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Modul 30-M35 Fachmodul Mediensoziologie

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Das Fachmodul "Mediensoziologie" vermittelt einführendes Wissen über die Formen, die Funktionen und den Gebrauch von Medien in der modernen Gesellschaft. Dabei erwerben die Studierenden die Fähigkeit, Medien als soziale Phänomene zu begreifen sowie die soziale Bedingtheit, die Bedeutung und die Leistungen von Medien und Öffentlichkeit in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten zu verstehen. Darüber hinaus erwerben die Studierenden die Kompetenz, diese Zusammenhänge in ihren Grundzügen methodisch kontrolliert zu erfassen und theoretisch zu reflektieren. Die Organisation der Lehre ist darauf ausgerichtet, den Studierenden Fähigkeiten der Lektüre soziologischer Texte, des wissenschaftlichen Schreibens, der mündlichen Präsentation und der Arbeit in Gruppen zu vermitteln.

Lehrinhalte

Im Fachmodul "Mediensoziologie" steht ein theoretisch reflektierter und empirisch gehaltvoller Zugang zur besonderen Bedeutung der Medien in der modernen Gesellschaft im Mittelpunkt der Lehre. Dabei geht es um Formen, Leistungen und den Gebrauch von Medien in der modernen Gesellschaft und die Beziehungen des Mediensystems zu anderen gesellschaftlichen Bereichen.
In Seminaren mit einführendem Charakter wird ein Überblick über mediensoziologische Theorien vor dem Hintergrund allgemeiner soziologischer Theorie und Gesellschaftstheorie vermittelt. Es wird ein Einblick in die wichtigsten Forschungsmethoden und in empirische Untersuchungen und Anwendungsfelder gegeben. Darüber hinaus werden die einführenden Lehrinhalte systematisch auf zentrale Fragestellungen und Probleme der Mediensoziologie bezogen. In thematischen Seminaren zu bestimmten Fragestellungen werden diese Kenntnisse vertieft, wobei sich die Studierenden auch mit grundlegenden empirischen Studien auseinandersetzen. Exemplarische Themen sind Prozesse des Medienwandels, die Rolle des Mediensystems in der Selbstbeobachtung und Selbstbeschreibung der modernen Gesellschaft, die Bedeutung von Medien für die Konstruktion, die Stabilisierung und den Wandel sozialer Strukturen und kultureller Praktiken sowie die vielfältigen und eigensinnigen Prozesse der Medienproduktion, -distribution und -rezeption.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Das Modul kann nicht in Kombination mit dem Modul 30-M27 "Fachmodul Wissenschaft, Technik, Medien" studiert werden.

Studierende können in diesem Modul ein Seminar durch eine Studiengruppe ersetzen, wenn die Lehrkapazität verfügbar ist, die Mindestgröße für eine Studiengruppe erreicht ist und der Workload des Arbeitsplans der Studiengruppe dem eines Seminars entspricht. Weitere Regelungen zur Einrichtung einer Studiengruppe werden im eKVV oder auf der Homepage der Fakultät für Soziologie bekannt gegeben.

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
1. Seminar

Selbststudium:
Das Selbststudium nutzen die Studierenden für die vor- und nachbereitende Lektüre von Texten zu den Themen des Seminars nach Vorgabe der Veranstalter.

Seminar WiSe 120h (30 + 90) 4 [SL]
2. Seminar

Selbststudium:
Das Selbststudium nutzen die Studierenden für die vor- und nachbereitende Lektüre von Texten zu den Themen des Seminars nach Vorgabe der Veranstalter.

Seminar SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
1. Seminar (Seminar)

Kurzreferat oder Moderation einer Sitzung oder Kommentierung einer Präsentation oder Kurzessay oder Bearbeitung von Übungsaufgaben/Übungspapieren oder Exzerpt oder kurzer Literaturbericht oder Präsentation/Dokumentation von Gruppenarbeitsergebnissen oder Vorbereitung von Diskussionsbeiträgen oder Kommentar/Stellungnahme oder Thesenpapier

Die konkret zu erbringende Studienleistung definiert der/die Lehrende bei der Erstveröffentlichung der Lehrveranstaltung im ekvv. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von ca. 30 h. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/ oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation der Veranstaltung.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
2. Seminar (Seminar)

Kurzreferat oder Moderation einer Sitzung oder Kommentierung einer Präsentation oder Kurzessay oder Bearbeitung von Übungsaufgaben/Übungspapieren oder Exzerpt oder kurzer Literaturbericht oder Präsentation/Dokumentation von Gruppenarbeitsergebnissen oder Vorbereitung von Diskussionsbeiträgen oder Kommentar/Stellungnahme oder Thesenpapier

Die konkret zu erbringende Studienleistung definiert der/die Lehrende bei der Erstveröffentlichung der Lehrveranstaltung im ekvv. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von ca. 30 h. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/ oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation der Veranstaltung.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Die Modulprüfung wird zu Beginn der Veranstaltung vom Veranstalter festlegt. Für die Vorbereitung/Ausarbeitung sind 1-2 Arbeitswochen vorgesehen.
Umfang der Hausarbeit: 10-15 Seiten
Umfang der Ausarbeitung: 8-10 Seiten
Das Portfolio besteht aus einer Auswahl aus Sitzungsprotokoll; Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Textes; schrifliche Zusammenfassung von Diskussionbeiträge (das Portfolio umfasst zwei bis drei Einzelelemente).
Die Prüfung wird von einem Lehrenden abgenommen, der eine der Lehrveranstaltungen des Moduls anbietet.

Hausarbeit o. Portfolio o. Referat mit Ausarbeitung 1 60h 2
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Politikwissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 31.08.2012 mit den Änderungen vom 17.03.2014 und 01.03.2016] Kernfach (fw) 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Sozialwissenschaften / Bachelor of Arts [FsB vom 05.09.2016] Kernfach (fw) 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Sozialwissenschaften / Bachelor of Arts [FsB vom 05.09.2016] Kernfach (Gymnasium und Gesamtschule) 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Sozialwissenschaften / Bachelor of Arts [FsB vom 31.08.2012 mit Änderungen vom 17.03.2014 und 05.09.2016 und Berichtigungen vom 04.11.2013 und 01.04.2015] Kernfach (fw) 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Sozialwissenschaften / Bachelor of Arts [FsB vom 31.08.2012 mit Änderungen vom 17.03.2014 und 05.09.2016 und Berichtigungen vom 04.11.2013 und 01.04.2015] Kernfach (Gymnasium und Gesamtschule) 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Sozialwissenschaften / Master of Education [FsB vom 02.05.2014 mit Änderung vom 05.09.2016] Fortsetzung Nebenfach (Gymnasium und Gesamtschule) 3. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Soziologie / Bachelor of Arts [FsB vom 31.08.2012 mit der Änderung vom 17.03.2014] 1-Fach (fw) 3. o. 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Soziologie / Bachelor of Arts [FsB vom 31.08.2012 mit der Änderung vom 17.03.2014] Kernfach (fw) 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.