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Konzert :: “What you hear is what you hear"

Veröffentlicht am 20. Juni 2017

Gastspiel der Big Band der Hochschule für Musik Detmold in der Uni Bielefeld

“What you hear is what you hear" - Eine konzertante Klanginstallation 

Am 6. Juli um 20.00 Uhr (Bereich UniQ in der Halle des Hauptgebäudes) gastiert erstmals die Big Band der Hochschule für Musik (HfM) Detmold unter Leitung von Shawn Grocott an der Universität Bielefeld. Auf dem Programm stehen Stücke des Komponisten und Gitarristen Kim Efert, der auch selbst auftreten wird. Herausragende Musiker treffen dabei auf Tontechnik der Extraklasse, denn die Tonmeister vom renommierten Erich Thienhaus-Institut der HfM sorgen zusätzlich für akustische „special effects“. Heraus kommt dabei eine im wahrsten Sinn des Wortes „unerhörte“ konzertante Klanginstallation unter dem Titel (frei nach Frank Stella) “What you hear is what you hear".

 

Die Hochschule für Musik Detmold präsentiert mit der Big Band eine Facette ihrer künstlerisch-pädagogischen Arbeit, die in den letzten Jahren immens an Bedeutung gewonnen hat: Das Engagement in Sachen Jazz. Die Big Band erarbeitet regelmäßig neue Programme mit Gastdozenten und Solisten, gibt Konzerte, geht auf Tourneen und veröffentlicht CDs. Die vom Tonmeisterteam bei dem Konzert eingesetzte Wellenfeldsynthese ist ein räumliches Audiowiedergabeverfahren mit dem Ziel, virtuelle akustische Umgebungen zu schaffen. Dazu wird extra eine aufwendige Surroundanlage in der Uni-Halle installiert.

Die am 6. Juli zu hörenden Kompositionen von Kim Efert sind inspiriert von Jazz-, Rock-, minimal- und elektronischer Musik, insbesondere durch Musik von Steve Reich, Philip Glass, Jaga Jazzist, Radiohead, Björk, Fred Frith oder Marc Ribot. Das Spektrum von Kim Eferts Aktivitäten erstreckt sich von Weltmusik bis zu Hörspielproduktionen, von der Arbeit mit Größen von Jazz und Pop bis zu Theaterproduktionen und Soundtracks zu bildender Kunst. Er tritt zudem mit unterschiedlichen Ensembles in Rundfunk und Fernsehen und weltweit bei renommierten Festivals auf. Efert ist Dozent für Jazzgitarre und Ensemble an der Hochschule für Musik in Detmold sowie Dozent für Jazz-Theorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik in Osnabrück.

Die musikalischen Interessen des Posaunisten und Big Band-Leiters Shawn Grocott sind vielseitig. Als Orchestermusiker ist der Kanadier mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Bochumer Symphonikern, der Nord-West Deutschen Philharmonie Herford und im Detmolder Landestheater aufgetreten. Kammermusikalische Konzerte führten ihn mit dem international besetzten Blechbläserensemble "WorldBrass" u.a. in die Philharmonie Berlin, zeitgenössische Musik spielt er mit dem "Ensemble Horizonte" und als Jazzmusiker mit seinem Duo "Shawn and the Wolf" ging er auf Tour nach Brasilien, mehrfach nach Kanada sowie zuletzt 2013 nach Albanien. Seit 2009 unterrichtet Shawn Grocott Posaune an der Hochschule für Musik in Detmold und leitet seit 2013 die HfM Big Band.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Das Konzert ist eine Kooperation im Rahmen von Campus OWL.

 

 

Kontakt:

Zentrum für Ästhetik der Universität Bielefeld

Tel.: 0521 106-3068

E-Mail: zentrumfueraesthetik@uni-bielefeld.de

Gesendet von JSchirmacher in Kulturtipp

Lesenacht 2017: Jetzt Literaturempfehlungen einsenden

Veröffentlicht am 19. Juni 2017

Leseempfehlungen für die Lesenacht 2017 gesucht

Lesen Sie gerne und haben Sie Lust, andere mit Ihrer Begeisterung für’s Lesen anzustecken? Gibt es ein Buch, das Sie so beeindruckt hat, dass Sie es gerne einem größeren Kreis von Leseinteressierten vorstellen möchten? Dann senden Sie uns Ihre Leseempfehlung und gestalten Sie die Lesenacht in der Universitätsbibliothek am 23. November aktiv mit, indem Sie Ausschnitte aus diesem Buch in einer etwa 30-minütigen Lesung selbst vorlesen!http://blog.ub.uni-bielefeld.de/wp-content/uploads/2012/05/025-Leseempfehlungen.jpg

Ihrer Phantasie sind bei der Buchauswahl keine Grenzen gesetzt: Fachwissenschaftliches und Unterhaltsames, Kritisches und Amüsantes, Spannendes und Nachdenkliches, Biographisches, Kriminalistisches, Sachliches, Philosophisches und Poetisches – wir freuen uns auf alle Ihre Anregungen.

Mitmachen können alle Lehrenden und Studierenden der Universität Bielefeld, alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und alle Beschäftigten der Universität.

Die Lesungen finden am 23. November 2017 in der Universitätsbibliothek in der Zeit von 19:00 bis 21:00 Uhr statt.

Bitte geben Sie Ihre Leseempfehlung mit einer kurzen Erläuterung bis zum 9. Juli 2017 in das nachfolgende Eingabeformular ein: Worum geht es in dem Buch? Was hat Sie an dem Buch besonders beeindruckt?

Unser Lesenacht-Team nimmt dann Kontakt mit Ihnen auf.

Eingabeformular für Ihre Leseempfehlung 2017

Die Lesenacht ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universitätsbibliothek Bielefeld, der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft und des Zentrums für Ästhetik der Universität Bielefeld.

Infos/ Kontakt: Universitätsbibliothek, Lesenacht-Team, E-Mail: lesenacht.ub@uni-bielefeld.de
Gesendet von WSchüer in Allgemein

Kafka - Der Bau

Veröffentlicht am 15. Juni 2017

Der Bau

In den Tiefen der Erde hat es sich eingenistet, sich ausgebreitet und ein Labyrinthsystem geschaffen, das ihm allein gehört.

Jörg Schulze-Neuhoff taucht in diesem Schauspiel am Mittwoch, 21.06.2017 um 20:00 Uhr in Raum C0-281, unter der Regie von Stefan Meißner in die Gedankengänge dieses Menschtieres ein und zieht den Zuschauer mit in dessen Erleben.

(Foto: Joachim Müller)

So unvollendet wie die zugrundeliegende Erzählung Kafkas, so open-ending scheint die Suche des Menschen nach Verständnis – Geborgenheit, nach Frieden in und mit sich sowie mit der Umwelt und den Mitmenschen. Diese Suche ist zu beobachten zwischen Völkern, Ländern, Kontinenten bis hin zum Kontakt und Austausch zwischen Ober- und Unterwelten – dem Irdischen und dem Göttlichen, dem Dies- und dem Jenseits.

Die Intention von Jörg Schulze-Neuhoff und Stefan Meißner ist es, mit der Aufführung Menschen in „Der Bau“ zu locken, um sie aus ihrem „Bau“ heraus zu locken und sie dann wieder dorthin zu entlassen. Zu einer Vorstellung einzuladen, die zu einer Selbsteinkehr einlädt, die sich mit nach Hause mitnehmen lässt. Wir freuen uns auf und fordern Sie heraus zu eigener Interpretation, zur Diskussion, zur Kritik, denn

„… die Welt ist mannigfaltig …“!

 Hier finden Sie weitere Informationen zum "Bau" und den Trailer.
Der Eintritt ist frei!

Wegbeschreibung

Zum Veranstaltungsort C0-281 gelangen Sie von der Stadtbahnhaltestelle und den Parkhäusern aus am einfachsten über einen der folgenden Wege:

1. Betreten Sie das Hauptgebäude am Turm C02 (Cambio / Rad(t)schlag) und gehen Sie über die Treppe ZWEI Stockwerke nach oben. Der Raum C0-181 befindet sich im Flur hinter der rechten Glastür.

2. Betreten Sie das Hauptgebäude über den barrierefreien Eingang und halten Sie sich links, um zu den Fahrstühlen und Treppen zu gelangen. Fahren oder gehen Sie ein Stockwerk nach oben und folgen Sie der Beschilderung.

3. Wenn Sie das Hauptgebäude über den Interim-Haupteingang betreten (nicht empfohlen), gelangen Sie über die Treppen zunächst in die zentrale Halle. Biegen Sie in der Halle links ab und laufen Sie hinter der Bäckerei in den Bauteil C. Gehen Sie von dort aus immer geradeaus an den Treppen und Aufzügen vorbei und folgen Sie der Beschilderung.  

Kontakt:
Jörg Schulze-Neuhoff, Tel. 0521-71 593, j.schulze-neuhoff@web.de

Gesendet von DGeist in Kulturtipp

Ästhetik-Festival :: Nachdenken über Identität im Wintersemester 2017/2018

Veröffentlicht am 6. Juni 2017

Weiß sie wirklich, wer sie ist?

 

Identität! Identität???

Ästhetik-Festival zu einem schwierigen Begriff im Wintersemester 2017/18

„Wir sind das Volk!“ Aber wer sind überhaupt ‚wir‘? Und wer bin ich? In schwierigen Zeiten wird viel über Identität geredet. Die „Flüchtlingskrise“ hat es noch einmal drastisch vorgeführt: In einer globalisierten Welt wird man, ob man will oder nicht, ständig mit dem Fremden und dessen Differenzen zum Eigenen konfrontiert. Je konkreter die „Identität“ in der modernen Welt wird, desto mehr wird sie zum Diskussionsgegenstand, desto mehr kann mit ihr aber auch gespielt und manipuliert werden.  Der global grassierende Rechtspopulismus führt es gerade vor.

Beim Begriff „Identität“ geht es aber nicht nur um Weltpolitik, sondern ganz allgemein auch um die Auflösung festgefügter Weltbilder, traditioneller Normen und Lebensentwürfe zugunsten von Pluralität und Individualismus. Und nicht zuletzt: Die Möglichkeiten der modernen Naturwissenschaften und der Medizin führen nicht nur zu lange ungeahnten Mensch-Maschine-Interaktionen und zur zunehmenden Verschmelzung von menschlichem Körper und Technik, sondern erzwingen darüber auch komplexe Debatten über den Begriff des Lebens und der Person. Die digitalen Medien ermöglichen inzwischen nicht nur eine globale Kommunikation in Echtzeit, sondern auch die komplette Verschleierung der Kommunikationspartner, bei denen es sich möglicherweise auch nur um Bots handeln könnte.

Schon diese wenigen Beispiele deuten an, dass Identität nichts fest Gefügtes mehr zu sein scheint. Es geht ständig um das Verschieben und Auflösen von Grenzen, um die Vergrößerung von Möglichkeitsspielräumen und um Pluralisierung in allen nur denkbaren Kontexten. Alte Gewissheiten (sogar über sich selbst) immer wieder in Frage gestellt zu sehen, ist anstrengend, löst Ängste aus und nicht selten Aggressionen. „Identität“ wird dann gern als so etwas wie ein Rettungsanker gesehen. Aber findet man damit wirklich zum Grund oder schleift er nur haltlos auf dem Meeresboden? Sollte man den schillernden Begriff „Identität“ vielleicht lieber meiden, weil er so leicht ideologisiert und zum Kampfbegriff werden kann? Man denke nur an ethnische Auseinandersetzungen und den mit ihnen unmittelbar zusammenhängenden Rassismus.

Und geht es heute nicht statt um die „alte“ festgefügte Identität eher um multiple Identitäten und auch (bis zum Fake) das Spiel damit? Der Kunst kommt (auch) dabei eine avantgardistische Rolle zu, hat sie doch bereits zentrale etablierte Kategorien wie Gender oder Ethnie in Frage gestellt – und vielleicht lässt sich „Identität“ ja auch als Vexierbild verstehen. Jede/r (ob Nationen, Gruppen oder Individuen) wird in der modernen Unübersichtlichkeit notgedrungen zu seiner Identität Schmied oder besser – mit Jean Baudrillard – zum „Bastler“.

Wie könnte eine zeitgemäße Definition von „Identität“ aussehen und wieviel und welche Form von Identität brauchen Individuen, Gruppen oder noch größere Einheiten überhaupt? Das Zentrum für Ästhetik möchte sich in seinem nächsten Ästhetik-Festival im Wintersemester 2017/18 mit der angedeuteten Komplexität des Begriffs sowohl von wissenschaftlicher als auch von künstlerischer Seite auseinandersetzen. Dazu lädt es Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in der Stadt Bielefeld und der Region OWL (also auch  benachbarte Hochschulen) ein, das Thema aus ihren spezifischen Blickwinkeln zu bearbeiten. So soll eine lockere Netzwerkstruktur entstehen, in der kein Partner seine Identität aufgeben müsste. Daraus könnte sich dann ein großflächiger, kaleidoskopartiger Diskurs ergeben, an dessen Ende wohl kaum die endgültige Klärung der angedeuteten Fragen stehen dürfte, aber durchaus ein spannender Differenzierungsprozess.

Anregungen dazu sind sehr willkommen!

Gesendet von JSchirmacher in Kulturtipp

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