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Universität Bielefeld reicht in allen Förderlinien der Neuauflage der Exzellenzinitiative Antragsskizzen ein

Veröffentlicht am 1. September 2010, 14:47 Uhr

„Transcending Boundaries – the Bielefeld Approach“ lautet der Titel des Zukunftskonzepts/
Je zwei interdisziplinäre Anträge aus mathematisch-naturwissenschaftlichem Bereich sowie aus geistes- und sozialwissenschaftlichem Bereich

Die Universität Bielefeld hat fünf Antragsskizzen für die Neuauflage der Exzellenzinitiative von Bund und den Ländern zur Förderung von Wissenschaft und Forschung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat eingereicht: Neben einem Antrag für ein Zukunftskonzept (Förderlinie 3) zwei Anträge aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich für Graduiertenschulen (Förderlinie 1) sowie zwei aus dem geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich für Exzellenzcluster (Förderlinie 2). Bereits 2007 war die Universität Bielefeld mit dem Exzellenzcluster „Cognitive Interaction Technology“ und der Graduiertenschule „Bielefeld Graduate School in History and Sociology“ erfolgreich und damit hinter den Universitäten in Aachen und Bonn die Nummer 3 in Nordrhein-Westfalen.

„Auf dem Erfolg von 2007 wollen wir uns nicht ausruhen“, so Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld. „Aufbauend auf unserer Tradition und unseren Stärken haben wir fünf hochwertige Antragsskizzen eingereicht – sie folgen alle unserem Leitgedanken der Interdisziplinarität“.

Die Universität Bielefeld weist spezifische Stärken auf: erfolgreiche fachübergreifende Forschungsschwerpunkte und hoch renommierte zentrale wissenschaftliche Einrichtungen wie das Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF). Hierauf aufbauend legt sie ein Zukunftskonzept vor, mit dem sie modellhaft einen Weg zur nachhaltigen Sicherstellung und Weiterentwicklung von Spitzenforschung aufzeigt. Das Konzept entwickelt, unter dem Titel „Transcending Boundaries – the Bielefeld Approach“, den erfolgreichen Bielefelder Ansatz weiter, innovative Spitzenforschung durch multiperspektivische Zugänge und problemorientiertes Überschreiten von Grenzen zwischen Disziplinen, zwischen Wissenschaftskulturen, sowie zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu befördern. Die eigentliche Projektidee besteht aus drei komplementär aufeinander bezogenen Elementen: Strategische Forschungsförderung, systematisches Entdecken und Fördern von neuen Forschungsfeldern sowie eine kritische Erforschung und Reflexion von Wissenschaftsentwicklungen.

„Mit diesem Zukunftskonzept verfolgt die Universität Bielefeld das Ziel, sich ihrem Gründungsauftrag entsprechend dauerhaft als forschungsorientierte Universität international sichtbar im Spitzensegment zu positionieren“, so Rektor Sagerer. „Gleichzeitig erhebt sie einen hohen Anspruch an die Qualität ihrer Lehre: Wir stellen uns den Anforderungen der Spitzenforschung einerseits und der Lehre mit großen Studierendenzahlen andererseits. Deshalb ist das Zukunftskonzept so angelegt, dass sich mit ihm positive Wirkungen auch auf die Quali-tät der Lehre verbinden.“

Exemplarisch für die Kultur der Universität Bielefeld ist der Prozess der Entwicklung dieses Konzepts mitsamt seiner Einbettung in die gesamtstrategische Planung. Die Konzeptentwicklung wurde von regelmäßigen Diskussionen in den verschiedenen Organen und Gremien der Universität begleitet, insbesondere im Senat, in den Dekanekonferenzen, im Hochschulrat sowie mit Vertreterinnen und Vertretern des akademischen Mittelbaus und der Studierendenschaft, aber auch mit den Initiatorinnen und Initiatoren von Anträgen der 1. und 2. Förderlinie.

„Diese Verbindung einer offenen, intensiven Kommunikation mit einer klaren Entscheidungsverantwortung der Universitätsleitung ist eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung des vorgelegten Zukunftskonzepts“, betont Professor Sagerer. „Ich danke den vielen Beteiligten für die intensive, kreative und kooperative Arbeit an den fünf Antragsskizzen – ich wünsche uns allen in diesem hochkompetitiven Wettbewerb, der große Chancen für unsere Universität Bielefeld bietet, viel Erfolg.“

Die Entscheidung der Gutachter fällt im März 2011. Im Falle der positiven Begutachtung können bis September 2011 die Hauptanträge eingereicht werden. Die endgültigen Entscheidungen stehen dann im Juni 2012 fest.

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