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Mission Doppelabi gut gestartet

Veröffentlicht am 7. Februar 2014, 08:58 Uhr
Zwischenfazit der Universität Bielefeld am Semesterende

„Die Universität Bielefeld hat das erste Semester mit dem doppelten Abiturjahrgang gut gemeistert“, resümiert Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, am Ende des Wintersemesters 2013/2014. Er bedankt sich gleichzeitig bei allen, die dazu beigetragen haben – den Lehrenden, Fakultäts- und Verwaltungsbeschäftigten, dem Studentenwerk und auch den Bielefelder Verkehrsbetrieben Mobiel. Sein Dank gilt ausdrücklich auch den Studierenden für ihre Geduld. „Die gründliche Planung einerseits, aber auch das Verständnis andererseits haben sehr geholfen, den Ansturm zu bewältigen.“ Rund 4.450 Anfängerinnen und Anfänger haben im Wintersemester ein Studium in einem der grundständigen Studiengänge (Bachelor und Staatsexamen) der Universität Bielefeld begonnen. Das sind 37 Prozent mehr Erstsemester als im Vorjahr.


Vorlesung im Audimax der Universität Bielefeld
Vorlesung im Audimax der Universität Bielefeld
Deutlich mehr Studienanfänger, volle Kurse, Bedarf an zusätzlichen Veranstaltungen und Räumen, mehr Nachfrage nach Mensa-Essen und Stadtbahnen – all das ist eingetreten, aber auch bewältigt worden. „Ich habe den Eindruck, dass die frühe Planung von zentraler Seite zu realistischen Prognosen geführt hat und dies eine gute Vorbereitung ermöglichte. Unser Planungsteam hat sehr gute Arbeit geleistet“, so Sagerer. Diese Einschätzung wird durch Stimmen aus den Fakultäten bestätigt.

Die Befürchtungen waren groß, haben sich aber nicht bewahrheitet: Das Vergabeverfahren für die Studienplätze hat sich nicht verlängert, obwohl die Universität auch in den zulassungsbeschränkten Fächern mehr Plätze angeboten hatte. Auch der Numerus Clausus ist in den meisten Fächern stabil geblieben. Die Studierenden haben sich – wie geplant – nicht gleichmäßig auf die Studiengänge verteilt. In einigen wurden deshalb vorausschauend mehr Plätze als in anderen geschaffen. Zum Teil haben Lehrende Vorlesungen doppelt gehalten, um das Eingangssemester – beispielsweise in den Rechtswissenschaften nahezu 700 Zuhörer – zu teilen. Ein wichtiges Element der Planungen: Die Seminarräume, Hörsäle und – neu – Kinosäle wurden früher als sonst und in mehreren Prioritätsstufen zentral vergeben. Dafür mussten auch die Fakultäten ihre Lehrangebote sehr viel früher stehen haben.
Ein Knackpunkt waren zu Semesterbeginn noch die neuen Hörsäle und Seminarräume im Ersatzneubau, die punktgenau Anfang Oktober zur Verfügung standen. Zum Teil mussten in den ersten Semesterwochen Räume technisch nachgerüstet werden. Das zentrale WLAN-Netz steht dort voraussichtlich im Sommer, spätestens im kommenden Wintersemester zur Verfügung.

„Der Start ist uns gelungen, zurücklehnen können wir uns jetzt jedoch nicht“, betont Rektor Sagerer. Im Verlauf der folgenden Semester werden die Lehrangebote kleinteiliger. Damit werden die Veranstaltungen kleiner und zahlreicher. Und: Der doppelte Abiturjahrgang wird die Universität noch einige Jahre beschäftigten. Der vergrößerte Doppelabi-Anfängerjahrgang zieht sich weiter bis zur Prüfung am Studienende. Außerdem bietet die Universität auch im kommenden Sommer- und Wintersemester noch einmal mehr Plätze an für Studienanfänger aus dem doppelten Abiturjahrgang, die ihr Studium aufgrund von freiwilligen Diensten oder Auslandsaufenthalten später aufnehmen möchten.

Die Universität Bielefeld ist die größte Hochschule in Ostwestfalen-Lippe. Derzeit studieren hier rund 21.400 Menschen. Mehr als 3.000 schließen hier jährlich ihr Studium ab. Die Fächerpalette reicht von Geistes- bis Naturwissenschaften, von Sozial- bis Technikwissenschaften. Die Universität Bielefeld steht für exzellente Lehre: Mit dem von der Bundesregierung geförderten Programm „richtig einsteigen“ erarbeitet sie innovative Konzepte, um Studierenden einen guten Einstieg in ihr fachwissenschaftliches Studium zu ermöglichen.

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