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DFG-Förderatlas: Universität Bielefeld mit Spitzenergebnissen

Veröffentlicht am 3. September 2015, 11:48 Uhr

Herausragend: Mathematik, Soziologie und Informatik

Die Forscherinnen und Forscher der Universität Bielefeld sind im Vergleich zu ihren Kolleginnen und Kollegen an den forschungsstärksten deutschen Universitäten überdurchschnittlich erfolgreich beim Einwerben von Drittmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dies ist ein Ergebnis des heute (03.09.2015) erschienenen DFG-Förderatlas 2015, der die DFG-Bewilligungen der Universitäten für die Jahre 2011 bis 2013 aufbereitet.


Der Erfolg der Universität Bielefeld zeigt sich insbesondere bei der relativen Betrachtung der Bewilligungen. Dabei gehen die Autoren des Förderatlas den Fragen nach: Welche Drittmitteleinwerbungen bei der DFG sind durchschnittlich von einem Wissenschaftler oder einer Wissenschaftlerin im jeweiligen Fach zu erwarten? Diese Erwartungswerte werden in Relation zur Größe und Fächerstruktur der Universität gesetzt. Damit können Universitäten, die sich in Profil und Größe teils deutlich unterscheiden, verglichen werden. Die Universität Bielefeld ist in dieser Auswertung in Deutschland die Nummer 4 (bezogen auf das gesamte wissenschaftliche Personal) beziehungsweise die Nummer 8 (bezogen auf die Professorenschaft). In Nordrhein-Westfalen belegt sie in beiden Kategorien Platz 1.

In der absoluten Betrachtung der DFG-Bewilligungen – also die Summe aller Drittmittel von der DFG im genannten Zeitraum – belegt die Universität Bielefeld mit 84,5 Millionen Euro Platz 33 der deutschen Universitäten. Die Bielefelder Mathematik (11,6 Millionen Euro, Platz 3), Soziologie (11,5 Millionen Euro, Platz 4), und Informatik (14,6 Millionen, Platz 5) finden sich in den fachbezogenen Statistiken der Deutschen Forschungsgemeinschaft auf vorderen Plätzen wieder.

„Diese Bilanz im DFG-Förderatlas ist ein überragender Erfolg für die Universität Bielefeld und belegt wieder einmal unserer Forschungsstärke“, so Professor Dr. Martin Egelhaaf. „Wir dürfen uns aber nicht auf diesem Erfolg ausruhen – dieses Ergebnis zu halten ist eine große Herausforderung.“

Als Drittmittel bezeichnet man in der Wissenschaft die Anteile an der Finanzierung von Forschungsvorhaben, die nicht aus dem Etat der vom zuständigen Ministerium für die Hochschulen bereitgestellten Mittel stammen. Drittmittel in Deutschland stammen zu einem großen Teil aus öffentlichen Forschungsförderungen wie zum Beispiel der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Wissenschaftler bewerben sich um diese Mittel im wettbewerblichen Verfahren. Der im Dreijahresabstand erscheinende DFG-Förderatlas präsentiert in umfassender und fachlich differenzierender Form Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland.

Weitere Informationen im Internet:
www.dfg.de/foerderatlas



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