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LiLi-Fakultät: Aktuelles

Nachruf auf Friedmar Apel

Veröffentlicht am 29. Oktober 2018

Die Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft trauert um Prof. Dr. Friedmar Apel, der am 21. Oktober 2018 nach langer Krankheit im Alter von siebzig Jahren gestorben ist. Friedmar Apel, Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Deutsche Literatur im europäischen Kontext, war auch als langjähriger Literaturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine national und international bekannte Persönlichkeit des literarischen Lebens.

Nach dem Studium an der FU Berlin, unter anderem bei Peter Szondi, promovierte Apel an der TU Berlin mit einer Arbeit über die „Zaubergärten der Phantasie“, der eine noch heute als Standardwerk geltende Habilitationsschrift über die unterschiedlichen Traditionen des literarischen Übersetzens folgte. Nicht nur über Norbert Miller, seinen Lehrer, Kollegen und Freund an der TU, blieb er Berlin eng verbunden, als er 1987 einem Ruf an die Universität Paderborn folgte und 2000 an die Universität Bielefeld ging.

Apel war ein gelehrter Kenner der deutschen und europäischen Literaturgeschichte des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, nahm aber auch in vielfältiger Weise am literarischen Leben der Gegenwart teil. Seine eigene Begabung als Erzähler stellte er im „Buch Fritze“ (2003) und „Nanettes Gedächtnis“ (2009) unter Beweis, beide Romane erschienen im Suhrkamp Verlag. Am Bielefelder Oberstufenkolleg veranstaltete er zusammen mit Maria Kublitz-Kramer über viele Jahre hinweg die Lesungsreihe „Lektüren und Lektionen“, zu der renommierte Autorinnen und Autoren wie etwa Herta Müller kamen.

Die Universität Bielefeld verliert mit ihm auch einen begeisterten Fußballspieler, der als eleganter Mittelfeldregisseur die hiesige Professorenmannschaft bereicherte. Wie seine Kollegen, so werden auch seine Studierenden neben der intellektuellen Klugheit und ästhetischen Sensibilität die menschliche Freundlichkeit Apels vermissen. Wenn er einem anregenden Gespräch, das in tiefsinnige Erörterungen abzugleiten drohte, mit dem Zwinkern seines linken Auges eine leicht ironische Wendung gab, ging einem das Herz auf.

Prof. Dr. Petra Wagner            Prof. Dr. Kai Kauffmann

Dekanin


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Neues Dekanat

Veröffentlicht am 23. Oktober 2018

Die Fakultät verabschiedete am 17.10.2018 den langjährigen Dekan Prof. Dr. Kai Kauffmann und begrüßt das neue Dekanat:

Dekanin: Prof. Dr. Petra Wagner

Prodekan: Prof. Dr. Ralf Schneider

Prodekan/Studiendekan: Dr. Jan Andres


 

 


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Termine Fakultätskonferenzen im Wintersemester 2018/2019

Veröffentlicht am 25. Juli 2018

An diesen Terminen finden die Fakultätskonferenzen und evtl. Sitzungen des Habilitationsausschusses statt:

Mittwoch, 17.10.2018

Mittwoch, 28.11.2018

Mittwoch, 12.12.2018

Mittwoch, 23.01.2019

Beginn ist in der Regel um 09.15 Uhr. Die Sitzungen finden im Raum D3-121 statt.
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Verleihung einer Ehrendoktorwürde

Veröffentlicht am 25. Juni 2018
Herzlichen Glückwunsch! Am 18. Juni 2018 ist Frau Dr. Claire Kramsch von der Universität of Berkeley die Ehrendoktorwürde in Würdigung ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen, insbesondere ihres wegweisenden Ansatzes einer symbolischen Kompetenz für die Vermittlung von Sprache und Kultur sowie ihres Engagements für die deutsche Sprache weltweit und ihres Verdienstes im internationalen Dialog, verliehen worden.
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Harald-Weinrich-Gastlehrstuhl

Veröffentlicht am 10. Juni 2015

Harald Weinrich-Gastlehrstuhl

Die Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft freut sich, zum Sommersemester 2016 für die Dauer von 2-4 Jahren einen Harald Weinrich-Gastlehrstuhl einrichten zu können. Dieser wird vom DAAD im Rahmen seines Gastdozentenprogramms gefördert.

Der Gastlehrstuhl soll einen weiteren Beitrag zur Internationalisierung der Lili-Fakultät leisten, indem renommierte GastwissenschaftlerInnen aus aller Welt (Deutsch als Fremdsprache, Linguistik, Literaturwissenschaft) jeweils für ein Semester durch ihre Lehre und Mitwirkung in akademischen Diskussionen Anstöße geben und neue Perspektiven eröffnen.

Nach den Vorgaben des DAAD soll der Gastlehrstuhl einen Namen tragen, um die Intention zu verdeutlichen. Die Wahl fiel nahezu zwangsläufig auf Harald Weinrich.

Er ist Romanist, Linguist und Literaturwissenschaftler, hervorgetreten auch als Schriftsteller, Essayist und Lyriker. Er war einer der Mitbegründer der Universität Bielefeld und erster Direktor des dortigen Zentrums für interdisziplinäre Forschung (1972 –1974) und hatte eine wichtige Aufbaurolle in der Gründungsphase an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. Er erhielt für seine Verdienste als Anerkennung die Ehrendoktorwürde der Universität Bielefeld.

Nach seiner Bielefelder Zeit übernahm er die erste Professur für DaF in der Bundesrepublik Deutschland an der LMU München und wurde später von dort an das Collège de France nach Paris

berufen. Er ist u.a. bekannt durch seine „Textgrammatik der deutschen Sprache“ und

als Initiator des Adelbert-von-Chamisso-Preises.

Der Gastlehrstuhl geht auf die Initiative von Walter Erhart (Literaturwissenschaft), Uwe Koreik (DaF) und Ralf Vogel (Linguistik) zurück. Seine Konzeption basiert nicht unwesentlich auf den gemeinsamen Erfahrungen im Master-Studiengang Deutsch als Fremdsprache und Germanistik. Der Gastlehrstuhl soll die Kooperation zwischen den Fächern Deutsch als Fremdsprache und Germanistik weiter ausbauen und partiell je nach Forschungsschwerpunkt der jeweiligen GastdozentInnen auch andere Fächer der Fakultät mit einbeziehen.

Darüber hinaus sollen durch die Mitwirkung ausländischer GastwissenschaftlerInnen in der Lehre und Forschung Innovationen für die Weiterentwicklung der internationalen Germanistik freigesetzt werden, die im jeweils eigenen – oft engen – Bezugsrahmen in Deutschland wie im Ausland nicht möglich wären. Die gegenseitige Beeinflussung ist dabei Programm.

2018 wird im Rahmen der Gastdozentenreihe eine internationale Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) zur Rolle der internationalen Germanistik und der deutschen (Wissenschafts)-Sprache stattfinden.

Als GastdozentInnen sind vorgesehen:

  • für das Sommersemester 2016: Prof. Dr. Claire Kramsch (University of California, Berkeley, USA)

            http://german.berkeley.edu/author/ckramsch/

 für das Wintersemester 2016/17: Prof. Michael T. Putnam, PhD (Pennsylvania State University, USA)

http://german.la.psu.edu/people/mtp12

 für das Sommersemester 2017: Prof. Dr. David Simo (Universität Yaoundé I / Ecole Normale Supérieure, Kamerun)

http://www.germanistenverzeichnis.phil.uni-erlangen.de/institutslisten/files/cm/00000_cm/21_cm.html

Für die folgenden Semester (ein genauer Plan entsteht zurzeit) sind folgende WissenschaftlerInnen vorgesehen:

 Prof. Dr. Alexis Ngatcha (Universität Yaoundé I / Ecole Normale Supérieure, Kamerun)

http://www.germanistenverzeichnis.phil.uni-erlangen.de/institutslisten/files/cm/00000_cm/16_cm.html

 
  • Prof. Jane Newman, PhD (University of California at Irvine, USA)

http://www.faculty.uci.edu/profile.cfm?faculty_id=2772

 Prof. Dr. Birgit Alber (Universität Verona, Italien)

http://www.dlls.univr.it/?ent=persona&lang=it&id=902

 ein(e) DozentIn von der Staatlichen Linguistischen Universität Minsk, Belarus (Partneruniversität)

  • ein(e) DozentIn von der Türkisch-Deutschen Universität Istanbul, Türkei (Partneruniversität)

 

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