Jedes Sommersemester
10 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
Erwerb fachlicher Kenntnisse. Fähigkeit zur Vermittlung von Wissen und Ergebnissen durch mündliche Präsentation (Seminar) und Erstellen von Protokoll / Gruppenposter. Gefördert wird das Verständnis komplexer Entwicklungsmechanismen und Systemeigenschaften. Praktische Kenntnisse werden erworben in den Bereichen: Mikroskopie, Präparations- und Färbetechniken, Polyacrylamid-Gelelektrophorese, experimentelles Arbeiten mit einfachen und komplexen lebenden Metazoen, zeichnerische und photographische Dokumentation.
Das Modul soll eine Einführung in die grundlegenden Vorgänge bei der Entwicklung tierischer Organismen ge-ben. Nach einer kurzen Darstellung der Geschichte und der wichtigsten Methoden der Entwicklungsbiologie werden die grundlegenden Vorgänge bei der Befruchtung, der frühen Entwicklung der Zygote und des Embryos und die prinzipiellen Vorgänge (Molekulare Grundlagen der Zelldifferenzierung, zelluläre Interaktionen; Wegfindung; Entwicklung der links-rechts-Asymmetrie) bei der Bildung der Organe dargestellt. Ergänzend werden Anwendungen der Entwicklungsbiologie in Landwirtschaft, Prouacduktion und Medizin ("Reproduktionsbiologie"), sowie Entwicklungspathologie (z.B. Tumorbiologie, Neoplasie) und Altern diskutiert.
Im Seminar erarbeiten die Teilnehmer theoretische Kenntnisse zu wichtigen Mechanismen der Entwicklungsbiologie und die Fähigkeit, diese unter Anwendung moderner Präsentationsmethoden darzustellen und zu vermitteln.
Im praktischen Teil soll am Objekt in Einzel- und in Gruppenarbeit ein Einblick in grundlegende Entwicklungsvorgänge (Beobachtungen) und -mechanismen (einfache Experimente) an einem breiten Spektrum von Organismen gegeben werden: zelluläre Schleimpilze als einfache Modellorganismen für Aggregation und Morphogenese, Insekten (Chromosomen, morphogenetische Mutanten, Hormone), Seeigel (Befruchtung), Huhn (Organbildung), Maus (Entwicklung der Keimzellen, Gonaden, Embryo und Plazenta), und Mensch (Blut, Plazenta)
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Vorausgesetzte Module:
20-AM5: Genetik / Zellbiologie / Physiologie
Notwendigkeit von zwei Modulteilprüfungen:
Das Protokoll oder die Präsentation dokumentiert den Ablauf der exemplarischen Versuche und interpretiert die erzielten Ergebnisse.
In der Klausur oder der mündlichen Prüfung wird dem gegenüber die Fähigkeit zur Verallgemeinerung und Einordnung in das Zusammenhangswissen geprüft.
| Titel | Art | Turnus | Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) | LP1 |
|---|---|---|---|---|
| Entwicklungsbiologie | Übung mit Praktikum | SS | 300h (120 + 180) | 10 [SL] [Pr] [Pr] |
| Veranstaltung | Workload | LP1 |
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Entwicklungsbiologie (Übung mit Praktikum)
Ein Seminarvortrag von in der Regel 10-20 Minuten |
siehe oben |
siehe oben
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| Organisatorische Zuordnung | Art | Gewichtung | Workload | LP1 |
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Entwicklungsbiologie (Übung mit Praktikum)
Präsentation: |
Präsentation o. Protokoll | unbenotet | - |
-
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Entwicklungsbiologie (Übung mit Praktikum)
Klausur (1,5 Stunden) oder mdl. Prüfung (20 Min.) |
Klausur o. mündliche Prüfung | 1 | - |
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Biologie / Bachelor of Science: 1-Fach (fw) // Genetik, Zellbiologie, Physiologie
Biologie / Bachelor of Science: Kernfach (fw)
Biologie / Bachelor of Science: Kernfach (fw) // Strukturierte Ergänzung des fw Bachelor KF
Biologie / Bachelor: Nebenfach (fw)
Naturwissenschaftliche Informatik / Bachelor of Science: 1-Fach (fw)