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Beethovens 9. Sinfonie zum 40. Geburtstag des Universitätsorchesters

Veröffentlicht am 20. Juni 2014, 12:52 Uhr
Spagat zwischen sinfonischem Niemandsland und Klassikern

Vier Jahrzehnte ist es her, dass drei Instrumentalisten - ein Physiker (Viola), ein Jurastudent (Kontrabass) und ein Zivildienstleistender (Oboe) – nach Gleichgesinnten suchten, um gemeinsam Musik zu machen. Besonders in der jungen Universität Bielefeld fanden sie 1974 ihre Mitspieler und aus dem „Jungen Kammerorchester Bielefeld“ wurde schnell das „Hochschulorchester“. Heute gehören dem Universitätsorchester circa 70 Musiker an – zwei Drittel Streicher und ein Drittel Bläser. Studierende und Beschäftigte musizieren hier gemeinsam mit Instrumentalisten, die nicht aus der Hochschule kommen. Dr. Michael Hoyer leitet das Orchester seit mehr als 30 Jahren.


Das Universitätsorchester ist Mitglied der Jeunesses Musicales Deutschland. Dem Fachverband für Jugendorchester gehören 300 Mitglieder an.
Das Universitätsorchester ist Mitglied der Jeunesses Musicales Deutschland. Dem Fachverband für Jugendorchester gehören 300 Mitglieder an.
Zum Jubiläum haben sich die Musikerinnen und Musiker sowie das Vokalensemble ein großes Werk vorgenommen: Die Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125  von Ludwig van Beethoven. Seit April proben die Musiker das berühmte Werk und führen es am Montag, 30. Juni, um 20.15 Uhr im Audimax der Universität – dem Konzertsaal des Orchesters – auf. Als Solisten des Konzertabends wirken mit: Lara Venghaus (Sopran), Bettina Pieck (Alt), Johann Penner (Tenor) und Markus Wetzlich (Bass). Der Eintritt ist frei

Die 9. Sinfonie wurde am 7. Mai 1824 uraufgeführt und ist die letzte vollendete Sinfonie des Komponisten Ludwig van Beethoven. Bei diesem Werk wurden zum ersten Mal in der Musikgeschichte Gesangssolisten und ein Chor in die Gestaltung einer Sinfonie einbezogen. Heute ist sie weltweit eines der populärsten Werke der klassischen Musik. Das Stück erfordert im Finalsatz zusätzlich Gesangssolisten und einen gemischten Chor, da Beethoven Teile des Gedichtes „An die Freude“ von Friedrich Schiller vertont hat. Die Aufführungszeit beträgt etwa 65 bis 75 Minuten.

Der Rückblick auf die vergangenen Jahre des Universitätsorchesters zeigt eine beachtliche Reihe von Konzerten mit Werken verschiedenster Epochen und Stilrichtungen, unter denen sich die Highlights der sinfonischen Literatur ebenso finden wie Raritäten, die auch von professionellen Orchestern selten beachtet werden. Höhepunkte waren zudem die Opernaufführungen des „Freischütz" von Carl Maria von Weber und der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Nicht wenige der Solisten, die das Orchester für seine Arbeit gewinnen konnte, sind zu namhaften Künstlern geworden zum Beispiel Stefan Vincke, Tenor (international gefragter Sänger), Gil Shaked-Agababa, Klarinette, Jan-Christoph Homann, Klavier. Ebenso haben einige bekannte Musiker der Region erste Erfahrung im Orchesterspiel als Mitglieder des Universitätsorchesters gesammelt, beispielsweise Hartmut Welpmann, Horn (heute Mitglied der Bielefelder Philharmoniker).

Unterstützung und Förderung hat das Orchester seit 1977 durch die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft und in den letzten Jahren durch das Campusradio Hertz 87.9 erhalten.

Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/universitaetsorchester

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