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Meet the Researcher: Kalle Pihlainen

Veröffentlicht am 11. Januar 2018


Seit dieser Woche und noch bis zum 15. Februar ist adj. Professor Kalle Pihlainen (Universität Turku, Finnland) an der BGHS zu Gast. Kalle Pihlainen ist Historiker, mit besonderem Schwerpunkt auf Politischer Geschichte und Geschichtsphilosophie. An der BGHS wird er ein Blockseminar geben und allen Promovierenden mit Rat für ihre Forschungsthemen zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der Veranstaltung Meet the Guest Researcher haben alle Interessierten die Gelegenheit, Kalle Pihlainen bei einem Get Together kennen zu lernen.

Das Get-Together findet am Montag, den 15. Januar, um 14 Uhr (s.t.) in der BGHS Lounge statt.

Alle BGHS-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Weitere Termine mit unsererem Gastwissenschaftler Kalle Pihlainen und weiterführende Informationen:

18. Januar: Buchbesprechung zu Pihlainens jüngster Veröffentlichung:
The Work of History: Constructivism and a Politics of The Past
18:00 -20:00 Uhr, Raum: X-E1-202

30.-31. Januar: Seminar
Violence and legitimacy in 'speaking for others'
Bitte im ekVV anmelden.

Persönlich ansprechbar ist Kalle Pihlainen natürlich beim Meet the Guest Researcher, oder aber in seinem Büro in X-B2-240. Eine Terminabsprache über kalle.pihlainen(at)utu.fi ist empfehlenswert.

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Vortrag: "Nazis hinter Stacheldraht"

Veröffentlicht am 10. Januar 2018

Die BGHS Doktorandin Kerstin Schulte in der VHS Bielefeld. Bild: Thomas Abel

2017 endet für Linie 4 mit Nazis hinter Stacheldraht

In dem letzten Vortrag 2017 in der Vortragsreihe Linie 4 der BGHS in Kooperation mit der Volkshochschule Bielefeld sprach die Historikerin Kerstin Schulte vor einem voll besetzen Saal am 19.12.2017 über Lagergeschichten aus der Senne: Nazis hinter Stacheldraht. Die Doktorandin berichtete über die beiden alliierten Internierungslager Staumühle und Stukenbrock, in dem nach dem Zweiten Weltkrieg zivile Funktionsträger des Nationalsozialismus inhaftiert waren und auf ihren Prozess oder ihre Freilassung warteten.

In ihrem Vortrag ging es Kerstin Schulte darum, einen Einblick in das Leben im Lager zu geben. Dies erreichte sie, indem sie nicht nur Lehrvideos der alliierten zum Umgang mit Verhaftungssituationen zeigte, sondern auch auf die Wahrnehmung des Lagers durch die Internierten selbst einging. So berichtete sie von der künstlerischen Verarbeitung der Internierungserfahrungen in Autobiographien und Karikaturen.

Das Publikum des Vortrags “Nazis hinter Stacheldraht.“ Bild: Thomas Abel

In der angeregten Diskussion ging es um Themen die von der Versorgungssituation der Inhaftierten bis Frauen im Internierungslager reichten.

Von der Lagererfahrung zur Vergangenheitspolitik der jungen BRD

In ihrer Dissertation vergleicht die Historikerin Internierungslager in der britischen und der US-amerikanischen Besatzungszone. Insbesondere die Internierten selbst und ihre Erfahrungen stehen dabei im Mittelpunkt ihres Interesses. Diese Erfahrung, so Schultes These, hatten einen prägenden Einfluss auf die Erzählungen, die später tragend für die Vergangenheitspolitik der jungen Bundesrepublik wurden.

Who Cares? Linie 4 geht weiter 2018

Am 16.1. wird Linie 4 fortgesetzt mit dem Vortrag der Soziologin Cleovi Mosuela: Who Cares? Filipino Nurses in Germany. Ausnahmsweise wird der Vortrag auf Englisch gehalten werden.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe und das vollständige Programm unter:
uni.aktuell
Theresa Hornischer bei Campusradio Hertz 87.9
Marcus Carrier bei Hertz 87.9
#Campusminute mit Theresa Hornischer
www.uni-bielefeld.de/bghs/Public_Science/Linie_4/
www.vhs-bielefeld.de

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Interdisciplinary Dialogue: What is Modernity?

Veröffentlicht am 10. Januar 2018

Am Mittwoch, den 17. Januar 2017, findet an der BGHS ein weiterer Interdisciplinary Dialogue statt. Das Thema lautet What is Modernity? - Interdisciplinary perspectives on a contested concept.

Es diskutieren:

  • Katsuo Nawa, Professor of Cultural Anthropology (University of Tokyo)
  • Joanna Pfaff-Czarnecka, Professor für Sozialanthropologie (Fakultät für Soziologie)
  • Thomas Welskopp, Professor für Geschichte moderner Gesellschaften (Abteilung Geschichtswissenschaft)
  • Sisay Dirirsa, BGHS Doktorand (Abteilung Geschichtswissenschaft)
  • Edvaldo de Aguiar Portela Moita, BGHS Doctoral researcher (Fakultät für Soziologie)

  • Chair: Éva Rozalia Hölzle, BGHS Alumna und Postdoc Wissenschaftlerin (Fakultät für Soziologie)

Beginn ist um 17.00 Uhr (s.t.) in Raum X-B2-103.

Alle interessierten Doktorandinnen und Doktoranden und Gäste der BGHS, Mitglieder der Abteilung Geschichtswissenschaft und der Fakultät für Soziologie und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bielefeld sind herzlich eingeladen. Das Podium und die anschließende Diskussion werden in englischer Sprache abgehalten.

Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe Interdisciplinary Dialogue unter:

www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/BGHS_spezifische_Formate/dialog.html

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Karsten Wilke über sein Arbeitsfeld

Veröffentlicht am 21. Dezember 2017

BGHS Alumnus Karsten Wilke (rechts im Bild) auf der Woche der Berufsorientierung. Bild: Andreas Hermwille

Was kommt nach der Dissertation? Wo kann etwa eine Promotion in Geschichtswissenschaften auch noch in der Berufspraxis Anwendung finden? Ein Beispiel für eine gelungene Verbindung zwischen akademischer und beruflicher Karriere ist der BGHS Alumnus Karsten Wilke. Er hat an der BGHS in Geschichte promoviert, arbeitet jetzt für die Mobile Beratung gegen Rechts OWL und hat deren Arbeit bei der Woche der Berufsorientierung der Universität Bielefeld vorgestellt.

Seinen ersten Kontakt mit dem Berufsfeld hatte er bereits als junger Erwachsener, erzählt er. „In Vlotho, wo ich aufgewachsen bin, gab es ein rechtsextremes Bildungszentrum, das Collegium Humanum. Wir haben uns in einer Gruppe zusammengefunden und mit Aufklärungsarbeit darüber gemacht, was dort geschieht.“

Rechte Symbole in ihren Kontext einordnen

An der Universität Bielefeld studierte Karsten Wilke Geschichte und promovierte schließlich an der BGHS zum Thema „Die 'Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS' (HIAG). Organisierte Veteranen der Waffen-SS zwischen Integration und Systemopposition 1950-1990.“

In seiner Arbeit bei der Mobilen Beratung gegen Rechts OWL konnte er dann sein Engagement mit seinem neuen Wissen verbinden. Seine Kenntnisse in der Geschichte helfen ihm dabei, rechte Symbole und strittige Äußerungen einzuordnen und gemeinsam mit den jeweiligen Institutionen, die sich an die Mobile Beratung gegen Rechts wenden, Maßnahmen zu entwickeln.

Kein entspanntes Arbeitsfeld

Zum Aufgabenbereich der Mobilen Beratung gehört die Beratung von Klienten, die Vernetzung zwischen den verschiedenen Anlaufstellen, die Begleitung von Institutionen und Präventionsarbeit und Recherche über rechtsextremistische Bewegungen. Neben klassischen Fällen, etwa wenn Schülerinnen oder Schüler in der Schule mit Kleidung oder Verhalten auffallen, das der rechten Szene zuzuordnen ist, wird die Mobile Beratung auch immer öfter für Hilfe im Umgang mit Anhängern von Verschwörungstheorien angesprochen. „Das ist ein sehr schwieriges Feld, da die Leute meist über ein schon sehr geschlossenes Weltbild verfügen“, erklärt er.

Das entspannteste Arbeitsfeld ist es natürlich nicht. Wilke sagt zwar, dass sie bisher noch nicht persönlich angefeindet wurden, wohl aber viele Beschimpfungen per Mail erhalten. Weiterhin sind die Fälle, besonders wenn es um Radikalisierung von Jugendlichen geht, oft nur die Symptome für tiefergehende Probleme in den Familien. „Man braucht schon ein dickes Fell.“, fasst Wilke es zusammen. „Manche Geschichten nimmst Du durchaus mit nach Hause.“

Weiterführende Informationen:

Die Alumni der BGHS
Career Service – Woche der Berufsorientierung
Mobile Beratung gegen Rechts OWL
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Neue Interdisciplines-Ausgabe

Veröffentlicht am 19. Dezember 2017

Das Titelbild der Ausgabe 01/2017, zum Thema "Postcolonialism and China"

Warum reproduzierten Generationen an chinesischen Intellektuellen und politischen Eliten einen Diskurs über Chinas Rückständigkeit? Wie versuchten sie, Visionen von sozialistischer Moderne oder chinesischer Kultur mit der Vorstellung eines „Aufholens gegenüber dem Westen“ in Einklang zu bringen? Welche diskursiven Ressourcen haben chinesische Autoren heute, um dieser auf den Westen zentrierten Vorstellung von Modernität zu entkommen? Diese typisch postkolonialen Fragen werden von vielen Wissenschaftlern gestellt, doch überraschenderweise greifen nur wenige dabei auf postkoloniale Perspektiven zurück.

China betrachtet aus postkolonialistischer Perspektive

Die thematische Ausgabe der InterDisciplines, „Postcolonialism and China“, versucht genau dies zu tun: Die Autorinnnen und Autoren fragen, wie postkoloniale Anliegen in Bezug auf China genutzt werden können. Sie entwickeln dabei neue Perspektiven auf Chinas Begegnung mit dem globalen System der Kolonialität und auf chinesische Versuche, der Struktur der kolonialen Moderne zu entkommen.

Die Autorinnen und Autoren versuchen nicht, anglo-indische Postcolonial Studies auf China anzuwenden, sondern möchten vielmehr neue, auf Chinas Geschichte basierende Konzepte entwickeln, die sich mit postkolonialen Anliegen beschäftigen. Diese Anliegen beziehen sich etwa auf die Folgen kolonialer Geschichte in China, das asymmetrische Regime Wissensproduktion über China, und, am wichtigsten, die Frage der „Moderne“ als Diskurs und Aspiration in China.

Die einzelnen Artikel der InterDisciplines-Ausgabe Postcolonialism and China>/em> finden Sie hier:
www.inter-disciplines.org/index.php/indi/issue/view/22

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Vortrag: Giftmorde im 19. Jahrhundert

Veröffentlicht am 14. Dezember 2017

Marcus Carrier sprach in der Volkshochschule Bielefeld über Giftmorde im 19. Jahrhundert. Bild: Thomas Abel

Mit Fingerabdrücken, Stimmanalysen und DNA-Spurensuche versuchen Kriminologen, bei Gewaltverbrechen die Täter zu finden. Diese Methoden bezeichnet man auch als Forensik. Die Ursprünge der forensischen Methode liegen im 19. Jahrhundert – und wurden von BGHS-Doktorand Marcus Carrier in seinem Vortrag Chemie vor Gericht. Giftmorde im 19. Jahrhundert, am 5. Dezember im Rahmen der Vortragsreihe Linie 4 beleuchtet.

Konkret ging es darum, wie naturwissenschaftliche Experten als Sachverständige in Gerichtsverfahren auftraten und durch die Anwendung neuer Methoden zur Aufklärung von Giftmorden beitrugen. Das prominenteste Gift des 19. Jahrhundert war dabei Arsen. „Arsen war ein Kassenschlager“, beschreibt es Carrier, da es überall im Haushalt verwendet wurde: Als Rattengift, als Hausmittel oder von Ärzten als Medizin verschrieben. Entsprechend leicht war es zu erwerben oder der Besitz zu rechtfertigen.

Die Entwicklung der Marshen Probe

Der Doktorand skizzierte verschiedene Todesfälle, bei denen Arsen eine Rolle spielte. Demnach war die Rolle des Chemiker James Marsh zentral: Der entwickelte im Nachgang eines von Giftmord handelnden Gerichtsverfahrens ein Arsennachweisverfahren. Dieses Verfahren wurde so erfolgreich, dass es als „Marshe Probe“ bekannt und zum Standard für Arsennachweise wurde.

Wie bedeutend die Verwendung der Marshen Probe wurde, führte Marcus Carrier in seinem zweiten Beispiel aus, welches ein Gerichtsverfahren aus dem Jahr 1840 war. Beschuldigte im Verfahren ist die Französin Marie Lafarge. Sie soll ihren Ehemann vergiftet haben, nachdem sie festgestellt hatte, dass dieser nicht der versprochene reiche, Stahlindustrielle war, sondern nur ein Kleinbürgerlicher mit einer schlecht laufenden Eisengießerei.

„Madame Lafarge war wenig beeindruckt, wie sie sich vorstellen können.“, fasst Carrier seine Beschreibungen zusammen. Die Hochzeit wird um August 1839 vollzogen. Im Dezember des gleichen Jahres erkrankt Monsieur Lafarge überraschend. Carrier: „Die Hausdame kümmert sich fürsorglich, indem sie ihn bekocht.“ Im Januar 1840 stirbt Monsieur Lafarge, worauf unmittelbar die Anklage seiner Frau erfolgt. Im darauf folgenden Gerichtsverfahren wurde zum wichtigsten Streitgegenstand, dass nichts außer einer richtig durchgeführten Marshen Probe als Beweis für Arsen zählen kann.

Das Publikum konnte im Anschluss an den Vortrag noch Fragen an Markus Carrier stellen. Bild: Thomas Abel

Gift als Waffe der Frau?

Marcus Carrier schloss seinen Vortrag mit der These, dass die Marshe Probe ein Beispiel dafür ist, wie Wissenschaft auf Fragen aus der Gesellschaft Antworten geben kann.

Im Anschluss an den Vortrag hatte das Publikum die Gelegenheit, Nachfragen zu stellen. In der Diskussion ging es hauptsächlich um das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft sowie Detailfragen zur Verwendung von Gift, etwa ob der Mythos stimmt, dass Gift tatsächlich „die Waffe der Frau“ ist. Laut Carrier hat der Mythos einen wahren Kern: „Die meisten Morde wurden und werden von Männern verübt, unabhängig vom Werkzeug. Giftmorden haben allerdings die Geschlechterverteilung 50/50 – wenigstens im England des 19. Jahrhunderts.“

Lagergeschichten aus der Senne: Nazis hinter Stacheldraht

Beim folgenden Termin der Vortragsreihe, am 19. Dezember, wird die Historikerin Kerstin Schulte über Lagergeschichten aus der Senne: Nazis hinter Stacheldraht sprechen.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe und das vollständige Programm unter:
uni.aktuell
Theresa Hornischer bei Campusradio Hertz 87.9
Marcus Carrier bei Hertz 87.9
#Campusminute mit Theresa Hornischer
www.uni-bielefeld.de/bghs/Public_Science/Linie_4/
www.vhs-bielefeld.de

Text: Andreas Hermwille und Kerstin Schulte
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Interdisziplinäres Kolloquium

Veröffentlicht am 14. Dezember 2017


Mahesar Ghulam präsentiert sein Promotionsprojekt Foto: Thomas Abel

Am 23. November fand das erste Interdisziplinäre Kolloquium der BGHS im Wintersemester 2017/18 statt. Auf dem Programm stand ein Paper des Nachwuchsforschers Mahesar Ghulam, der derzeit im Rahmen eines DAAD-Sttipendiums an der BGHS arbeitet. Der Titel lautete: Grounding Dalit Epistemology in Pakistan.

Zu Beginn gab Mahesar Ghulam eine Einführung in sein gesamten Forschungsprojektes unter der Überschrift Mainstreaming Dalitbahujan perspective (DBP) - Social dis/orders: caste, race, ethnicity and gender in focus. Im Anschluss wurde das eingereichte Paper von zwei Forscherkollegen der BGHS – José Velasquez (Geschichte) und Abrham Yohannes (Soziologe) – kommentiert.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine offene Diskussion mit den Anwesenden. Die Fragen und Kommentare in der Publikumsdiskussion reichten vom methodischen Zugang bis hin zu epistemologischen und empirischen Grundlagen der Forschung. Das Kolloquium war dieses Mal nicht nur interdisziplinär angelegt. Mit Teilnehmenden und Gästen aus Pakistan, Russland, Brasilien, Ecuador, Vietnam, Äthopien, Iran und Deutschland war auch eine sehr internationale Runde versammelt.

Über das Interdisziplinäre Kolloquium

Das Format des Interdisziplinären Kolloquiums wurde von Promovierenden der BGHS 2009 entwickelt und besteht seitdem als selbstorganisierte Plattform. Die zentrale Idee ist, die wissenschaftliche Zusammenarbeit an der BGHS zu stärken und deren interdisziplinäre Struktur zu nutzen. Das regelmäßig stattfindende Kolloquium unterscheidet sich von dem sonst üblichen Format, das die Leitung durch eine Professorin oder einen Professor vorsieht. Um eine Diskussion laufender Forschungsthemen ohne Bewertungszusammenhänge zu ermöglichen, wird das Kolloquium selbstorganisiert und in Eigenregie der Doktorandinnen und Doktoranden veranstaltet.

Zur Zeit werden die Kolloquientermine von Edvaldo Moita und Mehran Mohammadian organisiert. BGHS-Mitglieder, die ebenfalls daran interessiert sind, ihre Forschungen vorzustellen (laufende Disserationen, Auszüge aus Kapitels, Papers, etc.) können Edvaldo Moita und Mehran Mohammadian gerne kontaktieren.

Mehr Informationen über das Interdiszplinäre Kolloquium und die Themen der Kolloquien in den vergangegen Semestern unter:

www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/BGHS_spezifische_Formate/kolloquium
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Plenary Meeting und Winter Party

Veröffentlicht am 6. Dezember 2017

Am Mittwoch, den 13. Dezember 2017, findet die diesjährige Mitgliederverammlung der BGHS statt. Alle Mitglieder der BGHS sind herzlich dazu einladen. Beginn ist um 17 Uhr im BGHS-Seminarraum (X-B2-103).

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung (ab. ca. 18 Uhr) findet die Winter Party der BGHS statt. Zu Beginn werden traditionell die Promovierenden der BGHS vorgestellt und offiziell verabschiedet, die in diesem Jahr erfolgreich ihre Dissertationen abgeschlossen haben. Auch zur Winter Party sind alle Mitglieder der BGHS sehr herzlich eingeladen. Getränke werden gegen kleines Geld zur Verfügung gestellt. Für Snacks ist ist gesorgt. Gerne dürfen weitere Snacks für das Buffet mitgebracht werden.

Ort: BGHS Seminarraum (X-B2-103), BGHS Lounge (X-B2-109)

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Neues BGHS Working Paper

Veröffentlicht am 6. Dezember 2017

In der BGHS Working Papier Series ist ein neuer Artikel erschienen. Die Doktorandin Silja Pitkänen, Nachwuchsforscherin am Department of History and Ethnology an der University of Jyväskylä in Finnland, bespricht in ihrem Aufsatz das Thema bildliche Repräsentation von Kindern und Propagandafotografie am Beispiel eines sowjetischen Printmediums. Der Titel des Beitrags leautet: Smiling children of the Soviet Socialist Republics: Representations of children of the Soviet Socialist Republics in the propaganda photographs published in the magazine SSSR na Stroike.

Das Paper ist über folgenden Link abrufbar: https://pub.uni-bielefeld.de/publication/2915177

Weitere Working Paper und mehr Informationen über das Working Paper Series Format unter: www.uni-bielefeld.de/(en)/bghs/Publikationen/Working_Paper/

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Linie 4-Vortrag zu Jesidinnen in Deutschland

Veröffentlicht am 1. Dezember 2017

Die Soziologin Carla Thiele im Vortragssaal der VHS Bielefeld. Foto: Thomas Abel

 

Am Dienstag, den 21. November, setzte die Soziologin Carla Thiele mit ihrem Vortrag Verfolgung und Neuanfang: Jesidische Frauen in Deutschland die öffentliche Vortragsreihe Linie 4 der BGHS in Kooperation mit der Volkshochschule Bielefeld im Ravensberger Park fort. Die Doktorandin der BGHS beleuchtete mit ihrem Vortrag das Leben geflüchteter jesidischer Frauen in der Bundesrepublik Deutschland.

Zu Beginn des Vortrags stellte Carla Thiele einige grundlegende Informationen und Zahlen zum Jesidentum vor: Demnach befindet sich die zweitgrößte Glaubens- und Kulturgemeinschaft der Jesiden weltweit in Deutschland – hier überwiegend in Niedersachsen und Ostwestfalen angesiedelt. In der Presse würden Jesiden zumeist als Verfolgte der IS-Miliz thematisiert oder tauchten im Zusammenhang mit »Ehrenmorden« auf.
Doch wer sind eigentlich die Jesiden? Woher kommen sie und an was glauben sie? Und warum werden sie als religiöse Minderheit verfolgt? Diesen Fragen widmete sich die Soziologin in ihrem weiteren Vortrag.

Im Anschluss an den Vortrag fand eine rege Diskussion zwischen den Zuhörerinnen und Zuhörern und der Soziologin Carla Thiele statt, bei der sie ihre Expertise unter Beweis stellen und ihr Wissen lebendig weitergeben konnten.

Deutschland: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und dennoch unfrei?

Die Soziologin Carla Thiele richtet ihren Blick in ihrem Dissertationsprojekt auf jesidische Frauen und wie diese versuchen, eine Balance zwischen ihrem traditionell geprägten Leben und den neuen Lebensweisen in Deutschland zu finden. Dabei interessiert sie nicht die Außenperspektive, sondern wie sich die jesidischen Frauen selbst – aus ihrer eigenen Perspektive – beschreiben.

Gerade Jesidinnen jüngeren Alters und bereits in 2. oder 3. Generation in Deutschland lebend, sehen sich in ihren emanzipatorischen Bestrebungen mit den patriarchalen Strukturen im Jesidentum konfrontiert. Insbesondere die Heiratsregeln stellen eine große Herausforderung dar. Viele Jedidinnen begeben sich auf eine Gratwanderung: Auf der einen Seite steht ihr Glaube und ihre Einbindung in die jesidische Gemeinschaft und auf der anderen Seite der Wunsch nach Freiheit, Emanzipation und Selbstbestimmung. Beides in Einklang zu bringen ist nicht nur Herausforderung der Jesidinnen selbst, sondern betrifft die gesamte jesidische Gemeinschaft weltweit.

Chemie vor Gericht. Giftmorde im 19. Jahrhundert

Am Dienstag, 5. Dezember 2017 wird die Vortragsreihe mit dem Vortrag Chemie vor Gericht. Giftmorde im 19. Jahrhundert des Historikers Marcus Carrier fortgesetzt.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe und das vollständige Programm unter:
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Theresa Hornischer bei Campusradio Hertz 87.9
Marcus Carrier bei Hertz 87.9
#Campusminute mit Theresa Hornischer
www.uni-bielefeld.de/bghs/Public_Science/Linie_4/
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Text: Theresa Hornischer
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Research Retreat 2017

Veröffentlicht am 29. November 2017


Die Teilnehmenden des Research Retreat 2017 Foto: Thomas Abel

Research Retreat 2017

Ein Wochenende, zurückgezogen aus dem akademischen Alltag, gewidmet der Präsentation und Diskussion neuer Dissertationsprojekte: Das ist der Research Retreat. Der diesjährige Research Retreat fand am vergangenen Wochenende in Vlotho statt. 19 Promovierende nutzten die Gelegenheit, um ihre Dissertationsprojekte vorzustellen und zu diskutieren. Neben den neuen Kolleginnen und Kollegen nahmen Prof. Dr. Ursula Mense-Petermann, Prof. Dr. Thomas Welskopp und Prof. Dr. Oliver Flügel-Martinsen an den Projektvorstellungen und Diskussionen teil.

Zudem hatten die Teilnehmenden des Research Retreats die Möglichkeit, sich zwischen den Vorträgen im interdisziplinären Dialog auszutauschen. Daniele Toro, einer der teilnehmenden Promovierenden, beschreibt die Atmosphäre in den Diskussionen als einzigartig: „Wir haben wissenschaftliche Inhalte diskutieren können, ohne dabei von den formalen Rahmen, die der Universitätskontext manchmal mit sich bringt, begrenzt zu sein. Es war ein sehr freies, offenes Gesprächsklima. Wenn uns jemand nur gesehen und nicht gehört hätte, wär er kaum drauf gekommen, dass es eine akademisch geprägte Runde ist.“

Der Research Retreat richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die in diesem Jahr ihr Promotionsstudium in der BGHS begonnen haben. Neben der Vorstellung und Diskussion der Dissertationsprojekte werden die Forschenden von ihrer Promovierendenvertretung an der BGHS willkommen geheißen.

Weitere Informationen zum Research Retreat finden Sie hier.

Einen Überblick über aktuelle Programme an der BGHS erhalten sie hier: www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm

Die Dissertationsprojekte der Teilnehmenden

  • Ina Kiel (Geschichte): Fernand Desprès. Ein engagierter Aktivist in internationalen Zirkeln während der Zwischenkriegszeit.

  • Stefanie Haupt (Geschichte): Völkische Ortungen und Germanische Himmelskunde. Debatten um eine vor- und frühgeschichtliche Astronomie im Deutschland der Zwischenkriegszeit

  • Dominik Hofmann (Soziologie): Soziologie der Erwartung - Der Wandel der Erwartungsstile und das Phänomen der impunidad in der Weltgesellschaft

  • Stefan Roepke (Geschichte): Praktiken des Dienens in den Aufzeichnungen Hans von Schweinichens

  • Jule Adriaans (Soziologie): Bedingungen und Folgen individueller Gerechtigkeitsein-stellungen im internationalen Vergleich – ein Beitrag zur komparativen Gerechtigkeitsforschung

  • Susan Krause(Geschichte): Blinde Zugänge zur Vergangenheit!? – Empirische Untersuchung zur historischen Imagination von Schüler*innen mit Förderschwerpunkt Sehen als Beitrag zur Inklusion im Geschichtsunterricht

  • Anatoly Boyashov(Soziologie): World politics: The emergence of political arenas and modes of observation in world society

  • Christopher Schulte-Schüren(Geschichte): “A strike is nothing but war.” Vergleichspraktiken in der Berichterstattung über Arbeitskämpfe in den USA 1890-1914

  • Edvaldo de Aguiar Portela Moita (Soziologie): Influxes of subinclusion in the construction of fields of illegality: Analysing street vendors activities in Brazil through legal decisions

  • Gladys Vásquez Zevallos (Geschichte): The Creation of American Regional Integration and the Origination of the Inter-American System after Independence. The Congress of Panama (1826) and the American Congress of Lima (1847)

  • Ayomide O. Kolawole (Soziologie): The Politics of Universalism in the Global South: A case study of Pension policies in Kenya, Botswana, and Nepal.

  • Daniele Toro (Geschichte): Radikalnationalistische Netzwerke im zentraleuropäischen Raum 1917–1934: Verflechtungsprozesse des Faschismus als transnationale soziale Bewegung

  • Mehran Haji Mohammadian (Soziologie): The Rise of Retirement in Iran A Development from the Margin to the Center of Social Policy?

  • Alisait Yilkin (Soziologie):To vote or not to vote: The participation and non-participation in turkish election of young generations of Turkish Citizens living in Germany

  • Johannes Nagel (Geschichte): The American Military during the Global Transformation, 1865-1905

  • Sisay Dirirsa (Geschichte): The Ethiopian Empire: A Future Past Dialectics

  • Abrham Yohannes (Soziologie): National Identities versus cultural identities: Beta Israel Communites

  • Henning Middelschulte (Soziologie): Conceptual Change in Social Science Education: Integrating Epistemology, Neuro-Psychology and Empirical Evidence of Common Knowledge

  • Aziz Elmuradov (Soziologie): Competing narratives of EU in Russian foreign policy: in search for identity or policy?

 

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Von Bielefeld nach Lund

Veröffentlicht am 22. November 2017

Von links nach rechts: Cleovi Mosuela (BGHS), Florence Mok (York University), José Villareal (BGHS) und Susan Krause (BGHS).

 

Während Ida Jansson von der Universität Lund und Joshua Ravenhill von der Universität York an der BGHS zu Gast waren, [hier nachzulesen], sind drei Mitglieder der BGHS, Cleovi Mosuela, José Villareal und Susan Krause für zwei Wochen zum Desk-Exchange in Lund, Schweden, gewesen.

Während des Desk Exchanges in Lund hatten die drei Promovierenden aus Bielefeld die Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen vor Ort auszutauschen und sich international zu vernetzen. Sie konnten außerdem die Seminare an der Universität in Lund besuchen, ihre Dissertationsprojekte präsentieren und sich mit Lehrenden ihrer Gastgeberuniversität auszutauschen. Gemeinsam mit den Promovierenden aus Bielefeld war auch PhD Studentin Florence Mok von der Universität York in Lund zu Gast.

Die teilnehmenden Promovierenden aus Bielefeld und ihre Forschungsprojekte

Cleovi Mosuela ist Soziologin. Ihr Dissertationsthema lautet: Assembling Circulation: Governing the mobility of health professionals from the Philippines to Germany.

Das Forschungsthema von José Villareal ist im Forschungsfeld der historischen Soziologie verortet und widmet sich der Frage, wie die städtischen Armen in Ecuador von den 1970ern bis heute im Rahmen der "Citizen Revolution" eine neue Form des Bürgerseins aufgebaut haben.

Susan Krause, Geschichtsdidaktikerin, arbeitet zu folgendem Thema: Blinde Zugänge zur Vergangenheit!? - Empirische Untersuchung zur historischen Imagination von Schüler/innen mit Förderschwerpunkt Sehen als Beitrag zur Inklusion im Geschichtsunterricht.

Mehr über den Desk-Exchange:

Über die Gäste aus Lund in Bielefeld

Über den Desk Exchange aus dem vergangenen Jahr

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Vortragsreihe Linie 4 fortgesetzt

Veröffentlicht am 17. November 2017

Reges Interesse für das Vortragsthema von Theresa Hornischer. Foto: Thomas Abel

 

Am Dienstag, den 7. November hielt die Historikerin Theresa Hornischer im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe Linie 4 – Neues aus der historischen und sozialwissenschaftlichen Forschung in der Volkshochschule Bielefeld im Ravensberger Park ihren Vortrag Frauen gegen ihr Vaterland Frankreich (1918-1939).

Ihr Vortrag befasste sich mit intellektuellen Frauen im Frankreich der 1920er und 1930er Jahre, die in Vergessenheit geraten sind: Eine von diesen war Léo Wanner.

Mutig gegen ihr Vaterland Frankreich

Als Militantin der „Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit“ engagierte sie sich nicht nur für Frieden und Gleichberechtigung aller Nationalitäten, sondern kritisierte als intellektuelle Reiseschriftstellerin ihr Vaterland Frankreich als Kolonialmacht, indem sie mit ihren Berichten auf die sozialen Missstände in den französischen Kolonialgebieten aufmerksam machte.
Eindrucksvoll beschrieb die Referentin Theresa Hornischer, wie sich Léo Wanner in den 1920er und 1930er Jahren mit den Themen Frieden, Freiheit und Gleichheit, aber auch mit den Problemen unterschiedlicher Ethnien und Minderheiten auseinandergesetzt hatte. Außerdem kämpfte Léo Wanner in dieser Zwischenkriegszeit für die allgemeinen Frauenrechte, die Emanzipation der Frau und Kinderrechte. All diese Themen sind heute noch genauso aktuell, wie sie es zur damaligen Zeit waren und verleihen der Intellektuellen Léo Wanner dadurch eine Vorbildfunktion.

Im Anschluss an den sehr gut besuchten Vortrag hatten die Zuhörer und Zuhörerinnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit der Historikerin auszutauschen.

Verfolgung und Neuanfang: Jesidische Frauen in Deutschland

Am Dienstag, den 21. November wird die Vortragsreihe mit dem Vortrag Verfolgung und Neuanfang: Jesidische Frauen in Deutschland der Soziologin Carla Thiele fortgesetzt.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe und das vollständige Programm unter:
uni.aktuell
Theresa Hornischer bei Campusradio Hertz 87.9
Marcus Carrier bei Hertz 87.9
#Campusminute mit Theresa Hornischer
www.uni-bielefeld.de/bghs/Public_Science/Linie_4/
www.vhs-bielefeld.de

Text: Carla Thiele

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Postersession mit BGHS-Shortcuts

Veröffentlicht am 13. November 2017

Postersession über potenzielle Doktorarbeitsthemen der BGHS Shortcuts. Fotos: Thomas Abel

 

Viele, völlig verschiedene Forschungsinteressen, angegangen von jungen Wissenschaftlerinnen, die auf ihren Master jetzt die Promotion folgen lassen wollen: Beim Meet the Shortcuts mit den diesjährigen Teilnehmerinnen des Programms erstreckten sich die Themen von der Bedeutung von Street Art über die Innovationsfähigkeit von Familienunternehmen bis zur Beleuchtung der Berichterstattung über den NSU Prozess.

Mithilfe von Postern diskutierten die Nachwuchswissenschaftlerinnen ihre Forschungsinteressen, die sie zu Promotionsarbeiten ausbauen möchten.

Beatrice Adam erklärt, welche Zusammenhänge sie zwischen surrealistischer Fotografie und der Werbefotografie im Paris der Zwischenkriegszeit und dem damit einhergehenden Weiblichkeitsbild sieht.

Marianne Hösl präsentiert ihr Poster über psychosoziale Gesundheit von Proband_innen der bayerischen Bewährungshilfe im Kontext sozialer Ungleicheit.

Janina Jäckel beschäftigt sich mit Geschlechterungleichheiten und der Bedeutung sozialer Netzwerke für chinesische Studierende in Deutschland.

Charlie Kaufhold skizziert, wie sie ihre Dissertation zur Berichterstattung über den NSU-Prozess gestalten will.

Mia-Alina Schauf will sich für ihre Promotionsarbeit mit der Innovationsfähigkeit von Familienunternehmen beschäftigen.

Tabea Schroer stellt ihr Plakat vor zum Thema: „Neue, alte Ungleichheit? - Grenzziehungen unter Studierenden an Grandes Écoles in Zeiten der Internationalisierung“.

Susann Pham This Forschungsinteresse gilt dem Thema: „Vietnam zwischen Protest und Repression: Zur Analyse und Entwicklung (neuer) Formen des politischen Aktivismus im Post-Sozialistischen Kontext“.

Mira Claire Zadrozny beschreibt anhand ihres Posters ihr geplantes Projekt Das Territorium der Bilder. Praktiken der Aneignung in der Street Art.

Das Shortcuts-Programm dient dazu, Studentinnen beim Übergang vom Masterstudium zur Promotion aktiv zu unterstützen. In einer Zeit von vier Monaten entwickeln die Teilnehmerinnen mit Hilfe von Kolloquien und Workshops ihr Exposé weiter. Weitere Informationen zum Shortcuts-Programm, den diesjährigen Programmteilnehmerinnen und ihren Projekten finden Sie unter:
http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/shortcuts.html

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Desk Exchange: Gäste aus Lund und York an der BGHS

Veröffentlicht am 10. November 2017

Ida Jannsson (Universität Lund) und Joshua Ravenhill (Universität York). Foto: Thomas Abel

 

Vom 06.11. bis 17.11. sind Ida Jansson von der Universität Lund und Joshua Ravenhill von der Universität York an der BGHS zu Gast. Ihr Besuch bei uns findet im Rahmen des Desk Exchange Programms Lund-York-Bielefeld statt.

Joshua Ravenhill ist Historiker und forscht im Rahmen seiner PhD Arbeit zu den Erfahrungen, die Migrantinnen und Migranten im spätmittelalterlichen England gemacht haben. Besonders interessieren ihn die Möglichkeiten, die Migrantinnen und Migranten zu Verfügung standen, und welche Entscheidungen für sie daraus gefolgt sind. "Spannend ist, dass es da beim Entscheidungsverhalten durchaus Parallelen zu heute gibt", erklärt er.

Ida Jansson, ebenfalls Historikerin, untersucht die Entwicklung von Minderheitenrechten und –schutzmaßnahmen vom Ersten Weltkrieg bis heute. Als Beispiel dient ihr dabei der Umgang Finnlands mit der Bevölkerung der Åland Inseln, die eine eigenständige, schwedisch sprechende Gemeinde darstellen.

Desk Exchange-Programm

Das Desk Exchange-Programm bietet Promovierenden aus Lund, York und Bielefeld die Möglichkeit, die jeweils anderen Wissenschaftseinrichtungen kennenzulernen, sich mit Kolleginnen und Kollegen vor Ort auszutauschen und sich international zu vernetzen. Die Teilnehmenden haben während ihrer Aufenthalte in Lund, York und Bielefeld die Möglichkeit, Seminare zu besuchen und ihre Dissertationsprojekte zu präsentieren. Zudem wird ihnen die Chance geboten, sich in Einzelgesprächen mit Lehrenden ihrer Gastgeberuniversität auszutauschen.

Über die Bielefelderinnen und Bielefelder in Lund berichten wir hier in der kommenden Woche.

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