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Bau-Informationen

Mehr Raum für den doppelten Abiturjahrgang

Veröffentlicht am 11. Oktober 2013, 14:20 Uhr

Auf dem Campus Bielefeld, in unmittelbarer Nähe zum Hauptgebäude der Universität, errichtet der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) derzeit den Ersatzneubau Universitätsstraße (ENUS). Pünktlich zum Vorlesungsbeginn des Wintersemester 2013/2014 am kommenden Montag wurde das Hörsaalzentrum mit Hörsälen und Seminarräumen in dem Gebäude nun fertiggestellt und an die Universität Bielefeld zur Nutzung übergeben. Die übrigen Bereiche des Gebäudes sollen bis Ende März 2014 abschnittsweise vom BLB NRW an die Universität übergeben werden.

Der Weg zu den neuen Räumen ist hier beschrieben.

Moderne Hörsäle mit Tageslicht.
Moderne Hörsäle mit Tageslicht.
ENUS ist die derzeit größte bauliche Maßnahme für die Universität Bielefeld und bildet die Voraussetzung für die Modernisierung des Universitätshauptgebäudes (UHG). Nach der Fertigstellung des gesamten Gebäudes werden hier die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie und die Fakultät für Soziologie mit den entsprechenden Fachbibliotheken, die Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS), das Interdisziplinäre Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF) sowie die Mensa des Studentenwerks einziehen. Die dadurch im Hauptgebäude freiwerdenden Bereiche sind Teil des ersten Bauabschnitts der Universitätsmodernisierung.

Ein wichtiger Schritt wurde nun mit der Übergabe des Seminar- und Hörsaalzentrum getan. Die Universität Bielefeld nimmt angesichts des doppelten Abiturjahrgangs in Nordrhein-Westfalen im nun startenden und den kommenden Semestern deutlich mehr Studierende auf. Eine Voraussetzung dafür sind zusätzliche Lehrflächen. Die 21 Seminarräume und 8 Hörsäle im Erdgeschoss des Gebäudes mit insgesamt rund 1.500 Plätzen sind daher ein zentraler Baustein, um auch bei gestiegenen Studierendenzahlen zum Wintersemester 2013/14 weiterhin gute Bedingungen für die Lehre zu bieten.

Die modernen Seminarräume und Hörsäle wirken frisch und hell. Der grüne Farbton, der sich auch in der Außenfassade des Gebäudes findet, wird im Inneren in verschiedenen Elementen wieder aufgenommen. Alle Seminarräume und Hörsäle verfügen darüber hinaus über große Fensterfronten. In einigen Hörsälen werden die Klapptische leider erst im Oktober geliefert und eingebaut.

Der BLB NRW wird die übrigen Bereiche des Gebäudes – die Bibliothek für mehr als eine halbe Million Bücher, Zeitschriften und Schriftenreihen, die Büros in den sogenannten Fakultätsringen sowie die zentrale Mensa für Universität und Fachhochschule Bielefeld mit rund 1.900 Sitzplätzen und einer Kapazität von bis zu 7.500 Mahlzeiten – abschnittsweise bis Ende März 2014 an die Universität Bielefeld übergeben.

Die Finanzierung des Ersatzneubaus erfolgt aus Mitteln des Hochschulmodernisierungsprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen. Für die 27.800 Quadratmeter große Nutzfläche werden rund 130 Millionen Euro verbaut. Die Fertigstellung des Gebäudes ist die Voraussetzung für die komplette Modernisierung des 40 Jahre alten Universitätshauptgebäudes, die in sechs Bauabschnitten erfolgt.

Auf dem Campus Bielefeld werden in den kommenden Jahren voraussichtlich insgesamt mehr als 1 Milliarde Euro investiert. Mit diesem Investitionsvolumen werden exzellente Bedingungen für Forschung, Lehre und Studium geschaffen


Daten zu ENUS:
• Planungsbeginn: November 2009
• Baubeginn: Januar 2011
• Richtfest: 13. Juni 2012
• Einzug in das Hörsaal- und Seminarzentrum: Oktober 2013
• Geplante Fertigstellung 1. Quartal 2014
• Nutzfläche:  27.800 m² Nutzfläche (ca. 7.500 m² Mensa und 6.500 m² Bibliothek)
• Bruttogeschossfläche:  ca. 74.000 m² (inkl. Parkgarage)
• ca. 210.000 m³ Bruttorauminhalt (inkl. Parkgarage)
• Abmessungen: ca. 200 m lang und 80 m breit
• Seminar- und Hörsaalbereich liegen zentral im Erdgeschoss
• Bibliothek mit Freihandbereich im 1. Obergeschoss
• Projektkosten: rund 130 Millionen Euro

Der grüne Farbton der Fassade wird im Inneren wieder aufgenommen, zum Beispiel bei den Schließfächer.
Der grüne Farbton der Fassade wird im Inneren wieder aufgenommen, zum Beispiel bei den Schließfächer.
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