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Klanginstallation auf der Baustelle

Veröffentlicht am 7. November 2017

"subversiv"

Wer in den Wochen vor Weihnachten am Bauzaun vor dem ehemaligen Uni-Haupteingang vorbei kommt, muss mit akustischen Überraschungen rechnen: Die Bielefelder Cooperativa Neue Musik e.V. präsentiert hier ihre Klanginstallation "subversiv".

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellte Marcus Beuter. Das Ensemble verfügt über ein breites musikalisches Spektrum: Diverse Instrumente, Gesang, Text und Elektronik bringen Klänge verschiedenster Art ein. Die Komposition erklingt in einer Endlosschleife und ist insgesamt 1 Stunde und 12 Minuten lang. Das Konzept basiert auf unterschiedlichen Assoziationen, wie Düfte, Scliwärme, Winde, aber auch unbekannte Sprachen oder Punkte und Linien sind Themen.
Das Cooperativa Ensemble realisiert 2017 an drei Orten der-Region OWL Klanginstallationen im öffentlichen Raum. Deutlich unterschiedliche Orte werden über mehrere Wochen klanglich subtil verändert, um Passanten zu neuen Erfahrungen auf ihren alltäglichen Wegen zu inspirieren und diese Orte neu wahrzunehmen. Nach Klanghinterventionen in Halle/W. und Lemgo ist nun die Uni dran.

Künstlerisch haben Klanginstallationen besondere Qualitäten: Kunst wird öffentlich gemacht und ist für jedermann zugänglich. Die Klang-Intervention wird zudem in einem sich ändernden akustischen Umfeld immer wieder anders erlebt: Mal regnet es, mal gibt es starken Verkehrslärm, mal ist es still.

Eröffnung der Klanginstallation ist am Donnerstag, d. 23.11.2017 um 17.30 Uhr am Bauzaun vor dem ehemaligen Haupteingang. Mitglieder des Cooperativa Ensembles spielen dann live und leiten in die Klanginstallation über.

Gesendet von WSchüer in Kulturtipp Tags: 2017

Ausstellung zum Thema Multiple Sklerose

Veröffentlicht am 30. Oktober 2017

Foto-Text-Projekt „Spurwechsel“ zum Thema „Multiple Sklerose“ in der Universität Bielefeld vom 1. November bis 22. Dezember 2017

Seit Anfang 2016 arbeiten der Universitäts-Mitarbeiter Markus Paulußen als Fotograf und die Kölner Texterin Anke Breuer gemeinsam mit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft OV Köln und Umgebung (DMSG) an dem ehrenamtlichen Foto-Text-Projekt. Es zeigt die „1000 Gesichter der Multiplen Sklerose“ in Form von tatsächlichen Gesichtern und Geschichten, die unter www.spurwechsel-ms.de auch auf einer Internetseite dokumentiert sind. Die Ausstellung, für die die Initiatoren vor kurzem den hoch dotierten Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe erhalten haben, ist nun in der Universität Bielefeld zu sehen.



Die neun Collagen und dazugehörigen Interview-Texttafeln von Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten und einer Gemeinsamkeit - die der MS-Erkrankung - bieten die Möglichkeit, mehr über die Erkrankung der Multiplen Sklerose zu erfahren. Wichtig ist den beiden Ausstellern Realitäten darzustellen und Ängste zu nehmen, ohne zu beschönigen. Markus Paulußen als Fotograf ist „nicht nur“ ein guter Fotograf, sondern in erster Linie ein Mensch mit Einfühlungsvermögen. Das merkt man den Collagen an. Und Anke Breuer als Interviewerin liebt nicht nur das Schreiben, sondern ist auch selbst als MS-Betroffene mit den Fragen zur Stelle, die in der Ausstellung in den Texten und Bildern auftauchen und den Betrachter wie Leser berühren.


Die Ausstellung befindet sich im Interimseingang der Universität, den man über die Stadtbahnbrücke erreicht. Im November hängen die ersten 5 Collagen samt Texttafeln, im Dezember bietet sich dann die Gelegenheit, 4 weitere Tafeln zu sehen.

Kontakt und weitere Informationen

Internetseite: http://www.spurwechsel-ms.de
Anke Breuer, anke.breuer@gmx.de
Dr. Markus Paulußen, markus.paulussen@gmail.com

Gesendet von WSchüer in Bildende Kunst Tags: 2017

Theater :: Büchner - Woyzeck

Veröffentlicht am 26. Oktober 2017

WOYZECK

nach Georg Büchner

Bild zum Theaterstück Woyzeck

Woyzeck befindet sich im Höllenkarussell, im stetigen Hamsterrad. Kleiner Mann, kleiner Soldat, Versuchsobjekt, Untergebener, Getretener, Getriebener, Betrogener. Woyzeck ist Opfer. Und er ist Täter. Was trieb ihn zu seiner Gräueltat? Immer wieder kämpft er sich durch Büchners berühmt-berüchtigte Hirnwindungen. Um zu verstehen. Um seinem Schicksal doch noch zu entfliehen. Um Erlösung zu erlangen und Frieden zu machen. Den ersehnten Exitus zu erreichen.

Am Mittwoch, 06.12.2017 um 20 Uhr wird Georg Büchners „Woyzeck“ an der Universität Bielefeld im Raum C0-281 aufgeführt.

„Woyzeck“ ist nach „Der Bau“ und „Götz“ die dritte Zusammenarbeit von Regisseur Stefan Meißner und Schauspieler Jörg Schulze-Neuhoff. Büchners Woyzeck gehört zum Kanon der deutschen Literatur und ist sicher eines der meist gespielten Dramen auf deutschen Bühnen. Die Besonderheit dieser Inszenierung? Der Vielzahl der Figuren des Dramas wird Woyzeck als Solo allein entgegengestellt, unnötiger Ballast abgeworfen und ins Intime, ins Kleine geholt.

 

Termine 2017
Do, 17. Aug.- Falkendom, BIELEFELD ***Premiere***
Fr, 18. Aug. – Fort A, MINDEN
Sa, 02. Sept. – Zimmertheater, OSNABRÜCK
Sa, 09. Sept. – Theater im Depot, DORTMUND
Sa, 14. Okt. – Litteranova, HILDESHEIM
Do, 02. Nov. – Theater Tiefrot, KÖLN
Fr, 03. Nov. – Theater Tiefrot, KÖLN
Sa, 04. Nov. – Theater Tiefrot, KÖLN
Sa, 11. Nov. – Kleiner Bühnenboden, MÜNSTER
Fr, 24. Nov. – Staffelter Hof, KRÖV
Sa, 25. Nov. – Blauer Salon, TRABEN-TRARBACH
Mi, 06. Dez. – Raum C0281 Uni Bielefeld, BIELEFELD

 

Kontakt und Infos:
Jörg Schulze-Neuhoff
Brunnenbauerweg 23, 33659 Bielefeld
Tel. 0521.71 593
j.schulze-neuhoff@web.de, Website

Gesendet von JSchirmacher in Theater & Tanz Tags: 2017

Literatur :: Lesenacht 2017

Veröffentlicht am 25. Oktober 2017

Lesenacht in der Universitätsbibliothek Bielefeld – Abschlusslesung mit Anja Tuckermann

Lesenacht 2017 Plakat

Am Donnerstag, den 23. November findet von 18.30 – 22.00 Uhr die XII. Lesenacht in der Universitätsbibliothek statt.

Ein literarisches Feuerwerk erwartet die Zuhörerinnen und Zuhörer: An vier unterschiedlichen Stationen in der Bibliothek werden Lesungen angeboten, ausgewählt und vorgetragen von Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiterinnen der Universität Bielefeld. Jede Lesung dauert etwa 30 Minuten.

Um 21 Uhr beginnt eine ganz besondere Abschlusslesung: Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete, in Berlin lebende freie Schriftstellerin und Redakteurin Anja Tuckermann liest aus ihrem Roman „Mano. Der Junge, der nicht wusste, wo er war.“ Anja Tuckermann ist „Bielefelder Poet in Residence 2017“.

Die Lesungen finden im Universitätshauptgebäude in den Bibliotheksbereichen U0, U1 und V1 statt und sind über den Bibliothekseingang U1 (Rechtswissenschaft) auf der Galerie in der ersten Etage erreichbar.
In den Pausen präsentiert das Jazz-Trio „HMS Trio.Org“ unter der Leitung von Hans-Hermann Rösch auf der Galerie Jazz-Klänge vom Feinsten, während die Café-Bar kulinarische Snacks für Bücherwürmer serviert.

Stellen Sie sich Ihr ganz persönliches Lesenachtprogramm zusammen und besuchen Sie die Lesungen, die Sie auf gar keinen Fall verpassen möchten. Wir wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen!

Programm der Lesenacht 2017 zum Durchklicken

Programm der Lesenacht 2017 zum Download im Überblick (4,0 MB) oder als Druckerfreundliche Version (3,7 MB).

Die Lesenacht ist eine Veranstaltung der Universitätsbibliothek und des Zentrums für Ästhetik in Kooperation mit dem Fach Germanistik der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld.

Der Eintritt ist frei. Um die Spende eines Kultureuros wird gebeten.

Infos/Kontakt:
Universitätsbibliothek, Lesenacht-Team, E-Mail: lesenacht.ub@uni-bielefeld.de, Tel.: 0521/106-4113

Gesendet von JSchirmacher in Literatur Tags: 2017 lesenacht

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