Studieninformation
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Druckversion  Sprachumschaltung
 

Modul 30-MGS-2 Hauptmodul 1: Konzepte der Inter- und Transdisziplinarität

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

12 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

In diesem Modul lernen die Studierenden verschiedene Konzepte der Inter- und Transdisziplinarität in ihrer konstitutiven Bedeutung für die Geschlechterforschung kennen. Darüber hinaus erwerben die Studierenden in diesem Modul transdisziplinäre Kompetenzen. Zu diesen Kompetenzen, die in Wissensgesellschaften als Schlüsselqualifikation sowie als Teil beruflicher Handlungskompetenz gelten, gehört sowohl die Fähigkeit, inter- und transdisziplinäre Perspektiven einzunehmen, als auch ein kompetenter Umgang mit den Problemen und Grenzen dieser Form des wissenschaftlichen Arbeitens.

Lehrinhalte

Das Modul gibt einen Überblick über genderbezogene Fragestellungen, Perspektiven und Forschungsergebnisse der am Studiengang beteiligten Disziplinen und setzt diese disziplinären Perspektiven ins Verhältnis zueinander. Weiterhin führt das Modul in Konzepte der Inter- und Transdisziplinarität ein und konfrontiert die Studierenden mit der besondere Bedeutung, die diese Konzepte von Beginn an für die Frauen- und Geschlechterforschung hatten. Dabei geht es auch um eine kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Vorstellungen von Wissenschaft bzw. um die Analyse der Institution Wissenschaft mit ihren Wissensformen sowie Objektivitätsvorstellungen und Wahrheitsbegriffen. Schließlich findet in diesem Modul eine vertiefende Reflexion der Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft statt. Es wird die gesellschaftliche Situiertheit von Wissen analysiert sowie die mächtige gesellschaftliche Wirkungsweise von Wissen fokussiert.

Die interdisziplinäre Ringvorlesung "Gender Studies interdisziplinär" gibt einen Überblick über genderrelevante Fragestellungen, Perspektiven und Forschungsergebnisse der am Studiengang beteiligten Disziplinen.
Parallel zu dieser Veranstaltung bietet die Lehrende bzw. der Lehrende eine Studiengruppe an, die den Studierenden ein geleitetes, aber dennoch selbstständiges Arbeiten ermöglicht. Die im bisherigen Studium sowie in der Ringvorlesung "Gender Studies interdisziplinär" angeeigneten Kenntnisse sollen in Hinblick auf individuelle Fragestellungen der Studierenden weiter bearbeitet werden. Die Studiengruppe eröffnet mithin einen Raum für die Artikulation individueller Forschungsinteressen, die als integrierende Perspektive das weitere Studium mit einem individuellen "roten Faden" ausstatten.

Im Seminar "Konzepte der Inter- und Transdisziplinarität" wird den Studierenden zum einen die konstitutive Bedeutung von Interdisziplinarität für die Geschlechterforschung vermittelt, zum anderen wird ihnen Einblick in die allgemeine Diskussion dieser Konzepte in der Wissenschaftsforschung und Wissenschaftssoziologie gegeben. Schließlich werden auch aktuelle Diskussionen und Konzepte innerhalb der Geschlechterforschung diskutiert. Die Studierenden bekommen in diesem Seminar weiter die Gelegenheit, disziplinenübergreifende Wissenschaftspraxis zu erproben.

Empfohlene Vorkenntnisse

keine

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Gender Studies Interdisziplinär Vorlesung SoSe 60h (30 + 30) 2
Konzepte der Inter- und Transdisziplinarität Seminar SoSe 120h (30 + 90) 4 [Pr]
Studiengruppe

Die Studiengruppe wird jedes Sommersemester angeboten.

Angeleitetes Selbststudium SoSe 60h (15 + 45) 2

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Konzepte der Inter- und Transdisziplinarität (Seminar)

Die nicht benotete Modulprüfung besteht in einem Lerntagebuch, das die Studierenden im Laufe des Semesters führen und bei der Lehrperson abgeben, die das Seminar "Konzepte der Inter- und Transdisziplinarität" durchführt.

In dem Lerntagebuch, das ca. 20 Seiten umfasst, soll die persönliche Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten dieses Moduls dokumentiert und reflektiert werden. Das heißt, die Studierenden geben dort nicht in erster Linie bestimmte Konzepte der Inter- und Transdisziplinarität wieder, sondern reflektieren die Lehrinhalte der Vorlesung, des Seminars und der Studiengruppe vor dem Hintergrund Ihrer persönlichen Situation und Ihrem Wissensstand . Ziel ist es, den Prozess zu dokumentieren, in dem sich die eigenen Einstellungen zu Disziplinarität sowie zu Inter- und Transdisziplinarität und das wissenschaftliche Selbstverständnis heraus kristallisieren. Die Eintragungen können während des Semesters kontinuierlich vorgenommen werden. Mindestens sollen aber drei Eintragungen stattfinden, nämlich zu Beginn, in der Mitte und am Ende des Semesters.

Bericht unbenotet 120h 4
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.