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Beitrag im Creativity Research Journal erschienen

Veröffentlicht am 10. Mai 2013, 09:11 Uhr
Professor Maier untersuchte mit seinen Kollegen (Streicher, Jonas, Maier, Frey & Spießberger, 2012) in einer experimentellen Studie die Auswirkungen prozeduraler Gerechtigkeit auf Kreativität. Die Autoren gingen dabei der Frage nach ob “Voice“, also die Möglichkeit seine Meinung frei zu äußern, die Kreativität von Personen über einen Zeitraum von 4 Wochen erhalten kann. Dabei wurde wiederholt die prozedurale Gerechtigkeit (die Möglichkeit der Teilnehmer “Voice” zu zeigen) manipuliert und der Effekt auf die Kreativität der Teilnehmer untersucht. Personen in der prozedural fairen Bedingung konnten ihr Kreativitätslevel halten während die Kreativität der Teilnehmer in der unfairen Bedingung über die Zeit hinweg abnahm. Die Ergebnisse der Studie demonstrieren damit anschaulich, dass prozedurale Gerechtigkeit als Bedingung für Kreativität eine bedeutsame Rolle spielt und längsschnittliche Analysen einen wertvollen Beitrag bei der Untersuchung von Gerechtigkeitsphänomenen in Organisationen spielen. Bei Interesse an dem Artikel wenden Sie sich gerne an ao-psychologie@uni-bielefeld.de.
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