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Gender-Gastprofessur für Dr. Claudia Terschüren

Veröffentlicht am 17. Oktober 2011, 13:10 Uhr
Praktikerin lehrt an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften

Im Wintersemester 2011/12 lehrt Dr. Claudia Terschüren vom Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA.NRW) an der Fakultät Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Sie übernimmt mit diesem Lehrauftrag den Staffelstab für die Gender-Gastprofessur, welche die Universität Bielefeld im letzten Jahr eingerichtet hatte. Im Vorjahr waren Dr. Barbara Degen und Dr. Ulrike Lembke Gender-Gastprofessorinnen an der Fakultät für Rechtswissenschaft. Mit der Professur zielt die Fakultät darauf ab, verstärkt Aspekte der Geschlechterforschung und der Geschlechterrollen in Forschung und Lehre der Gesundheitswissenschaften zu verankern. 


Dr. Claudia Terschüren
Dr. Claudia Terschüren
Im Rahmen der Gastprofessur bietet Claudia Terschüren verschiedene Veranstaltungen an. Die Lehrveranstaltung (Vorlesung und Übung) „Gender und Public Health - geschlechtersensibel und bevölkerungsbezogen“ zeigt auf, was „gender“ und „sex“ in der gesundheitswissenschaftlichen Forschung bedeuten und welche Ansprüche gendersensibles Forschen an die Methoden stellt. Für die erste Veranstaltungswoche des neuen Jahres ist am 12. und 13. Januar 2012 ein Blockseminar geplant, das in das Thema Gender einführt, wissenschaftliche Forschung im Bereich Gesundheit beleuchtet und die Studierenden auf eigene geschlechtersensiblen Untersuchungen vorbereitet. Im Rahmen der European / International Public Health Week (Europäische und Internationale Woche des Gesundheitswesens) wird Claudia Terschüren zum Thema „Fashion Victims – fashion and its global impact on health“ (Fashion Victims – Mode und ihr weltweiter Einfluss auf die Gesundheit) referieren. Außerdem hält sie einen Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung der Gender Studies.

Dr. Claudia Terschüren ist Mitarbeiterin in der Fachgruppe „Innovation in der Gesundheit“ des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit (LIGA.NRW) und Fachkoordinatorin „Health Needs Assessment“ (epidemiologische Bedarfsermittlung). Sie hat an der Universität Göttingen Biologie sowie Public Health an den Universitäten Ulm und Bremen studiert. In Bremen promovierte sie 2003. Zurzeit spielt der Genderaspekt eine wichtige Rolle in ihrer Forschung, beispielsweise: Wie können in der Prävention, in der medizinischen Grundversorgung und mit Hilfe von gesundheitspolitischen Maßnahmen die Ungleichheiten vermindert werden? 

Mit der Einrichtung der Gastprofessur setzt die Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld nach innen wie nach außen ein deutliches Zeichen für die Stärkung von genderspezifischen Inhalten in Forschung und Lehre. Die Professur soll den Studierenden die Bedeutung des Themenfeldes „Gender und Public Health“ verdeutlichen, die Präsenz von Genderfragen in der gesundheitswissenschaftlichen Forschung erhöhen sowie Frauen in Forschung und Lehre sichtbarer machen. Innerhalb der Universität fügt sich diese Initiative der Fakultät in die Zielsetzung des Rektorats ein, Gleichstellungsfragen sowie Gender- und Diversity-Themen zu stärken.


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