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uni.aktuell - Kategorie Forschung & Wissenschaft

Spezialist für die Fusion der Sinne

Veröffentlicht am 27. Oktober 2017

Dr. Christoph Kayser übernimmt Professur an der Universität Bielefeld / Zwei Millionen Euro Förderung durch Europäischen Forschungsrat  

Durch das neue System reagieren Erntemaschinen automatisch auf Hindernisse im Erntefeld. Foto: CLAAS

Ob Jahrmarktkulisse, Strandatmosphäre oder das Chaos einer Unfallstelle: Das Gehirn ordnet Situationen blitzschnell ein. Dafür sortiert und kombiniert es fortwährend, was die Augen, Ohren und andere Sinnesorgane ihm liefern. Wie und wo im Gehirn die Sinne verschmelzen – das untersucht der Biologe und Mathematiker Professor Dr. Christoph Kayser, bislang Leiter einer Forschungsgruppe an der University of Glasgow (Großbritannien). Jetzt übernimmt er die Professur für Kognitive Neurowissenschaften an der Universität Bielefeld. Seine Forschung ist international bekannt: Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) fördert seine Arbeit bis 2020 mit zwei Millionen Euro.

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Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

Veröffentlicht am 23. Oktober 2017

Exzellenzcluster CITEC und das Unternehmen CLAAS stellen Forschung vor

Durch das neue System reagieren Erntemaschinen automatisch auf Hindernisse im Erntefeld. Foto: CLAAS

Traktoren und Mähdrescher arbeiten oft in schwierigem Gelände: Erntegut wie Raps und Mais wächst unterschiedlich dicht, der Boden ist mal matschig und mal steinig und oft verdecken die Pflanzen die Sicht auf mögliche Hindernisse. Damit Erntemaschinen trotz wechselnder Bedingungen effizient und sicher ernten können, haben der Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld und der Agartechnikhersteller CLAAS in Harsewinkel ein neues System zur Umfelderkennung entwickelt. Die Kooperation wurde als Innovationsprojekt des Technologie-Netzwerks it's OWL gefördert. Die Ergebnisse des Projekts werden am Dienstag, 24. Oktober, bei einem Workshop im CITEC-Gebäude vorgestellt. Die neue Technologie wird mit einem Mähdrescher vor dem Gebäude vorgeführt. Außerdem erhalten Studierende und Promovierende Gelegenheit, sich über Karrierewege bei CLAAS, der Universität Bielefeld und der Fachhochschule Bielefeld zu informieren.

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Wie Musizieren das Gehirn verändert

Veröffentlicht am 19. Oktober 2017
Vortrag am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität (ZiF)

Prof. Dr. Eckart Altenmüller.

Junge Musikerinnen und Musiker haben bis zur Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule im Durchschnitt 10.000 Stunden an ihrem Instrument verbracht – und ihr Gehirn durch dieses Training nachhaltig verändert. Wie Musizieren das Gehirn verändert, dazu referiert der Musikmediziner Professor Dr. Eckart Altenmüller aus Hannover am 25. Oktober ab 18 Uhr im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF).[Weiterlesen]

Flüchtlinge durch Psychotherapie vom Trauma erleichtern

Veröffentlicht am 18. Oktober 2017
Psychologe der Universität Bielefeld stellt erfolgreiche Methode vor

Prof. Dr. Frank Neuner forscht an der Universität Bielefeld zu klinischer Psychologie und Psychotherapie. Foto: Universität Bielefeld

Sie leiden an Alpträumen, Flashbacks, Depressionen oder auch Angststörungen: Flüchtlinge aus Krisengebieten kommen häufig traumatisiert nach Deutschland. „Realistische Schätzungen gehen von bis zu 40 Prozent psychisch erkrankter Flüchtlinge aus. Für die Zeit seit 2015 sprechen wir also von mehreren hunderttausend Menschen, die eigentlich psychologische Unterstützung brauchen“, sagt Professor Dr. Frank Neuner von der Universität Bielefeld. Der Psychologe ist einer der Entwickler der „Narrativen Expositionstherapie“ (NET). Sie wird seit 15 Jahren in Krisengebieten von Ostafrika bis Sri Lanka eingesetzt. Das Besondere: Die Therapie zeigt schon nach wenigen Sitzungen Erfolge. In einem neuem „research_tv“-Beitrag der Universität Bielefeld spricht Frank Neuner über die NET und erklärt, welche Konsequenzen es hat, wenn Flüchtlinge ohne Therapie bleiben.[Weiterlesen]

Unsicherheiten zähmen, vom Zufall profitieren

Veröffentlicht am 18. Oktober 2017
Eröffnungsfeier des Sonderforschungsbereichs an der Universität Bielefeld

Ein neuer Sonderforschungsbereich erforscht den mathematischen Zufall.

Unsicherheit, Unordnung und Zufall sind in modernen Gesellschaften allgegenwärtig. Die Wahrscheinlichkeitstheorie hat in den vergangenen Jahrzehnten große Erfolge beim Verständnis des Zufalls gemacht, was in Biologie und Physik von großem Nutzen war und auf den Finanzmärkten zu neuen Anwendungen geführt hat. Andererseits haben gerade Entwicklungen auf den Finanzmärkten gezeigt, dass es auch mathematisch weniger exakt fassbare Unsicherheit gibt, die zu großen Verwerfungen führen kann. Diese Unsicherheit zu zähmen, aber auch den Zufall in Wirtschaft, Physik und Biologie besser zu verstehen, ist das Thema eines Sonderforschungsbereichs, der im Mai dieses Jahres von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt wurde. Am 25. Oktober feiert der SFB seinen Auftakt mit internationalen Gästen.[Weiterlesen]

Sozialer Roboter und Datenklänge in fürsorglicher Wohnung

Veröffentlicht am 17. Oktober 2017

Großprojekt des Exzellenzclusters CITEC steht vor Abschluss

Prof. Dr. Britta Wrede vom Exzellenzcluster CITEC gehört zur Leitung des Projekts, das Roboter Floka – hier mit „sozialem Kopf“ – mit einer intelligenten Wohnung vernetzt. Foto: CITEC/Universität Bielefeld

Was macht eine intelligente Wohnung sozial kompetent, sodass sie ihre Gäste optimal unterstützen kann? Daran haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld in einem Großprojekt geforscht. Das Hauptergebnis ist die Schaffung eines mitdenkenden Apartments im CITEC-Gebäude, das rund um die Uhr als Forschungswohnung eingesetzt werden kann. Zu den Entwicklungen der Forschenden gehören ein „emotionaler“ Roboterkopf, ein klingender Energieverbrauch und ein Lichtsignal-System in der Küche. Das als „fürsorgliche Wohnung“ bekannte Projekt wird offiziell am Ende Oktober abgeschlossen. Die Forschenden stellen die Ergebnisse ihres Projekts diese Woche auf der internationalen Konferenz „Human Agent Interaction“ am CITEC vor. Ein neues Video gibt Einblicke in die Forschung zum Kognitiven Roboter-Service-Apartment.[Weiterlesen]

Nationaler Kontaktpunkt zur Open Access-Umstellung eröffnet

Veröffentlicht am 16. Oktober 2017
Universitätsbibliothek Bielefeld leitet das Projekt 

Vor dem Hintergrund der seit über 20 Jahren andauernden Zeitschriftenkrise sowie aktuellen wissenschaftspolitischen Forderungen nach Open Access und Open Science hat die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen im Rahmen der Schwerpunktinitiative Digitale Information einen „Nationalen Open-Access-Kontaktpunkt (OA2020-DE)“ für Deutschland eingerichtet. Ziel ist es, die Finanzierung der Mehrheit der existierenden Fachzeitschriften von Subskription (Abonnement-Verfahren) auf Open Access (freier Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen) umzustellen und damit eine maximal freie Nutzung der Zeitschrifteninhalte zu gewährleisten. Die Universitätsbibliothek Bielefeld und die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich leiten dieses Projekt.[Weiterlesen]

Vom Avatar als Assistent bis zum Roboter als Therapiehelfer

Veröffentlicht am 12. Oktober 2017
Konferenz „Human Agent Interaction“ mit 150 Wissenschaftlern in Bielefeld

Bei der Tagung geht es um künstliche „Agenten“, handlungsfähige Systeme wie Flobi, der als Avatar (Bild) und als Roboter eingesetzt wird. Foto: CITEC/ Universität Bielefeld

Alexa, Siri, Cortana und der Google Assistant – sie alle sind Beispiele für Agenten, künstliche handlungsfähige Systeme. Zu solchen Agenten gehören auch menschenähnliche Roboter und Avatare, mit denen Menschen ebenfalls umgehen als hätten diese eigene Bedürfnisse und Absichten. Die internationale Konferenz „Human Agent Interaction“ (HAI) bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kognitiver Robotik, Künstlicher-Intelligenz-Forschung sowie aus Kognitions- und Neurowissenschaft zusammen, um über die Forschung zu Agenten zu diskutieren. Nach Stationen in Japan (2013 und 2014), Südkorea (2015) und Singapur (2016) wird die Konferenz vom 17. bis 19. Oktober erstmals in Europa ausgerichtet. Zu der Tagung am Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld kommen 150 Forschende aus zwölf Ländern.[Weiterlesen]

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