

Im Zentrum der Fachtagung „Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen“ am Donnerstag, 26. April, im Bielefelder Rathaus steht die erste große repräsentative Studie zur Lebenssituation und zu Belastungen von Frauen mit Behinderungen in Deutschland - beauftragt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). In Privathaushalten und stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe wurden bundesweit insgesamt über 1.500 zufällig ausgewählte Frauen mit Seh-, Hör- und Körperbehinderungen, sogenannten geistigen Behinderungen sowie Frauen mit psychischen und chronischen Erkrankungen befragt.
Die Gender-Gastprofessur wurde im Wintersemester 2010 / 2011 an der juristischen Fakultät der Universität Bielefeld eingeführt. Zum Start des aktuellen Studienjahres im Oktober 2011 übernahm die Fakultät für Gesundheitswissenschaften den Staffelstab für weitere zwei Semester. Im Wintersemester 2011/2012 lehrte Frau Dr. Claudia Terschüren als Gender-Gastprofessorin an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften. Zum Sommersemester wird Frau Prof. Dr. Cornelia Helfferich die Lehre übernehmen. Mit der Professur zielt die Fakultät darauf ab, Gender spezifische Inhalte in Forschung und Lehre der Gesundheitswissenschaften noch stärker als bisher zu verankern.
Am 01. April 2012 ist Joachim Nolte nun mittlerweile 33 Jahre an der Universität Bielefeld beschäftigt (kein Aprilscherz) und seit Gründung der Fakultät für Gesundheitswissenschaften im Jahre 1994 dort als Verwaltungsleiter am Fakultätsaufbau sowie an der Weiterentwicklung aktiv beteiligt. Auf seine langjährige Erfahrung können nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Studierenden der Fakultät bauen. Auch der neu gewählte Dekan der Fakultät Oliver Razum schätzt Joachim Nolte als erfahrenen Mitstreiter in der Hochschularbeit: „Stets verlässlich, freundlich und kompetent – und nach 33 Jahren immer noch höchst engagiert“.
Im Hinblick auf den zu erwartenden Anstieg von Studienbewerbern durch den doppelten Abturjahrgang, freut sich die Fakultät auch über eine personelle Verstärkung. Unterstützt wird das Dekanat nun durch den neuen Referenten Christoph Dockweiler, der besonders die Verzahnung zwischen Wissenschaft, Lehre und Administration im Fokus hat sowie sich um die Öffentlichkeitsarbeit dieser Unieinrichtung kümmert
Außer ihm konnte Verwaltungsleiter Joachim Nolte den bekannten Filmemacher („Die Bielefeldverschwörung“) und Medienexperten Fabio Magnifico für die Fakultät Gesundheitswissenschaften zurückgewinnen. Er wird das Team in der Lehre der Studierenden sowie auch in Marketingangelegenheiten bereichern und ergänzen.
Das neue Public Health Forum
ist erschienen. Die Ausgabe 74 beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt
„Prävention in der zweiten Lebenshälfte“.
Einen kostenfreien Zugang zu allen Beiträgen des Heftes gibt es für Angehörige der Universität Bielefeld unter dem folgenden Link: http://www.sciencedirect.com/science/journal/sample/09445587.
Petra Kolip, Günter Ackermann, Brigitte Ruckstuhl, Hubert Studer
Gesundheitsförderung mit System
quint-essenz - Qualitätsentwicklung in Projekten der Gesundheitsförderung und Prävention
Verlag Hans Huber
Gesundheitsförderung und -prävention sind komplex geworden: Meist gilt es, zahlreiche Akteure und Akteurinnen mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen, Interessen und Arbeitsroutinen an Interventionen zu beteiligen. Da Gesundheitsförderung zudem die Determinanten der Gesundheit in vielfältigen sozial-räumlichen Systemen beeinflussen will, entwickelt sie eine hohe Dynamik. Die Umsetzung des Anspruchs an Partizipation und Empowerment und die Notwendigkeit, bewährte Interventionen an den jeweiligen Kontext anzupassen, fordern Akteurinnen und Akteure zusätzlich heraus. Das Qualitätssystem qint-essenz hilft, diese Herausforderungen systematisch anzugehen und Projekte besser zu planen, umzusetzen und zu evaluieren. Eine kohärente Konzeption und gezielte Umsetzung erhöhen die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Interventionen.
Dieses Buch wendet sich an Fachpersonen und Organisationen, die in ihrem Arbeitsfeld mit Gesundheitsförderungs- und Präventionsprojekten zu tun haben und Möglichkeiten der Qualitätsentwicklung kenenlernen wollen. Es thematisiert die Hintergründe und Konzepte der Qualitätsentwicklung und führt praxisorientiert in das Qualitätssystem quint-essenz ein.
Frau Sophia Kan (Tableau Software, Seattle, Academic Programs) wird in ihrem Vortrag Tableau und seine Anwendungsmöglichkeiten vorstellen und einen Ausblick auf seine Weiterentwicklung und die Verbreitung in Deutschland geben. Tableau wird in der Fakultät für Gesundheitswissenschaften seit SS2011 in Lehrveranstaltungen eingesetzt.
Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 19. Januar 2012 von 12:00 – 14:00 Uhr in Raum D2-152.
Der Vortrag ist in Englisch.
Weitere Informationen finden Sie im Flyer zur Veranstaltung.
Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegebene Forschungsprojekt
ist die erste große repräsentative Studie zur Lebenssituation und
zu Belastungen von Frauen mit Behinderungen in Deutschland.
Befragt wurden bundesweit über 1.500 zufällig ausgewählte Frauen
mit verschiedenen Behinderungen, die in Privathaushalten sowie in
unterschiedlichen Einrichtungen und Wohnprojekten leben. Die
Studie konnte differenzierte und qualitativ hochwertige Befunde
unter anderem über die Lebenssituation und Belastungen von Frauen
mit Behinderungen, Beeinträchtigungen und chronischen
Erkrankungen, sowie über Ausmaß, Entstehungszusammenhänge und
Folgen von psychischer, physischer und sexueller Gewalt
hervorbringen. Strukturelle Gewalt und Diskriminierungen gegenüber
Frauen mit Behinderungen waren weitere Schwerpunkte der Studie.
Identifiziert wurden Risikokonstellationen und besonders
benachteiligte bzw. vulnerable Gruppen und deren konkreter
Unterstützungsbedarf. Ziel der Studie war, bestehende
Wissenslücken über das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen mit
Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu
schließen, den konkreten Handlungs- und Unterstützungsbedarf zu
ermitteln und eine solide empirische Basis für gezielte Maßnahmen
und Strategien gegen Gewalt und Diskriminierung von Frauen mit
Behinderungen zu schaffen.
Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt mit Projektpartnern in
Bielefeld, Frankfurt, Berlin/Freiburg und Köln.
Laufzeit: 03/2009-11/2011
Finanzierung Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ);
Beteiligte Wissenschaftlerinnen:
Universität Bielefeld (Projektleitung/Koordination):
Dr.
Monika Schröttle, Prof. Dr. Claudia Hornberg, Dr. Sandra
Glammeier (wiss. Mitarbeiterin)
in Kooperation mit:
Prof. Dr. Barbara Kavemann / Prof. Dr. Cornelia Helfferich
(Sozialwissenschaftliches FrauenForschungsInstitut (SoFFI F),
Evangelische Hochschule Freiburg (EFH), Freiburg i. Br.), Büro
Berlin.
Dr. Henry Puhe/Ute Wagemann (SOKO Institut GmbH Sozialforschung
und Kommunikation, Bielefeld);
Dr. Brigitte Sellach (Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche
Frauen- und Genderforschung e.V., Frankfurt am Main);
Prof. Dr. Julia Zinsmeister (Fachhochschule Köln, Fakultät für
Angewandte Sozialwissenschaften, Institut für Soziales Recht,
Köln).
Kurzfassung der zentralen Ergebnisse als PDF-Datei
Der Fakultätstag der Gesundheitswissenschaften mit der offiziellen Begrüßung der Studienanfängerinnen und -anfänger findet am Montag, den 10.10.2011 statt. Der Einführungstag für alle neuen Studenteninnen und Studenten mit Vorstellung der einzelnen Studiengänge durch die jeweiligen Studiengangsleiter schließt sich am Dienstag, den 11.10.2011 an.
Mehr zum Programm der beiden Tage und zur Erstsemesterwoche der Fachschaft für die neuen Studierenden im Bachelor- und Masterstudiengen entnehmen Sie bitte dem Programm.
Am 18. Oktober 2011 veranstaltetdas Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld e.V. (ZWW) eine Fachtagung zum Thema "Die erschöpfte Organisation - Wege zu einer Kultur der Achtsamkeit für Gesundheit".
Die Fachtagung findet im ZiF – Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld statt.
Einzelheiten zu Tagungsprogramm, -anmeldung und -beitrag finden Sie im Flyer zur Tagung.
Am 09.März 2011 fand in der Uni Bielefeld eine Tagung zum Thema Demografischer Wandel in den Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrien statt. Veranstalter waren die AG 8 Demografie und Gesundheit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Uni Bielefeld, der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschafszweige e. V. (HDH) und die IG Metall. Ausgangspunkt der Tagung war eine von Prof. Dr. Ralf E. Ulrich und Christine Hagemann, MPH durchgeführte Studie zur demografischen Entwicklung in der Holz und Möbelindustrie.

Mehrere Vorausberechnungen weisen übereinstimmend darauf hin, dass sich In den nächsten beiden Jahrzehnten aufgrund der demografischen Veränderungen das sog. Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland erheblich reduzieren wird. Schon heute ist auch in den Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrien spürbar, dass es nicht leicht ist, ausscheidende Arbeitnehmer zu ersetzen und den Personalbestand zu erhalten. Die Erhöhung der Lebensarbeitszeit ist gesamtgesellschaftlich und für beide Sozialpartner eine gute Strategie zur Bewältigung des demografischen Wandels – ihre Umsetzung im Unternehmen und für den einzelnen Arbeitnehmer ist jedoch nicht einfach. Mit der schrittweisen Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters haben Arbeitnehmer ein persönliches Interesse an einer längeren Erwerbstätigkeit, um Abschläge in ihren Altersbezügen zu vermeiden. Um die Hindernisse und Spielräume für die Umsetzung dieser Strategie in der untersuchten Branche abzuschätzen, wurden drei Unternehmen (Nolte Küchen GmbH und Co KG, Bielefelder Werkstätten und Wilkhahn Wilkening+Hahne GmbH und Co. KG) beispielhaft untersucht und dabei drei Forschungsansätze verfolgt.
Für alle Unternehmen wurde eine Altersstrukturanalyse erstellt, die mögliche Entwicklungen des Personalbestandes und der Altersstruktur unter verschiedenen Annahmen zu Ausbildung, Renteneintritt und Fluktuation/Einstellung simuliert. Zugleich wurde bei der Firma Nolte Küchen GmbH eine Mitarbeiterbefragung zum Thema gesundes Arbeiten im Alter durchgeführt und mit qualitativen Interviews von Mitarbeitern und Management in allen drei Unternehmen weiter untersucht. Ziel dieser Befragungen war es, Ursachen für einen verfrühten Renteneintritt und mögliche Voraussetzungen für eine Tätigkeit bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter zu eruieren. Welche Bedingungen der Tätigkeit erschweren es Mitarbeitern, bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter zu arbeiten? Es wurde deutlich, dass viele Mitarbeiter die mit einem vorzeitigen Renteneintritt verbundenen Rentenabschläge noch nicht kennen. Lebensarbeitszeitkonten könnten Mitarbeitern erleichtern, die Wochenarbeitszeit in den letzten Jahren vor Renteneintritt zu verringern. Für die Unternehmen wird es immer wichtiger, den Wissenstransfer von älteren zu jüngeren Arbeitnehmern zu organisieren. Arbeitsteams gemischten Alters und guter Informationsfluss können dabei helfen. Die Etablierung eines starken betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) muss zukünftig helfen, Arbeitsbedingungen für ältere Arbeitnehmer umzugestalten. Bisher sind sich jedoch viele Arbeitnehmer der Möglichkeiten solcher Umgestaltung und der Rolle des BGM noch nicht bewusst. Die Anpassung der Leistungsnormen bei älteren Arbeitnehmern kann den Leistungsdruck für Ältere verringern und sich auch positiv auf altersgemischte Teams auswirken. Die Ergebnisse zeigen auch die wichtige Rolle der Arbeitszufriedenheit und gleichzeitig die Komplexität dieser Wahrnehmung.
Für die Entwicklung von Lösungsstrategien wurden im weiteren Verlauf des Workshops Best-Practice Beispiele zu den Themen Gesundheitsmanagement, Ausbildung und Langzeitkonten in verschiedenen Unternehmen vorgestellt und abschließend bei einer Podiumsdiskussion weiter vertieft. Insbesondere für die ausgelaufene Regelung zur Altersteilzeit müssen den gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung tragende Lösungen gefunden werden, eine flächendeckende, tariflich geregelte Altersteilzeit ist aus Sicht der Arbeitgeber hierbei kein wirkungsvolles, zeitgemäßes Konzept. Stattdessen sollten individuelle unternehmensspezifische Regelungen getroffen werden sowie auf eine Verringerung von Belastungen und Förderung von Gesundheit durch ein betriebliches Gesundheitsmanagement gesetzt werden.
Deutlich wurde bei der Tagung, dass eine große Aufgabe vor den Unternehmen der Branche liegt im Umgang mit den Auswirkungen des demografischen Wandels. Drohender Fachkräftemangel ist hier ebenso Thema wie eine Überalterung der Belegschaften.
Im Sommersemester 2011 bietet die Fakultät für Gesundheitswissenschaften mehrere Veranstal-
tungen für Studierende im Bachelor- und Masterstudiengang an, die aus Studienbeitragsmitteln finanziert werden.
Die Anzahl der Kursplätze in den einzelnen Zusatzangeboten zum regulären Lehrplan ist begrenzt und eine Anmeldung erforderlich. Nähere Informationen zu Anmeldefristen, Zeit und Ort der Kurse etc. entnehmen Sie bitte der Ankündigung der Stabsstelle für Lehre.
Vom 9. bis 11. November 2011 findet im Bayerischen Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
der
4. Kongress des Bayerischen Landesamts für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
für den Öffentlichen Gesundheitsdienst,
die 5. Jahrestagung der Gesellschaft für
Hygiene, Umweltmedizin und Präventiv-
medizin (GHUP),
der 3. GHUP Workshop "Schimmelpilze"
Schwerpunkt: Toxische Reaktionen
statt.
Ein besonderer Fokus der Veranstaltung liegt auf der Umsetzung von wissenschaftlicher Evidenz in praktisches Handeln. Ein Prozess, an dem das LGL und die Mitveranstalter des Kongresses in vielfältiger Weise aktiv beteiligt sind: die Pettenkofer School of Public Health, das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Ludwig- Maximilians-Universität München, das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der Ludwig-Maximilians-Universtät München sowie das Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt.
Sie sind herzlich eingeladen, mit Ihren Beiträgen einen abwechslungsreichen wissenschaftlichen und zu- gleich praxisnahen Diskurs in München mitzugestalten.
Nähere Informationen finden Sie im Flyer Call for Papers.
Globalen Veränderungen der Umwelt, verursacht durch menschen-gemachte Gefährdungen (z.B. Industrialisierung und Umweltverschmutzung) und Naturkatastrophen, wurde schon lange ein Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit von Bevölkerungen zugeschrieben. Inzwischen sind sich Klimaexperten und Wissenschaftsgremien einig, dass Klimawandel insbesondere bedingt durch anthropogene Einflüsse Realität ist. Es ist zu erwarten, dass der Klimawandel in Zukunft dramatische Auswirkungen auf die Gesundheit und die Sicherheit von Menschen haben wird.
Der Klimawandel kann daher weltweit als eine der wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für die Gesundheitswissenschaften angesehen werden. Auch die deutsche Bundesregierung hat bei der Erarbeitung des Aktionsplans im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel einen Schwerpunkt auf die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels gelegt.
Ziel des Fakultätskolloquiums ist es, die möglichen Ursachen für den Klimawandel und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft näher zu beleuchten. Dabei wird sowohl die globale als auch die lokale Situation berücksichtigt. Des Weiteren werden im interdisziplinären Austausch nationale und lokale Anpassungsstrategien erörtert und deren Bedeutung für die Gesundheit diskutiert. Hierzu werden Referenten aus Forschung, Politik und Praxis eingeladen.
Das Kolloquium findet vom 7. bis 8. April 2011 in der Ravensberger Spinnerei statt.
Nähere Informationen zu Progamm, Anfahrt etc. finden Sie unter www.fakultaetskolloquium-gesundheit.de