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„Ran an die Fördertöpfe“

Veröffentlicht am 11. Juli 2013, 10:21 Uhr

Hochschulen der Region informieren über Finanzierungsmöglichkeiten der Europäischen Union

Fast 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region Ostwestfalen-Lippe kamen am 2. Juli in Paderborn zusammen, um sich über neue Fördermöglichkeiten der Europäischen Union zu informieren. Im Mittelpunkt stand dabei die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die im zukünftigen Forschungsrahmenprogramm der EU, Horizont 2020, eine noch stärkere Rolle spielen wird. Dementsprechend waren auch gut 30 Unternehmensvertreter und -vertreterinnen gekommen. Sie erfuhren aus erster Hand, wie das neue Rahmenprogramm ab 2014 ausgestaltet wird.

Informierten über Fördermöglichkeiten für Hochschulen und Unternehmen in OWL: Hintere Reihe (v. l.): Prof. Dr. Wilhelm Schäfer (Vizepräsident Universität Paderborn), Jutta Deppe (Hochschule OWL), Dr. Bernd Janson (Zenit GmbH), Günter Korder (it’s owl). Vordere Reihe (v. l.) : Dr. Thomas Gawlowski, Daniela Gerdes (Universität Paderborn), Erika Sahrhage (Universität Bielefeld), Dr. Miriam Hanitzsch (FH Bielefeld). Foto: Vanessa Dreibrodt
Informierten über Fördermöglichkeiten für Hochschulen und Unternehmen in OWL: Hintere Reihe (v. l.): Prof. Dr. Wilhelm Schäfer (Vizepräsident Universität Paderborn), Jutta Deppe (Hochschule OWL), Dr. Bernd Janson (Zenit GmbH), Günter Korder (it’s owl). Vordere Reihe (v. l.) : Dr. Thomas Gawlowski, Daniela Gerdes (Universität Paderborn), Erika Sahrhage (Universität Bielefeld), Dr. Miriam Hanitzsch (FH Bielefeld). Foto: Vanessa Dreibrodt
„Das Timing der OWL-Veranstaltung ist ausgezeichnet. Dies ist die erste Auftaktveranstaltung zu Horizont 2020, in der nicht nur Möglichkeiten, sondern Fakten präsentiert werden können“, sagte Dr. Claudia Eggert von der KoWi (Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen) aus Brüssel, die in Paderborn die grundlegenden Inhalte präsentierte. Damit spielte sie darauf an, dass die neuen Regelungen für die Forschungsförderung erst in der vergangenen Woche von Parlament, Rat und Kommission der EU verabschiedet wurden.

Mit insgesamt 70,2 Milliarden Euro ist das Programm für die nächsten sieben Jahre ausgestattet, etwa 20 Milliarden mehr als in der laufenden Förderperiode. Rund vier Prozent davon gehen in ein eigens für KMU (Kleine und Mittlere Unternehmen) neu aufgelegtes Förderinstrument. Eine gute Chance für die mittelständisch geprägte Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe. „KMU sollten nicht vor der Komplexität der EU-Förderung zurück schrecken und vor allem eines tun: Sich beraten lassen“, machte Dr. Bernd Janson von der Zenit GmbH aus Mülheim deutlich und verwies damit auf die zahlreichen Beratungsangebote des Bundes und Landes, aber auch der regionalen Hochschulen. Diese unterhalten seit langem spezielle EU-Förderberatungsstellen, die vor allem von den Wissenschaftlern genutzt werden. Auch bei Kooperationsanfragen von Unternehmen unterstützen die Transfer- und Förderberatungsstellen der Hochschulen.

In die gleiche Richtung zielte der Vortrag von Günter Korder, Geschäftsführer des Spitzenclusters „it’s owl“, der im neuen Forschungsrahmenprogramm ein gute Möglichkeit sieht, die bestehenden Kooperationen zwischen Hochschulen und heimischen Unternehmen auszubauen und langfristig nach Europa zu tragen. „Als Spitzencluster müssen wir uns mit den Besten in Europa messen und international sichtbar sein“, war seine Botschaft.

Die Veranstaltung wurde organisiert von den Forschungsberatungsstellen der vier öffentlich-rechtlichen Hochschulen in OWL: der Universität und der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule OWL in Lemgo sowie der Universität Paderborn, die sich im Arbeitskreis „eu4owl“ zusammengefunden haben. Ab Herbst sollen weitere gemeinsame Veranstaltungen zum neuen Forschungsrahmenprogramm der EU in den Hochschulen stattfinden, mit jeweils wechselnden thematischen Schwerpunkten.

 

Kontakt:
Erika Sahrhage
Universität Bielefeld
Erika.sahrhage@uni-bielefeld.de

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