Studieninformation
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Druckversion  Sprachumschaltung
 

Modul 40-IndiErg1 Grundlagen der Gesundheitskommunikation (für Fachfremde)

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

In diesem Modul erwerben die Studierenden die Kompetenz, sich die theoretischen und konzeptionellen Grundlagen der Gesundheitswissenschaften zu erschließen, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Methoden und Theorien der Kommunikationswissenschaften auf gesundheitswissenschaftliche Fragen anzuwenden und sich mit dem Stand der Diskussion im Themenfeld Gesundheitskommunikation vertraut zu machen. Dieses Modul vermittelt den Studierenden zudem ein grundsätzliches Verständnis für aktuelle Fragestellungen zu demografischen Auswirkungen auf Gesundheit und soziale Sicherung. Es gibt einen anwendungsorientierten Überblick über verschiedene Wirkungsbereiche der Demografie, wobei eindeutig gesundheitsrelevante und sozialstrukturrelevante Bereiche im Vordergrund stehen.

Lehrinhalte

Das Modul wendet sich an Studierende aller Fächer, die einen Überblick über Themen, Theorien und Methoden der Gesundheitskommunikation erlangen wollen. Es wird zum einen in die kommunikationswissenschaftlichen als auch die gesundheitswissenschaftlichen Grundlagen eingeführt, die die Kernbestandteile des Studiengangs Gesundheitskommunikation sind. Zum anderen werden die demografischen Grundlagen der sozialen Sicherung vertieft, die für das Themenfeld Gesundheitskommunikation zentral sind. Die Studierenden erhalten damit einen breiten Überblick über das Themenfeld Gesundheitskommunikation.

BHC21b Einführung in die Gesundheitswissenschaften

  • Wissenschaft und Universität in modernen Gesellschaften: bedeutung, Merkmale und Funktionen
  • Die Geschichte der Universität Bielefeld und der Gesundheitswissenschaften in Bielefeld
  • Aktuelle Umbrüche an den Universitäten: Foschung, Lehre und Studium im Wandel
  • Geschichte, Situation und Perspektiven der Gesundheitswissenschaften (in Deutschland und international);
  • interdisziplinäre Denk- und Arbeitsweise in den Gesundheitswissenschaften;
  • Sozialwissenschaftliche Theorien über Gesundheit und Krankheit;
  • Laienkonzepte über Gesundheit und Krankheit;
  • Empirische Befunde zur gesundheitlichen Problemlage in modernen Gesellschaften;
  • Datenquellen über Gesundheit, Krankheit und Gesundheitssysteme;
  • Herausforderungen für Gesundheitswissenschaften und Public Health;
  • Interventionsstrategien zur Gesundheitssicherung;
  • der Public Health Action Cycle als idealtypisches Interventionsmodell zur Gesundheitssicherung;
  • das Gesundheitswesen als Bestandteil sozialer Sicherungssysteme und als Wirtschaftszweig;
  • Gesundheitssysteme und Gesundheitssystementwicklung;
  • Ethische Aspekte der gesundheitswissenschaftlichen Forschung und des Handelns in den Gesundheitsberufen.

BHC14b Grundlagen der Kommunikationswissenschaft

  • Grundlagen der Gesundheitskommunikation: Das Verhältnis von Gesundheits- und Kommunikationswissenschaften
  • Verbale und nonverbale Kommunikation
  • Gesundheitskomapgnen
  • "Massen"-medien und Kommunikation
  • Zielgruppengerechte Kommunikation
  • Risikokommunikation

BHC48 Demografie, Gesundheit und soziale Sicherung

  • Demografische Grundlagen im Hinblick auf die Gesundheits- und Sozialwissenschaften
  • Internationale und nationale demografische Prozesse und Problemfelder
  • Auswirkungen demografischer Veränderungen auf gesundheitsrelevante Bereiche
  • Ursachen und Differenzierung von demografischen Prozessen und Strukturen
  • Erfassung von Auswirkungen der demografischen Alterung
  • Messkonzepte der demografischen Alterung
  • Auswirkungen der demografischen Alterung auf nationaler Ebene (soziale Sicherungssysteme)
  • Regionale und sozialstrukturelle Diskrepanzen der demografischen Alterung
  • Auswirkungen der demografischen Alterung auf kommunaler Ebene (Infrastruktur, Pflegebedarf)
  • Bevölkerung und Gesundheit im Kontext der Politikberatung

Empfohlene Vorkenntnisse

Die Veranstatung BHC48 Demografie, Gesundheit und soziale Sicherung baut auf (sozialwissenschaftlichen) Methodenkenntnissen auf.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 3 SL 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
BHC14b Grundlagen der Kommunikationswissenschaft Vorlesung mit Übungsanteil WiSe 120h (60 + 60) 4 [SL]
BHC48 Demografie, Gesundheit und soziale Sicherung Vorlesung SoSe 120h (60 + 60) 4 [SL]
BSc 21b Einführung in die Gesundheitswissenschaften Vorlesung mit Übungsanteil WiSe 60h (30 + 30) 2 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
BHC14b Grundlagen der Kommunikationswissenschaft (Vorlesung mit Übungsanteil)

Die Studierenden beteiligen sich proaktiv und auf Aufforderung exemplarisch mit einem Beitrag am fachlichen Diskurs in dieser Veranstaltung.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
BHC48 Demografie, Gesundheit und soziale Sicherung (Vorlesung)

Die Studierenden beteiligen sich proaktiv und auf Aufforderung exemplarisch mit einem Beitrag am fachlichen Diskurs in dieser Veranstaltung.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
BSc 21b Einführung in die Gesundheitswissenschaften (Vorlesung mit Übungsanteil)

Die Studierenden beteiligen sich proaktiv und auf Aufforderung exemplarisch mit einem Beitrag am fachlichen Diskurs in dieser Veranstaltung.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.