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NEWS der A & O

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Neues Kompetenzzentrum "KI für die Arbeitswelt des industriellen Mittelstands" (KIAM) gestartet

Veröffentlicht am 13. Oktober 2020

Wie wird Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändern? Wie können Unternehmen neue Technologien einsetzen, um ihre Beschäftigten zu entlasten und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern? Und wie können Beschäftigten auf den Wandel vorbereitet werden? Antworten auf diese Fragen liefert das Kompetenzzentrum "KI für die Arbeitswelt des industriellen Mittelstands" (KIAM), das am 01. Oktober im Rahmen des Spitzenclusters it's OWL gestartet wird. 18 Hochschulen und Unternehmen entwickeln gemeinsam mit der IG Metall konkrete Ansätze für Arbeitsplatzgestaltung und Qualifizierung. Das Kompetenzzentrum wird in den nächsten fünf Jahren mit 10,7 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (Projektvolumen 12,2 Mio. Euro).

Das Kompetenzzentrum KIAM gehört zu den zwei Projekten, die aus 47 Bewerbungen in der BMBF-Ausschreibung "Kompetenzzentren für Arbeitsforschung" ausgewählt wurden. Prof. Dr. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it's OWL Clustermanagement GmbH: "Die Auszeichnung ist ein Riesenerfolg für OstWestfalenLippe. Unsere Hochschulen und Fraunhofer-Einrichtungen sind führend in der KI-Forschung, mit it's OWL haben wir hervorragende Transferstrukturen für kleine und mittlere Unternehmen aufgebaut. Mit dem Kompetenzzentrum können wir die Ergebnisse aus der Spitzenforschung für die Industrie in OWL verfügbar machen und in die Anwendung im Mittelstand bringen."

Kompetenzmanagement, Mitarbeiterbeteiligung und Technologieakzeptanz

Künstliche Intelligenz wird die Arbeitswelt grundlegend verändern: KI-Systeme unterstützen Arbeitsprozesse, übernehmen Aufgaben und schaffen neue Arbeitsfelder. Die Identifikation von Einsatzmöglichkeiten und die Entwicklung konkreter Lösungen stellen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen vor Herausforderungen, wie beispielsweise fehlende Fachkräfte oder unklare organisationale und technologische Voraussetzungen. Das Kompetenzzentrum KIAM führt Erkenntnisse der Arbeitsforschung in diesem Zukunftsfeld zusammen. Themenschwerpunkte sind beispielsweise Arbeitsplatzgestaltung, Kompetenzentwicklung und Change Management. KIAM wird getragen durch die Universitäten Bielefeld und Paderborn, die TH OWL, die FH Bielefeld, die Fachhochschule der Wirtschaft, Fraunhofer IEM und Fraunhofer IOSB-INA sowie die Unternehmen Atos, Bette, Bosch Rexroth, Deutsche Angestellten-Akademie OWL, Dr. Oetker, Kannegiesser, itelligence, Lenze, Miele, WAGO und Weidmüller und die IG Metall.

In Leuchtturmprojekten entwickeln Forschungseinrichtungen und Unternehmen konkrete Lösungen, in denen KI-Technologien für unterschiedliche Anwendungsfelder verfügbar gemacht werden. Die Arbeitseinheit für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Bielefeld wird gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM sowie itelligence Ansätze für die intelligente Personaleinsatzplanung bei Miele erarbeiten.

Transfer in den Mittelstand

Die Ergebnisse und Erfahrungen aus den Leuchtturmprojekten sollen für kleine und mittlere Unternehmen verfügbar gemacht werden. Dazu werden eine Informationsplattform aufgebaut, gute Beispiele aufbereitet sowie Veranstaltungen und Workshops durchgeführt. In Weiterbildungen werden Beschäftigte für den Einsatz von KI-Technologien qualifiziert. In Transferprojekten können Unternehmen in Kooperation mit einer Forschungseinrichtung neue KI-Technologien nutzen, um konkrete Herausforderungen in ihrem Betrieb zu lösen. Dabei unterstützen Transferpartner des Kompetenzzentrums wie beispielsweise owl maschinenbau und die OstWestfalenLippe GmbH.

Kontakt

Universität Bielefeld Arbeits- und Organisationspsychologie
Dominik Bentler
Tel. 0521 - 106 4510
dbentler@uni-bielefeld.de
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Vortrag zum Thema Gerechtigkeit, Fairness und KI

Veröffentlicht am 12. Oktober 2020
Paul Hellwig, wissenschaftlicher Mitarbeiter des NRW Forschungskollegs "Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten - Menschenzentrierte Nutzung von Cyber-Physical Systems in Industrie 4.0", beteiligte sich mit einem Kurzvortrag an dem Online-Seminar "KI, IBM Watson, Microsoft 365 und Co" der TBS NRW. Das Seminar bildete Betriebsträt*innen zu dem Thema KI weiter. Behandelt wurden Anwendungsbereiche, rechtliche Rahmenbedingungen und mögliche Folgen des Einsatzes von KI in der Arbeitswelt. Der Vortrag von Herrn Hellwig thematisierte Chancen und Risiken von KI für das Fairnesserleben von Mitarbeiter*innen. Das Seminar war ein voller Erfolg und wir bedanken uns für die spannende Diskussion mit den Teilnehmer*innen.
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Artikel zu User Experience-Merkmalen als Einflussfaktoren auf Technologieakzeptanz erschienen

Veröffentlicht am 17. August 2020

This paper in the journal Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO) presents a study that investigated user experience characteristics as determinants of technology acceptance. Organizations planning to implement new technologies are confronted with the challenge to ensure user acceptance. Barely accepted technologies are used less often, result in lower job satisfaction, and ultimately lead to performance losses. The technology acceptance model (Venkatesh and Bala 2008) incorporates determinants of information technology use. The model's predictors have a strong focus on interindividual user characteristics (such as computer self-efficacy) and the job context (e.g., voluntariness). Yet, what is lacking in the model, are characteristics of the technology itself that can be used as starting points to design better technologies. To bridge this gap, we introduce the User Experience Technology Acceptance Model, and provide a first test of this model. In our online survey (N = 281), we investigated how technological determinants, more specifically user experience characteristics, affected technology acceptance. Except for two paths of our proposed model, all path coefficients were significant with small to large effect sizes (f² = 0.02 - 0.66). User experience predictors resulted in 60.6% of explained variance in perceived ease of use, 38.2% of explained variance in perceived usefulness, and 25.8% of explained variance in behavioral intention. Our results provide mostly support for our extension of the technology acceptance model. The technology-inherent characteristics output quality, perspicuity, dependability, and novelty were significant predictors of technology acceptance. We discuss theoretical and practical implications with the focus on technology designers, change managers, and users.

Mlekus, L., Bentler, D., Paruzel, A., Kato-Beiderwieden, A.-L., & Maier, G. W. (2020). How to raise technology acceptance: User experience characteristics as technology-inherent determinants. Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO). Advance online publication. https://doi.org/10.1007/s11612-020-00529-7

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Review-Artikel zur Wirkung von Arbeitszeitverkürzung auf psychische Gesundheit erschienen

Veröffentlicht am 13. August 2020

In this systematic literature review in the special edition "Digitalisierte Arbeitswelt" of the journal "Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO)" we analyzed the relationship between worktime reduction and psychological health. A total of 114 papers were identified and three qualitative, nine quantitative studies and one mixed method studies were included. It was found that a shortening in working time with remaining salary can have a positive influence on work stressors and work related stress reactions. In the primary studies were three different implementation categories of the worktime reduction identified: I. without any changes in processes, II. no changes in processes combined with additional employees or III. changes in processes without additional employees. Yet, there is no general overall implementation strategy, we suggest organizations/employers to organize the shortening of working hours and to identify possibilities to optimize tasks and processes beforehand (III.).

Jansen-Preilowski, V. V., Paruzel, A., & Maier, G. W. (2020). Arbeitszeitgestaltung in der digitalisierten Arbeitswelt: Ein systematisches Literatur Review zur Wirkung von Arbeitszeitverkürzung in Bezug auf die psychische Gesundheit. Gruppe.Interaktion.Organisaition. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO). Advance online publication. https://doi.org/10.1007/s11612-020-00530-0

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Interessenvertretung in der digitalen Arbeitswelt

Veröffentlicht am 9. Juli 2020
Wenn Digitalisierung Unternehmen mit rasender Geschwindigkeit verändert, was können Interessenvertretungen tun, um diese Veränderungen aktiv mitzugestalten? Im Projekt AWARE sind wir dieser Frage in einem Online-Seminar mit Betriebsrätinnen und Betriebsräten aus OWL nachgegangen. Gemeinsam mit der IG Metall Bielefeld haben wir wissenschaftliche Hintergründe mit dem Expertenwissen von Betriebsräten zusammengebracht und ausgeleuchtet hat, welche Möglichkeiten sich für die Interessenvertretung im Betrieb ergeben. Das Seminar war ein voller Erfolg, nicht nur wurden inhaltlich spannende Fragen diskutiert und Anregungen für die konkrete Betriebsratsarbeit gesammelt, auch unsere Gestaltung des Formates "Online-Seminar" ist gut angekommen.
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Erfolgreich durch das Assessment Center mit "Docstarts"

Veröffentlicht am 7. Juli 2020

Im Rahmen des Seminars Eignungsdiagnostik haben die Studierenden ein Potenzial Assessment Center für zukünftige Doktorand*innen entwickelt, die nach ihrer Promotion ihren Werdegang in der Wirtschaft fortsetzen möchten. Assessment Center werden immer häufiger von Firmen durchgeführt, um eine*n geeignete*n Kandidat*in für einen spezifischen Arbeitsplatz zu finden. In Kooperation mit der Universität Paderborn und dem PACE-Programm hatten die zukünftigen Doktorand*innen die Möglichkeit, ein solches Assessment Center kennenzulernen.

Doktorand*innen müssen spezifische Fähigkeiten besitzen, um in der Wirtschaft erfolgreich zu sein. Diese Fähigkeiten wurden in dem Potenzial Assessment Center "Docstarts" mithilfe von unterschiedlichen Verfahren gemessen. So konnten die Doktorand*innen zum einen erfahren, wie diese Fähigkeiten bei ihnen ausgeprägt sind, also wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Zum anderen lernten sie die hohen Anforderungen kennen, die ein Assessment Center mit sich bringt. Es beinhaltet unter anderem verschiedene Messverfahren wie Postkorb, Interview oder eine Präsentation und verlangt über mehrere Stunden eine hohe Konzentrationsfähigkeit. Das Potenzial Assessment Center "Docstarts" war laut der Teilnehmer*innen ein voller Erfolg. Sie seien froh, dass sie diese Erfahrung machen konnten, um schon einmal einen Eindruck von den Anforderungen und Erwartungen eines Assessment Centers zu bekommen. Zum Abschluss erhielt jede*r Teilnehmer*in einen individuellen Profilbogen mit seinen*ihren Ergebnissen.

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Artikel zu „Need for Affiliation“ erschienen

Veröffentlicht am 28. Mai 2020

Research on the relationship of implicit motives and effective leadership emphasises the importance of a socialised need for power, whereas high levels of the need for affiliation are assumed to thwart a leader's success. In our study, we experimentally analysed the impact of leaders' socialised need for power and their need for affiliation on perceptions of transformational leadership and various success indicators. Using paper-people vignettes, we contrasted leaders characterised by either motive with those concerned with personalised power or achievement. Results based on N = 80 employees show that leaders high in socialised power were rated more successful and elicited more identification and organisational citizenship behaviour (OCB) in followers, and that in most cases this effect was mediated by perceptions of transformational leadership. For all outcomes but OCB, findings remained unchanged when affiliation-motivated leaders were considered. Exploratory analyses contrasting socialised power-motivated and affiliation-motivated leaders show that with regard to attitudinal outcomes affiliation-motivated leaders were, on average, as effective as socialised power-motivated ones.

Steinmann, B., Kleinert, A., & Maier, G. W. (in press). Promoting the underestimated: A vignette study on the importance of the need for affiliation to successful leadership. Motivation and Emotion. https://doi.org/10.1007/s11031-020-09833-7

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Vortrag bei dem 66. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft

Veröffentlicht am 17. März 2020

Vom 17.03.2020 bis zum 19.03.2020 findet der 66. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft statt. Das Thema des Kongresses dieses Jahr lautet: "Digitaler Wandel, digitale Arbeit, digitaler Mensch?". Im Rahmen der Tagung werden die Auswirkungen des digitalen Wandels mit den damit verbundenen Chancen und Risiken auf die Arbeit, die Arbeitswissenschaft und die arbeitenden Menschen aus Forschungs- und Anwendungsperspektive aufgezeigt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Deutschland und auch in Berlin in Bezug auf die Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) findet der Kongress dieses Jahr virtuell statt. Das bedeutet, dass sich alle Teilnehmenden nicht mehr in Berlin zusammenfinden, sondern sich in virtuellen Räumen treffen werden. Anna-Lena Kato-Beiderwieden wird heute (17.03.2020) in der Session "Produktivitätsmanagement in der Industrie 4.0 (Chair: Tim Jeske)" einen Vortrag zum "Instrumentarium zur Gestaltung digitalisierter Arbeit" halten. Das Instrumentarium wurde im BMBF-geförderten Projekt IviPep entwickelt; dieses bildet Szenarien digitalisierter Arbeit im Bereich der Produktentstehung ab. In einem Anwendungsszenario digitalisierter Arbeit ist beschrieben, wie eine spezifische Technologie in einer Arbeitssituation verwendet werden kann. Zudem wird dargestellt, welche Nutzen und Aufwände sowie welche Auswirkungen auf die Beschäftigten sich mit der Einführung dieses Szenarios ergeben.

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Artikel zur Implementierung von AR-Brillen in Unternehmen erschienen (Rubrik Innovative Praxis)

Veröffentlicht am 17. Februar 2020

Digitization and connectivity are hot topics for nearly every company nowadays; numerous new technologies offer diverse options. In this project, a specific technology - smart glasses - were implemented in a manufacturing company. The implementation process was innovative, as the employees' perspective was taken into account from the beginning, rather than solely designing the technological aspects and involving the users after decisions were taken. Employees concerned by the new technology were surveyed to take into account the employees' expectations and fears regarding work design characteristics. This allowed customizing features of the smart glasses, adapting work organisation and informing employees about unclear points about the implementation process. Moreover, the competencies required for future work were analysed using a comprehensive work analysis method. We report the results of two quantitative studies and sum up the lessons learned from this project which can be a guideline for other companies.

Paruzel, A., Bentler, D., Schlicher, K., Nettelstroth, W., & Maier, G. W. (2020). Employee first, technology second: Implementation of smart glasses in a manufacturing company. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 64(1), 46-57. https://doi.org/10.1026/0932-4089/a000292

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Artikel zu Crowdwork und Arbeitsgestaltung erschienen

Veröffentlicht am 11. Februar 2020

This article of the journal Gruppe. Interaktion. Organisation (GIO) deals with the question how work and organizational psychology can contribute to a better understanding of work design in crowdwork. Over the last decade, crowdsourcing (CS) has gained much momentum and attention, yet people who use CS as an additional or exclusive source of income are experiencing less consideration overall. Therefore, we define the term crowdwork (CW), and delimit it from related concepts, e.g., CS and gig economy. We then address how work and organizational psychology theory can contribute to the research of CW, with a focus on work design, and where new approaches are necessary. We give an overview of current research in this field, and derive suggestions and recommendations for both further research approaches and also practical application of work design in CW.

Schulte, J., Schlicher, K. D., & Maier, G. W. (2020). Working everywhere and every time? - Chances and risks in crowdworking and crowdsourcing work design. Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO). https://doi.org/10.1007/s11612-020-00503-3

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Artikel zu Wertekongruenz erschienen

Veröffentlicht am 10. Dezember 2019
Although the topic of value congruence has attracted considerable attention from researchers and practitioners, evidence for the link between person-supervisor value congruence and followers' reactions is less robust than often assumed. This study addresses three central issues in our understanding of person-supervisor value congruence (a) by assessing the impact of objective person-supervisor value congruence rather than subjective value congruence, (b) by examining the differential effects of value congruence in strongly versus moderately held values, and (c) by exploring perceived empowerment as a central mediating mechanism. Results of a multi-source study comprising 116 person–supervisor dyads reveal that objective value congruence relates to followers' job satisfaction and affective commitment and that this link can be explained by followers' perceived empowerment. Moreover, polynomial regression and response surface analyses reveal that congruence effects vary with the importance that leaders and followers ascribe to a certain value: Congruency in strongly held values have more robust relations with followers' outcomes than congruence in moderately held values.

Byza, O. A. U., Dörr, S. L., Schuh, S. C. & Maier, G. W. (2019). When leaders and followers match: The impact of objective value congruence, value extremity, and empowerment on employee commitment and job satisfaction. Journal of Business Ethics, 158, 1097-1112. https://doi.org/10.1007/s10551-017-3748-3
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Dr. Barbara Steinmann beginnt Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Veröffentlicht am 28. Oktober 2019
Nach ihrer Beschäftigung an unserem Lehrstuhl hat Dr. Barbara Steinmann eine neue Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aufgenommen. Diese ist im Bereich "Führung und Organisation im Wandel" angesiedelt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die langjährige Unterstützung unseres Teams und wünschen Frau Steinmann bei der neuen Herausforderung alles Gute und viel Erfolg!
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Zahlreiche Beiträge auf der Fachgruppentagung Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie in Braunschweig

Veröffentlicht am 26. September 2019
Vom 24. bis 27.09.2019 findet in Braunschweig die 11. Fachgruppentagung Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie statt. Die Tagung der Fachgruppe der DGPs wird im zweijährlichen Turnus ausgerichtet - dieses Jahr unter dem Motto "Neue Formen der Arbeit in der digitalisierten Welt: Veränderungskompetenz stärken". Wir freuen uns auf zahlreiche Vorträge, Keynote-Speeches und Workshops. Das Programm wird unsererseits mitgestaltet durch Vorträge von Prof. Günter Maier, Dominik Bentler, Lisa Masjutin, Lisa Mlekus, Sonja Ötting, Agnieszka Paruzel, Katharina Schlicher, Julian Schulte und Barbara Steinmann. Lisa Masjutin und Lisa Mlekus halten am Mittwoch im Rahmen des Symposiums "Digitale, flexible Arbeitswelten" von Prof. Maier (Co-Chairs: Prof. Tanja Bipp und Prof. Simone Kauffeld) Vorträge zu metaanalytischen Befunden zu Robotern am Arbeitsplatz und einem Experiment zu Job Rotation. Prof. Maier hält am Donnerstag ein einstündiges Überblicksreferat zu hybriden Teams, Katharina Schlicher referiert über eine Metaanalyse zu Change Management im Rahmen des zweiten Teils des Symposiums "Digitale, flexible Arbeitswelten". Barbara Steinmann referiert über projektbasiertes Lernen im Mastermodul Personalentwicklung. Julian Schulte referiert zu Crowdworking und Gesundheit. Sonja Ötting präsentiert am Freitag eine Metaanalyse zu organisationaler Gerechtigkeit in Deutschland. Dominik Bentler und Agnieszka Paruzel referieren über Arbeitsgestaltung im Kontext umweltfreundlichen Verhaltens am Arbeitsplatz und zu unternehmerischer Sozialverantwortung und Lebenszufriedenheit bei Beschäftigten im Rahmen ihres Symposiums "Green Behavior und Corporate Social Responsibility".
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Buchkapitel zu Personalentwicklung in neuer Auflage erschienen

Veröffentlicht am 18. September 2019
In diesem Kapitel liegt der Schwerpunkt auf Trainingsmaßnahmen, ihrem Transfer und ihrer Wirksamkeit. Trainings sind als wichtiger Bestandteil der Personalentwicklung neben der Personalauswahl die bekanntesten Interventionsmaßnahmen der Organisationspsychologie. Nach einer begrifflichen Klärung und der Darstellung der Bedeutung von Personalentwicklung insgesamt gehen wir auf deren strategische Bedeutung für die Erreichung von Organisationszielen ein. Danach wird die Darstellung von Trainingsmaßnahmen vertieft, indem zunächst ein Überblick über die einzelnen Phasen des Trainingsprozesses gegeben wird. Anschließend werden die jeweiligen Schritte detailliert dargestellt, von der Planung bis zur Überprüfung ihrer Wirkung. Das Kapitel schließt mit einem Ausblick auf künftige Entwicklungen und Herausforderungen für die Forschung sowie für die Praxis der Planung und Durchführung von Trainings.

Maier, G. W., Sobiraj, S., Steinmann, B. & Nübold, A. (2019). Personalentwicklung I: Training und Transfer. In H. Schuler & K. Moser (Hrsg.), Lehrbuch Organisationspsychologie (6., überarbeitete Auflage, S. 109-150). Bern: Hogrefe.
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Think Tank des Forschungsschwerpunkts "Digitale Zukunft" gestartet

Veröffentlicht am 17. September 2019

Wie sehen die Arbeits- und Organisationsformen der Zukunft aus? Ansprüche an die Arbeit ändern sich. Die Erfordernisse für die Aufgabenerledigung werden zunehmend dynamischer. Werden wir uns in Teams autonom organisieren, womöglich ohne Führungskräfte? Wo und wie werden wir arbeiten? Wie kann man die Chancen der Digitalisierung nutzen und den negativen Auswirkungen entgegenwirken?

Diese und verwandte Themen sollen in einem Think Tank des Forschungsschwerpunkts "Digitale Zukunft" mit ausgewählten Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gewerkschaften, Verbänden und Politik diskutiert und entwickelt werden. Die Diskussion soll auf wissenschaftlichen Ergebnissen und konkreten Praxiserfahrungen in Unternehmen basieren.

In der Auftaktveranstaltung am 10.09.2019 haben sich interessierte Personen zu einem ersten Austausch getroffen. Nach vier Impulsvorträgen zu den Themen "Selbstorganisierte Teams", "Agilität im Unternehmen", "Crowdworking" und "Job Rotation" wurde damit begonnen die Herausforderungen, Chancen und Risiken moderner Arbeits- und Organisationsformen zu erörtern. In regelmäßigen Abständen soll dieser Austausch im Rahmen des Think Tank vertieft werden, Sichtweisen sollen überprüft und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Der Forschungsschwerpunkt "Digitale Zukunft" ist ein Verbundprojekt der Universitäten Bielefeld und Paderborn. Er entwickelt wissenschaftliche Grundlagen, um Beschäftigte, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Selbstständige und Privatpersonen bei der aktiven Gestaltung des digitalen Wandels zu unterstützen. In interdisziplinären Teams kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem aus Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Informatik, Psychologie und Soziologie. Der Forschungsschwerpunkt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Weitere Informationen: http://www.digitale-zukunft-nrw.de

Kontakt: Prof. Dr. Günter W. Maier

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