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Modul 20-SM31 Tierökologie

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

In diesem Modul werden die Grundlagen theoretischer (mathematische) Modelle behandelt (Lotka-Volterra, Tilman) und Methoden gelehrt, die Voraussetzung sind, um den Energiefluss in einem Nahrungsnetz zu interpretieren. Grundlagen der Methodik in der Taxonomie werden praktisch (Mikroskopie) und theoretisch (REM und Sequenzen) behandelt. Ein wichtiger Schwerpunkt wird auch die multivaliate Statistik sein (z.B. ANOVA, MDS).
An Hand dieser Experimente soll die Methodik der Planung und Durchführung von Experimenten sowie die statistische Datenauswertung erlernt werden. Zusätzlich bieten Referate und die Erstellung von Postern und/oder Abschlussvorträgen Gelegenheit, selbstständiges Lernen und die Präsentation der Ergebnisse zu erlernen.

Lehrinhalte

In diesem Modul werden zwei Schwerpunkte angeboten:
Im ersten Schwerpunkt (Experimentelle Ökologie) soll durch die quantitative Untersuchung der pelagischen Organismengruppen und der qualitativen Auswertung einer ausgewählten Organismengruppe ein Einblick in die Regulation (bottom-up vs top-down) des Nahrungsnetzes gewonnen werden. Darüber hinaus werden physikalisch-chemische Parameter erhoben, um die Bedeutung abiotischer Parameter besser verstehen zu lernen. Aus-gewählte Manipulationsversuche in Mesokosmen sollen dazu dienen, bestehende Modelle zu überprüfen.
Im zweiten Schwerpunkt (Taxonomie und Diversität) wird die Morphologie und Taxonomie ausgewählter Organismengruppen behandelt. Die Studierenden erhalten einen Überblick über wichtige morphologische Strukturen und taxonomische Merkmale der untersuchten Organismengruppen. Morphologische Anpassungen werden mit dem Auffinden im Habitat erarbeitet und diskutiert.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Eines der beiden Module:
20-AM6_a - Ökologie
20-AM6 - Ökologie

Erläuterung zu den Modulelementen

Notwendigkeit von zwei Modulteilprüfungen:
Das Portfolio (oder das Protokoll bzw. die Präsentation) dokumentiert den Ablauf der exemplarischen Versuche und interpretiert die erzielten Ergebnisse.
In der Klausur oder der mündlichen Prüfung wird dem gegenüber die Fähigkeit zur Verallgemeinerung und Einordnung in das Zusammenhangswissen geprüft.

Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr, 1 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Tierökologie Übung mit Praktikum SoSe 300h (120 + 180) 10 [SL] [Pr] [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Tierökologie (Übung mit Praktikum)

Ein Seminarvortrag von in der Regel 10-20 Minuten

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Tierökologie (Übung mit Praktikum)

Präsentation:
Es werden die erzielten Ergebnisse in einer medialen Form präsentiert.
Protokoll:
Die erzielten Ergebnisse werden verschriftlicht.
Portfolio:
Das Portfolio besteht aus der eigenständigen Vorbereitung auf die Kurstage durch das zur Verfügung gestellte Script und die darin angegebene Literatur sowie der Durchführung und Dokumentation der bereitgestellten Versuche. Die erzielten Ergebnisse werden zudem als Präsentation in medialer Form veröffentlicht oder als Protokoll verschriftlicht.

In der Regel ist das Portfolio zu erbringen.

Portfolio o. Präsentation o. Protokoll unbenotet - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Tierökologie (Übung mit Praktikum)

Klausur (1,5 Stunden) oder mdl. Prüfung (20 Min.)

Klausur o. mündliche Prüfung 1 - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Umweltwissenschaften / Bachelor of Science [FsB vom 17.08.2015] 1-Fach (fw) 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Umweltwissenschaften / Bachelor of Science [FsB vom 15.02.2012 mit Änderungen vom 15.04.2013, 28.05.2014 und 17.08.2015] 1-Fach (fw) 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.