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Zwei Künstlerehepaare - Ausstellung in der Universitätsbibliothek (Nr. 47/2004)

Veröffentlicht am 11. März 2004, 00:00 Uhr

In der Bielefelder Universitätsbibliothek (C 1) wird am 18. März, 18.00 Uhr, die von dem Bielefelder Kunsthistoriker Dr. Walter Kambartel konzipierte Ausstellung "Zwei Künstlerehepaare im Umfeld der Münchner Debschitzschule" eröffnet. Es sprechen: Elke Lietz (Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Bielefeld), Annette Heger (Pastorin an der Altstädter Nicolaikirche) und Prof. Dr. Reinhard Vogelsang. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Walter Kambartel von der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld.

Die montags bis freitags von 8.00 bis 22.00 Uhr geöffnete Ausstellung (bis 2. Mai) thematisiert die Künstlerehepaare Emilie Butters (1879-1961) und Wilhelm Krieger (1877-1945) sowie Clary Trueb (1882-1969) und Walter von Ruckteschell (1882-1941). Die Künstlerinnen Butters und Trueb waren Schülerinnen der Lehr- und Versuch-Ateliers für angewandte und freie Kunst in München (Debschitzschule) und lieferten anschlieÃend Form- und Dekorentwürfe für die 1909 gegründete Keramische Werkstätte Herrsching.

Während Clary von Ruckteschell-Trueb später eine eigene keramische Werkstatt in Dachau hatte, gründete Emilie Butters-Krieger eine Privatschule in Herrsching. Die Künstler Krieger und von Ruckteschell waren Bildhauer. Krieger spezialisierte sich auf Tierplastik, die u. a. in der Keramischen Werkstätte Herrsching ausgeführt wurde. Ruckteschell entwarf Mitte der zwanziger Jahre drei Skulpturengruppen für ein Kriegerdenkmal in der Altstädter Kirche in Bielefeld. Die Ausstellung beleuchtet die beiden Paarbiographien unter verschiedenen, um das Verhältnis von Profession und Geschlecht kreisenden Fragestellungen.

Die Ausstellungsmacher stehen ab 17.30 Uhr zur Verfügung.

 

Kurzmeldung











In der Bielefelder Universitätsbibliothek (C 1) wird am 18. März, 18.00 Uhr, die von dem Bielefelder Kunsthistoriker Dr. Walter Kambartel konzipierte Ausstellung "Zwei Künstlerehepaare im Umfeld der Münchner Debschitzschule" eröffnet.

Die montags bis freitags von 8.00 bis 22.00 Uhr geöffnete Ausstellung (bis 2. Mai) thematisiert die Künstlerehepaare Emilie Butters (1879-1961) und Wilhelm Krieger (1877- 945) sowie Clary Trueb (1882-1969) und Walter von Ruckteschell (1882-1941). Die Künstlerinnen Butters und Trueb waren Schülerinnen der Lehr- und Versuch-Ateliers für angewandte und freie Kunst in München (Debschitzschule) und lieferten anschließend Form- und Dekorentwürfe für die 1909 gegründete Keramische Werkstätte Herrsching.

Während Clary von Ruckteschell-Trueb später eine eigene keramische Werkstatt in Dachau hatte, gründete Emilie Butters-Krieger eine Privatschule in Herrsching. Die Künstler Krieger und von Ruckteschell waren Bildhauer. Krieger spezialisierte sich auf Tierplastik, die u. a. in der Keramischen Werkstätte Herrsching ausgeführt wurde. Ruckteschell entwarf Mitte der zwanziger Jahre drei Skulpturengruppen für ein Kriegerdenkmal in der Altstädter Kirche in Bielefeld. Die Ausstellung beleuchtet die beiden Paarbiographien unter verschiedenen, um das Verhältnis von Profession und Geschlecht kreisenden Fragestellungen.

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