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BIS 3.0: Gesamtinitiative Digitaler Campus

Veröffentlicht am 7. Dezember 2011, 12:08 Uhr

Campusmanagementsystem integriert verschiedene IT-Aufgaben 

Am 2. November hat das Rektorat den Start der Gesamtinitiative BIS 3.0 beschlossen. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein umfassendes Vorhaben mit dem Ziel, ein einheitliches System für alle Informations-, Service- und Wissensangebote der Universität rund um Studium und Lehre zu entwickeln und eine gemeinsame digitale Arbeitsplattform für Lehrende, Studierende und Verwaltung zu schaffen. Zurzeit werden in der ersten Phase die konkreten Anforderungen an das „Campusmanagementsystem“ ermittelt.

Für viele Prozesse rund um Studium und Lehre verfügt die Universität heute mit dem BIS (Bielefelder Informationssystem) über ein erprobtes und auf die Hochschule zugeschnittenes System, das aber als Eigenentwicklung der Universität auf die wichtigsten Anforderungen von Studium und Lehre beschränkt geblieben ist. Für E-Learning, Bewerbermanagement oder Einschreibung wurden parallel Systeme betrieben, die nicht oder nur unzureichend miteinander verbunden sind. Insbesondere für Studierende und Lehrende hat diese Situation häufig zu Irritationen und Unsicherheiten geführt.
Da es für die Zulassung und Studierendenverwaltung genutzte Software nur noch bis 2014 technischen Support durch die Firma HIS geben wird, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, zu einem großen, integrierten Gesamtsystem zu wechseln.

Die Gesamtinitiative „Digitaler Campus“ gliedert sich in sechs Projekte, die teilweise parallel laufen. Die ersten vier Projekte zielen auf die Ausschreibung, Auswahl und schließlich die Einführung einer Software „Campusmanagementsystem“ für die Bereiche Bewerber-, Studierenden-, Veranstaltungs- und Prüfungsmanagement. Dabei handelt es sich keineswegs um eine kurzfristige „Beschaffungsmaßnahme“, sondern um einen langfristigen Prozess: Gemeinsam mit den Fakultäten werden die Anforderungen an ein solches System entwickelt, Anbieter begutachtet und nach den ermittelten Kriterien ausgewählt.
Die Projekte fünf und sechs haben das Ziel, einen studentischen Arbeitsplatz für Kommunikation, E-Learning und Zusammenarbeit auf der Basis von Microsoft-Sharepoint einzuführen.

Derzeit werden in Zusammenarbeit mit dem Team „Organisation von Studium und Lehre“(OSL) bekannte Informationen, zum Beispiel die HIS-Studie zur Organisation von Studium und Lehre an der Universität Bielefeld zusammengestellt und ausgewertet. Anschließend werden diese Ergebnisse mit den Fakultäten ergänzt und abgestimmt. Dabei liegt der Fokus auf der Erstellung möglichst passgenauer und zielgerichteter Anforderungen (Lastenheft) für das neue Campusmanagementsystem, das künftige weitere Aufgaben übernehmen soll.

Bis Juni 2012 soll dieses Konzept als inhaltliche Grundlage des Lastenhefts mit allen Fakultäten und involvierten zentralen Serviceeinrichtungen abgestimmt werden.

Die Gesamtleitung der Initiative liegt beim Prorektor für Qualitätsentwicklung Professor Dr. Johannes Hellermann, der ständigen Vertreterin des Kanzlers Bettina Lang und dem Dezernatsleiter IT/Orga Frank Klapper. Die operative Leitung der Initiative übernimmt Dr. Christiane Büchter, die seit September dieses Jahres als Projektmanagerin im Dezernat IT/Orga tätig ist. Unterstützt wird sie durch ein Team, das Erfahrung mit den Strukturen und Prozessen rund um Studium, Lehre und Verwaltung in dieser Hochschule mitbringt.

Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um BIS 3.0 ist Dr. Christiane Büchter (Telefon: 106-67338, E-Mail: digitaler.campus@uni-bielefeld.de).

Der Zeitstrahl vermittelt einen Eindruck, wie der zeitliche Ablauf der Initiative Digitaler Campus angelegt ist
Der Zeitstrahl vermittelt einen Eindruck, wie der zeitliche Ablauf der Initiative Digitaler Campus angelegt ist.
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