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Universität Bielefeld erhält Erasmus-Qualitätssiegel

Veröffentlicht am 14. Juni 2012, 13:18 Uhr

220 europäische Partneruniversitäten für den Studierendenaustausch

In einem anderen Land auf eigenen Füßen stehen, sich in einer Fremdsprache wissenschaftlich ausdrücken, Land und Leute kennenlernen – dafür steht Erasmus, das Mobilitäts- und Austauschprogramm für Hochschulen in Europa. Für besondere Leistungen bei der Umsetzung des Programms erhält die Universität Bielefeld das Erasmus-Qualitätssiegel E-Quality. Karin Kruse, seit 23 Jahren Erasmus-Koordinatorin im International Office der Universität Bielefeld, nimmt die Auszeichnung heute (14. Juni) bei der Jahrestagung in Bonn entgegen. Erasmus feiert in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen und seit 25 Jahren ist auch die Universität Bielefeld dabei: Mehr als 3.000 Bielefelder Studierende haben in dieser Zeit ein oder zwei Semester an einer Partnerhochschule in Europa studiert und 2.250 europäische Studierende waren zu Gast an der Bielefelder Universität.

Die Überreichung der Urkunde und der Trophäe an Karin Kruse erfolgte durch: Prof. Dr. Margret Wintermantel (Präsidentin des DAAD), Christian Sterz (Bundesministerium für Bildung und Forschung, Leiter der Abteilung Wissenschaftssystem) und Xavier Prats Monné (Europäische Kommission, stellvertretender Generaldirektor für Bildung, Kultur,  Mehrsprachigkeit und Jugend). Fotos: Michael Jordan
Die Überreichung der Urkunde und der Trophäe an Karin Kruse erfolgte durch: Professorin Dr. Margret Wintermantel (Präsidentin des DAAD), Christian Sterz (Bundesministerium für Bildung und Forschung, Leiter der Abteilung Wissenschaftssystem) und Xavier Prats Monné (Europäische Kommission, stellvertretender Generaldirektor für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend). Foto: Michael Jordan
Die Universität Bielefeld unterhält zurzeit Kooperationen mit rund 220 Partneruniversitäten – alle Bielefelder Fakultäten nehmen am Erasmus-Programm teil. Karin Kruse: “Mehrere Mitarbeiterinnen sind in Bielefeld für das Erasmus-Programm aktiv. Garant für den Erfolg ist die gute Zusammenarbeit zwischen den Erasmus-Koordinatorinnen und -Koordinatoren in den Fakultäten und den Mitarbeiterinnen im International Office.“
Die Bielefelder Universität bereitet ihre Studierenden und Wissenschaftler gezielt auf den Auslandsaufenthalt vor, zum Beispiel in Länderseminaren (teilweise in Zusammenarbeit mit dem Fachsprachenzentrum) oder Seminaren zu interkultureller Kompetenz. Außerdem gibt es auch für Rückkehrer Workshops, um das Erlebte gemeinsam aufzuarbeiten und für die Karriere zu nutzen. Die Gaststudierenden aus dem Ausland erwarten Orientierungswochen mit Deutschkursen für alle Niveaustufen (in Zusammenarbeit mit PunktUm – Beratung und Training für internationale Studierende) und eine sehr gute persönliche Betreuung über das Brother-Sister-Programm. Die Erasmus-Studierenden stellen darüber hinaus auch in zweiwöchigen Projekten ihr Land an Bielefelder Schulen vor.

Die Aktivitäten im Erasmus-Programm sind in die allgemeine Internationalisierungsstrategie der Universität Bielefeld eingebunden. So ist es ihr Ziel, die Betreuungsqualität für ausländische Studierende zu sichern und weiter zu verbessern. Sie ist deshalb im Januar 2010 als eine der ersten Hochschulen Deutschlands dem "Nationalen Kodex für das Ausländerstudium" beigetreten, der von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ins Leben gerufen wurde. Ziel des Kodex ist es, Mindeststandards für die Information, die Zulassung, die Betreuung und die Nachbetreuung ausländischer Studierender festzulegen, auf deren Einhaltung man sich verlassen kann. Das Welcome Centre der Universität Bielefeld wurde 2011 als eines von sieben Welcome Centres deutschlandweit von der Alexander von Humboldt-Stiftung für sein Konzept als Best Practice-Beispiel in der Beratung und Betreuung von internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler prämiert.

Erasmus – benannt nach dem Universalgelehrten Erasmus von Rotterdam – ist ein Programm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung und ermöglicht jedes Jahr 200.000 Studierenden, im Ausland zu lernen und zu arbeiten. Das Programm unterstützt mittlerweile nicht nur Studierende, sondern auch Hochschuldozenten die im Ausland lehren möchten, sowie Hochschulmitarbeiter, die sich beruflich weiterqualifizieren möchten. Seit 1997 haben 250 Dozenten der Universität Bielefeld an Partnerhochschulen gelehrt und an dem seit 2008 aufgelegten Mobilitätsprogramm für die Beschäftigten haben sich acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt.

Das Qualitätssiegel wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) erstmals 2005 an deutsche Hochschulen vergeben. Das Konzept für die vergebene Auszeichnung wurde von verschiedenen nationalen Agenturen in Europa (darunter der DAAD) in einem EU-Projekt erarbeitet und soll künftig von allen Teilnahmeländern des Erasmus-Programms verwendet werden. Ziel des Projektes ist es, mit dem Siegel einen Anreiz für die Hochschulen in Europa zu schaffen, die Qualität des europäischen Studierenden- und Dozentenaustausches weiter zu verbessern.

Weitere Informationen im Internet:
www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2012/21009.de.pdf
www.uni-bielefeld.de/io

Kontakt:
Karin Kruse, M.A., Universität Bielefeld
Erasmus-Koordinatorin
International Office
Telefon: 0521 106-4087
E-Mail: karin.kruse@uni-bielefeld.de

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