und der stellvertretende Direktor der BGHS, Prof. Thomas Welskopp blicken auf 10 Jahre BGHS zurück.
Foto: Philipp Ottendörfer

Dann blickten die beiden Direktoren der BGHS, Ursula Mense-Petermann und Thomas Welskopp, auf 10 Jahre BGHS zurück. Die wichtigen Elemente und Ereignisse rekapitulierten sie unter den Stichworten Gründung und Etablierung als Organisation – Die Promovierenden der BGHS - Die Entwicklung des strukturierten Studienprogramms – Interdisziplinarität – Internationalität – Gleichstellung – Aktivitäten der Promovierenden – Beiträge zur Strukturentwicklung der Universität. Am Ende zeigten sie verschiedene Ergebnisse auf und gaben einen kleinen Ausblick auf die Zukunft der BGHS.


Die Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der Graduiertenausbildung“ in X-E0-001. Foto: Philipp Ottendörfer


Prof. Reitz (Mitte) steht auf dem Podium Rede und Antwort. Links daneben der Moderator Götzke, rechts daneben der Mitdiskutant Rektor Sagerer.
Foto: Philipp Ottendörfer


Peter Strohschneider im Gespräch mit der BGHS-Direktorin Ursula Mense-Petermann. Foto: Philipp Ottendörfer

An diese Vorstellung schloss sich eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Die Zukunft der Graduiertenausbildung“ an. Diese wurde von Manfred Götzke, unter anderem Redakteur und Moderator von Campus und Karriere beim Deutschlandfunk, moderiert. Das Podium war mit Peter Strohschneider, dem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), mit Tilman Reitz, Professor für Wissenssoziologie an der Universität Jena und Experte zum Thema wissenschaftlichen Nachwuchs, Gerhard Sagerer, dem Rektor der Universität Bielefeld und Ursula Mense-Petermann, der Direktorin der BGHS, hochkarätig besetzt. Die Podiumsdiskussion wurde schnell lebhaft. Ein Thema, das Tilman Reitz mit in die Diskussion aufnahm, war der 9 Punkte-Katalog „Zur Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“, den BGHS Promovierende im Vorfeld der Veranstaltung erstellt hatten und der an alle Podiumsteilnehmer_innen auch noch einmal überreicht wurde. Einige Fragen, die an den Katalog anknüpfen, konnten Promovierende in der offenen Diskussionsrunde dann auch direkt an das Podium stellen.


Die Promovendin Jana Hoffmann übergibt den 9-Punkte-Katalog zur Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, der von BGHS-Promovierenden erstellt wurde. Foto: Philipp Ottendörfer


Die Teilnehmer_innen der Podiumsdiskussion „Die Zukunft der Graduiertenausbildung“. Foto: Philipp Ottendörfer


Richard Münch hält den Festvortrag zum Thema „Akademische Karrieren“.
Foto: Philipp Ottendörfer.

Nach der Podiumsdiskussion gab es einen kleinen Imbiss, an den sich der Festvortrag von Prof. Richard Münch, Emeritus der Universität Bamberg und Soziologe, der unter anderem zum akademischen Kapitalismus publiziert hat, anschloss. Er hielt seinen Vortrag zum Thema „Akademische Karrieren. Zwischen globalem Wettbewerb und nationalen Traditionen“

Am nächsten Morgen, am 1. Dezember, setzte sich die Tagung mit zwei Paneldiskussionen fort. Das erste Panel war zum Thema „Situation von Nachwuchswissenschaftler_innen“ und wurde von Prof. Flügel-Martinsen moderiert. Den ersten Vortrag hielt Jens Ambrassat vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung Hannover. Der Vortrag hatte den Titel „Verbleib in der Wissenschaft? Zur Opportunitätsstruktur des wissenschaftlichen Nachwuchses und gab eine empirische Grundlage für die aktuelle Beschäftigungssituation von Promovierenden und PostDocs in der deutschen Wissenschaft. Deutlich wurden dabei auch die Besonderheiten von Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen. Als zweiter Vortragender sprach Tilman Reitz über die ‚Beschäftigungsmisere im „Nachwuchs“ – zu den Ursachen und Alternativen.


Jens Ambrassat (DZHW) hält einen Vortrag zum Verbleib in der Wissenschaft.
Foto: Philipp Ottendörfer.


Tilman Reitz (Universität Jena) spricht über die Beschäftigungsmisere im „Nachwuchs“, seine Ursachen und mögliche Alternativen. Foto: Philipp Ottendörfer.


Das Panel 1 zum Thema Situation von Nachwuchswissenschaftler_innen.
Foto: Philipp Ottendörfer.


Carola Bauschke-Urban (Hochschule Fulda) sprach über Promotion an Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Foto: Philipp Ottendörfer.


Mandy Böhnke (Universität Bremen/Jacobs University) widmete sich dem Thema von Promotion im Verbund. Foto: Philipp Ottendörfer.

Das zweite Panel war zu Kooperation und Konkurrenz in der Nachwuchsförderung und wurde von Sabine Schäfer, der akademischen Geschäftsführerin der BGHS, moderiert. Carola Bauschke-Urban von der Hochschule Fulda sprach zu Promotion an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Mandy Boehnke von der Bremen International Graduate School of Social Sciences zu Promotion im Verbund.


Das Panel 2 zum Thema Kooperation und Konkurrenz in der Nachwuchsförderung. Foto: Philipp Ottendörfer.

Ein Imbiss auf X-B2 leitet dann zum feierlichen Teil über. Am Samstagnachmittag konnte dann in den Räumlichkeiten der BGHS das Jubiläum mit verschiedenen Programmpunkten gefeiert werden.


Die Moderatorin Sissy Lorenz wärmt das Publikum für den Science Slam auf.
Foto: Philipp Ottendörfer.

Die Moderatorin Sissy Lorenz führte als erstes durch einen Science Slam, bei dem drei BGHS-Promovierende und ein BGHS-Alumnus antraten und Slams gehört wurden, die etwa verraten haben, wie man mit Knallerpreisen in das Urlaubsparadies kommt. Dann sprachen die Alumni Ulf Ortmann und Mahshid Mayar über ihre Zeit in der BGHS und der Promovierendenvertreter für die Internationalen, Sisay Dirirsa, las einen Brief der Alumna Rumin Lou vor. Nachdem Reinhard Nießner das Stück „Aus dem Leben eines Geisteswissenschaftlers“ vorgeführt hatte wurde noch lange in den Räumen der BGHS das 10jährige gefeiert.


Die Slamer Patrick Kahle, Franz Kather, Carolin Kunz und Christian Ulbricht in der Reihenfolge ihres Auftrittes. Foto: Philipp Ottendörfer.


Sisay Dirirsa spricht für die internationalen Promovierenden der BGHS und liest einen Brief der Alumna Rumin Lou vor. Foto: Philipp Ottendörfer.


Der DJ bei der BGHS Jubiliäumsparty. Foto: Philipp Ottendörfer.


Partygespräche bei der BGHS Jubiläumsparty. Foto: Philipp Ottendörfer.


BGHS-Promovierende vor der Buchstabeninstallation BGHS.
Foto: Philipp Ottendörfer.

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Desk-Exchange: Bericht aus Lund

Veröffentlicht am 29. November 2018

Der Eingang des Universitätsgebäudes in Lund. Foto von Stefanie Haupt (BGHS).

 

Diesen November reisten erneut zwei Promovierende der BGHS von Bielefeld nach Lund, um ihre Forschungsprojekte weiterzuentwickeln und sich international zu vernetzen. Mit vielen neuen Ideen im Gepäck kamen Johanna Paul und Stefanie Haupt jetzt nach zwei Wochen zurück. So war es beispielsweise möglich, spannende Einblicke in Korrespondenzen zu bekommen, die im Nachlass der dortigen Bibliothek verwaltet werden. Die Universität Lund ist eine der größten in ganz Skandinavien und existiert bereits seit dem 17. Jahrhundert.

Und auch die persönlichen Gespräche mit Professor*innen, dortigen Promovierenden und Mitarbeiter*innen hinterließen viele Eindrücke und bereicherten den Aufenthalt. So beschreibt es Stefanie Haupt: "Die zwei Wochen in Lund haben wirklich viel Spaß gemacht. Alle haben uns herzlich empfangen, großes Interesse an unseren Projekten gezeigt und uns großartig unterstützt. Tack så mycket!"

Über das Programm:

Das Desk Exchange-Programm ermöglicht es Promovierenden aus Lund und Bielefeld, die jeweils andere Universität kennenzulernen. Dabei wird ihnen die Gelegenheit geboten, Seminare zu besuchen und eigene Dissertationsprojekte zu präsentieren. In Einzelgesprächen mit Lehrenden ihrer Gastgeberuniversität können sie ihre Fragen intensiv diskutieren.

Die Teilnehmerinnen und ihre Projekte:

Johanna Paul: Transnational mobilization for memorialization in post-war Bosnia-Herzegovina: Reconceiving diasporans as transnational actors of reconciliation.

Stefanie Haupt: Völkische Ortungen und Germanische Himmelskunde. Debatten um eine vor- und frühgeschichtliche Astronomie im Deutschland der Zwischenkriegszeit.

Weitere Infos:

Über den Desk Exchange aus dem vergangenen Jahr

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Jubiläumstagung: 10 Jahre BGHS

Veröffentlicht am 20. November 2018

Dieses Jahr feiert die BGHS ihr 10-jährige Bestehen. Zur Jubiläumstagung Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland. Verantwortung für die Zukunft am 30. November und 1. Dezember gibt es ein vielfältiges Programm: eine Podiumsdiskussion, einen Festvortrag und verschiedene Panel Sessions zum Thema.

Auf dem Podium zum Thema Die Zukunft der Graduiertenausbildung diskutieren: Peter Strohschneider (Präsident der DFG), Tilman Reitz (Universität Jena), Gerhard Sagerer (Rektor der Universität Bielefeld), Ursula Mense-Petermann (Direktorin der BGHS). Moderiert wird die Diskussion von Manfred Götzke (Deutschlandfunk).

Den Festvortrag hält Richard Münch (Universität Bamberg) zum Thema: Akademische Karrieren. Zwischen globalem Wettbewerb und nationalen Traditionen

Das vollständige Programm der Tagung ist verfügbar unter:
http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/Jubilaeum/index.html


Am Samstagnachmittag findet die Jubiläumsfeier der BGHS statt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Für beide Veranstaltungen wird um Anmeldung gebeten: 10jahre-bghs@uni-bielefeld.de

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Neue Ausgabe: InterDisciplines

Veröffentlicht am 2. November 2018

Die neue InterDisciplines The Body and its Multiple Dimensions ist erschienen. Im Fokus der neuen Ausgabe stehen verschiedene Perspektiven auf Definition, Hervorbringung und Beschreibung von "Körper" - von physisch bis metaphysisch, sozial konstruierten, politisch durchzogenen und ökonomisierten Körpern. Zum ersten Mal tauchte das Thema bei der Vortragsreihe Linie 4 in 2016 auf und auch bei der Konferenz Lund/York/Bielefeld, ebenfalls in 2016, griffen Mitglieder der BGHS das Thema erneut auf. Ein Ergebnis dieser Auseinandersetzungen ist die neue InterDisciplines mit fünf Artikeln internationaler Forschender.

Gastherausgeber*innen sind Cleovi C. Mosuela, Alumna der BGHS im Bereich Soziologie, und Britta Dostert, Promovierende der Geschichtswissenschaft.

Über das Thema

Eine geteilte Annahme der Artikel ist das Verständnis von "Körper" als soziologische und historische Kategorie, die in den Mittelpunkt der Analyse von Machtverhältnissen, Diskursen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen gesetzt wurde.

Davon ausgehend wirft Michelle G. Ong die Frage auf, wie Bürger*innenschaft über die Idee eines "gesunden Körpers" entlang der Kategorien Alter und Race kostruiert wird und so soziale Ungleichheiten stabilisiert. Gegenstand ihrer Forschung ist dabei die Situation philippinischer Migrant*innen in Neuseeland.

Auch Oleksandra Tarkhanova legt den Schwerpunkt auf staatliche Diskurse und wirft einen kritischen Blick auf das gegenwärtige ukrainische Wohlfahrtssystem, indem sie reproduktive Rechte von Frauen untersucht. Tarkhanova analysiert, wie weibliche* Körper durch biologistische Diskurse dahingehend essentialisiert werden, dass sie durch einen diskursiven "höheren Zweck des Gebärens" patriarchal überformt sind.

Misogynie als zentrale Struktur vergeschlechtlichter Körper ist auch Teil des Beitrags von Susan Lindholms, die gegenderte Körper in der Hip-Hop-Sphäre analysiert. In ihrem Artikel diskutiert Lindholm die Widersprüche und Potenziale verschiedener, framender Zugehörigkeiten, wie etwa nationale, transnationale und popkulturelle Bezüge.

An dem Beispiel europäischer Fußballspieler argumentiert Katarzyna Herd , dass der Körper eine Plattform eingeschriebener Narrative sei. Herds Analyse illustriert, wie Fußballspieler in bedeutsamer Verbindung zu den Fans interagieren und Handlungsfähigkeit in Bezug auf Geschichtsschreibung und Anerkennung des Teams herstellen und gestalten.

Auch Cleovi C. Mosuela arbeitet mit einem Konzept von Agency in Bezug auf "Körper". Mosuelas beforschte Krankenschwestern, die den Philipinen ausgebildet wurden und nun in Deutschland arbeiten. Dabei stellt sie die zentrale Bedeutung von "body work", körperlicher Arbeit und "care work", fürsorgenden Tätigkeiten heraus, die eine eigene Ethik im Umgang mit Patient*innen hervorbringen.

Über die InterDisciplines

Die InterDisciplines, ein peer-reviewed Online-Journal, das an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) redaktionell betreut wird, erscheint zweimal jährlich zu verschiedenen, die Geschichtswissenschaft und die Soziologie betreffende Themen. Jedes Themenheft wird von anderen Gastherausgebern betreut.

Link zur aktuellen Ausgabe:
http://www.inter-disciplines.org/index.php/indi/issue/view/24

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Projekt zur Förderung außeruniversitärer Karriere

Veröffentlicht am 2. November 2018

Thomas Welskopp, stellvertretender Direktor der BGHS, begrüßt Teilnehmende einer Veranstaltung zur außerakademischen Karriere. Foto: Thomas Abel

Das von der BGHS konzipierte Pilotprojekt „Außeruniversitäre Karriere“ zur beruflichen Förderung von Promovierenden aus den Sozial- und Geisteswissenschaften in der außerakademischen Arbeitswelt wird im Rahmen des Strategieetats der Universität von 2019 bis 2021 gefördert. Während des Pilotprojektes wird ein umfangreiches Netzwerk zu außeruniversitären Partnern aufgebaut. Auf dieser Grundlage erhalten zwölf Promovierende der BGHS die Möglichkeit, die berufliche Praxis in außeruniversitären Organisationen zu erproben und mithilfe eines Begleitprogramms zu reflektieren. Für weitere zehn Promovierende wird ein Mentoring-Programm organisiert.

Promotion – und dann?

Ab 2019 unterstützt die BGHS Promovierende mit dem Pilotprojekt „Außeruniversitäre Karriere“ bei dem Einstieg in die außerakademische Berufswelt. Das Projekt zeichnet sich dadurch als innovativer Beitrag zur Personalentwicklungsstrategie der Universität Bielefeld aus, deutschen und internationalen Promovierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften abseits vom akademischen Arbeitsmarkt Einblicke in diverse Berufsfelder zu ermöglichen. Um die Bandbreite von Karrieremöglichkeiten kennenzulernen und dadurch eine qualifizierte Entscheidung treffen zu können, wurden zwei verschiedene Förderformate entwickelt. So ist es sowohl möglich, sich auf ein Stipendienprogramm mit sechsmonatiger Praxisphase zu bewerben als auch auf ein Mentoring-Programm, das den Zugang und Austausch mit außeruniversitären Organisationen bereitstellt. Die außeruniversitären PraxispartnerInnen des Projekts sollen dabei aus attraktiven Bereichen, u.a. aus öffentlichen Einrichtungen, Stiftungen und Unternehmen kommen.

Das Projekt baut auf die bisherige Arbeit in der BGHS in den Bereichen Transferable Skills und Career Service auf, wie etwa die Tagung zur außeruniversitären Karrierewegen im April 2018 oder den Workshops zur Entscheidungsfindung - für oder gegen die wissenschaftliche Karriere. Neben den Veranstaltungen arbeitete die Koordinatorin im Bereich Transferable Skills & Career Service Melanie Eulitz konzeptionell zum Thema außeruniversitäre Karrierewegen, so etwa im Rahmen der Bielefelder Personaloffensive in der AG Karriereentwicklung und in der UniWiND Arbeitsgruppe „Außeruniversitäre Karriereentwicklung“, aus der die Broschüre „Perspektive nach der Promotion. Berufswege außerhalb der Wissenschaft.“ hervorgegangen ist. Ab Januar 2019 wird die Arbeit im Pilotprojekt aufgenommen. Darauf folgend werden die Promovierenden der BGHS über den Ablauf des Programms und die Möglichkeiten zur Teilnahme informiert.

Weitere Informationen:

Programme und Veranstaltungen in den Bereichen Career Service und Transferable Skills:

http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/Forschung_Karriere/index.html

Stellenausschreibung:

http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Aktuelles/Stellenausschreibungen/Anzeigen/Tech/tech18090.pdf/

Rückblick bisheriger Veranstaltungen:

Tagung: Außeruniversitäre Karrierewege

Exkursion zu Claas

Link zur Broschüre:

Perspektiven nach der Promotion

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Bielefelder Gleichstellungspreis: BGHS-Mitglieder ausgezeichnet

Veröffentlicht am 23. Oktober 2018

Preisträgerinnen Katharina Wojahn und Tabea Schroer. Foto: Thomas Abel

Am 5. Oktober wurde der Bielefelder Gleichstellungspreis für das Jahr 2018 verliehen. In der diesjährigen Kategorie wurden Arbeit im Kontext der Genderforschung honoriert. Die BGHS freut sich sehr mitteilen zu können, dass zwei der drei Preisträger_innen ehemalige BGHS-Mitglieder sind. Alumna Katharina Wojahn wurde für ihre Dissertation zum Thema „Eine empirische Untersuchung von Pendlerinnen mit Kind“ ausgezeichnet. Tabea Schroer, die am Shortcuts-Programm 2017 der BGHS teilgenommen hatte, hat den Preis für ihre Masterarbeit „Styling Knowledge - Grenzziehungen und Zugehörigkeiten in den Berufsbiographien von Afro Hair Stylistinnen in Deutschland“ erhalten.

Mehr Informationen zum Bielefelder Gleichstellungspreis:
https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniintern/entry/bielefelder_gleichstellungspreis_2018_geht_an
Gesendet von MChrist in Allgemein

Unternehmensexkursion zu Claas

Veröffentlicht am 22. Oktober 2018


Claas-Technoparc. Foto: Thomas Abel

Am 18. Oktober 2018 waren Promovierende und Mitarbeiter_innen der Geschäftsstelle der BGHS auf Exkursion zum Hauptsitz des Landmaschinenherstellers Claas in Harsewinkel. Der Kontakt zu Claas ist aufgrund der BGHS-Tagung Außeruniversitäre Karrierewege im April entstanden, zu der Tomislav Novoselac (Leiter Bereich Corporate History) als Referent eingeladen war.
Die Unternehmensexkursion diente einerseits dazu, Claas als Arbeitgeber für Historiker_innen und Sozialwissenschaftler_innen kennen zu lernen. Anderseits ermöglichte sie aber auch ganz allgemein einen Unternehmenseinblick.

 

Die Exkursion bestand aus einer Unternehmenspräsentation und einer Werksbesichtigung. Anschließend gab Tomislav Novoselac einen Einblick in seinen Arbeitsbereich Coporate History. Es entstand eine lebhafte Diskussion über Chancen und Grenzen dieses Arbeitsfeldes.

Tomislav Novoselac präsentiert seinen Arbeitsbereich Coporate History. Foto: Thomas Abel

Abschließend konnten die Teilnehmer_innen vor Ort den Arbeitsbereich noch besser kennen lernen – durch den Besuch des Unternehmensarchivs sowie die Besichtigung einer sich im Aufbau befindenden Ausstellung zur Geschichte der Claas-Landmaschinen.

 

Teilnehmende der Exkursion. Foto: Thomas Abel

Die Exkursion ist Teil des BGHS-Prohrammbereichs Transferable Skills: http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/Forschung_Karriere/index.html

Bericht zur Veranstaltung „Außeruniversitäre Karrierewege“: BGHS.AKTUELL

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Neue Promovierendenvertretung

Veröffentlicht am 16. Oktober 2018


Die neue Promovierendenvertretung der BGHS (von links nach rechts): Patrick Kahle, Ina Kiel, Mira Claire Zadrozny, Henning Middelschulte, Sisay Dirirsa, Ayomide Kolawole Foto: Thomas Abel

Die neu gewählte und wiedergewählte Promovierendenvertretung hat ihre Arbeit aufgenommen. Die »Doctoral Representatives« sind Mira Claire Zadrozny (Geschichtswissenschaft) und Henning Middelschulte (Soziologie). Die »International Representatives« sind Ayomide Kolawole (Soziologie) und Sisay Dirirsa (Geschichtswissenschaft). Die beiden »Cultural Representatives« sind Patrick Kahle (Soziologie) und Ina Kiel (Geschichtswissenschaft).

Die Amtszeit der neu gewählten Promovierendenvertretung beträgt ein Jahr.

Die Promovierendenvertretung

Die aus sechs Personen bestehende Promovierendenvertretung der BGHS setzt sich für die Belange der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Graduiertenschule ein. Gewählt werden je eine Doktorandin bzw. ein Doktorand aus der Geschichtswissenschaft und aus der Soziologie für den Bereich »Doctoral Programme«. Zusätzlich werden je zwei Positionen für die Bereiche »Internationale Promovierende« und »Social and Cultural Affairs« gewählt.

Die »Doctoral Programme Representatives« sind die hauptsächlichen Kontaktpersonen für die Promovierenden der BGHS. Sie vertreten die Interessen der Doktorandinnen und Doktoranden, wohnen den Vorstandssitzungen der BGHS bei, sind Teil der Auswahlgremien für die BGHS Fellows, vermitteln in Konfliktfällen etc.
Die »International Representatives« sind Kontaktpersonen für internationale Promovierende und Fellows an der BGHS. Ihre Aufgabe ist es, sich für die Belange und Interessen der internationalen Doktorandinnen und Doktoranden an der BGHS einzusetzen.

Die »Cultural Representatives« sind Kontaktpersonen für soziale und kulturelle Veranstaltungen der BGHS. Ihre Aufgabe ist es, die BGHS-Mitglieder jenseits des Arbeitsalltags zusammenzubringen und das kulturelle Leben an der BGHS mitzugestalten und zu bereichern.

Neben Planungstreffen, dem Jour Fixe und den Plenary Meetings kommen alle sechs Representatives einmal im Monat mit dem Direktorium der BGHS sowie mit der BGHS-Geschäftstelle zum directors meeting zusammen, um aktuelle Anliegen der BGHS zu besprechen.

Weitere Informationen zur Promovierendenvertretung der BGHS und die Richtlinien der Promovierendenvertretung (Guidelines of Representation) unter:
www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Promovierendenvertretung

Gesendet von MChrist in Allgemein

Neue Promovierende und Gäste

Veröffentlicht am 10. Oktober 2018

9 der 15 neuen Promovierenden, die im Wintersemester 2018/19 mit ihren Dissertationen an der BGHS starten. Foto: Thomas Abel

Am Mittwoch, den 10. Oktober, fand an der BGHS der Welcome Day im Wintersemester 2018/19 statt. Ursula Mense-Petermann, Direktorin der BGHS, begrüßte die neuen Promovierenden. Anschließend informierten Sabine Schäfer, akademische Geschäftsführerin der BGHS und Bettina Brandt (Wissenschaftliche Geschäftsführung der Schule für Historische Forschung) über die BGHS, die Fakultät für Soziologie und die Abteilung Geschichtswissenschaft. Darüber hinaus stellten sich die Doctoral Representatives vor. Beim anschließenden Coffee Break in der BGHS-Lounge konnten alle Teilnehmenden miteinander ins Gespräch kommen und sich kennenlernen.

Getting Started

Im zweiten Teil des Welcome Day bekamen die neuen Promovierenden wichtige Hinweise zur Promotion an der BGHS. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BGHS Geschäftsstelle gaben kurze thematische Inputs: zum Curriculum und einzelnen BGHS spezifischen Formaten (Dr. Sabine Schäfer), zu Unterstützungsleistungen und Fördermöglichkeiten der BGHS (Dr. Miriam Kanne), zu Qualifizierungmaßnahmen im Bereich Transferable Skills (Melanie Eulitz) und zu Projekten im Bereich der Wissenskommunikation (Thomas Abel).

Die neuen Promovierenden an der BGHS

15 neue Promovierende haben zum Wintersemester 2018/19 an der BGHS mit ihren Dissertationsprojekten begonnen: Drei Historikerinnen, zwei Historiker, vier Soziologinnen und sechs Soziologen.

Neue BGHS Promovierende und ihre Forschungsprojekte:

  • Paul Akuetteh Agoe (Soziologie): Transnational Influences on Clothing Practices of Second-Generation Ghanaian Immigrants in North-Rhine Westphalia
  • Marvin Bürmann (Soziologie): Formale Fehlqualifikationen in Zeiten von Migration und Digitalisierung
  • Kim Dang (Soziologie): Self-governance through the concept of career in Vietnamese workers
  • Stephan Fasold (Geschichte): Vom Vergleichen auf Märkten. Praktiken der Immobilienbewertung in Großbritannien und den deutschen Territorien, 1750-1870
  • Jan Handelmann (Soziologie): Professionalität von sozialwissenschaftlichen Lehrkräften aus Sicht von Fachleiter*innen – Erhebung und Analyse der Professionskonzepte
  • Cornelis Holtkamp (Geschichte): Klassenkampf, Betriebsgemeinschaft, Sozialpartnerschaft. Arbeitsbeziehungen in der westfälischen Metallindustrie, 1929-1949
  • Laura Lükemann (Soziologie): Women’s successful labor market integration over the life-course: A study of employee’s and workplace adaption processes to facilitate high career involvement of women around family formation
  • Nina Martini (Geschichte): “Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern erheben und verstehen”: eine explorative Studie zum frühen historischen Denken
  • Charlotte Marx (Soziologie): Der Einfluss organisationaler Rahmenbedingungen auf die Beschäftigungspolitik von Männern und Frauen
  • Charles Simplice Mbatsogo Mebo (Soziologie): Return migration policy in Cameroon: Strategic framework and prospects for Co-development
  • Jascha Nord (Soziologie): Nationen und Verfassungen: Eine historisch-soziologische Analyse zum Beitrag von Verfassungen bei der Entstehung von Nationalstaaten an den Beispielen USA, Frankreich und Haiti
  • Eileen Peters (Soziologie): How does the organizational framework shape social inequalities between immigrants and natives within workplaces?
  • Álvaro Augusto Esinoza Rizo (Soziologie): Sacred Spaces in Managua: Approaches from Bourdieu and Lefebvre
  • Wanda Schürenberg (Geschichte): Narrationen zum Nationalsozialismus im Wandel der Zeit. Eine Untersuchung jugendlicher Geschichtskonstruktionen im „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ (1973 bis heute)
  • Malin Sonja Wilckens (Geschichte): Das große Köpfe-Messen – Eine globale Mikrogeschichte der Vergleichenden Anatomie

Neuer Researcher in Residence:

Neben den neuen Promovierenden begrüßt die BGHS Murat Kalkan als Reseacher in Residence. Murat Kalkan ist Doktorand - am Fachbereich Arbeitsökonomie und Industrielle Beziehungen - sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Istanbul. Er wird für ein Jahr an der BGHS zu Gast sein.

Weitere Informationen zu den neuen Promovierenden an der BGHS und ihren Forschungsprojekten sowie zu allen Promovierenden unter:
http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Promovierende/
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Welcome Day Wintersemester 2018/19

Veröffentlicht am 2. Oktober 2018

Am Mittwoch, den 10. Oktober, findet der Welcome Day des Wintersemesters 2018/2019 statt. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr im großen Seminarraum (X-B2-103). Wir begrüßen die 14 neuen Promovierenden aus der Geschichte und Soziologie sowie den Doctoral Researcher in Residence Murat Kalkan. Das Team der Geschäftsstelle wird unsere neuen Mitglieder über alles rund um die BGHS informieren. Außerdem werden sich die Doctoral Representatives vorstellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Weitere Termine hier: http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Profil/kalender.html

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