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BaBi – Langzeitstudie zur Kindergesundheit (Nr.22/2014)

Veröffentlicht am 5. Februar 2014, 14:50 Uhr
Gewinnerinnen der ersten Jahresverlosung ermittelt

Wie gesund sind Bielefelds Kinder? Dieser Frage geht die Studie „BaBi - Gesundheit von Babys und Kindern in Bielefeld“ der Universität Bielefeld seit Oktober 2013 nach. Gesucht werden dafür in den nächsten zwei Jahren 1.500 schwangere Frauen aus Bielefeld. Ziel ist zu untersuchen, wie gesund Kinder in Bielefeld aufwachsen, welche Unterschiede es dabei gibt und wie die Gesundheit der Kinder weiter verbessert werden kann. Dabei können auch Umwelt und Herkunft der Kinder ihre Gesundheit und Entwicklung beeinflussen. Die BaBi-Studie lädt daher besonders Frauen aus Familien mit einem türkischen Migrationshintergrund oder aus (Spät-)Aussiedlerfamilien ein, Teil der Studie zu werden. Bei Interesse können sich Schwangere unter Telefon 0521 106-12766 oder babi-studie@uni-bielefeld.de melden.


BaBi-Teilnehmerin Bettina Buschmann und Romeo freuen sich über den von Studienmitarbeiterin Angelique Grosser (r.) übergebenen Gutschein.
BaBi-Teilnehmerin Bettina Buschmann und Romeo freuen sich über den von Studienmitarbeiterin Angelique Grosser (r.) übergebenen Gutschein.
Seit dem Studienstart im Oktober 2013 sind mehr als einhundert Frauen dabei und wurden bereits interviewt. Unter diesen Frauen wurden nun erstmals Gutscheine im Wert von 20 bis 50 Euro für verschiedene Geschäfte in Bielefeld als kleines Dankeschön verlost.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität werden die 1.500 Mütter und ihre neugeborenen Kinder durch regelmäßige Befragungen in den nächsten Jahren begleiten. Das erste persönliche Interview durch erfahrene Interviewerinnen findet in der Schwangerschaft statt. Danach werden die Frauen etwa alle sechs Monate kurz schriftlich oder telefonisch kontaktiert. Nach dem dritten Geburtstag des Kindes findet ein weiteres persönliches Interview statt. Zudem beziehen die Forscherinnen und Forscher Daten aus der Schwangerenvorsorge, aus den Geburtskliniken und aus den Früherkennungsuntersuchungen in die Studie ein. Die Forscher kooperieren mit zahlreichen Bielefelder Frauenärztinnen und Frauenärzten, Hebammen sowie mit allen Bielefelder Geburtskliniken.

Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Universität Bielefeld für einen Zeitraum von insgesamt 12 Jahren gefördert. Schirmherr der BaBi-Studie ist Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen.

Tuba Beylik und Gamze-Günes hatten ebenfalls Losglück.
Tuba Beylik und Gamze-Günes hatten ebenfalls Losglück.
Kontakt:
Jun.Prof. Dr. Jacob Spallek, Universität Bielefeld
Fakultät für Gesundheitswissenschaften
Telefon: 0521 106-2554
jacob.spallek@uni-bielefeld.de

Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag3/index.html

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