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Internationales Experten-Netzwerk für intelligente Systeme

Veröffentlicht am 12. Februar 2015, 12:29 Uhr
Rund 800.000 Euro für Universität Bielefeld/Exzellenzcluster CITEC leitet neues Programm

Maschinen so intelligent zu machen, dass sie von sich aus erkennen, wie sie ihren menschlichen Nutzern das Leben erleichtern können: Für diese Forschung verstärkt die Universität Bielefeld ihre internationale Kooperation um führende Hochschulen und Institute auf fünf Kontinenten. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das neue Thematische Netzwerk Interaktive Intelligente Systeme mit mehr als 800.000 Euro. Der Exzellenzcluster Kognitive lnteraktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld leitet das Programm. Seit 2013 läuft bereits ein Thematisches Netzwerk an der Universität Bielefeld in den Theoretischen Wissenschaften, insgesamt fördert der DAAD bundesweit 28.


„Das neue Netzwerk schafft attraktive Ausbildungsmöglichkeiten für junge Nachwuchsfor-scher“, sagt Prof. Dr. Helge Ritter vom Exzellenzcluster CITEC. In dem Netzwerk wird es um intelligente Systeme wie den Roboterkopf Flobi gehen. Foto: CITEC/Universität Bielefeld
„Das neue Netzwerk schafft attraktive Ausbildungsmöglichkeiten für junge Nachwuchsfor-scher“, sagt Prof. Dr. Helge Ritter vom Exzellenzcluster CITEC. In dem Netzwerk wird es um intelligente Systeme wie den Roboterkopf Flobi gehen. Foto: CITEC/Universität Bielefeld

„Die Förderzusage für das neue Thematische Netzwerk zeigt, wie zukunftsträchtig unser Ansatz ist, technische Systeme intelligent und hilfsbereit zu machen“, sagt CITEC-Koordinator Professor Dr. Helge Ritter. „Mit dem Netzwerk schaffen wir nicht nur eine herausragende internationale Kooperations- und Forschungsplattform für unser Thema, sondern bauen ein bereits jetzt sehr attraktives Umfeld weiter aus, um junge Spitzenkräfte für Hightech- und technologiebezogene Berufsfelder zu gewinnen und auf höchstem Niveau auszubilden“, sagt Ritter. „Dies leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit und die bessere Bewältigung gesellschaftlicher Zukunftsherausforderungen durch eine Technik, die am Menschen ausgerichtet ist“.

Zu dem Thematischen Netzwerk gehören außer der Universität Bielefeld: die Indiana University Bloomington (USA), die Osaka University (Japan), die Queensland University of Technology (Australien), das Technion – Israel Institute of Technology (Israel) und das Italian Institute of Technology (Italien). Von April 2015 bis März 2018 kommen Forscherinnen und Forscher aus diesen Hochschulen und Forschungseinrichtungen als Gäste nach Bielefeld. Zusätzlich reisen CITEC-Wissenschaftler an die Standorte der Netzwerk-Partner, um dort an Projekten mitzuarbeiten. „Die Labor-Wechsel ermöglichen den Forschern, mit Forschungsprototypen zu arbeiten, die es in ihrer eigenen Einrichtung nicht gibt. Außerdem treibt die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen vor Ort auch Ideen für künftige gemeinsame Forschungsprojekte an“, sagt Helge Ritter. Auf dem Programm des Thematischen Netzwerks stehen jährliche Workshops bei einem der Partner. In einer ebenfalls jährlichen Summer School kommen Doktorandinnen und Doktoranden der sechs beteiligten Organisationen zusammen, um miteinander über ihre Entwicklungen zu diskutieren. Flankiert wird das Programm durch Austausch von Studierenden zwischen den Einrichtungen.

Das von CITEC koordinierte Thematische Netzwerk hat sich in einem Auswahlverfahren mit großer Konkurrenz durchsetzen können. Von insgesamt 89 Bewerbungen für den DAAD-Wettbewerb wurden in der zweiten Ausschreibungsrunde deutschlandweit 28 Projekte gefördert. Die Universität Bielefeld ist eine von nur drei Hochschulen in Deutschland, die in den beiden bisherigen Ausschreibungsrunden mit sogar zwei Thematischen Netzwerken erfolgreich waren. So wird das Thematische Netzwerk „From Extreme Matter to Financial Markets“ (Von extremer Materie zu Finanzmärkten) bereits seit 2013 an der Universität Bielefeld gefördert. Die weiteren Hochschulen mit zwei Thematischen Netzwerken sind die Technische Universität München und die Universität Hohenheim.

Seit 2007 verfolgt die Universität Bielefeld in ihrem strategischen Forschungsschwerpunkt Interaktive Intelligente Systeme (IIS) das Ziel, Roboter und andere technische Systeme mit maschineller Intelligenz auszustatten, um sie nützlicher und hilfsbereiter zu machen. So sollen sich Roboter und Haushaltsgeräte auch von Laien leicht und intuitiv instruieren lassen und Systeme sollen sich während ihres Betriebs neues Wissen und neue Fähigkeiten aneignen können. Der Forschungsschwerpunkt ist Namensgeber des neuen Thematischen Netzwerks. Erforscht und entwickelt werden die intelligenten technischen Systeme im Exzellenzcluster Kognitive lnteraktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld. Dabei besteht eine enge Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Kognition und Robotik (CoR-Lab) der Universität Bielefeld, dessen besonderer Fokus auf neuen Technologien und Verfahren für Anwendungen in der Industrie liegt.

Weitere Informationen im Internet:
Pressemitteilung des Deutschen Akademische Austauschdiensts (DAAD) "Nächste Generation strategischer Partnerschaften geht an den Start": https://www.daad.de/presse/pressemitteilungen/de/33358-naechste-generation-strategischer-partnerschaften-geht-an-den-start

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