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Lernfähiger Roboterarm greift und montiert vor Publikum

Veröffentlicht am 4. April 2013, 09:32 Uhr
Universität Bielefeld präsentiert Forschungsschwerpunkt Interaktive Intelligente Systeme auf Hannover Messe

Wie können Industriearbeiter einem Roboterarm einfach und schnell neue Bewegungen beibringen? Darum geht es in dem Projekt FlexIRob (Flexibles Interaktives Robotik-System) der Universität Bielefeld. Ergebnisse aus dem Projekt präsentieren die Universität Bielefeld und ihre Einrichtungen CITEC (Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie) und CoR-Lab (Forschungsinstitut für Kognition und Robotik) von Montag bis Freitag, 8. bis 12. April, auf der Hannover Messe 2013.


Mühelos zu programmieren: Die Universität Bielefeld präsentiert einen lernfähigen Roboter-arm auf der Hannover Messe.
Mühelos zu programmieren: Die Universität Bielefeld präsentiert einen lernfähigen Roboterarm auf der Hannover Messe.
Auf der Messe stellt die Universität zum bereits fünften Mal ihren Forschungsschwerpunkt Interaktive Intelligente Systeme vor. Die Präsentation ist Teil des Gemeinschaftsstands OstWestfalenLippe (Stand A04 in Halle 16). Der gemeinsame Messeauftritt steht auch in diesem Jahr im Zeichen des Spitzenclusters it's owl (Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe) und der Vernetzung exzellenter Forschung zur Mensch-Maschine Interaktion mit industriellen Partnern aus der Region.

An dem Stand wird das Projekt FlexIRob vorgestellt. Das Ziel des Projekts: ein Roboterarm, den Menschen als dritte Hand durch direkten Kontakt steuern können. Die Bielefelder Forscherinnen und Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich der FlexIRob schnell an unterschiedliche Umgebungen und Aufgaben anpassen lässt – etwa für Kleinserienfertigungen. Die Plattform des FlexIRob ist der Leichtbau-Roboterarm der KUKA Roboter GmbH.

Ihr neues Verfahren haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer Studie mit rund 40 Arbeitern in dem ostwestfälischen Technologieunternehmen Harting untersucht – als Teil des EU-finanzierten ECHORD-Projekts „MoFTaG – Model-free flexible trajectory generation“ (Flexible Erzeugung von Bewegungsbahnen ohne Modellierung). ECHORD unterstützt die Zusammenarbeit von Forschung und Industrie in der Robotik. Auf der Messe werden das Verfahren sowie Ergebnisse des Projekts MoFTaG vorgestellt.

Weitere Informationen im Internet:
www.cor-lab.de/flexirob
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