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Historiker Daniel Siemens wird Mitglied des Jungen Kollegs der Nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste

Veröffentlicht am 14. Januar 2009, 00:00 Uhr

Hohe Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Der Historiker Dr. Daniel Siemens von der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld wurde heute zusammen mit zehn weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen in das Junge Kolleg der Nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen. Voraussetzung für die vierjährige Mitgliedschaft im Jungen Kolleg sind neben der Promotion herausragende wissenschaftliche Leistungen an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Die Aufnahme in das Kolleg gilt als hohe Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Dr. Daniel Siemens
Dr. Daniel Siemens

Daniel Siemens (Jahrgang 1975) ist Akademischer Rat am Arbeitsbereich "Geschichte moderner Gesellschaften" der Abteilung Geschichtswissenschaft. Nach dem Studium der Fächer Geschichte, Neuere Deutsche Literatur und Rechtswissenschaft in Potsdam, Montpellier und der Freien Universität Berlin promovierte er 2006 an der Humboldt Universität zu Berlin über die Gerichtsberichterstattung der 1920er Jahre in Berlin, Paris und Chicago. Die von der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Deutschen Historischen Institut in Washington D.C. geförderte Arbeit erhielt im gleichen Jahr den Franz Steiner Preis für transatlantische Geschichte. Siemens? Forschungsschwerpunkte sind die vergleichende Medien-, Justiz- und Körpergeschichte sowie die Geschichte der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Gegenwärtig arbeitet er an einem Buch mit dem Arbeitstitel "Der Fall Horst Wessel. Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten", das Ende 2009 im Siedler-Verlag erscheinen wird.

Mit dem Jungen Kolleg strebt die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste eine umfassende Förderung der Spitzenforschung der Zukunft an. Das Kolleg wird von der Stiftung Mercator gefördert. Seine Mitglieder erhalten ein Forschungsstipendium in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr und einen Zuschuss zur ergänzenden Finanzierung eines mehrmonatigen Forschungsaufenthalts an einer wissenschaftlichen Einrichtung im Ausland.

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