BLOG Zentrum für Ästhetik

Hintergrundbild
Hintergrundbild

BLOG Zentrum für Ästhetik

Vortrag :: „Dem Tenno die Hand schütteln…?"

Veröffentlicht am 24. April 2017

 „Dem Tenno die Hand schütteln…? – Das japanische Kaisertum im 21. Jahrhundert"

Vortrag von Botschafter a. D. Dr. Volker Stanzel

Mittwoch, 26.04.2017 :: VHS-Bielefeld, Historischer Saal, 19:00 Uhr




Was ist die Funktion des Tenno und des „Tenno-Systems“ in der heutigen japanischen Gesellschaft, und wie wird es sich in Zukunft entwickeln? Wie kann der Tenno als Bürger eines demokratischen Staats glaubwürdig fortfahren, sein Land nicht nur zu repräsentieren, sondern es mit vormodernen Funktionen und Traditionen zu verknüpfen und diese auch zu verkörpern? Über ein Jahrtausend lang war es dem Normalbürger (oder gar dem Ausländer!) nicht vorstellbar, dem Tennō Aug in Aug gegenüber zu treten, geschweige denn, ihn zu berühren. Das hat sich ‒ ein wenig! ‒ geändert. Aber noch Wesentlicheres hat sich getan. Seit der Thronbesteigung des gegenwärtigen Tennō, Akihito, lässt sich fast von einer Revolution der Rolle des Tennō sprechen, und vieles davon empört Teile der japanischen Gesellschaft erheblich. Vortragender ist der ehemalige Deutsche Botschafter in Japan, Herr Dr. Volker Stanzel. Unter Einbeziehung auch persönlicher Erlebnisse, der Frage nach, welche Bedeutung der Tennō für die japanische Gesellschaft heute hat, und ob seine Rolle sich in Zukunft noch weiter verändern wird.

Zum Vortrag gibt es Kirin Bier, Sake und Sushi.

Um Anmeldung unter: info@djg-bielefeld.de wird gebeten.


  Dr. Volker Stanzel studierte Japanologie, Sinologie und Politische Wissenschaft an der Universität Frankfurt und von 1972-1975 an der Universität Kyoto. 1980, ein Jahr nach dem Eintritt in den Auswärtigen Dienst, promovierte er an der Universität Köln. Es folgten u. a. Stationen in Rom, Tokyo (1982-85, Presse und Politik), Budapest (1985, KSZE-Kulturforum), Aden (1985-87, Geschäftsträger an der Dt. Botschaft), Peking (1990-93, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Washington, Peking (2004-07 als Botschafter). 2007-09 war er Politischer Direktor im AA, von 2009 bis 2013 Botschafter in Japan. Als OAG-Taschenbuch Nr. 103 unter dem Titel: „Aus der Zeit gefallen. Der Tenno im 21. Jahrhundert“ ist im letzten Jahr sein Buch erschienen.
Literaturlink: https://www.swp-berlin.org/kurz-gesagt/der-japanische-tenno-revoltiert-er-will-abdanken/

Gesendet von WSchüer in Allgemein

Theater:: Kafka - Der Bau

Veröffentlicht am 21. April 2017

In den Tiefen der Erde hat es sich eingenistet, sich ausgebreitet und ein Labyrinthsystem geschaffen, das ihm allein gehört.

Jörg Schulze-Neuhoff taucht in diesem Schauspiel am Mittwoch, 21.06.2017 um 20:00 Uhr in Raum C0-281, unter der Regie von Stefan Meißner in die Gedankengänge dieses Menschtieres ein und zieht den Zuschauer mit in dessen Erleben.

(Foto: Joachim Müller)

So unvollendet wie die zugrundeliegende Erzählung Kafkas, so open-ending scheint die Suche des Menschen nach Verständnis – Geborgenheit, nach Frieden in und mit sich sowie mit der Umwelt und den Mitmenschen. Diese Suche ist zu beobachten zwischen Völkern, Ländern, Kontinenten bis hin zum Kontakt und Austausch zwischen Ober- und Unterwelten – dem Irdischen und dem Göttlichen, dem Dies- und dem Jenseits.

Die Intention von Jörg Schulze-Neuhoff und Stefan Meißner ist es, mit der Aufführung Menschen in „Der Bau“ zu locken, um sie aus ihrem „Bau“ heraus zu locken und sie dann wieder dorthin zu entlassen. Zu einer Vorstellung einzuladen, die zu einer Selbsteinkehr einlädt, die sich mit nach Hause mitnehmen lässt. Wir freuen uns auf und fordern Sie heraus zu eigener Interpretation, zur Diskussion, zur Kritik, denn

„… die Welt ist mannigfaltig …“!

 

Hier finden Sie weitere Informationen zum "Bau" und den Trailer.
Der Eintritt ist frei!


Kontakt:
Jörg Schulze-Neuhoff, Tel. 0521-71 593, j.schulze-neuhoff[at]web.de, Weitere Informationen

Gesendet von DGeist in Kulturtipp

Konzert :: Cellocolours- Wie klingen Farben?

Veröffentlicht am 6. April 2017

Am Montag, 29.05.2017 ist um 20.00 Uhr das Bielefelder Celloquartett "Celloquenz" in der Unihalle (Ostend) zu Gast und geht unter dem Motto "Cellocolours" in seinem Konzert der Frage nach, wie Farben klingen. Im ersten Teil geht es um bekannte Charakterstücke von Ravel, Prokofjew, Debussy, Saint Saens, Grieg und Chopin in Bearbeitungen. Im zweiten Teil erklingt die einzigartige Suite für vier Celli von Emánuel Moór (1925). Dieses Werk fordert von den Musikern ein Höchstmaß an Können und wurde seinerzeit von dem großen Pablo Casals uraufgeführt. Casals äußerte sich begeistert von dieser selten zu hörenden Komposition. Das Konzert wird von einer Licht- und Farbinstallation unter der Regie von René Busche begleitet.

Spontanausstellung zum Mitmachen!

Die Musiker von Celloquenz würden sich freuen, wenn es bei diesem Konzert eine spontane Ausstellung mit künstlerischen Beiträgen zum Thema "Musik und Farbe" geben würde. Alle (sehr gerne auch Kinder) sind eingeladen, kreativ zu werden und dazu Kunstwerke von Zeichnung bis Skulptur zu schaffen und spätestens zum Konzert mitzubringen. Also heran an Stifte, Pinsel und Werkzeug!