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Modul 22-M-4.4.8 Profilmodul "Geschlechtergeschichte"

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

unregelmäßiger Turnus

Leistungspunkte und Dauer

15 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

  • Befähigung, eine eigenständige, tragfähige Fragestellung zu einem geschlechtergeschichtlichen Thema unter kritischer Einbeziehung der aktuellen und grundlegenden Forschungspositionen zu entwickeln
  • selbstständige, umfassende Quellen- und Literaturrecherche, unter Einbeziehung fremdsprachiger Forschungsliteratur
  • korrekte historische, theoretische und systematische Kontextualisierung des gewählten Themas
  • Anwendung der für die Geschichtsschreibung zur Geschlechtergeschichte wesentlichen analytischen Methoden sowie der für das gewählte Thema geeigneten Theorieangebote
  • Fähigkeit zum reflexiven und kritischen Umgang mit für die Geschlechtergeschichte relevanter, auch fremdsprachlicher Forschungsliteratur sowie mit eigenen Analysen und Interpretationen
  • mündliche sowie schriftliche Präsentationen in formal, sprachlich und inhaltlich dem wissenschaftlichen Standard entsprechender Ausdrucksweise

Lehrinhalte

Das "Profilmodul Geschlechtergeschichte" ermöglicht den Studierenden innerhalb des Masterstudiengangs Geschichtswissenschaft eine Schwerpunktsetzung im Bereich der Geschlechtergeschichte. Seinen gegenüber dem BA-Hauptmodul höheren Anspruch gewinnt das Modul durch seine explizite Forschungsorientierung. Die Themenauswahl erfolgt exemplarisch: Alle für die Geschlechtergeschichte relevanten Themen können Gegenstand des Moduls werden. Geschlecht wird dabei als eine Analysekategorie im Kontext anderer Differenzkategorien, die die soziale Ordnung (mit)prägen, verstanden und relational untersucht.
Seminar und Historische Kontextualisierung beziehen sich eng aufeinander und können von einem oder zwei Lehrenden unter Heranziehung verschiedener Lehr- und Lernformen angeboten sowie auch als Block zusammengefasst werden. Sie sollen deshalb möglichst in einem Semester absolviert werden.

Im Seminar werden für die Geschlechtergeschichte relevante Analysekategorien auf historische Phänomene und Prozesse angewendet. Historische Prozesse werden damit als etwas verstanden, das immer aus bestimmten Perspektiven heraus interpretiert wird. Ziel ist es, Wandel und Interpretationen gleichzeitig in den Blick zu nehmen. Zentral ist bei der gemeinsamen Arbeit die selbstständige reflektierte Analyse von Quellen und Forschungsliteratur unter Zuhilfenahme geeigneter Theorien, Methoden und Konzepte.

Die Historische Kontextualisierung ordnet das Thema des Seminars in einen größeren historiographischen, sozialen und politischen Zusammenhang und in weitere Forschungsdiskussionen ein. Neben der vertiefenden Arbeit mit Forschungsliteratur und Quellen werden für die Geschlechtergeschichte wichtige Theorien und Konzepte diskutiert.
Im "Kolloquium zur Neueren Geschichte und Geschlechtergeschichte" stellen heimische und auswärtige Referentinnen und Referenten in wissenschaftlichen Vorträgen ihre aktuellen Forschungsarbeiten vor. Die regelmäßige Teilnahme am Kolloquium ermöglicht einen Einblick in unterschiedliche Forschungsansätze, Arbeits- und Präsentationsweisen der Geschlechtergeschichte. Durch ihre aktive Beteiligung an den Diskussionen erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Regeln und Standards wissenschaftlicher Kommunikation.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Historische Orientierung und Seminar stehen in einem engen inhaltlichen Zusammenhang und werden als Pakete im ekvv ausgewiesen. Da sich die Modulprüfung auf beide Veranstaltungen bezieht, ist der Besuch der zusammengehörigen Lehrveranstaltungen Voraussetzung für das erfolgreiche Absolvieren der Modulprüfung. Sie finden die zu Paketen ausgewiesenen Modulangebote des Fachs Geschichtswissenschaft, wenn Sie auf der Startseite des eKVV ihren Studiengang auswählen.

Modulstruktur: 3 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Historische Kontextualisierung Angeleitetes Selbststudium o. Übung o. Vorlesung unregelmäßiger Turnus 90h (30 + 60) 3 [SL]
Kolloquium Kolloquium unregelmäßiger Turnus 90h (30 + 60) 3 [SL]
Masterseminar Seminar unregelmäßiger Turnus 120h (30 + 90) 4 [SL] [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Historische Kontextualisierung (Angeleitetes Selbststudium o. Übung o. Vorlesung)

Präsentation (10-15 Minuten mit Tischvorlage) eines Forschungsbeitrags bzw. einer Quelle oder eine schriftliche Ausarbeitung nach Maßgabe des Veranstalters

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Kolloquium (Kolloquium)

Protokoll einer Sitzung (2-3 Seiten): Zentrale Thesen des Vortrags, wesentliche Punkte der Diskussion, eigenständige gedankliche Durchdringung des Themas auf der Basis weiterführender Recherche

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Masterseminar (Seminar)

Referat (20-30 Minuten) mit Thesenpapier zur Vorbereitung der Modulprüfung: Vorstellung des Hausarbeitskonzepts oder eine gleichwertige schriftliche Studienleistung nach Maßgabe des Lehrenden (Konzeptpapier, 3-4 Seiten)

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Masterseminar (Seminar)

Die Hausarbeit im Umfang von 50.000 - 60.000 Zeichen geht aus dem Seminar hervor, bezieht aber Gegenstände der "Historischen Kontextualisierung" ein. Bearbeitet wird ein eigenständig gewähltes Thema.

Hausarbeit 1 150h 5
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.