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Coronavirus - Leistungen für das Studium


Corona-Maßnahmen

Allgemeine Informationen zur Thematik Coronavirus und "Was tut die Universität Bielefeld?" finden sich unter:

https://www.uni-bielefeld.de/themen/coronavirus/

Hier erfolgt eine Konkretisierung für den Bereich Studium und Lehre und Studien- und Prüfungsleitungen

Diese Seite wird fortlaufend aktuell gehalten!

Das Rektorat hat im Benehmen mit den Fakultäten zur Bewältigung der aktuellen Situation eine Corona-Ordnung veröffentlicht.


A. Lehrveranstaltungen

I. Distanz ist Regelfall

Lehrveranstaltungen werden soweit wie möglich bis auf weiteres durch geeignete Lehrformate auf Distanz durchgeführt.

Soweit es aufgrund der Art der Lehrveranstaltung erforderlich ist, können einzelne Lehrveranstaltungen unter Beachtung der Regelungen des Landes NRW, der infektionsrechtlichen Bestimmungen und der Organisationsverfügung des Rektorates auch als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden.

Hinweise zur Durchführung von Prüfungen und Laborarbeit in Präsenz während des reduzierten Basisbetriebs

II. Verschiebung

Eine Verschiebung von geplanten Lehrveranstaltungen und Modulen in ein späteres Semester oder in die vorlesungsfreie Zeit kann in besonderen Fällen mit Zustimmung der Prüfungsbehörde erfolgen.

III. Workload

Der in den Prüfungsordnungen, Fächerspezifischen Bestimmungen und Modulbeschreibungen vorgesehene Workload ist grundsätzlich auch maßgeblich für Lehrformate auf Distanz. Die Aufteilung zwischen Präsenz und Selbststudium wird aufgehoben und bestimmt sich nach der Eigenart des gewählten Lehrformats auf Distanz.

IV. Aufzeichnungen

Aufzeichnungen von Online-Formaten sind jeweils nur mit der Einwilligung aller Aufgezeichneten möglich. Hiervon hängt ab, ob es entsprechende Möglichkeiten gibt. Technische Voraussetzungen bestehen.

V. Notwendige Voraussetzungen im Studium

In den Prüfungsordnungen, Fächerspezifischen Bestimmungen und Modulbeschreibungen sind teilweise notwendigen Voraussetzungen vorgesehen (Modula A vor Modul B). Konnten oder können aufgrund von Corona-Schutzmaßnahmen Studierende diese notwednige Voraussetzungen nicht erfüllen, so gelten diese als grundsätzlich erbracht, um ein Weiterstudium zu ermöglichen. Allerdings kann es Ausnahmen geben bei sicherheitsrelevanten Bedenken. Hierüber entscheidet die jeweilige Fakultät.


B. Studien- und Prüfungsleistungen - Allgemein

I. Distanz ist Regelfall

Prüfungsverfahren finden soweit wie möglich auf Distanz statt. Mündliche und schriftliche Prüfungen können unter Beachtung der Regelungen des Landes NRW, der infektionsrechtlichen Bestimmungen und der Organisationsverfügung des Rektorates auch in Präsenz durchgeführt werden.

Hinweise zur Durchführung von Prüfungen und Laborarbeit in Präsenz während des reduzierten Basisbetriebs

Studien- und Prüfungsleistungen werden grundsätzlich nach Maßgabe der jeweiligen Regelungen in den Prüfungsordnungen, Fächerspezifischen Bestimmungen und Modulbeschreibungen abgenommen. Modifikationen bestehender Formen sind möglich, andere Formen grundsätzlich nur nach vorheriger Änderung der jeweiligen Regelungen, wofür vereinfachte Verfahren entwicklet wurden.

Fakultäten sind grundsätzlich berechtigt, Prüfungen in elektronischer Form oder in elektronischer Kommunikation (Online-Prüfungen) abzunehmen. Hierzu werden fortlaufend verschiedene Online-Formate geprüft und bekannt gegeben.

Studienleistungen, die erbracht, aber nicht bestanden werden müssen, werden bei einem Wechsel des Lehrformats auf Distanz modifiziert. Hierbei sind der Sinn und Zweck der Studienleistung, das Kompetenzziel und der Workload für die jeweilige Veranstaltung zu berücksichtigen. Weiterhin gilt die Regelung, nach der gleichwertige Kompensationsmöglichkeiten akzeptiert werden sollen, wenn Studierende aus wichtigem Grund die Anforderungen nicht erfüllen können.


Ausnahmen für mündliche und schriftliche Prüfungen:

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung und der Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sind derzeit nur mündliche und schriftliche Präsenzprüfungen, die online nicht durchführbar sind, zulässig, wenn sichergestellt ist, dass sich bei Einlass und Beendigung keine Menschenansammlungen bilden und alle einschlägigen Sicherheits-bestimmungen und Hygieneregeln sowie der Mindestabstand von 1,5 Metern auch zu den Durchgangsbereichen eingehalten wird.

Voraussetzungen für die Ausnahmen Diese ausnahmsweise möglichen Präsenzveranstaltungen sowie die mündlichen und schriftlichen Prüfungen müssen vorher bei der Stabstelle AGUS beantragt und abgestimmt werden. Die Stabstelle AGUS berät und prüft, ob die Sicherheitsbestimmungen und Hygieneregeln eingehalten werden können. Es muss insbesondere ein Hygiene-Schutzkonzept erstellt und abgestimmt werden. Die Maßnahmen (Hygiene-Schutzkonzept) werden mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und durch den Kanzler genehmigt. Studierende, die aufgrund von relevanten Vorerkrankungen an Veranstaltungen / Prüfungen nicht teilnehmen können, sollen alternative Formen der Veranstaltungen angeboten bekommen.

Es sollte jeweils die Möglichkeit geprüft werden, ob die Durchführung einer mündliche Prüfung per Videokonferenz / Videotelefonie zu vereinbaren erfolgen kann.

II. Prüfungsfristen

Studierende sind gebeten, Prüfungsfristen soweit möglich zumindest über eine elektronische Abgabe einzuhalten. Lehrende sind gebeten, großzügige Fristenregelungen zu finden.

III. Elektronische Abgabe von Studienleistungen und Prüfungsarbeiten

Studienleistungen und Prüfungsarbeiten werden elektronisch eingereicht. Studierende sollen ihre Arbeiten per E-Mail oder über den Abgabeordner im Lernraum einreichen.

IV. Elektronische Abgabe von Abschlussarbeiten, Dissertationen und Habilitationsschriften

Abschlussarbeiten sind normalerweise in schriftlicher Form im Prüfungsamt abzugeben. Während des Zeitraums in dem keine Lehrveranstaltungen stattfinden und der Universitätsbetrieb eingeschränkt ist, sollen die Studierenden die Abschlussarbeiten zur fristgerechten Abgabe elektronisch per E-Mail einreichen. Eine E-Mail mit der Arbeit, die der gedruckten Version entsprechen muss, ist an das zuständige Prüfungsamt wie auch an die Prüfer*innen zu schicken (offener Verteiler). Ebenfalls ist die Eigenständigkeitserklärung beizufügen. Sollte in den Prüfungsordnungen die Abgabe einer ausgedruckten Version vorgesehen sein, ist diese Regelung derzeit außer Kraft gesetzt.

Dissertationen einschließlich der Eigenständigkeitserklärung sollen, um Verfahrensverzögerungen zu vermeiden, als pdf per E-Mail von den Doktorand*innen an die*den Promotionsausschussvorsitzende*n und das zuständige Sekretariat bzw. die zuständige Verwaltungseinheit (offener Verteiler) eingereicht werden. Die gebundene Fassung, die mit dem pdf übereinstimmen muss, kann nachgereicht werden, wenn der Druck ausnahmsweise derzeit nicht möglich ist. Mit der nachgereichten gebundenen Fassung ist eine Erklärung einzureichen, dass sie mit dem pdf übereinstimmt. Dasselbe gilt für Habilitationsschriften.

V. Elektronische Kommunikation

Die Kommunikation (beispielsweise die Abgabe von Erklärungen auch von Prüfer*innen und von Studien- und Prüfungsleistungen) findet elektronisch statt, auch wenn Regelungen in Prüfungsordnungen und Fächerspezifischen Bestimmungen eine Schriftform vorschreiben. Zur eindeutigen Identifizierung kann die jeweils zuständige Stelle gegenüber der Erklärungen abzugeben sind, verlangen, dass die @uni-bielefeld.de Mail-Adresse verwendet wird. Die Erklärungen die ansonsten unterschrieben werden, sind eindeutig Gegenstand der E-mail der entsprechenden Person.

VI. Corona-Maßnahmen als „wichtiger Grund“

Krankheit und die Beachtung von Corona Maßnahmen stellen einen wichtigen Grund im Sinne des Prüfungsrechts dar. Das bedeutet:

Rücktritt und Fristverlängerungen: Es ist ein Rücktritt von Studien- und Prüfungsleistungen möglich oder es können Fristen verlängert werden. Es gibt keine maximale Verlängerungsmöglichkeit, entsprechende Regelungen wurden für das Sommersemester 2020 außer Kraft gesetzt.

Sollte die Bearbeitung einer Abschlussarbeit aufgrund der Beachtung von Corona Maßnahmen objektiv unmöglich sein, weil beispielsweise Labore nicht betreten werden können, oder zwingende Software oder Literatur fehlen, so kann eine Unterbrechung der Bearbeitung in Betracht kommen. Hierbei ist die Bearbeitung nicht nur erschwert (z.B. parallele Kinderbetreuung), sondern jedwede Bearbeitung objektiv unmöglich. Die Betreuer*innen der Arbeit sind gebeten, diese objektive Unmöglichkeit zu bestätigen und ebenfalls unverzüglich mitzuteilen, wann sich die Situation ändert. Sobald keine objektive Unmöglichkeit mehr besteht, läuft die Bearbeitungszeit weiter. Allerdings besteht dann die Möglichkeit, eine Fristverlängerung aus anderen Gründen zu beantragen.

Bei Studienleistungen im Studienmodell 2011 gilt bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, dass Kompensationsmöglichkeiten angeboten werden sollen. Diese Kompensationsmöglichkeiten sind insbesondere solche des Selbststudiums auch unter Rückgriff auf elektronische Formate.


C. Studien- und Prüfungsleistungen - Modifikationen

I. Grundsätze elektronischer Leistungserbringung

Vor den Corona Maßnahmen war eine elektronische Erbringung von Studien- und Prüfungsleistungen noch nicht möglich, da für einen flächendeckenden Einsatz organisatorische, technische und rechtliche Voraussetzungen fehlten. Unter den gegebenen Umständen wurden zahlreiche elektronische Erbringungsmöglichkeiten geschaffen und werden fortlaufend geprüft und entwickelt.

Es gelten folgende Grundsätze:

  • Elektronische Erbringung erfolgt nur im allseitigen Einvernehmen - auch der Studierenden.
  • Maßgeblich bleiben die inhaltlichen Vorgaben und Anforderungen, die sich insbesondere aus den Modulbeschreibungen oder sonstigen prüfungsrechtlichen Regelungen ergeben.
  • Der Gegenstand der Studien- und Prüfungsleistung leitet sich aus diesen Vorgaben ab ("Prüfungsstoff"). Modifikationen der inhaltlichen Anforderungen sind nur im Rahmen dieser Vorgaben möglich.
  • Änderungen können sich bei der Ausgestaltung des eigentlich vorgesehenen Prüfungsformats ergeben, da eine elektronische Abnahme erfolgt.
  • Die elektronische Abnahme soll nur erfolgen, wenn sich zuverlässige Prüfungsergebnisse erzielen lassen und der Grundsatz der Gleichbehandlung aller Studierenden, die diese Leistung auch in der Vergangenheit erbracht haben, noch eingehalten wird (Grundsatz: Gleiche inhaltliche Anforderungen an Leistungen).
  • Bei Leistungsabnahmen kommen die Tools der Universität Bielefeld zum Einsatz, also zum Beispiel der LernraumPlus (Lernplattformen).

II. Studienleistungen und Anwesenheit

Studienleistungen, die erbracht, aber nicht bestanden werden müssen, werden bei einem Wechsel des Lehrformats auf Distanz modifiziert. Hierbei sind der Sinn und Zweck der Studienleistung, das Kompetenzziel und der Workload für die jeweilige Veranstaltung zu berücksichtigen. Weiterhin gilt die Regelung, nach der gleichwertige Kompensationsmöglichkeiten akzeptiert werden sollen, wenn Studierende aus wichtigem Grund die Anforderungen nicht erfüllen können.

Es gelten keine anderen Anforderungen zur Anwesenheit als bei der Präsenzlehre. Eine isolierte Anwesenheitspflicht gibt es bei der Präsenzlehre nicht, sondern es müssen ggf. (Studien-)Leistungen vor Ort erbracht werden. Diese Grundsätze werden auf die Online-Lehre übertragen. Sollte im Ausnahmefall ein spezielles Online-Lehrangebot eine stärke Präsenz erfordern, soll dies durch die Lehrenden vorab deutlich gemacht werden, damit sich Studierende ggf. für eine andere Semesterplanung entscheiden können.

Für die Abnahme von Studienleistungen eignet sich der LernraumPlus.

III. Mündliche Prüfungen / Disputationen / Habiliationsvorträge unter Rückgriff auf Videokonferenzen

Eine mündliche Prüfungssituation zeichnet sich dadurch aus, dass jede verbale Äußerung aber auch jede Form der nonverbalen Konversation sowohl auf Seiten von Prüflingen als auch auf Seiten der Prüfenden / Beisitzenden wahrgenommen wird und Einfluss auf die Ausgestaltung, den Verlauf, die Dokumentation und die Bewertung der Prüfung hat/haben kann. Zudem kommt es darauf an, dass Prüflinge nur zugelassene Hilfsmittel in der Prüfung verwenden.

Diese Situation lässt sich nur eingeschränkt über eine Videokonferenz herstellen. Das kann auch mit Nachteilen für Prüflinge verbunden sein oder zu ungleichen Prüfungsbedingungen führen.

Von daher wird die Abnahme von mündlichen Prüfungen, Disputationen und vergleichbaren Prüfungen unter Rückgriff auf Videokonferenzen empfohlen, wenn diese nicht aufgeschoben werden sollen. Es sollte wie folgt vorgegangen werden:

  • Einvernehmliche Verständigung aller Beteiligten (Prüfende, Prüflinge, Beisitzende) darauf, dass die mündliche Prüfung per Videokonferenz abgenommen wird.
  • Technische Sicherstellung, dass alle Beteiligten (Prüfende, Prüflinge, Beisitzende) jeweils guten Blickkontakt haben und "nonverbale" Kommunikation wahrnehmen können und eine stabile Verbindung besteht.
  • Noch vor Beginn der eigentlichen Prüfung sollten ein paar Minuten investiert werden, um mit dem*der Studierenden die Arbeitsschritte in der Prüfung zu proben. Optimaler Weise haben sich alle Beteiligten bereits vor der Prüfung mit den Tools vertraut gemacht.
  • Bei Abwesenheit des Prüflings: Diese*r wird aufgefordert, vor Beginn der Prüfung, die Erklärung abzugeben und die Räumlichkeiten vollständig mit der Kamera für die Prüfenden sichtbar in Augenschein zu nehmen, um sicherzustellen, dass im Raum keine unzulässigen Hilfsmittel vorhanden sind. Während der gesamten Prüfung sollte die Kamera die verschlossene Tür und den*die Studierende*n zeigen. Der*die Studierende fotografiert mit Handy/digitaler Kamera außerdem seinen*ihren Sichtbereich zu Beginn der Prüfung und zeigt das Display in die Kamera. So kann gewährleistet werden, dass keine Hilfsmittel (z.B. in Papierform) neben der Kamera befestigt sind.
  • Sollten es im Verlauf der Prüfung (technische) Probleme mit den o.g. Rahmenbedingungen der Prüfung geben, sollte die Prüfung im Zweifelsfall abgebrochen und zu einem anderen Zeitpunkt wiederholt werden.
  • Über die mündliche Prüfung wird, wie bei regulären mündlichen Prüfungen, ein Protokoll angefertigt (Muster Protokoll). Dieses Protokoll sollte zum einen die technischen Rahmenbedingungen enthalten (insbesondere die Art der verwendeten Software, die Qualität der Übertragung, eventuelle Störungen, Aufklärungshinweise) sowie die Antworten des Prüflings dokumentieren. Es erfolgt keine elektronische Aufzeichnung der Prüfung durch die Hochschule.
  • Abschließend sollte beachtet werden, dass die Beratung der Prüfenden zur Notenfindung ohne Beteiligung der*des Studierenden stattfindet. Die Verbindung zur*m Studierenden muss in dieser Zeit unterbrochen werden (z.B. Stummschaltung und die Ausblendung des Videobildes der Prüfenden, in Zoom bitte den Warteraum nutzen).

Technisch steht seitens des BITS auch Skype und Zoom zur Verfügung.

IV. Klausuren und vergleichbare Formate

Als Ersatz für Klausuren in Präsenz steht für die Abnahme von Klausuren und vergleichbaren Formaten aktuell leider noch kein flächendeckendes Tool zur Verfügung, das gut für größere Gruppen genutzt werden kann.

Es kann jeweils in der Fakultät geprüft werden, ob es die Möglichkeit von sog. Open Book Klausuren gibt, bei denen Studierende von zu Hause mit Hilfsmitteln eine modifizierte Klausur schreiben. Bei der Konzipierung der Aufgaben und/oder bei der Bewertung ist die Modifizierung zu berücksichtigen, um eine Gleichbehandlung mit Studierenden aus Vorsemestern sicherzustellen. Weitere didaktische Hinweise.

Darüber hinaus wurde ein Verfahren entwickelt, wie Klausuren unter Rückgriff auf ein Videokonferenzsystem abgenommen werden können Corona-Ordnung.

Eine Änderung von Prüfungsformen ist durch die Fakultäten möglich. Viele Fakultäten machen hiervon bereits Gebrauch. Hierfür wurde eine Möglichkeit geschaffen, insbesondere Modulbeschreibungen auf einem einfachen Weg zu ändern, um Modifikationen der Prüfungsformen vorzunehmen. Sollte also Bedarf bestehen, Klausuren etwa durch Hausarbeiten oder mündliche Prüfungen zu erstezen, obwohl dies in der Modulbeschreibung nicht vorgesehen ist, ist dies möglich und es wird empfohlen, dass die Studiendekan*innen entsprechende Änderungen der Modulbeschreibungen gegenüber dem Dezernat Studium und Lehre veranlassen.


D. Praktika von Studierenden

I. Externe Praktika (außerhalb der Universität)

Die jeweiligen externen Praktikumsgeber entscheiden darüber, ob das Praktikum aktuell fortgesetzt werden kann. So lange der reguläre Lehrbetrieb eingestellt ist (https://www.uni-bielefeld.de/themen/coronavirus/), werden Studierende seitens der Universität Bielefeld nicht verpflichtet, das Praktikum zu absolvieren. Soweit überhaupt eine Fortsetzung seitens des Praktikumsgebers möglich ist, müssen Studierende selbst entscheiden wie sie vorgehen.

Spezifische Informationen zu schulischen Praxisphasen im Lehramtsstudium

II. Interne Praktika

Für interne Praktika zum Beispiel in Laboren gelten die gleichen Regelungen wie für Lehrveranstaltungen, diese finden in dem genannten Zeitraum nicht statt. Ob praktische Arbeiten wie Bachelor- und Masterarbeiten unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen durchgeführt werden können, soll in den einzelnen Bereichen abgestimmt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit des Rücktritts oder der Fristverlängerung (s.o.).


E. Übergang zwischen Bachelor- und Masterstudium

Die Universität Bielefeld ist bemüht, den Übergang zwischen Bachelor- und Masterstudium angesichts der aktuellen Situation weiter zu flexibilisieren. Der Ansatz ist, dass coronabedingte Maßnahmen oder der coronabedingte Ausfall nicht dazu führen sollte, dass der Übergang in den Master erschwert oder verhindert wird.

Hierzu gibt es zwei Ansätze:

1. Vorstudieren

Die Regelung zum Vorstudieren gelten im Sommersemester 2020 grundsätzlich auch für fachwissenschaftliche Masterstudiengänge. Über Ausnahmen entscheiden die Fakultäten. Das bedeutet, Bachelorstudierende, die ihren Übergang in den Master zum Sommersemester 2020 geplant haben, können im Bachelorstudiengang eingeschrieben bleiben und schon im Master studieren für den sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen.

2. Vorläufige Einschreibung

Bei Vorliegen (besonders) wichtiger Gründe kann eine vorläufige Einschreibung in den entsprechenden Masterstudiengang erfolgen, sofern die Voraussetzungen vorliegen. Solche Gründe liegen insbesondere bei Bewerber*innen vor, die eine Zulassung zum Sommersemester 2020 für den Studiengang erhalten haben. Andere Gründe sind von den Bewerber*innen glaubhaft zu machen (z.B. BAföG-Problematik). In diesen Fällen erfolgt der Nachweis des Abschlusses des für den Master qualifizierenden ersten Hochschulabschlusses auf Basis einer Bescheinigung der Prüfungsbehörde, dass der Abschluss bei regulärem Studienverlauf bis zum 15.05.2020 (reguläre Frist) voraussichtlich erreicht worden wäre, aber nicht erreicht wurde aufgrund von Corona-bedingten Ausfällen ab März 2020. Also die bekannte 4,0 Bescheinigung wird durch idese Prognose-Bescheinigung ersetzt. Die Prüfungsämter können hier weiterhelfen.

Hinweise des Studierendensekretariates


F. "Auslaufende" Fächerspezifischen Bestimmungen zum 30.09.2020

Es gibt einige ältere Fächerspezifische Bestimmungen (FsB) auf deren Basis noch ein Studienabschluss bis zum 30.09.2020 erworben werden kann. Anschließend gelten die jeweils neueren FsB. Sollte aufgrund des aktuellen Ausfalls von Lehrveranstaltungen und Prüfungen ein Studienabschluss nach den auslaufenden FsB nicht mehr zu realisieren sein und ist dies eindeutig nachvollziehbar, so können die betreffenden Prüfungen noch zum nächst möglichen Angebotszeitpunkt erbracht werden, um einen Studienabschluss nach den auslaufenden FsB zu ermöglichen. Betroffene Studierende sind gebeten, sich bis zum 30.09.2020 per E-Mail bei ihrem Prüfungsamt zu melden, wenn Sie von dieser Option Gebrauch machen wollen.


G. Regelstudienzeit

Die individuelle Regelstudienzeit (RSZ) wird um ein Semester verlängert, auch für beurlaubte Studierende. Die Individuelle regelstudienzeit wird ergänzend auf den Abschlussdokumenten aufgeführt.


H. Elektronischer Zeugnisantrag

Die Abgabe eines ausgedruckten Zeugnisantrages entfällt. Stattdessen schicken Studierende den unterschriebenen Zeugnisantrag bitte eingescannt an die zuständigen Stellen.


I. BAföG

In Ihrer Presseerklärung vom 13.03.2020 hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Karliczek, herausgestellt, dass BAföG Geförderte wegen der Corona-Pandemie keine finanziellen Nachteile zu erwarten haben. Weitere Hinweise des BAföG Amtes


J. Ansprechpartner*innen