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Grundschulpädagogik im Diskurs

Veröffentlicht am 22. September 2016, 11:26 Uhr
25. Jahrestagung der DGfE Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe

Rund 300 Grundschulpädagoginnen und –pädagogen aus Deutschland und den Nachbarstaaten kommen vom 26. bis zum 28. September an die Universität Bielefeld zur 25. Jahrestagung der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Die Leitung der Jubiläumstagung „Profession und Disziplin – Grundschulpädagogik im Diskurs“ liegt bei Professorin Dr. Susanne Miller von der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld und ihrem Team.


Die Laborschule entwickelt neue Formen des Lehrens, Lernens und Zusammenlebens in der Schule. Archivbild: Universität Bielefeld
Die Laborschule entwickelt neue Formen des Lehrens, Lernens und Zusammenlebens in der Schule. Archivbild: Universität Bielefeld
Inklusion und Flucht, Ganztagsschule und individuelle Förderung: Aktuelle gesellschaftliche und bildungspolitische Entwicklungen stellen die Grundschulen immer wieder vor Herausforderungen und fordern stetig Reformen. Vor diesem Hintergrund zieht die Tagung eine Bilanz: Was macht die Professionalität von Grundschullehrkräften gegenwärtig aus? Welches wissenschaftliche Wissen hält die Grundschulpädagogik hierfür derzeit bereit? Und worauf muss sie sich angesichts der vielfältigen neuen Anforderungen in der Zukunft einstellen?

Die Grundschulpädagogik als eigenständige wissenschaftliche Disziplin begründet sich aus der Besonderheit der Grundschule als erste Schule, als Schule für alle Kinder und als Schule der grundlegenden Bildung. Die Lerngruppen sind also heterogen zusammengesetzt und Grundschullehrkräfte sind besonders gefordert, wenn es darum geht, individuelle Stärken und Schwächen zu diagnostizieren, gleichzeitig den standardisierten Kompetenzanforderungen für die einzelnen Fächer gerecht zu werden und in multiprofessionellen Teams zusammenzuarbeiten.

In drei öffentlichen Hauptvorträgen, sieben Symposien und 71 Einzelbeiträgen wird entsprechend ein breites inhaltliches Spektrum aus aktuellen Forschungsprojekten der Grundschulpädagogik und den angrenzenden Fachdidaktiken berichtet, reflektiert und theoretisch eingeordnet. Die Eröffnungsveranstaltung findet am Montag, 26. September, um 14 Uhr in Hörsaal H1 statt und ist ebenso wie die Hauptvorträge offen für alle Interessierten.

An der Universität Bielefeld hat die Grundschulpädagogik bereits eine lange Tradition und gab den Anstoß für zahlreiche Reformen. Die an die Universität angegliederte Laborschule nimmt dabei seit ihrer Gründung im Jahr 1974 eine Vorreiterrolle ein. Mit dem Studiengang der „integrierten Sonderpädagogik“, der im Wintersemester 2002 startete, trägt die Universität Bielefeld zudem maßgeblich dazu bei, die Grenzen zwischen den Schulformen zu überwinden, insbesondere zwischen allgemeinem und sonderpädagogischem Lehramt.

Pressevertreter sind herzlich eingeladen, über die Veranstaltung zu berichten.

Tagungsprogramm und weitere Informationen:
http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/ag3/dgfe/  


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