

Dr. Eva Baumann hat ihre Stelle als Akademische Oberrätin auf Zeit an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften angetreten. Frau Dr. Baumann stärkt damit die kommunikationswissenschaftlichen Kompetenzen der Fakultät. Die Stelle konnte durch gemeinsame Anstrengungen der Fachschaft, des Rektorats, der Fakultät und der AG 4 Prävention und Gesundheitsförderung eingerichtet werden.
Frau Dr. Baumann ist Diplom-Medienwissenschaftlerin, hat Medienmanagement (Medienwissenschaft, Angewandte Kommunikationsforschung, Wirtschaftswissenschaften) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studiert und war dort bis 2006 am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig.
In Drittmittel- und Lehrforschungsprojekten beschäftigt sich Eva Baumann vor allem mit dem Informationsverhalten über Gesundheit und Krankheit sowie mit gesundheitsbezogenen Persuasionsstrategien und der Kampagnenevaluation. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Gesundheits- und Risikokommunikation, Medienrezeptions- und Medienwirkungsforschung sowie in der Kombination qualitativer und quantitativer Methoden.
Weitere Informationen finden Sie auf ihrer persönlichen Seite bei der AG4.
Prof. Dr. Wolfgang Greiner ist am 7.1.2013 in den Beirat des Instituts für Gesundheitsconsulting der AOK Niedersachsen berufen worden.
Das AOK-Institut für Gesundheitsconsulting unterstützt Unternehmen mit praxisorientierter Beratung zur Betrieblichen Gesundheitsförderung und zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des AOK-Instituts.
Absolventen feierten erfolgreichen Abschluss an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften.
Für ihre herausragenden Leistungen erhielten am 07.12.2012 fünf Absolventinnen und Absolventen der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld den AOK-Förderpreis. Anja Schmidtpott, Vorstandsreferentin der AOK NORDWEST, würdigte im Rahmen einer Feierstunde vor den Absolventen und deren Familienangehörigen die hohe Qualität der wissenschaftlichen Arbeiten. „Alle Preisträger haben mit Themenauswahl und Qualität ihrer Arbeiten eindrucksvoll ihre hohe Qualifikation bewiesen. Ganz besonders freut uns natürlich, wenn wie in diesem Jahr aktuelle Themen im Gesundheitswesen wie zum Beispiel Versorgungsqualität und Telemedizin bearbeitet wurden“, so Anja Schmidtpott.
[Weiterlesen]Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Jeanette Heck, Studierende im 1. Semester BSc Health Communication, am 21. Oktober bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt ist. Wir sind sehr traurig und möchten ihrer Familie, ihren Freunden und Kommilitoninnen und Kommilitonen unser herzliches Beileid ausdrücken.
Oliver Razum (Dekan),
im Namen der ganzen Fakultät für Gesundheitswissenschaften
Am 01. April 2012 ist Joachim Nolte nun mittlerweile 33 Jahre an der Universität Bielefeld beschäftigt (kein Aprilscherz) und seit Gründung der Fakultät für Gesundheitswissenschaften im Jahre 1994 dort als Verwaltungsleiter am Fakultätsaufbau sowie an der Weiterentwicklung aktiv beteiligt. Auf seine langjährige Erfahrung können nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Studierenden der Fakultät bauen. Auch der neu gewählte Dekan der Fakultät Oliver Razum schätzt Joachim Nolte als erfahrenen Mitstreiter in der Hochschularbeit: „Stets verlässlich, freundlich und kompetent – und nach 33 Jahren immer noch höchst engagiert“.
Im Hinblick auf den zu erwartenden Anstieg von Studienbewerbern durch den doppelten Abturjahrgang, freut sich die Fakultät auch über eine personelle Verstärkung. Unterstützt wird das Dekanat nun durch den neuen Referenten Christoph Dockweiler, der besonders die Verzahnung zwischen Wissenschaft, Lehre und Administration im Fokus hat sowie sich um die Öffentlichkeitsarbeit dieser Unieinrichtung kümmert
Außer ihm konnte Verwaltungsleiter Joachim Nolte den bekannten Filmemacher („Die Bielefeldverschwörung“) und Medienexperten Fabio Magnifico für die Fakultät Gesundheitswissenschaften zurückgewinnen. Er wird das Team in der Lehre der Studierenden sowie auch in Marketingangelegenheiten bereichern und ergänzen.
An der Fakultät für Gesundheitswissenschaften startet 2011 der 15. Jahrgang des erfolgreichen Studienangebotes
Ab sofort können sich Berufstätige aus dem Gesundheits- und Sozialwesen wieder auf einen der begehrten Studienplätze an der Universität Bielefeld bewerben und sich berufsbegleitend für Tätigkeiten im Gesundheitsmanagement, Case Management oder in der Gesundheitsberatung qualifizieren. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Hochschulstudium und eine mehrjährige Berufspraxis. Bewerbungen sind bis zum 28. Februar 2011 möglich. Studienbeginn ist der 1. April 2011.
Erwiesenermaßen haben qualifizierte Fachkräfte bessere Berufs- und Aufstiegschancen in der Gesundheitsbranche. Deswegen bietet die Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld ein umfangreiches Weiterbildungsangebot für Berufstätige im Gesundheitswesen an. Vermittelt werden interdisziplinäre Grundlagen der Gesundheitswissenschaften, Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention, ökonomische Kenntnisse zum Gesundheitssystem, Managementkompetenzen, Kenntnisse zum Case Management, zur Gesundheitsberatung, zu Organisationsentwicklung und zum Projektmanagement. Die Studierenden qualifizieren sich mit dem Erwerb des Universitätszertifikats „Gesundheitsmanager/in“ oder des Universitätszertifikats „Case Manager/in“ (DGCC) oder des Universitätszertifikats „Gesundheitsberater/in“ für aktuelle Berufsanforderungen und innovative Aufgaben im modernen Gesundheitswesen.
Das einjährige Studium ist berufsbegleitend organisiert. Die Studierenden treffen sich an Wochenenden und lernen gemeinsam in den Präsenzphasen. In Fernstudienphasen wird die eigene internetbasierte Lernplattform für die Klärung von Fragen und für die Diskussion in Chats und Foren genutzt. Die Lehre wird von ausgewiesenen Experten aus Wissenschaft und Praxis durchgeführt, die auch die praxisbezogenenen Lernmaterialien und Studientexte entwickeln.
Weitere Informationen zum Studienangebot und zum Bewerbungsverfahren:
http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/studienangebote/fag/
Email: fernstudium.gesundheitswissenschaften@uni-bielefeld.de
Telefon: 0521/106 – 4376, - 4375, -4374
Der viersemestrige Master-Studiengang „Gender Studies – Interdisziplinäre
Forschung und Anwendung“ verbindet disziplinäre und interdisziplinäre Perspektiven
in einem anwendungsorientierten Profil. Mit den Schwerpunkten "Sozialisation und
Bildung/Interkulturalität", "Arbeit und Organisation", "Körper und Gesundheit" sowie
"Transnationalisierung und Demokratisierung“ bündelt und vernetzt der Studiengang
die langjährigen und vielfältigen Aktivitäten im Bereich der Geschlechterforschung an
der Universität Bielefeld. An dem Studiengang sind verschiedene Fakultäten und
Einrichtungen der Universität Bielefeld beteiligt, u.a. Soziologie,
Erziehungswissenschaft, Sportwissenschaft, Gesundheitswissenschaften,
Rechtswissenschaft sowie das Interdisziplinäre Zentrum für Frauen und
Geschlechterforschung (IFF).
Bewerben können sich Studierende mit Abschluss eines soziologischen,
sozialwissenschaftlichen, erziehungswissenschaftlichen, sportwissenschaftlichen
oder gesundheitswissenschaftlichen Hochschulstudiums mit mindestens
sechssemestriger Regelstudienzeit. In begründeten Einzelfällen können sich auch
Studierende mit einem Abschluss in einem Studiengang mit mindestens
sechssemestriger Regelstudienzeit mit anderer fachlicher Ausrichtung bewerben,
jedoch unter besonderem Nachweis von wissenschaftlichen Kenntnissen in der
Geschlechterforschung.
Der Bewerbungszeitraum für das Sommersemester 2011 beginnt am 1. Dezember
2010 und endet am 15. Januar 2011. Nach Maßgabe freier Plätze ist auch eine
Bewerbung zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Informationen hierzu erhalten Sie
unter www.uni-bielefeld.de/genderstudies sowie durch die Studiengangskoordinatorin
Susan Banihaschemi, E-Mail: susan.banihaschemi@uni-bielefeld.de.
Für Angehörige der Universität Bielefeld ist der Zugang zur Zeitschrift "Public Health Forum" über die Datenbank Science Direct kostenlos. Für andere Interessierte gibt es einen kostenlosen Zugang zu einem Probeheft.
Gleich zwei Professoren der Fakultät für Gesundheitswissenschaften / Universität Bielefeld werden Mitglieder des neuen Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen: Prof’in Dr. Doris Schaeffer und Prof. Dr. Wolfgang Greiner. Die Ernennung erfolgte am 13. Juli 2010 durch Gesundheitsminister Rösler.
Der Sachverständigenrat hat die Aufgabe, im Abstand von zwei Jahren für das Bundesministerium für Gesundheit Gutachten zu erstellen und in diesem Rahmen
Doris Schaeffer ist seit 1997 Professorin für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld. Sie leitet dort die Arbeitsgruppe Versorgungsforschung / Pflegewissenschaft, das Institut für Pflegewissenschaft und ist Sprecherin des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten NRW- Pflegeforschungsverbunds. 1995 hatte sie eine Gastprofessur an der Universität Wien und war 2006 Gastprofessorin an der Universität Klagenfurt.
Bevor sie an die Universität Bielefeld kam, war sie lange Jahre am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in der Arbeitsgruppe „Public Health“ und an der FU-Berlin, u.a. im Institut für Soziale Medizin tätig.
Ihre zentralen Arbeitsgebiete sind im Bereich der Gesundheitsforschung angesiedelt, mit einem Schwerpunkt auf der Bewältigung chronischer Krankheiten und Gesundheitsbeeinträchtigungen sowie der Gesundheitserhaltung im Alter. Innerhalb der Versorgungsforschung liegt der Fokus u.a. auf der patienten- und nutzerorientierten Versorgung sowie der Versorgung Pflegebedürftiger. Darüber hinaus zählt die Pflegeforschung zu den ausgewiesenen Arbeitsgebieten von Doris Schaeffer. Hier widmet sie sich vor allem der Erschließung und wissenschaftlichen Fundierung neuer Aufgabenfelder für die Pflege, wie beispielsweise Case Management, Patientenberatung und Selbstmanagementunterstützung. Zu diesen Themen hat sie bereits vielfach publiziert und ist als (Mit-)Herausgeberin verschiedener Hand- und Lehrbücher z.B. zum Thema „Pflegewissenschaft“, „Qualitative Gesundheits- und Pflegeforschung“, „Patientenberatung“ und „Case Management“ bekannt.
Doris Schaeffer war und ist Mitglied zahlreicher Gremien und Expertenkommissionen, so u.a. des Nationalen Aids-Beirats (seit 1998), der Sachverständigenkommission zur Erstellung des dritten Altenberichts der Bundesregierung (1998-2001), der NRW-Enquête-Kommission „Situation und Zukunft der Pflege“ (2002-2005) und der Expertenkommission „Ziele der Altenpolitik“ der Bertelsmann Stiftung (2000-2007).

Prof. Dr. Wolfgang Greiner, ist seit April 2005 Inhaber des Lehrstuhls für „Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement“ an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Seine Promotion im Jahr 1998 behandelte Kosten-Nutzen-Analysen im Gesundheitswesen am Beispiel der Nieren- und Leberntransplantationen. In seiner Habilitation 2004 setzte er sich mit gesundheitsökonomischen Aspekten des Disease Managements auseinander. Er ist Managing Editor der Zeitschrift „European Journal of Health Economics“ und Mitglied in den wissenschaftlichen Beiräten der Techniker-Krankenkasse und der DAK. Darüber hinaus ist er als Experte für Gesundheitsökonomie im Aufsichtsrat des Klinikums Region Hannover GmbH und des Medizinischen Zentrums für Gesundheit Bad Lippspringe vertreten.
Die wissenschaftlichen Schwerpunkte von Prof. Dr. Greiner liegen im Bereich der
An der Fakultät für Gesundheitswissenschaften ist Wolfgang Greiner Vorsitzender der Strukturkommission, Leiter des Masterstudiengangs Public Health und Vertrauensdozent der Konrad-Adenauer-Stiftung an der Universität Bielefeld. Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Laufbahn ist er mit dem österreichischen Preis für Gesundheitsökonomie, dem Wissenschaftspreis der Universität Hannover und dem Medvantis-Forschungspreis ausgezeichnet worden.
Die Ernennung von Prof’in Doris Schaeffer wie auch Prof. Wolfgang Greiner in den Sachverständigenrat spiegelt nach Auffassung der Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Prof’in Claudia Hornberg, den Erfolg des Fakultätskonzepts wider. Mit diesem setzt die Fakultät seit ihren Anfängen auf interdisziplinäre, problemorientierte Gesundheitsforschung. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem demografischen und epidemiologischen Wandel in seinen Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung und das Gesundheitssystem und die daraus erwachsenen Herausforderungen für Public Health. Die 1994 nach dem Muster der international seit langem etablierten Schools of Public Health gegründete interdisziplinäre Fakultät für Gesundheitswissenschaften ist bundesweit nach wie vor die einzige Fakultät dieser Art. Sie besteht aus 8 Arbeitseinheiten, die jeweils unterschiedliche Teildisziplinen vertreten und ein umfassendes Studienangebot ermöglichen. Neben dem bereits traditionellen Masterstudiengang „Public Health“, bietet die Fakultät auch einen Bachelorstudiengang „Gesundheitskommunikation“ und – bundesweit einmalig – einen Promotionsstudiengang an. Verschiedene weiterbildende Studienmöglichkeiten bestehen u.a. mit dem Fernstudium „Gesundheitsmanagement“ und dem „Master of Health Administration“.
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