Gesundheit Aktuell

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NRW-Fortschrittskolleg „FlüGe – Herausforderungen und Chancen globaler Flüchtlingsmigration für die Gesundheitsversorgung in Deutschland“

Veröffentlicht am 20. Juni 2016
Die Zunahme globaler Flüchtlingsmigrationen stellt Deutschland vor gesellschaftliche und politische Herausforderungen, die auch die Gesundheitsversorgung betreffen. Die aktuelle Migrationswelle nach Westeuropa ist ein Zeichen der gegenwärtigen Globalisierung und einer Zunahme von Bürgerkriegen. Im Jahr 2015 kamen mehr als eine Million Flüchtlinge nach Deutschland. Migration und insbesondere die Flüchtlingsmigration stellt ein komplexes Phänomen dar, welches in vielerlei Hinsicht mit Gesundheit verbunden ist.[Weiterlesen]
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Neue Studie zur Zukunft der Pflege im Krankenhaus

Veröffentlicht am 16. Juni 2016

In der Öffentlichkeit wird derzeit intensiv darüber diskutiert, ob im Krankenhaus ausreichend viele Pflegekräfte eingesetzt und die Patienten pflegerisch ausreichend gut versorgt werden. Die Einführung der Vergütung nach Fallpauschalen (DRG-System) könne diesbezüglich als Katalysator gewirkt haben mit der Folge einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in der Krankenpflege, einer steigenden Arbeitsbelastung, einer sinkenden Arbeitszufriedenheit und letztendlich einer sinkenden Versorgungsqualität und Patientenzufriedenheit. Eine Erhöhung der Zahl der Pflegekräfte könne die Versorgungsqualität und Patientenzufriedenheit verbessern. Eine Forderung dabei ist, die Zahl der Pflegekräfte in Krankenhäusern über gesetzliche Personalmindestanforderungen deutlich zu erhöhen.

Eine aktuelle Studie, an der u.a. auch Prof. Dr. Wolfgang Greiner und Stefan Scholz der Fakultät für Gesundheitswissenschaften beteiligt waren, untersucht, in wie weit diese Zusammenhänge und die oben genannten Befürchtungen zutreffen. Sie beschäftigt sich insbesondere mit der Frage, wie die pflegerelevante Leistungsmenge definiert werden kann, wie stark die Zahl der Pflegekräfte von der Zahl der behandelten Patienten und der Zahl der Belegungstage abhängt.

Bericht als PDF

Gesendet von R. Samson in Forschung

Neuer Newsletter der Fakultät erschienen

Veröffentlicht am 6. Juni 2016

Public Health ist die Wissenschaft und Praxis zur Vermeidung von Krankheiten, zur Verlängerung des Lebens und zur Förderung von physischer und psychischer Gesundheit unter Berücksichtigung einer gerechten Verteilung der vorhandenen Ressourcen. Public Health zielt damit auf die Gesunderhaltung der Bevölkerung durch gesellschaftliches Handeln.

„Gesellschaftliches Handeln“ hört für uns an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften nicht bei der Zusammenarbeit über Fächergrenzen hinweg auf. Vielmehr sehen wir auch die Notwendigkeit der Vernetzung mit AkteurInnen in der Praxis. Dabei hat für uns die zielgruppenspezifische Übersetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis eine große Bedeutung. Public Health ist eine anwendungsbezogene Wissenschaft und lebt durch eben diesen Austausch zwischen Forschung und Praxis. Dieses Selbstverständnis zeigt sich beispielsweise an der Einrichtung einer neuen Stiftungsprofessur für Rehabilitative Versorgungsforschung an unserer Fakultät, gefördert durch die Deutschen Rentenversicherung Westfalen und weitere Zustifter.

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Studie zur Gesundheitskompetenz - Bundesgesundheitsminister Gröhe unterstützt Nationalen Aktionsplan

Veröffentlicht am 17. Mai 2016
Mehr als die Hälfte der Deutschen fühlt sich von der Informationsflut zu Gesundheitsthemen überfordert. Das zeigt eine repräsentative Studie der Universität Bielefeld. Demnach weisen rund 44 Prozent der Deutschen eine eingeschränkte und weitere zehn Prozent sogar eine unzureichende Gesundheitskompetenz auf. Damit liegt Deutschland nicht nur unter dem europäischen Durchschnitt, es fällt auch deutlich gegenüber vergleichbaren Ländern wie den Niederlanden oder Dänemark ab. Dem wollen die Universität Bielefeld, der AOK-Bundesverband und die Hertie-School of Governance mit einem „Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ entgegenwirken. Schirmherr ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.[Weiterlesen]
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Prof. Dr. Claudia Hornberg von Umweltministerin Barbara Hendricks in den neuen Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen

Veröffentlicht am 29. April 2016
Auf Vorschlag von Frau Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett heute der Neuberufung des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) zugestimmt. Für die nächste Amtsperiode, die am 1. Juli 2016 beginnt und bis 2020 dauert, wurden fünf renommierte Universitätsprofessorinnen und -professoren aus unterschiedlichen Disziplinen neu berufen, die über besondere wissenschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen im Umweltschutz verfügen.[Weiterlesen]
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AOK NORDWEST prämiert beste Abschlussarbeiten des 19. Studienjahrgangs der Angewandten Gesundheitswissenschaften

Veröffentlicht am 25. April 2016
Für besonders gelungene Abschlussarbeiten hat die AOK NORDWEST im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Fernstudiums am 18. März 2016 drei Preise vergeben. Ludger Gochermann übergab die Preise an Irina Weisheim, Dirk Staffel und Dr. Jennifer A. Apolinário-Hagen[Weiterlesen]
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Techniker Krankenkasse Nordrhein-Westfalen prämiert beste Studienleistungen des Studiengangs Master of Health Administration (MHA)

Veröffentlicht am 25. April 2016

Der Leiter der TK Landesvertretung Nordrhein-Westfalen Ulrich Adler hat im Rahmen der Abschlussfeier am 8. April 2016 die Prämierung für beste Studienleistungen vorgenommen. Die zwei Preise erhielten Jennifer Erichsen und Jens Karnine.

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Health Literacy vulnerabler Gruppen – Ergebnisse des HLS-NRW veröffentlicht!

Veröffentlicht am 8. Februar 2016

Nicht alle Bevölkerungsgruppen verfügen über die notwendigen Ressourcen, um mit den steigenden Anforderungen an das Selbstmanagement und die Selbstnavigation in gesundheitlichen Belangen zurechtzukommen. Deswegen besteht ein erhebliches Risiko, dass die ungleiche Verteilung von Kompetenzen im Umgang mit gesundheitlichen Belangen, die gesundheitliche Ungleichheit reproduziert und verstärkt. Für Deutschland liegen erstmalig Daten über die Gesundheitskompetenz dieser Bevölkerungsgruppen vor.

Ergebnisbericht zur Studie

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Forschungskooperation „Nutzerorientierte Versorgung“ bis Ende 2016 verlängert.

Veröffentlicht am 21. Januar 2016

Die 10 Forschungsprojekte der Forschungskooperation „NuV“ der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Uni Bielefeld, und des Instituts für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich, FH Bielefeld, werden ein weiteres Jahr durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW gefördert.

Die Kooperationspartner leisten grundlagenorientierte Forschung zur Weiterentwicklung einer regional differenzierten, nutzerorientierten Versorgung für chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen in der Stadt und auf dem Land und die Förderung der Gesundheitskompetenz und des Selbstmanagements der Betroffenen.

Ziel ist es, bis Ende 2016 den Transfer der in die Region und die internationale Vernetzung der Kooperation weiter voranzutreiben. Ende Oktober ist eine Abschlusstagung in Bielefeld geplant.

Infos unter: http://www.forschungskooperation-nuv.de/index.php/de/

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Ausschreibung 2016 für Junior-Forschungsgruppe "Stadtgesundheit und Natur"

Veröffentlicht am 20. Dezember 2015

Die das Programm "Stadt der Zukunft: Gesunde, nachhaltige Metropolen" fördernde Fritz und Hildegard Berg-Stiftung hat den neuen Schwerpunkt "StadtGesundheit und Natur" bekanntgegeben. Exemplarische Forschungsfelder sind:

  • Gesundheit und Biodiversität: Salutogene und pathogene Faktoren
  • Gesundheit und Stadtnatur: Urbane Grün- und Blauräume
  • Gesundheit und Klimawandel: Vulnerabilität und Resilienz.

Anträge zur Förderung einer entsprechenden Junior-Forschungsgruppe können bis zum 29.2.2016 bei der Stiftung eingereicht werden.
Für nähere Angaben einschließlich Kontaktdaten siehe:

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Handbuch Gesundheitswissenschaften - Ein Standardwerk jetzt in der 6. Auflage

Veröffentlicht am 9. Dezember 2015

Handbuch GesundheitswissenschaftenDas „Handbuch Gesundheitswissenschaften“, herausgegeben von Klaus Hurrelmann und Oliver Razum, ist eines der Standardwerke in unserem Arbeitsfeld. Es deckt alle Bereiche der Gesundheitswissenschaften ab, von den theoretischen Grundlagen bis zur Rolle internationaler Organisationen. Viele derzeitige und frühere KollegInnen der Fakultät haben daran mitgearbeitet.

Es ist jetzt in der 6. Auflage erschienen: Hurrelmann K, Razum O (Hg.). Handbuch Gesundheitswissenschaften. 6. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz Juventa; 2015. 1216 Seiten.

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Auszeichnung von Absolventinnen durch die Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention

Veröffentlicht am 2. Dezember 2015
Frau Lara Weber und Frau Dr. Gesine Bär wurden in diesem Jahr von der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) für ihre herausragenden Abschlussarbeiten in den konsekutiven Studiengängen Master of Public Health und dem Promotionsstudiengang der Fakultät für Gesundheitswissenschaften auszeichnet.[Weiterlesen]
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Gesundheitsministerin Barbara Steffens gratuliert dem neuen Forschungsprojekt „Arzneimittelkonto NRW“

Veröffentlicht am 26. November 2015

Am 16.11.15 hat die Gesundheitsministerin des Landes NRW auf der Medica die Förderurkunde für das neue Forschungsprojekt „Arzneimittelkonto NRW - Multidisziplinäre Arzneimittelversorgung und Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger" überreicht. Zusammen mit Reiner Beckers vom ZTG (links) und Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache (dritte von rechts) gratulierte sie den Vertretern des Konsortiums: (v.l.n.r.): Christiane Vössing (Knappschaft), Frank Ladendorf (CGM), Florian Leppert (Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld) und Kathrin Wild (Pharmatechnik).

Überreichung der Förderurkunde

Mit dem Projekt soll die Arzneimittelversorgung und Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) im Alter unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterunterschiede sektorenübergreifend optimiert werden. Arztpraxen, Apotheken und Pflegeheime sollen auf ein gemeinsames Arzneimittelkonto zugreifen können, um einen Überblick über alle eingenommenen Medikamente ihrer überwiegend älteren Patientinnen und Patienten zu haben. Damit wird eine übergreifende Risikoüberprüfung auf Interaktionen, Kontraindikationen und Doppelverordnungen ermöglicht. Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation erfolgt durch die AG Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement der Universität Bielefeld.

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PSG II: Reform der Pflegeversicherung auf der Grundlage eines IPW-Konzepts

Veröffentlicht am 19. November 2015

Am vergangenen Freitag hat der Bundestag das zweite Pflegestärkungsgesetz beschlossen, mit dem der Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung wesentlich verbessert wird. Seit 2006 wurde diese wichtige Reform von mehreren Expertengruppen vorbereitet.

Die fachlichen Grundlagen hat das Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW) geliefert: „Die Empfehlungen und Methoden, die wir in den Jahren 2006 und 2007 erarbeitet haben, sind fast ohne Veränderungen vom Gesetzgeber beschlossen worden“, so Dr. Klaus Wingenfeld Geschäftsführer des IPW. „Es gibt künftig fünf statt drei Stufen der Pflegebedürftigkeit. Leistungsansprüche werden nicht mehr nach Pflegeminuten bei wenigen Alltagsverrichtungen bemessen. Es zählt vielmehr die Selbständigkeit im Umgang mit Krankheitsfolgen in allen wesentlichen Lebensbereichen“.[Weiterlesen]
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20 Jahre Institut für Pflegewissenschaft

Veröffentlicht am 5. November 2015

Das Institut für Pflegewissenschaft feiert am 26. November 2015 sein 20-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung.

Im Jahr 1995 wurde das Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW) mit dem Ziel gegründet, den Ausbau von Pflegewissenschaft und -forschung auf universitärer Ebene voranzutreiben. In diesen Tagen - treffenderweise in engem zeitlichen Zusammenhang mit der gesetzlichen Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, der vom Institut maßgeblich mitentwickelt wurde - feiert das IPW sein 20-jähriges Bestehen.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um uns bei allen Unterstützern, Förderern, Kooperationspartnern und WeggefährtInnen zu bedanken: Das Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld ist heute eines der führenden pflegewissenschaftlichen Institute im deutschsprachigen Raum. Ohne Ihre Hilfe wäre das nicht möglich gewesen!

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